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Kirchen und Pfarrheime

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Andacht zum 14. Sonntag im Jahreskreis - 5. Juli 2020

 

Zum Nachdenken

Liebe Schwestern und Brüder,

liebe Rodenbacher,


uns hat diese Woche ein Bild aus Indien erreicht, dass uns sehr berührt hat. 


Viele von uns sind zunehmend ungeduldig - die Mundschutz-Masken nerven, wir sind traurig oder ärgern uns über die Absage von Veranstaltungen, Festen und Feiern. Viele haben inzwischen ernsthafte finanzielle Probleme. Wir wollen unser Gesellschafts- und Gemeindeleben zurück. Alles ist irgendwie wie gelähmt...

Und wir wollen verreisen - ganz besonders jetzt in der Ferienzeit. 

Aber Corona ist nicht vorbei! 

Wir müssen noch immer sehr vorsichtig sein. Gesundheit ist ein hohes Gut.

Wir in Deutschland haben es dank unserer Regierung, den Fachleuten und dem Wohlstand unseres Landes recht gut in den Griff bekommen - andere Länder haben diese Möglichkeit so nicht. Dort sieht es ganz anders aus.


Sie wissen, dass ich gerne reise und Reisen für etwas sehr Verbindendes und Bildendes halte - im Moment müssen wir aber vernünftig handeln und das Virus nicht durch die Welt tragen, damit wir andere schützen, die das selbst nicht können und die ihm hilflos ausgeliefert sind. 


Lassen Sie uns also alle noch ein paar Monate Geduld haben und vernünftig und vor allem verantwortungsvoll handeln. 

Passen Sie alle gut auf sich auf und bleiben Sie gesund und behütet! 

Eine gute Woche und bis bald,

Ihr Pater James

 

Diakonenweihe von Herrn Reiner Uftring

In Freude und Dankbarkeit gegenüber Gott und allen, die mich begleitet haben, darf ich mitteilen:

 

Durch Handauflegung und Gebet spendet mir am:

 

Samstag, 4. Juli 2020, 10.00 Uhr

der Hochwürdigste Herr Weihbischof

Prof. Dr. Karlheinz Diez

im Hohen Dom zu Fulda 

die Diakonenweihe.

 

Leider können aufgrund der aktuellen Situation die Weihe und der anschließende Empfang nur in engstem Kreis stattfinden.

Dies bedauere ich sehr.

All jenen, die gerne aus meiner Heimatgemeinde Rodenbach zur Weihe gekommen wären, ist es aber möglich, an der Weiheliturgie über den Streamingdienst des Bistums Fulda unter: www.bistum-fulda.de teilzunehmen.

In Verbundenheit mit allen, die meinen bisherigen Lebensweg in Gebet, Liebe und Freundschaft mitgegangen sind, bitte ich um das begleitende Gebet.

Ihr/euer Reiner Uftring

 

Freude, Gratulation und gemeinsames Geschenk

Wir freuen uns sehr mit unserem zukünftigen Diakon Reiner Uftring über seine Weihe zum Ständigen Diakon am Ende eines langen Vorbereitungswegs und sind auch ein bisschen stolz, dass „einer von uns“ diesen Weg gegangen ist.

Reiner ist ein „Ur-Gestein“ unserer Gemeinde, der schon vor 35 Jahren Jugendarbeit in der „Teestube“ in Oberrodenbach anbot und damit Kirche Jugendlichen nahebrachte. Er ist langjähriges PGR-Mitglied, sehr beliebter - weil authentischer Firm-Katechet, Lektor und Kommunionhelfer, aber vor allem ein sehr geschätztes Gemeindemitglied, der es besonders versteht, Brücken zu bauen und um Verständnis füreinander zu werben, auch und besonders zwischen den Generationen. Dabei hilft ihm sein detailliertes Wissen über die Geschichte unserer Gemeinde und ihre Traditionen, die er gerne in die heutige Zeit „übersetzt“.

