Inhaltsseite

Übersicht über stattgefundene Gemeindeaktivitäten

St. Martin

Die evangelische und die katholische Kirchengemeinde laden ganz herzlich ein zum ökumenischen Martinsgottesdienst.


Am Samstag, 13. November treffen wir uns um 17 Uhr an der evangelischen Kirche zu einem gemeinsamen Martinsgottesdienst mit anschließendem Laternenumzug zur katholischen Kirche St. Michael.

Im Pfarrhof findet der Abend dann seinen Ausklang am Lagerfeuer der Pfadfinder mit Verteilung der traditionellen Martinsweck an alle Kinder.


Wir freuen uns auf Ihr und euer Kommen!

Grauer November? Dagegen haben wir etwas: Café India am 7. November

Ab 15 Uhr laden wir ein ins gemütlich hergerichtete Pfarrheim
St. Michael zu hausgemachten Kuchen und Torten, zu Kaffee und Tee und natürlich auch wie gewohnt zu einer Likörspezialität - Café India eben!

Machen Sie einen schönen Sonntagsspaziergang und besuchen Sie unser Café.
Wir freuen uns auf Geselligkeit und nette Gespräche, mit denen wir uns gegenseitig auf den neuesten Stand bringen können – es gibt sicher viel zu erzählen.
Und natürlich werden wir auch Neues aus Indien von „unseren“ Kindern und den Schwestern berichten. Außerdem bringen wir mit bunten Schals aus Indien Farbe zum „Mit-nach-Hause-nehmen“ in den November.

Auch mit fair gehandelten Zotterschokolade-Spezialitäten, die ein Team des Eine-Welt-Ladens zum Verkauf anbieten wird, kann man sich - und anderen - etwas Gutes tun. Im Pfarrheim gilt an diesem Nachmittag 2G – damit sich alle sicher fühlen können und das „Personal“ ohne Maske wirbeln kann. Wir bitten um Verständnis!


Voller Vorfreude grüßt für den Ausschuss Eine Welt

Iris Derse

Bistumsprozess 2030 Wie geht es weiter für uns?

Am 10. September war es so weit: Die Gremien-, Gruppen- und Vereinsvertreter unserer Kirchengemeinden aus den Pastoralverbünden St. Wolfgang Kinzigaue und St. Peter und Paul Freigericht-Hasselroth waren zur „Resonanzkonferenz“ in die Kirche St. Michael in Rodenbach eingeladen. Von Generalvikar Christof Steinert, Gabriele Beck und Dr. Andreas Ruffing wurden die Empfehlungen zur „Neu-Umschreibung der Pfarreigrenzen“ präsentiert. Demnach soll es künftig im Bistum Fulda nur noch 26 Pfarreien geben. Ende 2020 bestanden 204 Pfarreien, die in 43 Pastoralverbünden strukturiert sind.

Für unsere Kirchengemeinden bedeutet der vorliegende Vorschlag konkret, dass unser Pastoralverbund St. Wolfgang mit den Kirchengemeinden Erlensee, Langenselbold und Rodenbach mit dem Nachbar-Pastoralverbund St. Peter und Paul Freigericht-Hasselroth perspektivisch eine neue gemeinsame Pfarrei bilden soll. Dieser Pastoralverbund befindet sich bereits in einer Pfarreibildung, die bis Januar 2023 umgesetzt werden soll. Laut Generalvikar Steinert kann für den Prozess des Zusammenschlusses auch ein Vorgehen in Phasen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit sinnvoll sein. Aufwendige Zwischenschritte sollten aber vermieden werden.

In den mittlerweile durchgeführten Pfarrgemeinderatssitzungen in Langenselbold und Rodenbach wurden keine grundsätzlichen Einwände gegen diesen Vorschlag eingebracht. Im nächsten Schritt werden wir das weitere Vorgehen in einer Sitzung des Pastoralverbundsrats besprechen.


Die Hauptherausforderung bleibt es, wie Bischof Michael Gerber formuliert, auch in neuen Strukturen die Frage zu beantworten :

„Wie kommen Menschen in eine lebendige Christusbeziehung?“.

Dazu ist es wichtig, dass wir das Leben an unseren Kirchorten erhalten – wir alle müssen neben unseren Hauptberuflichen Verantwortung übernehmen. Überall, wo Gemeinde lebt, bleibt sie bestehen. Überall, wo sich Gemeindemitglieder treffen - zu Gemeinschaft, zu Fürsorge, zum Gebet - bleibt Gemeindeleben erhalten . Für Sakramente und Eucharistie (und einiges mehr) brauchen wir unsere Priester, Diakone und pastoralen Mitarbeiter. Vieles kann aber auch im Ehrenamt geleistet werden und auch gemeinsam Beten geht ohne Priester!

Lassen Sie uns umdenken: von der versorgten Gemeinde zu einer sorgenden Gemeinde. Dann werden unsere Kirchorte auch in Zukunft leben und sich weiterentwickeln!


