Niederrodenbach

 
 

Pfarrheime

Gedanken des Monats

 

Ökumenischer Weihnachtsgruß der evangelischen und der katholischen
Kirchengemeinde Rodenbachs

Liebe Rodenbacher Mitbürgerinnen und Mitbürger

Weihnachten, das Fest steht vor der Tür.

Mit großen Schritten gehen wir dem Ziel der Adventszeit entgegen.

Weihnachten, da drängt alles nach Hause.

Viele Menschen sind unterwegs, Sitzplätze gibt es in den Zügen nur mit Reservierung, und auch auf den Straßen brauchen Autofahrer mehr Zeit und Geduld als sonst.

Weihnachten, da sorgen sich viele Menschen:

Werden wir als Familie gemeinsam die Festtage verbringen?

Gelingt es uns, ein harmonisches und friedliches Fest miteinander zu feiern?

Weihnachten, da stellt sich für andere Menschen die Frage:

Wird jemand kommen, um mich zu besuchen?

Oder werde ich meine Einsamkeit noch stärker spüren als das Jahr über?

Weihnachten, das verbinden wir mit Lichterketten und Kerzen, die selbst an dunklen Wintertagen Wärme und Glanz verbreiten.

Weihnachten, da freuen wir uns auf strahlende Kinderaugen, auf das Krippenspiel in der Kirche und auf das „Stille Nacht, Heilige Nacht“.

Weihnachten, da hören wir die Worte des Propheten Jesaja:

„Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein helles Licht, über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf. Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt“.

Weihnachten, da verkündet uns das strahlende Heer der Engel:

„Heute ist euch der Retter geboren, er ist der Messias, der Herr.

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade.“

Weihnachten, da wird Gott in Jesus Mensch,

damit wir an diesem Menschen erkennen, wie unser Gott ist.

Weihnachten, da wird Gott in Jesus Mensch, damit keiner sagen kann:

„Gott ist so weit weg, er kann gar nicht verstehen, wie es mir geht!“

Weihnachten: Wir laden Sie herzlich ein, das Geheimnis dieses Festes,

die Menschwerdung Gottes, in den Gottesdiensten mit uns zu feiern.

 

Gott ist für uns Mensch geworden.

Das ist die Botschaft, die in jedem Jahr

von der stillen Grotte in Betlehem ausgeht

und jeden noch so abgelegenen Teil der Erde erreicht.

Wir sind nicht vergessen oder verlassen und nicht allein.

Wir alle sind geborgen in dem Namen, den Jesus auch trägt:

Immanuel – Gott ist mit uns!

Das gilt für dieses Weihnachtsfest und für Zeit und Ewigkeit.

Das ist Weihnachten!

In diesem Sinn wünschen wir Ihnen allen

ein gesegnetes Weihnachtsfest und
ein gesegnetes Jahr 2019
im Vertrauen auf die Liebe unseres Gottes

 

Pfarrerin Lisa Henningsen,
Pfarrer Heinrich Schwarz
und Pater James




Heute ist euch der Retter geboren,
der ist der Messias, der Herr.

Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
den Menschen seiner Gnade.

Das ist die Botschaft des Weihnachtsfestes, wie wir sie bei Lukas lesen. Gott hat in seinem Sohn Jesus Christus die Welt erlöst. Dieses Wort Gottes ist kein leeres Wort, sondern es ist kraftvoll und wahr und will uns ermutigen und unserem Leben immer wieder eine Richtung geben. Dieses Wort ist glaubwürdig und wir sind als Zeugen der Frohen Botschaft berufen, es weiterzugeben, denn diese gute Botschaft höre ich nicht nur für mich, sondern auch für die, die mir am Herzen liegen. Gottes Wort bringt Licht und Freude in die Welt und es will uns verändern.

Ein Sprichwort sagt:

Willst Du Dein Land verändern, verändere Deine Stadt.

Willst Du Deine Stadt verändern, verändere Deine Straße.

Willst Du Deine Straße verändern, verändere Dein Haus.

Willst Du Dein Haus verändern, verändere Dich selbst.“

 

Die Veränderung muss zuerst in uns beginnen.

„Wir müssen der Wandel sein, den wir in der Welt zu sehen wünschen“, sagt Mahatma Gandhi. Viele Menschen denken nur darüber nach, wie sie die Menschheit ändern könnten, nur wenige denken daran, sich selbst zu ändern. Aber zunächst müssen wir selbst Gottes Botschaft verstehen und leben. Vielleicht können wir uns alle das als Aufgabe für das neue Jahr vornehmen: uns selbst zu verändern, friedfertiger zu werden, bereiter zum Aufeinander-Zugehen, bereiter zum Nachgeben, bereiter zum Lieben. Weniger Egoismus, weniger Neid, weniger Konfrontation.

Lassen Sie uns das Jahr 2019 zu einem „Friedensjahr“ machen – in uns und in unserem Umfeld: in der Familie, der Schule, auf der Arbeit, im Verein, in der Gemeinde. Lassen wir Gottes Wort unserem Leben Licht, Hoffnung und Zukunft geben und schenken wir es weiter.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Das Kind in der Krippe, der Retter der Welt, segne und behüte uns und schenke uns allen seine Liebe, weihnachtliche Freude und vor allem seinen Frieden.


Ihr Pater James

 

St. Michael - Skulptur

 

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