 

Das Amt des Ständigen Diakons kehrte mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil zurück und ist – anders als bei Priesteramtskandidaten – keine Zwischenstufe auf dem Weg zum Priesteramt. Ständige Diakone mit Zivilberuf übenihr Amt neben der Berufstätigkeit und oft auch neben der Familie aus. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Assistenz im Gottesdienst und bei der Eheschließung, das Spenden der Taufen und von Sakramentalien wie Beerdigungen. Sie erteilen Religionsunterricht und Katechesen, dürfen predigen und das Evangelium verlesen. Außerdem tragen Diakone Sorge für die Mitglieder der Gemeinde, besonders für die Alten, Kranken, Schwachen und Ausgegrenzten. Wir wünschen Reiner Uftring viel Freude und Erfüllung in diesem umfangreichen Amt und Gottes reichen Segen für sein Wirken.

 

Gerne wären wir mit Bussen zur Weihe gefahren, hätten am Wochenende nach der Weihe einen „Primiz-Festgottesdienst“ in Rodenbach vorbereitet und einen Sektempfang organisiert. Leider ist all das dieses Jahr nicht möglich. Uns bleibt nur die „Verabredung“ zur Online-Teilnahme an Weihegottesdienst über die Internetseite des Bistums unter www.bistum-fulda.de .

 

Wir möchten aber dennoch unsere Freude, Anteilnahme und Unterstützung zum Ausdruck bringen und laden alle Gemeindemitglieder ein, sich an einem gemeinsamen Geschenk zu beteiligen. Im Pfarrbüro oder nach den Gottesdiensten können Sie bis 3. Juli Ihren Beitrag abgeben und sich auch in eine gemeinsame Karte eintragen. Zeigen wir Reiner Uftring gemeinsam, dass wir uns über seine Entscheidung für diesen Dienst sehr freuen und auch dankbar sind!

 

In den beiden Gottesdiensten am Sonntag, 5. Juli werden wir unserem neuen Diakon dann persönlich gratulieren und er wird uns allen seinen ersten Segen als Diakon spenden.

Pater James und Michael Derse

Wiedereinweihung der Pfarrkirche St. Peter und Paul

Die Arbeiten an unserer Pfarrkirche in Oberrodenbach nähern sich nach 5 Jahren Renovierungszeit dem Ende, wir haben zum Schluss-Sprint angesetzt.

Der Innenraum ist so gut wie fertiggestellt. Die Skulpturen, der Altar und die Bänke sind bereits zurückgekehrt und der Kirchenmaler Tobias Kammerer muss nur noch wenige farbliche Akzente setzen.

Auch die Außenanlage hat Form angenommen: Sie können sich bei einem Spaziergang von der gelungenen Gestaltung überzeugen.

 

Dennoch werden wir bis zum geplanten Wiedereinweihe-Termin zum Patronatsfest St. Peter und Paul nicht ganz fertig werden. Auch wegen der durch Corona entstandenen Lieferschwierigkeiten weltweit sind die elektrotechnischen Arbeiten (insbesondere die Beleuchtung und Beschallung) im Verzug und können bis zum 27. Juni leider nicht abgeschlossen werden.

 

Daher sind wir sehr froh, dass wir zeitnah einen neuen Termin mit Weihbischof Dr. Karlheinz Diez finden konnten: wir weihen unsere Pfarrkirche am

Sonntag, den 23. August mit einem Gottesdienst um 10.00 Uhr ein.

 

In welchem Rahmen wir diese Wiedereinweihung feiern können, werden wir in den Gremien und mit dem eigens gegründeten Ausschuss besprechen – das mehrtägige Fest, das wir eigentlich geplant hatten, wird leider nicht stattfinden können. Es steht aber auf jeden Fall fest, dass wir unsere Kirche ab diesem Datum wieder für Gottesdienste werden nutzen können!

 

Bitte begleiten Sie den Abschluss der Arbeiten mit Ihrem Gebet, dass jetzt alles zu einem guten Ende kommt und sich die vielen Jahre des Planens und Kümmerns gelohnt haben. Wir denken, es war eine historische Gelegenheit – bei der aktuellen Entwicklung im Bistum und aufgrund der finanziellen Situation werden solch grundlegenden Renovierungen sicher nicht mehr häufig in dieser Form genehmigt und bezuschusst werden.

