Pfarrbriefnachrichten

Aktuelle Nachrichten unserer Kirchengemeinde

 
 
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Fronleichnam

Traditioneller Blumenteppich für die Fronleichnamsprozession

Seit vielen Jahrzehnten ist es Tradition, dass in Oberrodenbach entlang des ganzen Weges der Fronleichnamsprozession ein wunderschöner Blumenteppich gelegt wird. Es ist etwas Besonderes, eine solch aufwendige Tradition jedes Jahr wieder aufzugreifen und zu bewahren.

Wir bedanken uns schon jetzt bei allen, die am Prozessionsweg wohnen und diese „Aufgabe“ für die Gemeinde so selbstverständlich übernehmen. Falls der ein oder andere, bedingt durch Alter oder Krankheit, Unterstützung braucht, bitten wir die Anwohner der umliegenden Straßen, die nicht am Prozessionsweg liegen, um ihre tatkräftige Mithilfe (soweit dies nicht sowieso schon selbstverständlich geschieht). Auch unsere Pfadfinder werden wieder den Prozessionsweg am frühen Morgen abgehen und sind gerne bereit, den Anwohnern zu helfen und Lücken zu schließen.

Auch in diesem Jahr bitten wir wieder alle Gemeindemitglieder um Materialspenden: Für das Legen der schönen Muster und Formen sind die Anwohner auf viele verschiedene Blüten und Rasenschnitt angewiesen.

Ihre „Blumenspende“ können Sie am Fronleichnamstag ab 7 Uhr in der Waldstraße am Altar der Pfadfinder abgeben. Diese werden sie dann im Ort verteilen.

Es ist auch möglich, das Material bereits am Vorabend in die Waldstrasse in den Hof von Frau Peter zu bringen. Auch allen Blumenspendern - gerne auch aus Niederrodenbacher-Gärten - sei herzlich gedankt.

Bei Fragen oder Bitte um Unterstützung können Sie sich auch gerne an das Pfarrbüro (50253) wenden.


Alle Gemeindemitglieder sind sehr herzlich eingeladen zum Festgottesdienst am Fronleichnamstag

um 9.30 Uhr vor der Kirche St. Peter und Paul in Oberrodenbach und natürlich auch zur anschließenden Prozession durch die Straßen Oberrodenbachs.

Zeigen wir auch außerhalb der Kirchen, woran wir glauben und stärken wir uns gegenseitig durch unsere Gemeinschaft!


Anregungen für eine Feier der Gemeinschaft

Fronleichnam ist ein Fest des corpus Christi mysticum. Das meint nach ganz altem Sprachgebrauch den Leib Christi, den wir bei der Kommunion empfangen, aber auch den Leib Christi, der wir sind und durch die Kommunion werden.

Wie es unübertroffen Augustinus in seiner Predigt an die Neugetauften ausgedrückt hat:

„ Wenn ihr … selbst der Leib Christi seid und seine Glieder, dann liegt euer eigenes Geheimnis auf dem Tisch des Herrn. Dann empfangt ihr euer eigenes Geheimnis … Seid, was ihr seht, und empfangt, was ihr seid: Leib Christi. “ ...

Wenn Fronleichnam ein Fest ist, an dem wir zeigen, aus welcher Mitte wir leben und bei dem wir andere schauend teilnehmen lassen, dann liegt es eigentlich nahe – auch vom Ursprungsgedanken dieses Festes her kommend (dem letzten Mahl Jesu mit seinen Freunden) -, zu Formen eines anschließenden Essens und Trinkens einzuladen, etwa zu einem gemeinsamen Mittagstisch, Kaffee oder Grillnachmittag, in denen die Gemeinschaft zum Ausdruck kommt.

Mit solch einem Pfarrfest kann Fronleichnam ein Gegenstück zur „Kirchweih“ werden: Ein Fest, in dem die Gemeinde ihre Stiftung, ihr Wesen, aber auch ihren Auftrag zum Ausdruck bringt – und dazu einlädt: Kommt und seht! Und seht nicht nur, sondern: Kommt und schmeckt! …

entnommen aus: Guido Fuchs: Fronleichnam – Ein Fest in Bewegung.

In diesem Sinn laden wir herzlich ein:

zum Pfarrfest an Fronleichnam

am 16. Juni ab 12 Uhr im Pfarrhof St. Michael.

Vieles ist schon vorbereitet und wir freuen uns wieder auf einen schönen Gemeinde-Tag mit Ihnen allen und schauen mal, ob wir es noch können :).

Ein bisschen Unterstützung könnten wir noch brauchen: noch stehen zu wenig Kuchen und Torten auf unseren Listen. Erfahrungsgemäß benötigten wir vor Corona ca. 50 Kuchen … Und auch ein Salatbuffet mit hausgemachten Köstlichkeiten wollen wir gerne wieder anbieten. Über einen Eintrag in die entsprechenden Listen, die in beiden Kirchen ausliegen, eine Info im Pfarrbüro oder an ein Mitglied des Festausschusses würden wir uns freuen!

