Gedanken des Monats

In tausend wünschen

endlose jagd

nach hülle und fülle

sein wie gott

der aber hegt nur einen wunsch

den menschlichen menschen

einmal hat er sich selbst diesen wunsch erfüllt

und wartet seitdem auf nachahmung.

Andreas Knapp


Liebe Mitchristen in St. Peter und Paul, Rodenbach,

wieder ist Weihnachten, und wir freuen uns auf das Fest, das uns bei aller Vermarktung und Sentimentalität doch die tiefe Sehnsucht nach Heimat, Geborgenheit, Angenommensein spüren lässt: Die Sehnsucht nach einer heilen Welt.

Jeder von uns möchte in einer Umwelt leben, wo man uns versteht, wo wir geliebt werden.

Weihnachten sagt: Du bist von Gott geliebt, einfach weil du ein Mensch bist. Du musst es dir nur sagen lassen. Das innere Licht ist uns geschenkt. Und wer es aufnimmt, der darf erfahren, dass er Kind Gottes ist. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Und allen, die es aufnehmen, gibt es die innere Gewissheit, dass sie Kinder Gottes sind.

Bei allem, was uns als Kirchengemeinde umtreibt, was in den nächsten Jahren geplant, verändert, entschieden wird, was wir lassen oder neu anfangen, wo wir als katholische Kirche in Rodenbach, Langenselbold und Freigericht-Hasselroth an einem gemeinsamen Haus bauen werden, sollte das vom Geist der Weihnacht inspiriert und getragen sein: Menschlichere Menschen zu werden.

Gott will uns beschenken. Er sucht offene Herzen, offene Hände und „flinke Füße“.

Auch wenn das Heilige Jahr 2025 „Pilger der Hoffnung“ zu Ende geht, wir pilgern weiter – ihm entgegen.

Frohe und gesegnete Feiertage und ein gutes Neues Jahr 2026 wünscht Ihnen – auch im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter –

Klaus Nentwich, Pfr.

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