 

Trotzdem sind auch wir auf die Mithilfe aller Gemeindemitglieder bei der Aufbringung unseres Eigenanteils (aktuell rd. 260.000 €) angewiesen. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn Sie unsere Bemühungen für die Zukunft der Gemeinde auch finanziell unterstützen könnten. Auch uns fehlen durch viele ausgefallene Gottesdienste, Türkollekten, Veranstaltungen und Feste (z.B. das Pfarrfest) Mittel, mit denen wir geplant hatten.

Für Ihre Spende auf das Konto IBAN:  DE36 5066 3699 0003 0050 03 erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenquittung.


Wir sagen schon heute „Vergelt‘s Gott“ für Ihre Spende und freuen uns sehr darauf, Sie ab Ende August wieder zu Gottesdiensten und Andachten in unsere Pfarrkirche St. Peter und Paul im neuen Glanz einladen zu können.


Pater James, Helmut Krimmel und Michael Derse

 

Erinnerungs-Regenbogen in der Kita „Purzelbaum“

Schön ist alles,

was Himmel und Erde verbindet:

der Regenbogen,

die Sternschnuppe,

der Tau, die Schneeflocke.

Doch am schönsten ist das Lächeln eines Kindes.

- Verfasser unbekannt –

 

Dieser viel aussagende Spruch und ein Regenbogen (der Regenbogen ist ein Gottezeichen: „Alles wird gut!“) schmücken seit einigen Tagen den von den Erzieherinnnen neu renovierten Schlafraum der Kath. Kita „Purzelbaum“ in Oberrodenbach. Die zukünftigen Schukinder, die seit dem „eingeschränkten Regelbetrieb die Kita wieder besuchen dürfen, gestalteten mit ihren Handabdrücken (zeitversetzt und mit Abstand! 😉) einen wunderschönen Regenbogen. Ein Schulkind erklärt: „Damit ihr eine Erinnerung habt und ihr und die anderen Kinder euch an uns erinnert, gell?“

Das „Purzelbaum-Team“ wird dieser Regenbogen an unsere zukünftigen Schulkinder und an Zeiten erinnern, in denen wir alle „näher“ rückten, um gemeinsam stark sein zu können.

Für das Team Anna Haas und Simone Otto

Öffentliche Gottesdienste

Mittlerweile können unter Wahrung aller notwendigen Schutz- und Hygienevorgaben wieder Gottesdienste mit Gruppen von Gläubigen gefeiert werden. Grundlage aller Überlegungen muss sein, dass Gottesdienste so gefeiert werden, dass sie einerseits würdig sind, andererseits aber die Gefahr der Ansteckung mit dem Corona-Virus verhindert wird. Von Seiten des Bistums ist dafür ein Schutzkonzept erstellt worden. Dieses Konzept haben wir in einer gemeinsamen Sitzung von PGR und VWR auf die Gegebenheiten unserer Gemeinde angepasst.


Wir feiern samstags um 18.00 Uhr und sonntags sowie an Feiertagen um 10.30 Uhr Gottesdienste. Diese können aufgrund der Auflagen zur Größe des Raums nur in St. Michael stattfinden. Nach jedem Gottesdienst wird die Kirche gereinigt bzw. desinfiziert, weswegen leider keine weiteren Gottesdienste unter der Woche angeboten werden können.

Am Sonntagabend wird bei gutem Wetter ein weiterer Gottesdienst an der Grotte in Oberrodenbach gefeiert.


o    Gläubige, die die Gottesdienste mitfeiern möchten, werden gebeten, sich durch einen Anruf im Pfarrbüro zu den Bürozeiten anzumelden. Es steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung, die wir so eingerichtet haben, dass ein Abstand von mindestens 2 m gewährleistet ist. Familien und in einem Hausstand lebende Personen können natürlich enger nebeneinander sitzen. Das wurde bei den Sitzpositionen berücksichtigt.

