Niederrodenbach

 
 

Kirchen und Pfarrheime

Gedanken des Monats

 

Liebe Rodenbacher Mitbürgerinnen und Mitbürger

Liebe Gemeindemitglieder,

auch diese österliche Bußzeit fordert uns wieder, wie jedes Jahr, zur Umkehr und Buße auf. Sicherlich sind wir nicht auf einem total falschen Weg und wir müssen auch nicht unbedingt auf etwas verzichten, das uns gut tut.

 

Aber Umkehr und Buße wollen wir tun im Sinne einer erneuten Hinwendung zu Gott, damit wir wieder etwas mehr in unserem Alltagsleben das tun, was uns oft genug schwer fällt:

Nämlich um Gottes Willen, d. h. weil Gott es so will, aus der Kraft unseres Glaubens, aus der Hoffnung und der Liebe etwas gerechter, etwas barmherziger, etwas gütiger, etwas liebevoller und etwas versöhnter miteinander und für-einander zu leben. Wenn wir uns das vornehmen und umsetzen, werden wir am Ende der Fastenzeit vielleicht wieder mit Gott und uns selbst versöhnter sein und wieder bewusster spüren, was es eigentlich heißt, im Frieden Jesu, den er durch seinen Tod am Kreuz für uns erwirkte, und mit dem Wissen von seiner Auferstehung miteinander hoffnungsvoll zu leben.

Alles selbstverständlich und schon so oft gehört, werden jetzt sicherlich einige oder vielleicht auch viele denken.

Ja, das stimmt, aber trotzdem ist es oft schwer, wirklich danach zu leben. Wenn wir es aber immer wieder neu versuchen und vielleicht immer ein bisschen mehr und auch dafür um Kraft bitten und beten, dann können auch wir heute auf dem Weg der Nachfolge Jesu die gute Erfahrung machen, dass ein befreites und erlöstes Christsein uns die Kraft gibt, durch Höhen und Tiefen, durch Freude und durch Leid, durch Schwierigkeiten und Krankheiten, durch Zeiten des Glaubens und auch des Nicht-Glauben Könnens unseren Weg, der ja oft auch ein Weg mit Leidensstationen ist, mit Christus und mit allen zusammen zu gehen, die seinen Namen tragen.  

Diesen Weg können wir in der großen Glaubensgewissheit gehen, dass es ein DANACH geben wird. An dieses DANACH glauben zu können und aus diesem Glauben heraus das eigene Leben gestalten, darauf kommt es letztendlich an, damit dann auch irgendwann dieses DANACH, also OSTERN, Wirklichkeit sein wird für uns.

 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen gemeinsam einen guten Weg und eine bewusste Vorbereitung auf Ostern. Ich lade Sie alle ein, die besonderen Angebote in unserer Gemeinde für eine persönliche Vorbereitung auf Ostern zu nutzen und danke allen herzlich, die helfen, diese vorzubereiten und anzubieten.

Ihr Pater James

 

St. Michael - Skulptur

 

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