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Kirchen und Pfarrheime



Wiedereröffnung St. Peter und Paul


Am 23. August war es soweit:

nach 5 Jahren Renovierungszeit und mehr als 16 Monaten ohne Gottesdienste in unserer Pfarrkirche konnten wir St. Peter und Paul in großer Dankbarkeit wiedereröffnen.

Es war uns eine besondere Freude und auch Ehre, dass unser Weihbischof
Dr. Karlheinz Diez - der auch 2013 zum Jubiläumsgottesdienst dabei war – wieder in seine Heimatgegend gekommen war, um diesen Gottesdienst mit uns zu feiern.

Als Ehrengäste konnten wir auch Herrn Pfarrer Schwarz, den Kirchenmaler Tobias Kammerer zusammen mit seiner Frau, den Architekten Krieg und die projektbetreuende Frau Dehler sowie Herrn Schwindt in Vertretung unseres Bürgermeisters willkommen heißen.

 

Es war traurig, dass Corona das angedachte dreitägige Fest und eine bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche nicht zuließ – trotzdem haben wir aber auch unter den gegebenen Umständen einen sehr festlichen Wiedereröffnungsgottesdienst gefeiert, in dem – wie vom Weihbischof anschließend ausdrücklich bemerkt – sehr zum Ausdruck kam, wie sehr unsere Kirche und unsere Gemeinde uns eine Heimat sind und wie viele sich dafür engagieren und einsetzen.

 

„Heimat Kirche“ das war die Überschrift über unserem Jubiläumsjahr 2013 und ist zu einem Motto, einem Ansporn für unser Gemeindeleben geworden.  Es ist unsere Aufgabe, dass das Haus Gottes bestehen bleibt, denn wir sind die lebendigen Bausteine dafür.

“Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen.” 

Das sagte uns Petrus in der Lesung des Festgottesdienstes. Durch unsere Zusammengehörigkeit, unseren Zusammenhalt, unsere geschwisterliche Art bekommt das Haus Gottes seine Stabilität. Wie die Steine im Verbund gemauert werden und sich dadurch gegenseitig halten, so müssen auch die Mitglieder einer Pfarrgemeinde zusammenhalten:  „Gott baut Kirche – durch uns“!

Viele haben an diesem Tag „mitgebaut“:

Ganz herzlichen Dank dem Technik-Team Thomas und Katja Franzen, Dominic Rüfer und André Wolf, die das absolute Novum einer Außen- und Liveübertragung aus dem Nichts heraus möglich machten.

Danke an Frau Angelika Marquardt und ihre Familie für den wunderschönen Blumenschmuck, der die Kirche strahlen und wirken ließ, und an Frau Iris Derse für die gelungene Vorbereitung des Gottesdienstes.

Vielen Dank an die Musiker – den Orgelmeister Peter Urbainczyk, Familie Otto und auch Tina Chaudhry, die uns komplett vergessen ließen, dass wir nicht selbst singen durften.

 

Ein ganz besonderer Dank geht aber an alle, die in den Tagen und Wochen vor der Wiedereröffnung mit angepackt haben, dass alles fertig und so schön wurde – da wurden Bänke geschleppt, ausgerichtet und ausgebessert, Sitzpolster stundenlang aufwendig gesäubert, Knieauflagen befestigt, die Gartenanlage fertig gestellt, Schränke eingeräumt… usw.

Es waren sehr viele Hände – das ist wirklich der Reichtum dieser Gemeinde, der Reichtum unserer Pfarrfamilie.

Allen ein herzliches Vergelt’s Gott dafür.

 

Das Angebot des „Tags der Offenen Kirche“ wurde dann den ganzen Nachmittag von vielen Gemeindemitgliedern genutzt und immer wieder hörte man „Oh, ist das freundlich geworden!“, „Wie ein heller Sommertag, so leicht, so hell“ oder „Da geht ja der Himmel auf.“

Dass genau dieser Eindruck mit der Ausmalung erreicht werden sollte, erläuterte unser Kirchenmaler Tobias Kammerer dann um 15 Uhr – ebenfalls live übertragen. Seine Ausmalung soll zu einem unserer Glaubensmittelpunkte hinführen: die Auferstehung und die Wiederkehr des Paradieses. Der große, in goldgelb gehaltene Deckenspiegel erinnert z.B. an die Neue Stadt, das Himmlische Jerusalem in der Offenbarung des Johannes. Die Verbindung einer zweitausend Jahre alten Tradition mit dem Hier und Jetzt, in dem wir leben, war das Ziel des Künstlers.

Weitere Ausführungen zu seinem Werk können Sie dem Flyer „Erläuterungen zur Kunst“ entnehmen, der in beiden Kirchen ausliegt.

 

Abgerundet wurde der Tag um 17 Uhr mit einer feierlichen Vesper zu den Kirchenpatronen Petrus und Paulus, vorbereitet und gefeiert von unserem Diakon Reiner Uftring, musikalisch unterstützt von Carola Winter an der Orgel und Kantor Christoph Engels – ein sehr stimmungsvoller und meditativer Abschluss des Tages.

 

Im Anschluss wurde dann noch an einer sehr geschützten Stelle im neuen Kirchgarten ein Feigenbaum gepflanzt.

Möge er wachsen und gedeihen wie das Glaubensleben in St. Peter und Paul.

