Niederrodenbach

 
 

Kirchen und Pfarrheime

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Wir sanieren unsere Pfarrkirche St. Peter und Paul

In unserer Pfarrkirche St. Peter und Paul in Oberrodenbach feiern wir seit 180 Jahren unsere Gottesdienste:

Sie erhielt am 2. Weihnachtsfeiertag des Jahres 1838 ihre Benediktion. Endlich!, muss man sagen, denn die 300 Jahre davor hatte die Gemeinde  keine eigene Kirche und musste  sich zu den Gottesdiensten auf den Weg nach Somborn machen.

Die große Freude und Dankbarkeit über ein eigenes Gotteshaus ist noch heute spürbar im Bewahren vieler überlieferter Traditionen wie zum Beispiel den Flur– und Fronleichnamsprozessionen. Diese Traditionen weiterzuführen und sie immer wieder der heutigen Zeit anzupassen - das ist unsere Aufgabe. Denn auch heute ist Kirche für viele Menschen Heimat. Ob es die vertraute Liturgie ist oder die Erkenntnis, zum Volk Gottes zu gehören, dem letztlich Heimat zugesagt ist, es sind die Gefühle der Geborgenheit und der Vertrautheit, die einerseits eine Kirche zur Heimat werden lassen und die andererseits Heimat in der Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden über die Zeiten hinweg geben. Es ist unsere Aufgabe wie die der Generationen vor uns, allen, die ihren Glauben leben möchten und Gemeinschaft suchen, eine Heimat zu sein.

 

Seit 2015 sanieren wir nun unsere Pfarrkirche.Vieles ist schon erreicht worden:

Um die Kirche herum ist eine neue Drainage verlegt, an der Außenhaut ist ein Feuchteregulierputz nach neuesten Standards angebracht worden, der das Mauerwerk vor Feuchteschäden schützen soll. Der Dachboden wurde neu isoliert und eine sichere Begehung ermöglicht, das Dachgebälk ist partiell überholt und das gesamte Dach der Pfarrkirche überprüft bzw. ausgebessert worden. Außerdem sind der Blitzschutz neu installiert sowie Maßnahmen der Taubenabwehr durchgeführt worden.


Das auf dem erworbenen Nachbar-Grundstück stehende Haus wurde abgerissen, so dass jetzt Parkplätze, eine Behinderten-Toilette mit Heizungsraum sowie eine barrierefreie Zuwegung zum Seiteneingang der Kirche verwirklicht werden können.

Das neue Versorgnungsgebäude steht bereits, die Rohbauarbeiten des 2. Bauabschnitts sind beendet. In einigen Wochen kann die neue Heizung verbaut werden, die die Kirchenräume versorgen wird, Wasser- und Stromanschlüsse durch die Anbieterfirmen können erfolgen. Die Planungen des Landschaftsgestalters rund um die Pfarrkirche sind in vollem Gange, die Pflasterarbeiten werden vergeben. Ein Teil der alten Kirchenmauer wird abgerissen, der bisherige Verlauf jedoch kenntlich gemacht.

 

Zu guter Letzt wird die Innensanierung der Kirche in Angriff genommen. Nachdem in einer gemeinsamen Aktion unter sehr großer Beteiligung der Pfarrgemeinde die Kirchenbänke und andere Gegenstände ausgeräumt und zwischengelagert wurden, ist die Pfarrkirche nun ungewohnt leer. Man erkennt jetzt eindeutig die Notwendigkeit der Renovierung, Schmutz und Staub von über 36 Jahren seit der letzten Renovierung haben Spuren hinterlassen.

Teile der Orgel wurden abgebaut und zwischengelagert, die Orgel selbst ist eingehaust worden, um sie zu schützen. Auch der Hochaltar ist abgebaut und ebenfalls eingehaust worden. Die alte Heizung im Obergeschoss der Sakristei ist bereits rückgebaut worden, eine neue Heizanlage findet ihren Platz im neuen Versorgungsgebäude und wird an die Kirche angeschlossen, die Zugänge sind gelegt. Im Innenraum der Kirche steht ein Gerüst, das für die Putzer- und Malerarbeiten genutzt wird. Zunächst mussten die alten Dispersionsfarben abgefräst werden, im Moment werden die alten Verkabelungen durch neue ersetzt. Anschließend kann ein neuer Kalkputz in mehreren Schichten aufgetragen werden, nach neuesten Erkenntnissen des Handwerks, an relevanten Stellen auch ein Feuchteregulierputz. Damit sollen Nachhaltigkeit und Dauerhaftigkeit garantiert werden. Diese Arbeiten dauern über den Sommer 2019 hin an.

 

Ab September 2019 wird sich dann der Künstler Tobias Kammerer der Kirchenbemalung widmen. In einem Künstlerwettbewerb haben drei vom Bistum vorgeschlagene Künstler ihre Ideen vorgestellt. Nach Präsentationen und einem offenen Meinungsbildungsprozess in der gesamten Gemeinde haben sich die gewählten Gremien für den Vorschlag des Kirchenmalers Tobias Kammerer entschieden. Mit seinen unverwechselbaren malerischen Werken verwandelt der Rottweiler Künstler historische Kirchen in  Sakralräume der Jetztzeit. Er gilt als einer der profiliertesten Künstler für sakrale Wandmalerei in Deutschland. Tobias Kammerer arbeitet mit der Symbolkraft der Farben und ihrer Aussage im christlichen Kontext. Seine Arbeiten im Kirchenraum unterstützen mit ihrer eigenständigen Botschaft die Liturgie.

Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei unterstützen, unsere Pfarrkirche zu sanieren und für die Zukunft unserer Gemeinde zu gestalten.

Für Ihre Spende auf das Konto IBAN:  DE36 5066 3699 0003 0050 03erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenquittung.

 

Wir sagen schon heute Vergelt‘s Gott und laden Sie herzlich zu unseren Gottesdiensten, Andachten und Konzerten in unsere  Pfarrkirche St. Peter und Paul in Oberrodenbach ein.