Niederrodenbach

 
 

Kirchen und Pfarrheime

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Informationen zur Sanierung St. Peter und Paul

Die Renovierung unserer Pfarrkirche startet nun in eine „heiße Phase“

Das neue Mehrzweckgebäude steht bereits, die Rohbauarbeiten des 2. Bauabschnitts sind beendet. In den nächsten Tagen starten die Dachdeckerarbeiten, ein Flachdach mit leichter Neigung wird gebaut. Sodann erfolgen Arbeiten an Fenstern, Türen und der Außenhaut. Anschließend kann die neue Heizung verbaut werden, die die Kirchenräume versorgen wird, Wasser- und Stromanschlüsse durch die Anbieterfirmen können erfolgen. Die Planungen des Landschaftsgestalters rund um die Pfarrkirche sind in vollem Gange, die Pflasterarbeiten werden vergeben. Verwaltungsrat und Mitverantwortliche haben sich nahezu einstimmigfür ein akzeptables Pflaster entschieden. Ein Teil der alten Kirchenmauer wird abgerissen, der bisherige Verlauf jedoch kenntlich gemacht. Wir sind überzeugt, dass das ganze Kirchenumfeld ansehnlich gestaltet und dabei dessen Bedeutung etwas verändert werden wird.

 

Der eigentliche 3. Bauabschnitt, die Innenrenovierung der Pfarrkirche, kommt in die Gänge. Nachdem in einer gemeinsamen Aktion unter sehr großer Beteiligung der Pfarrgemeinde die Kirchenbänke und andere Gegenstände ausgeräumt und zwischengelagert werden konnten, ist die Pfarrkirche nun ungewohnt leer. Jetzt kann man eindeutig die Notwendigkeit der Renovierung sehen, Schmutz und Staub von über 36 Jahren seit der letzten Renovierung haben Spuren hinterlassen.

Inzwischen sind Teile der Orgel abgebaut und zwischengelagert, die Orgel selbst ist eingehaust worden, um sie vor Staub und Schmutz zu schützen. Auch der Hochaltar ist abgebaut und wird in Kürze ebenfalls eingehaust. Die alte Heizung im Obergeschoss der Sakristei ist bereits rückgebaut worden, eine neue Heizanlage findet ihren Platz im neuen Versorgungsgebäude und wird an die Kirche angeschlossen, die Zugänge sind gelegt.   Begleitend dazu werden die Gerüstbauer in Kürze im Innenraum der Kirche aktiv werden und das Gerüst aufbauen, auf dem alle notwendigen Arbeiten in bestmöglicher Sicherheit durchgeführt werden können. Daran anschließen werden sich die Putzer- und Malerarbeiten. Zunächst müssen die alten Dispersionsfarben abgefräst werden, das wird sicherlich eine sehr staubige Angelegenheit. Eine finale Entscheidung für ein angemessenes Konzept für Akustik, Licht und Elektroinstallation ist alsbald erforderlich, damit die alten Verkabelungen durch neue ersetzt werden können. Anschließend kann ein neuer Kalkputz in bis zu sieben verschiedenen dünnen Schichten aufgetragen werden, nach neuesten Erkenntnissen des Handwerks, an relevanten Stellen ein Feuchteregulierputz. Damit sollen Nachhaltigkeit und Dauerhaftigkeit garantiert werden. Diese Arbeiten dauern über den Sommer 2019 hin an. Ab September 2019 wird sich unser Künstler Tobias Kammerer der Kirchenbemalung widmen und innerhalb von ca. 3 Monaten seine Kunstwerke zur Vollendung bringen.

 

Zu bestimmten Zeiten während der Arbeitspausen wollen wir die Kirchenbaustelle öffnen und der Kirchengemeinde die Möglichkeit bieten, sich über den Stand der Arbeiten zu informieren. Es wird sicherlich interessant werden, die Arbeiten sozusagen selbst begleiten zu können. Auch der neue Diözesanbaumeister Martin Matl hat sich jüngst vor Ort informiert, ist von diesem Vorhaben begeistert und findet das Projekt „sehr spannend“.

Mit der Fertigstellung der Innenrenovierung sowie des gesamten Kirchenumfeldes kann im Frühjahr 2020 gerechnet werden. Zur Einsegnung der dann renovierten und in neuem Glanz erstrahlenden Pfarrkirche haben wir als Pfarrgemeinde den neuen Bischof Dr. Michael Gerber eingeladen und hoffen sehr, dass er uns im kommenden Jahr besuchen kann.

Für den Verwaltungsrat

Pater James und Helmut Krimmel