Pater James


Öffentliche Gottesdienste

Mittlerweile können unter Wahrung aller notwendigen Schutz- und Hygienevorgaben wieder Gottesdienste mit Gruppen von Gläubigen gefeiert werden. Grundlage aller Überlegungen muss sein, dass Gottesdienste so gefeiert werden, dass sie einerseits würdig sind, andererseits aber die Gefahr der Ansteckung mit dem Corona-Virus verhindert wird. Von Seiten des Bistums ist dafür ein Schutzkonzept erstellt worden. Dieses Konzept haben wir in einer gemeinsamen Sitzung von PGR und VWR auf die Gegebenheiten unserer Gemeinde angepasst.


 Wir feiern sonntags sowie an Feiertagen um 10.30 Uhr Gottesdienste. Diese können aufgrund der Auflagen zur Größe des Raums nur in St. Michael stattfinden. Nach jedem Gottesdienst wird die Kirche gereinigt bzw. desinfiziert, weswegen leider keine weiteren Gottesdienste unter der Woche angeboten werden können.

Am Samstagabend wird bei gutem Wetter ein weiterer Gottesdienst an der Grotte in Oberrodenbach gefeiert; bei schlechter Witterung findet dieser Gottesdienst ebenfalls in St. Michael statt.


o    Gläubige, die die Gottesdienste mitfeiern möchten, werden gebeten, sich durch einen Anruf im Pfarrbüro zu den Bürozeiten anzumelden. Es steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung, die wir so eingerichtet haben, dass ein Abstand von mindestens 2 m gewährleistet ist. Familien und in einem Hausstand lebende Personen können natürlich enger nebeneinander sitzen. Das wurde bei den Sitzpositionen berücksichtigt.

o    Die Liste mit den Namen der Angemeldeten wird den jeweiligen Einlass-Teams vor Beginn des Gottesdienstes zur Verfügung gestellt und 3 Wochen aufbewahrt, um sie im Bedarfsfall zur Kontaktrückverfolgung an staatliche Stellen weitergeben zu können. Anschließend wird sie vernichtet. Eine Teilnahme ohne Anmeldung ist nicht möglich.

o    Die Mitfeiernden müssen einen Mund-Nase-Schutz tragen und werden gebeten, sich bei Betreten der Kirche die Hände zu desinfizieren.

o    Personen mit Krankheitssymptomen können leider nicht teilnehmen.

o    Bitte folgen Sie dem Sitzplan in der Kirche und benutzen Sie nur die gekennzeichneten Plätze. Die eingeteilten Ordner sind Ihnen bei der Platzwahl behilflich.

o    Es kann leider nicht gesungen werden, daher haben wir die Gesangbücher (und auch die Kinderbücher) entfernt.

o    Nach Beendigung der Gottesdienste wird die Kirche nur über die Seitengänge (nicht durch den Mittelgang) und bankweise, hinten beginnend, verlassen, um so wenig Kontakt wie möglich zu verursachen.

o    Das Weihwasserbecken bleibt leer und die Kollekte erfolgt am Ende der Messe am Ausgang in einen bereitstehenden Korb.

o    Bitte achten Sie darauf, dass es auch im Anschluss keine Gruppenbildungen vor der Kirche geben darf.

o    Bänke und Türgriffe werden nach den Gottesdiensten durch eine Reinigungsfirma oder durch Ehrenamtliche gereinigt, für eine Durchlüftung wird vor Beginn der Gottesdienste gesorgt.

o    Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko. Wir werden auch weiterhin unsere Audioandachten aufnehmen und zur Verfügung stellen als Alternative für alle, die zu den besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen gehören und oder einfach noch eine Weile abwarten möchten.

Liebe Gemeindemitglieder,

aufgrund gesetzlicher Pflichten und behördlicher Auflagen ist derzeit eine Registrierung von allen Gottesdienstbesuchern vorzunehmen. Dies geschieht zum einen, um im Rahmen eines Infektionsschutzkonzeptes Anmelde- und Einlasskontrolle umzusetzen, zum zweiten um eine etwaige Nachverfolgung im Falle einer Covid-19 Infektion zu gewährleisten.

 

Gläubige, die die Gottesdienste mitfeiern möchten, werden gebeten, sich durch einen Anruf im Pfarrbüro zu den Bürozeiten (Mo-Fr. 10-12 Uhr) anzumelden. Sprechen Sie außerhalb dieser Zeiten gerne auf den Anrufbeantworter. Wir melden uns, falls etwas unklar ist. Beim Besuch der Gottesdienste besteht auch die Möglichkeit, sich für die Folgewoche in die ausliegenden Listen einzutragen.

In dem in Hessen liegenden Teil des Bistums müssen Name, Anschrift und Telefonnummer aller Gottesdienstteilnehmer erfasst werden. Wir erfassen dies bei Anmeldung oder uns liegen die Daten unserer Gemeindemitglieder vor. Von Gottesdienstteilnehmern, die spontan an einem Gottesdienst teilnehmen möchten – falls dies wegen noch vorhandener Plätze noch möglich ist - , werden die Ordner am Eingang diese Daten erfragen und in die Liste eintragen.

Die Listen werden zur Nachverfolgung möglicher Infektionen für die Dauer eines Monats ab Beginn der Veranstaltung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständigen Behörden aufbewahrt und auf Anforderung an diese zu übermitteln. Nach Ablauf der Monatsfrist werden die Listen bzw. Formulare unverzüglich gelöscht oder zu vernichtet. Die Verarbeitung der Meldelisten erfolgt ausschließlich zu Zweck der Anmeldung und im internen Bereich. Die Weitergabe von Daten ist auf die zuständige Gesundheitsbehörde beschränkt, eine Offenlegung gegenüber anderen Behörden oder der Polizei unzulässig.

 

Für die Katholische Kirche im Bistum Fulda gilt das Kirchliche Datenschutzgesetz (KDG), dass im Einklang mit der EU-Datenschutzgrundverordnung steht.