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Aktuelle Nachrichten unserer Kirchengemeinde

 
 
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Weltgebetstag der Frauen am 1. März

Ein „Band des Friedens“ als Hoffnungszeichen

„ …durch das Band des Friedens“ – so ist der Gottesdienst zum Weltgebetstag 2024 aus Palästina überschrieben.

Dieser Titel greift den zentralen biblischen Text des diesjährigen Weltgebetstags aus dem Brief des Paulus an die Gemeinde ins Ephesus auf: „ der Frieden ist das Band, das euch alle zusammenhält (Eph. 4,3).

Daran wollen wir uns in diesem Gottesdienst gemeinsam erinnern.


Eine der wichtigsten Aufgaben des Weltgebetstages ist es, die Stimmen der Frauen aus dem aktuellen Weltgebetstagsland hörbar zu machen, ihnen in geschwisterlicher Solidarität zuzuhören, nahe zu sein und ihre Botschaft zu respektieren.

Hier bei uns in Rodenbach feiern wir den Weltgebetstag in einem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Michael, In der Gartel 28 und zwar am Freitag, 1. März 2024 um 19 Uhr. Dazu laden wir Sie schon jetzt alle recht herzlich ein.

Wunden verbinden – Hirtenwort von Bischof Dr. Michael Gerber

Wunden verbinden: In seinem Hirtenwort zur Fastenzeit 2024 nutzt Fuldas Bischof Dr. Michael Gerber den Vorgang der Rebveredelung aus dem Weinbau als Gleichnis. Er geht der Frage nach: Wie kann uns der Glaube angesichts der Herausforderungen im Hier und Heute eine Hilfe und Orientierung sein?


Auf der Website des Bistum finden Sie unter fastenzeit.bistum-fulda.de sowohl das Hirtenwort als Download, als auch eine Audiodatei zum Anhören und auch in diesem Jahr wieder einen Film zum Hirtenwor.


Weitere Informationen gibt es auf der Website auch zu den geistlichen Gesprächsabenden mit verschiedenen Gesprächspartnern und Bischof Dr. Gerber – aufbauend auf den Impulsen im Hirtenwort –, die an drei Abenden in der Fastenzeit angeboten werden. Die Anmeldung zu den digitalen Treffen erfolgt über fastengespraeche@bistum-fulda.de.

Die Sternsinger waren unterwegs!

Unter dem Motto „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“

stand die Bewahrung der Schöpfung und der respektvolle Umgang mit Mensch und Natur im Fokus der Aktion Dreikönigssingen 2024.

Die Aktion startete vor einigen Wochen mit der bundesweiten Aussendung am 29.12.2023 in Kempten (Allgäu). „Unsere“ Aussendung erfolgte am 4. Januar im Dom zu Fulda mit Weihbischof Dr. Karlheinz Diez, an der auch eine kleine Gruppe aus Rodenbach teilnahm.

Die eigentliche Sammelaktion in Rodenbach startete in Niederrodenbach mit dem Aussendungsgottesdienst am 7. Januar. Im Gottesdienst wurde die Aktion mit einem kurzen Spiel in Form einer Reportage vorgestellt: Die Sternsinger brachten beispielhaft Gegenstände zur Krippe, die zeigen sollten, wie die Natur, insbesondere im Amazonasgebiet, geschützt werden kann und was jeder einzelne dazu beitragen kann. Nach einem stärkenden Mittagessen im Pfarrheim, das von zwei Müttern der Sternsingerkinder zubereitet wurde, zogen drei Gruppen los und besuchten die Haushalte.

In der darauffolgenden Woche wurden dem Altenzentrum, dem Rathaus und der Kita Purzelbaum ein Besuch abgestattet. In der Kita gab es noch eine Extra-Spende: Zwei Kinder hatte ihre Silvesterböller verkauft und den Erlös ebenfalls den Sternsingern gespendet!

Am Sonntag, 14. Januar startete dann die Straßensammlung – wie schon eine Woche zuvor in Niederrodenbach – in Oberrodenbach mit dem Aussendungsgottesdienst.

Als Erlös aus der diesjährigen Sammelaktion können wir den stolzen Betrag in Höhe von 3.135,- € an das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ überweisen!

Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern! Ein herzliches Dankeschön auch den Müttern, die für die Mittagsverpflegung gesorgt haben, den Begleitpersonen, die die Kindergruppen auf ihrem Weg betreut haben, und Anne Grewal und unserer Gemeindereferentin Barbara Schneider, die die diesjährige Aktion organisiert und die Gottesdienste vorbereitet haben.

Vielen Dank! Lucia Aigner

Usilampatti Januar 2024 – Vanakkam

Wir sollen herzliche Grüße aus Usilampatti ausrichten.

Wir, das sind 5 Gemeindemitglieder, die mit einer 30köpfigen Reisegruppe aus Hanau einmal mehr „unsere“ Mädchen im Kinderhaus Suhalaya besucht haben.