Auch die bewährten - oder gerne auch neuen - Helfer an den verschiedenen Ständen von Bon-Verkauf über Getränke– und Salatstand bis zum Küchendienst werden wieder gebraucht. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie einen Dienst übernehmen können. Herzlichen Dank!

Für den Festausschuss

Iris Derse

Rückblick auf unsere „Frühlingswochen“

4 Wochen lang haben wir unser Gemeindeleben nach den 2 Corona-Jahren wieder intensiviert und während ich mir Gedanken über den Artikel mache, fällt mir erst richtig auf, wie viele verschiedene Angebote für Gemeinschaft und Zusammenkommen da auf die Beine gestellt wurden:

Es ging los mit der Eröffnungsmesse an der Grotte, die endlich wieder vom Kirchenchor musikalisch mitgestaltet wurde und als besonderes Element die Taufe eines kleinen Jungen aus Niederrodenbach enthielt. Ein schöneres Zeichen für Aufbruch, Neustart und die Verbindung unserer Ortsteile kann es ja eigentlich kaum geben! Im Anschluss brachte dann auch noch die Sängervereinigung Oberrodenbach gesangliche Grüße und der Kirchenchor lud alle auf einen (oder mehrere) Becher Maibowle ein, was sehr gerne angenommen wurde. Vielen Dank dafür!

Nach der Auftaktmesse am 1. Mai traf sich die halbe Gemeinde in der Klosterschänke der Pfadfinder an der Klosterruine und man kam aus dem Grüßen gar nicht mehr heraus, weil man gefühlt jeden zweiten ewig nicht gesehen hatte. Ein „Geheimtipp“ ist diese Schänke bestimmt nicht mehr!

Die vom Liturgieausschuss vorbereiteten Maiandachten um 18.30 Uhr an den Mittwochen in St. Michael und 18 Uhr an den Sonntagen sowie die Andacht für Kinder und Familien an der Grotte in OR brachten uns - auch mit modernen Texten - Maria näher.

Das Gleiche erreichten die Vorträge von Pfr. Heinrich am 5. und 11. Mai, die unser Wissen über Maria und den Umgang mit ihrer Rolle in der Geschichte der Kirche vergrößerten und so auch neue Zugänge ermöglichten.

Der Frühlingsabend im Pfarrhof am 6. Mai war ein voller Erfolg. Rund 80 Gäste ließen sich die frisch im extra geliehenen Ofen zubereiteten Flammkuchen schmecken und seehr viele Liter Wein gingen über den Tresen.

Die kleinen Sektempfänge nach den Erstkommunionfeiern wurden von den Kommunionfamilien und der leider nur sehr geringen Zahl von Gemeindemitgliedern, die die Messen mitgefeiert hatten, gerne genutzt und trugen zum Festcharakter des Tages bei.

Der Lagerfeuerabend am 7.5. war eine gemütliche Runde aus Pfadfindern und ihren Eltern, an dem viel gesungen und erzählt wurde. Zur späteren Stunde haben die Würstchen vom Lagerfeuer jedem gut geschmeckt. Die Pfadfinder haben sich auch sehr gefreut, dass Pfarrer Heinrich sich die Zeit genommen hat, ihr Grundstück zu entdecken und mit der Leiterrunde ins Gespräch zu kommen.

Der Frühlingsschoppen nach der Messe am 15.5. hielt viele frühlingshafte Leckereien bereit, die alle sehr gelobt wurden . Herzlichen Dank all unseren Sterneköchinnen !

Das Kinderbasteln am 18.5. wurde sehr gut angenommen. 9 Kinder produzierten im Pfarrheim wunderschöne Windlichter für den sommerlichen Balkon oder die Terrasse und die Frage beim Heimgehen war bei allen: „Wann gibt es wieder eine Bastelstunde?“

Ein besonderes Highlight war der Vortrag vom extra aus Kassel angereisten Synodenmitglied Markus Leitschuh, der viel Hintergrundwissen zum Entstehen und den Abläufen des von den deutschen Bischöfen initiierten Synodalen Wegs gab. Wir erfuhren viel Interessantes über das Ringen der Verantwortlichen, einen Weg zurück zum Vertrauen in Kirche zu finden. Auffallend war leider, dass gerade diejenigen, die die Zukunft der Kirche sind und für sich gestalten müssen, an diesem Abend nicht anwesend waren…

