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Online-Anmeldung zu den Gottesdiensten in St. Michael an Sonn- und Feiertagen (für die Wochentagsgottesdienste ist keine Anmeldung erforderlich)

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Aktuelle Nachrichten unserer Kirchengemeinde

 
 
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Pfarrbriefnachrichten

Aktuelle Nachrichten unserer Kirchengemeinde

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Sonntag der Weltmission am 24. Oktober

„Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“


Diese Worte, die Paulus an die Gemeinden in Galatien schrieb (Gal 6,9), sind das Leitwort zum Monat der Weltmission 2021. „Lasst uns Gutes tun“ : damals wie heute die Aufforderung zu einem Leben in Geschwisterlichkeit. Es gehört Mut dazu, auf Menschen zuzugehen und Brücken zu bauen.

Die diesjährige missio-Aktion zeigt am Beispiel von Nigeria, was möglich ist, wenn Menschen aus diesem Geist heraus handeln. Die Menschen in dem westafrikanischen Land sind stark gezeichnet von der Coronapandemie. Armut und Jugendarbeitslosigkeit nähren Gewalt und religiösen Fundamentalismus. Entführungen und Anschläge säen Furcht und Misstrauen. Staatsversagen und eine schlechte Regierungsführung, die den Menschen keinerlei Sicherheit oder Zukunftsaussichten bietet, sind ein Nährboden für religiösen Extremismus.

In dieser explosiven Gemengelage setzt die katholische Kirche weiterhin auf den Dialog. Gemeinsam mit ihren muslimischen Partnern macht sie deutlich, dass Gewalt im Namen Gottes dem Wesen der Religion zutiefst widerspricht. Die katholische Kirche in Nigeria zeigt im Alltag, dass Gottes Liebe allen Menschen gilt. Angehörige verschiedener Religionen arbeiten in den missio-Projekten zusammen, von denen Menschen unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit profitieren.

Mehr darüber erfahren Sie im Familiengottesdienst am Weltmissionssonnntag am 24. Oktober um 11.15 Uhr in St. Michael, zu dem wir herzlich einladen und der auf allen Kontinenten in weltumspannender Gemeinschaft gefeiert wird. Beten wir gemeinsam für unsere Schwestern und Brüder, die nicht müde werden, sich in Gottes Namen für ein gutes Miteinander einzusetzen - in Nigeria, im Senegal und weltweit. Bedenken wir bei der Kollekte an diesem Tag die Initiativen von missio mit einer großzügigen Spende.

Im Anschluss sind alle herzlich zu einem landestypischen Solidaritäts-Mittagessen im Pfarrhof eingeladen, das uns wieder Martina und Peter Kraushaar zubereiten. Schon an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür!


Für den Ausschuss Eine Welt

Michael Derse

Krankenkommunion

Dienst an der Gemeinschaft – Helfer gesucht

Von Jesus lesen wir in der Bibel, dass er die Kranken segnete und heilte. Er suchte die Gemeinschaft mit Kranken und Schwachen. Er wollte ihnen nahe sein, sie trösten und stärken. Diesem Beispiel folgten später seine Jünger. So erfüllten die christlichen Gemeinden seit den ersten Tagen der Kirche den Dienst an den Kranken und Schwachen. Bereits im zweiten Jahrhundert belegt Justin der Märtyrer die Praxis der Krankenkommunion und auch das Konzil von Nicäa erwähnt sie.

Eine Pfarrgemeinde setzt ein besonderes Zeichen der Zusammengehörigkeit, wenn der Priester, der Diakon, ein vom Bischof beauftragter Kommunionhelfer oder ein vom Pfarrer beauftragtes Gemeindemitglied die Krankenkommunion zu denen bringt, die nicht an unseren Gottesdiensten teilnehmen können. Der Kranke, der zu Hause die heilige Kommunion empfängt, soll dadurch spüren, dass er nach wie vor zur Gemeinschaft der Glaubenden gehört und an ihrer festlichen Feier in der heiligen Eucharistie Anteil hat. Gerade den Kranken sollte diese intensive Form der Gemeinschaft mit Jesus Christus ermöglicht werden.