o    Die Liste mit den Namen der Angemeldeten wird den jeweiligen Einlass-Teams vor Beginn des Gottesdienstes zur Verfügung gestellt und 3 Wochen aufbewahrt, um sie im Bedarfsfall zur Kontaktrückverfolgung an staatliche Stellen weitergeben zu können. Anschließend wird sie vernichtet. Eine Teilnahme ohne Anmeldung ist nicht möglich.

o    Die Mitfeiernden müssen einen Mund-Nase-Schutz tragen und werden gebeten, sich bei Betreten der Kirche die Hände zu desinfizieren.

o    Personen mit Krankheitssymptomen können leider nicht teilnehmen.

o    Bitte folgen Sie dem Sitzplan in der Kirche und benutzen Sie nur die gekennzeichneten Plätze. Die eingeteilten Ordner sind Ihnen bei der Platzwahl behilflich.

o    Es kann leider nicht gesungen werden, daher haben wir die Gesangbücher (und auch die Kinderbücher) entfernt.

o    Nach Beendigung der Gottesdienste wird die Kirche nur über die Seitengänge (nicht durch den Mittelgang) und bankweise, hinten beginnend, verlassen, um so wenig Kontakt wie möglich zu verursachen.

o    Das Weihwasserbecken bleibt leer und die Kollekte erfolgt am Ende der Messe am Ausgang in einen bereitstehenden Korb.

o    Bitte achten Sie darauf, dass es auch im Anschluss keine Gruppenbildungen vor der Kirche geben darf.

o    Bänke und Türgriffe werden nach den Gottesdiensten durch eine Reinigungsfirma oder durch Ehrenamtliche gereinigt, für eine Durchlüftung wird vor Beginn der Gottesdienste gesorgt.

o    Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko. Wir werden auch weiterhin unsere Audioandachten aufnehmen und zur Verfügung stellen als Alternative für alle, die zu den besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen gehören und oder einfach noch eine Weile abwarten möchten.

Liebe Gemeindemitglieder,

aufgrund gesetzlicher Pflichten und behördlicher Auflagen ist derzeit eine Registrierung von allen Gottesdienstbesuchern vorzunehmen. Dies geschieht zum einen, um im Rahmen eines Infektionsschutzkonzeptes Anmelde- und Einlasskontrolle umzusetzen, zum zweiten um eine etwaige Nachverfolgung im Falle einer Covid-19 Infektion zu gewährleisten.

 

Gläubige, die die Gottesdienste mitfeiern möchten, werden gebeten, sich durch einen Anruf im Pfarrbüro zu den Bürozeiten (Mo-Fr. 10-12 Uhr) anzumelden. Sprechen Sie außerhalb dieser Zeiten gerne auf den Anrufbeantworter. Wir melden uns, falls etwas unklar ist. Beim Besuch der Gottesdienste besteht auch die Möglichkeit, sich für die Folgewoche in die ausliegenden Listen einzutragen.

In dem in Hessen liegenden Teil des Bistums müssen Name, Anschrift und Telefonnummer aller Gottesdienstteilnehmer erfasst werden. Wir erfassen dies bei Anmeldung oder uns liegen die Daten unserer Gemeindemitglieder vor. Von Gottesdienstteilnehmern, die spontan an einem Gottesdienst teilnehmen möchten – falls dies wegen noch vorhandener Plätze noch möglich ist - , werden die Ordner am Eingang diese Daten erfragen und in die Liste eintragen.

Die Listen werden zur Nachverfolgung möglicher Infektionen für die Dauer eines Monats ab Beginn der Veranstaltung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständigen Behörden aufbewahrt und auf Anforderung an diese zu übermitteln. Nach Ablauf der Monatsfrist werden die Listen bzw. Formulare unverzüglich gelöscht oder zu vernichtet. Die Verarbeitung der Meldelisten erfolgt ausschließlich zu Zweck der Anmeldung und im internen Bereich. Die Weitergabe von Daten ist auf die zuständige Gesundheitsbehörde beschränkt, eine Offenlegung gegenüber anderen Behörden oder der Polizei unzulässig.

 

Für die Katholische Kirche im Bistum Fulda gilt das Kirchliche Datenschutzgesetz (KDG), dass im Einklang mit der EU-Datenschutzgrundverordnung steht.