Am 17. Januar wurden wir gewohnt herzlich empfangen und mit einem bunten kulturellen Programm begrüßt.

Diejenigen unter uns, die einige Zeit nicht da waren, staunten über die Entwicklung, die seit 12 Jahren (Edeltraud Leimbach) oder seit 5 Jahren (Martina und Peter Kraushaar) stattgefunden hat. Und wer zum ersten Mal vor Ort war (Günter Klar), war begeistert vom Engagement der Ordensschwestern.

Wenn man die Mädchen all die Jahre begleitet hat - für mich war es jetzt der 6. Besuch -, hat man sie sozusagen aufwachsen sehen und freut sich über ihre Entwicklung. Aus den schüchternen, kleinen Mädchen sind selbstbewusste junge Damen geworden, die gute Schulabschlüsse haben, zum Teil studieren und so die Chance auf eine gute Zukunft haben.

Das gilt auch für Yogeshwari, die wir 2012 als kleines, lebhaftes Mädchen kennengelernt haben. Nach dem Abitur möchte sie nun eine dreijährige Ausbildung zur examinierten Krankenschwester beginnen und wir freuen uns, dass wir ihr diesen Wunsch durch die Spenden aus Rodenbach ermöglichen können.

Auch das mit unserer Unterstützung im Jahr 2017 erbaute Gesundheitszentrum hat eine Entwicklung genommen, die damals so nicht abzusehen war. Die eigentlich für die Behandlung der Kinder des Kinderhauses und die Bewohner der näheren Umgebung gedachte Station ist mittlerweile fast zu einem kleinen Krankenhaus geworden. Mehr als 100 Patienten suchen hier täglich medizinische Hilfe. Seit einigen Monaten sind 2 Ärzte fest vor Ort: Zum einen Sr. Daiyana Therese, eine Ordensschwester, die Medizin studiert hat und nun fest in Usilampatti lebt. So kann das Gehalt für einen angestellten Arzt gespart werden und steht für die Hilfe der Bedürftigen zur Verfügung.

Zum anderen ist jetzt immer ein Assistenzarzt vor Ort, der an der renommierten katholischen Uniklinik in Bangalore studiert hat und in Usilampatti seine Praxiszeit leistet.

Sr. Diana hat „goldene Hände“, wie mir berichtet wurde, und genießt ein großes Vertrauen bei den Hilfesuchenden. Das ist sehr wichtig, da in den Dörfern rund um Usilampatti besonders arme und einfache Menschen leben, die häufig eine große Scheu vor Ärzten haben und daher erst sehr spät medizinische Hilfe suchen.

Das medizinische Team geht aber auch in die Dörfer. Zum einen werden Hausbesuche bei nicht mobilen Patienten gemacht, zum anderen „reisen“ Aufklärungsteams zu den unterschiedlichsten Themen durch die Dörfer: Hygiene, Alkoholsucht, Diabetes, Säuglingspflege usw. sind Themen, die die gesundheitliche Situation allgemein verbessern sollen.

Sr. Thangam überraschte uns mit einer ganz besonderen Aufschrift auf dem für die Hausbesuche genutzten Motorroller, der ebenfalls aus Rodenbach finanziert worden war.

Aus Anlass unseres Besuches über-reichten wir dem Health Center einen Scheck über 7.000,- €, der für die Anschaffung eines Röntgengeräts gedacht ist. Damit wäre eine noch umfassendere Hilfe möglich. Auch die noch fehlenden 5.000,- € würden wir gerne zeitnah zur Verfügung stellen und überlegen schon, mit welchen Aktionen wir das erreichen können.

Am nächsten Tag statteten wir dem Fatima-College in Madurai einen Besuch ab. Diese ebenfalls vom Orden Soeurs de St. Joseph de Lyon geführte Hochschule bildet mehr als 4000 junge Frauen in 21 Bachelorstudiengängen aus. 800 von ihnen leben im Internat des College. Nahch einem Begrüßungstanz führten uns Ordensschwestern und Professorinnen über den Campus, damit wir einen kleinen Eindruck von den Möglichkeiten erhalten.

Auch hier übergaben wir einen Scheck in Höhe von 100.000 Rupien für die Einrichtung weiterer Computerarbeitsplätze.

Obwohl wir in großer Zeitnot waren, konnten wir nicht ohne kleinen Imbiss und Gastgeschenke gehen: Jeder bekam eine handgefertigte Laptoptasche geschenkt :).

Die Schwestern lassen herzliche Grüße ausrichten und sind sehr dankbar für die andauernde und verlässliche Unterstützung aus Rodenbach. Sie schließen unsere ganze Gemeinde täglich in ihr Gebet ein.

Im Café India im April werden wir mit einer Fotoshow von unserem Besuch und den neuesten Entwicklungen berichten.

für den Ausschuss Eine Welt, Iris Derse

Kirchengemeinde St. Peter und Paul Rodenbach
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