Wie überbringt man die Kommunion?

Nach einer Messe bzw. vom Priester erhält der Austräger die konsekrierte Hostie in einer Pyxis (ein kleines liturgisches Gefäß). Damit ist ein würdevoller Umgang mit dem Leib Christi möglich. Die Pyxis wird in ein Korporale (ein spezielles weißes Tuch) eingeschlagen und in eine Burse (ein kleines Täschchen für liturgische Zwecke) eingelegt. Auf diese Weise ist die konsekrierte Hostie geschützt.

Übergeben wird die Hostie im Rahmen einer kleinen liturgischen Feier, für die es entsprechende Vorlagen gibt.

Wir suchen Gemeindemitglieder, die unsere Hauptberuflichen in diesem Dienst unterstützen. Können Sie sich vorstellen, Kranken die Heilige Kommunion zu bringen, sie zu stärken und auch die Verbindung zur Gemeinde lebendig zu halten?

Dann melden Sie sich doch bitte bei Pfarrer Heinrich oder geben im Pfarrbüro Bescheid. Es wäre schön, wenn wir ein „Krankenkommunion-Team“ zusammenstellen könnten und damit unseren Auftrag zum „Dienst an den Menschen“ erfüllen könnten.

Bistumsprozess 2030 Wie geht es weiter für uns?

Am 10. September war es so weit: Die Gremien-, Gruppen- und Vereinsvertreter unserer Kirchengemeinden aus den Pastoralverbünden St. Wolfgang Kinzigaue und St. Peter und Paul Freigericht-Hasselroth waren zur „Resonanzkonferenz“ in die Kirche St. Michael in Rodenbach eingeladen. Von Generalvikar Christof Steinert, Gabriele Beck und Dr. Andreas Ruffing wurden die Empfehlungen zur „Neu-Umschreibung der Pfarreigrenzen“ präsentiert. Demnach soll es künftig im Bistum Fulda nur noch 26 Pfarreien geben. Ende 2020 bestanden 204 Pfarreien, die in 43 Pastoralverbünden strukturiert sind.

Für unsere Kirchengemeinden bedeutet der vorliegende Vorschlag konkret, dass unser Pastoralverbund St. Wolfgang mit den Kirchengemeinden Erlensee, Langenselbold und Rodenbach mit dem Nachbar-Pastoralverbund St. Peter und Paul Freigericht-Hasselroth perspektivisch eine neue gemeinsame Pfarrei bilden soll. Dieser Pastoralverbund befindet sich bereits in einer Pfarreibildung, die bis Januar 2023 umgesetzt werden soll. Laut Generalvikar Steinert kann für den Prozess des Zusammenschlusses auch ein Vorgehen in Phasen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit sinnvoll sein. Aufwendige Zwischenschritte sollten aber vermieden werden.

In den mittlerweile durchgeführten Pfarrgemeinderatssitzungen in Langenselbold und Rodenbach wurden keine grundsätzlichen Einwände gegen diesen Vorschlag eingebracht. Im nächsten Schritt werden wir das weitere Vorgehen in einer Sitzung des Pastoralverbundsrats besprechen.


Die Hauptherausforderung bleibt es, wie Bischof Michael Gerber formuliert, auch in neuen Strukturen die Frage zu beantworten :

„Wie kommen Menschen in eine lebendige Christusbeziehung?“.

Dazu ist es wichtig, dass wir das Leben an unseren Kirchorten erhalten – wir alle müssen neben unseren Hauptberuflichen Verantwortung übernehmen. Überall, wo Gemeinde lebt, bleibt sie bestehen. Überall, wo sich Gemeindemitglieder treffen - zu Gemeinschaft, zu Fürsorge, zum Gebet - bleibt Gemeindeleben erhalten . Für Sakramente und Eucharistie (und einiges mehr) brauchen wir unsere Priester, Diakone und pastoralen Mitarbeiter. Vieles kann aber auch im Ehrenamt geleistet werden und auch gemeinsam Beten geht ohne Priester!