Nach 2 1/2jähriger, Corona bedingter Pause konnten wir am 19. Mai endlich wieder zu einem Einkehrtag der Frauen starten, ein wirklicher Neuanfang also. 11 Frauen und 1 Mann(!) machten sich auf den Weg nach Altenstadt, um den Tag mit der Oberin Mutter Elisabeth zu verbringen. Der Tag stand unter dem Thema: „Leben heisst, sich verändern und Vollkommenheit, sich oft verändert zu haben.“

Am 20. Mai ging es rockig zu im Pfarrhof: Michael Schulze, PGR-Vorstands-Mitglied und in seiner weiteren Freizeit Teil versch. Coverbands, gab mit 3 Freunden ein kleines Konzert mit Hits aus den 70er, 80er und 90er Jahren. Mit ihrer ganzen Bühnenerfahrung war es ein Leichtes für die Musiker, den Hof in Stimmung und zum Mitsingen und Klatschen zu bringen – es wurde sogar getanzt! Das den ganzen Tag angekündigte Unwetter erreichte uns nur ganz am Rande und so saßen die Gäste auch nach dem Ende des Programms noch bis Mitternacht bei frisch gemixten Cocktails im schönen Pfarrhof – fast wie früher…

Traditionellere Töne erklangen dann am 21.5. in Oberrodenbach hinter der Kirche: Das Blasorchester war in großer Formation gekommen. Bei angenehmen Temperaturen ganz ohne Gewittergefahr, Snacks, Bier und Wein erlebten die Anwesenden einen netten Abend.

Am 25. Mai war es nach zweijähriger Pause wieder so weit: Nach der Vorabendmesse zu Christi Himmelfahrt in Oberrodenbach starteten wir am Brunnen vor der Kirche mit der Gemeinde und dem Blasorchester zur traditionellen Flurprozession. Auf dem Weg und an den vier Stationen auf dem Feld beteten wir um die Bewahrung der Schöpfung , für ein menschenwürdiges Leben, f ür Frieden und Gerechtigkeit und für die Einheit der Kirche. Beim Singen wurden wir unterstützt von unserem Blasorchester, so dass es wieder eine feierliche Prozession war.


Fazit:

Es war schön, wieder zusammenkommen zu können. „Da merkt man erst, was man in den letzten Jahren vermisst hat“ , diesen Kommentar haben wir öfter gehört. Aber es fällt auch auf, dass so manches Gesicht (und manch helfende Hand) fehlte. Das kann an Parallelveranstaltungen und Reiselust liegen, aber auch daran, dass Bindungen verloren gegangen sind. Wenn uns unser Gemeindeleben vor Ort wichtig ist, müssen wir gemeinsam daran wirken.


Ein großes Dankeschön an alle, die dieses umfangreiche Programm aufgestellt und durchgeführt haben, ganz besonders aber an unseren Festausschuss, der jetzt mit dem Pfarrfest das nächste „Gemeinschaftsevent“ vor sich hat.

Zwei Wochen später folgt das Patronatsfest St. Peter und Paul und im September wird es einen „spanischen Abend“ im Pfarrhof geben. Auch weiterhin also jede Menge Möglichkeit zu Begegnung und Gemeinschaft neben den Gottesdiensten!

Für den PGR, Michael Derse

Besuch beim Zahnarzt

Am vorletzten Mittwoch machten die zukünftigen Schulkinder der Kita „Purzelbaum“ einen Ausflug. Wir fuhren mit dem Bus nach Niederrodenbach, um dort unseren neuen Paten-Zahnarzt Dr. Olaf Kellner zu besuchen.

In der Praxis wurden wir schon erwartet und freundlich begrüßt. Dr. Kellner zeigte uns das Behandlungszimmer und erklärte die verschiedenen Geräte. Dann durfte sich jedes Kind auf den Behandlungsstuhl setzen und in einem Gebissmodell eine neue Füllung einsetzen. Zum Abschluss bekam jedes Kind ein Zahnarzt-Diplom und eine Überraschung.

Vielen Dank an Dr. Kellner und sein Team für einen erlebnisreichen Vormittag in der Praxis!

Brandschutzerziehung bei der Feuerwehr in Rodenbach

Am letzten Mittwoch durften die zukünftigen Schulkinder die Feuerwehr in Oberrodenbach besuchen. Zuerst erklärten Herr Hermann und Frau Täufer, wie sich die Kinder im Brandfall verhalten müssen, was passiert, wenn ein Raum voller Rauch ist und was die Feuerwehrleute alles anziehen, bevor sie zum Einsatz starten können.

Zum Abschluss durften alle mit einem Löschschlauch Wasser spritzen und wurden mit dem echten Feuerwehrauto zum Kindergarten gefahren. Die Kinder hatten viel Spaß und waren begeistert!

Ein großes Dankeschön geht an die Freiwillige Feuerwehr Rodenbach für ihre tolle Arbeit!

S.Woike und A. Peck für die Kita „Purzelbaum“

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