Lassen Sie uns umdenken: von der versorgten Gemeinde zu einer sorgenden Gemeinde. Dann werden unsere Kirchorte auch in Zukunft leben und sich weiterentwickeln!


In dieser festen Überzeugung grüßen wir Sie alle herzlich,

Michael Derse                        Dr. Martin Pieper

Sprecher PGR Rodenbach     Sprecher PGR Langenselbold

Schön war’s – Patronatsfest St. Michael am 29. September

Wir können es noch ☺

– unser Patronatsfest, mit dem wir unseren Patron St. Michael und auch den
34. Weihetag unserer Kirche feierten, war ein wunderschönes kleines Fest.

Im „ausverkauften“ Gottesdienst dankten wir für das „Zuhause“ für unseren Glauben und unser Gemeindeleben und gedachten dankbar aller, denen wir unsere Kirche verdanken und die uns seit ihrer Weihe begleitet haben. „Zeitzeugen“ kamen zu Wort und brachten ihren Dank und Wünsche und Hoffnungen für unser Gemeindeleben in den Fürbitten vor Gott.

Das anschließende Fest wurde weitgehend draußen gefeiert. Unter dem Dach und in den Pavillons war es durch viele Gasstrahler – Dank an Fam. Niederreiter – fast mollig warm, so dass viele es sehr lange aushielten. An den herbstlich dekorierten Tischen schmeckten die hausgemachte Kürbissuppe und der vielgelobte Wildschweintopf nochmal so gut!

Herzlichen Dank an unsere Köchinnen Monika Namyslo und Ingrid Hofen ☺ .

Zusammen mit den über 20 Litern getrunkenen Weins ergaben Speis und Trank einen Gewinn von 409,20 €, den die Gemeindekasse gut gebrauchen kann.

Allen Gästen und zupackenden Händen ein herzliches Vergelt’s Gott!


Für den Festausschuss

Iris Derse

Weihnachtsbaumverkauf

Die Rodenbacher Pfadfinder*innen verkauften im Advent letzten Jahres wieder hundert Weihnachtsbäume mit einem stolzen Erlös von 1.500 Euro, der vor einigen Wochen an die ökumenische Wohnungslosenhilfe „Franziskus-Haus“ in Hanau übergeben wurde.

„ Mit ‚Gutes tun‘ meine ich, dass ihr euch nützlich machen und anderen kleine
Freundlichkeiten erweisen sollt… Das Wichtigste ist, etwas zu tun.“

Dies hat Lord Robert Baden Powell, der Gründer der Welt-pfadfinderbewegung bereits 1901 geschrieben. Doch auch heute, über hundert Jahre später, gibt es sie immer noch, die gute Tat der Pfadfinder*innen.

So haben die Kinder und Jugendlichen mit der Unterstützung von Eltern und Freund*innen vom Stamm Barbarossa Tannenbäume verkauft! Hundert Exemplare hatten sie im Spessart ausgesucht und diese an „die Frau bzw. an den Mann“ gebracht – frisch geschlagene Bäume in der Höhe von 1 bis 3,50 Meter. Die Bäume wurden zugunsten des Franziskus-Haus verkauft. Das Haus bietet von Tagesaufenthalten über Beratung bis hin zu stationärem sowie betreutem Wohnen vielfältige Hilfe für wohnungslose Personen . In allen Lebenslagen kann das Franziskus-Haus unterstützend zur Seite stehen.

Die Pfadfinder*innen, die sich ebenfalls gut mit der Regel des Heiligen Franziskus „Jeder, der da kommen mag, werde liebevoll aufgenommen und die Gastgeber zeigen sich fröhlich im Herrn.“ identifizieren können, freuten sich über die vielen Käufer guten Willens und die positive Rückmeldung und Dankbarkeit von Rainer Broßmann, dem Leiter der Einrichtung.

Luise Fuchs

Kirchengemeinde St. Peter und Paul Rodenbach
Pfarrbüro

In der Gartel 30,
63517 Rodenbach

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Fax: 06184-56816
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