In dieser festen Überzeugung grüßen wir Sie alle herzlich,

Michael Derse                        Dr. Martin Pieper

Sprecher PGR Rodenbach     Sprecher PGR Langenselbold

Sonntag der Weltmission am 24. Oktober

„Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“


Diese Worte, die Paulus an die Gemeinden in Galatien schrieb (Gal 6,9), sind das Leitwort zum Monat der Weltmission 2021. „Lasst uns Gutes tun“ : damals wie heute die Aufforderung zu einem Leben in Geschwisterlichkeit. Es gehört Mut dazu, auf Menschen zuzugehen und Brücken zu bauen.

Die diesjährige missio-Aktion zeigt am Beispiel von Nigeria, was möglich ist, wenn Menschen aus diesem Geist heraus handeln. Die Menschen in dem westafrikanischen Land sind stark gezeichnet von der Coronapandemie. Armut und Jugendarbeitslosigkeit nähren Gewalt und religiösen Fundamentalismus. Entführungen und Anschläge säen Furcht und Misstrauen. Staatsversagen und eine schlechte Regierungsführung, die den Menschen keinerlei Sicherheit oder Zukunftsaussichten bietet, sind ein Nährboden für religiösen Extremismus.

In dieser explosiven Gemengelage setzt die katholische Kirche weiterhin auf den Dialog. Gemeinsam mit ihren muslimischen Partnern macht sie deutlich, dass Gewalt im Namen Gottes dem Wesen der Religion zutiefst widerspricht. Die katholische Kirche in Nigeria zeigt im Alltag, dass Gottes Liebe allen Menschen gilt. Angehörige verschiedener Religionen arbeiten in den missio-Projekten zusammen, von denen Menschen unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit profitieren.

Mehr darüber erfahren Sie im Familiengottesdienst am Weltmissionssonnntag am 24. Oktober um 11.15 Uhr in St. Michael, zu dem wir herzlich einladen und der auf allen Kontinenten in weltumspannender Gemeinschaft gefeiert wird. Beten wir gemeinsam für unsere Schwestern und Brüder, die nicht müde werden, sich in Gottes Namen für ein gutes Miteinander einzusetzen - in Nigeria, im Senegal und weltweit. Bedenken wir bei der Kollekte an diesem Tag die Initiativen von missio mit einer großzügigen Spende.

Im Anschluss sind alle herzlich zu einem landestypischen Solidaritäts-Mittagessen im Pfarrhof eingeladen, das uns wieder Martina und Peter Kraushaar zubereiten. Schon an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür!


Für den Ausschuss Eine Welt

Michael Derse


Der vom Eine Welt Ausschuss mitgestaltete Gottesdienst am Weltmissionssonntag machte auf die Nöte der Menschen in Westafrika aufmerksam und forderte uns mit den Worten aus dem Galaterbrief auf: „ Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“.

„Etwas Gutes“ haben viele Gottesdienstbesucher getan, denn in den Kollekte- Körben waren insgesamt - in beiden Gottesdiensten des Wochenendes - 1.196,80 €, die wir an missio für die Unterstützung vieler Projekte in ärmeren Landeskirchen überweisen können.

„Etwas Gutes gekocht“ hatte im Anschluss das Ehepaar Kraushaar. Es wurde ein typisch afrikanisches Gericht namens Burabisco (Couscous mit Gemüse) serviert, das von vielen mit einem oder auch zwei Glas Wein im sonnigen Pfarrhof genossen wurde. Dadurch kamen nochmals 276,50 € für missio zusammen.

So haben wir alle in netter Gemeinschaft etwas Gutes getan ☺.

Herzlichen Dank allen, die dazu beigetragen haben.

Für den Ausschuss Eine Welt

Michael Derse



Weihnachtsbaumverkauf

Die Rodenbacher Pfadfinder*innen verkauften im Advent letzten Jahres wieder hundert Weihnachtsbäume mit einem stolzen Erlös von 1.500 Euro, der vor einigen Wochen an die ökumenische Wohnungslosenhilfe „Franziskus-Haus“ in Hanau übergeben wurde.

„ Mit ‚Gutes tun‘ meine ich, dass ihr euch nützlich machen und anderen kleine
Freundlichkeiten erweisen sollt… Das Wichtigste ist, etwas zu tun.“

Dies hat Lord Robert Baden Powell, der Gründer der Welt-pfadfinderbewegung bereits 1901 geschrieben. Doch auch heute, über hundert Jahre später, gibt es sie immer noch, die gute Tat der Pfadfinder*innen.

So haben die Kinder und Jugendlichen mit der Unterstützung von Eltern und Freund*innen vom Stamm Barbarossa Tannenbäume verkauft! Hundert Exemplare hatten sie im Spessart ausgesucht und diese an „die Frau bzw. an den Mann“ gebracht – frisch geschlagene Bäume in der Höhe von 1 bis 3,50 Meter. Die Bäume wurden zugunsten des Franziskus-Haus verkauft. Das Haus bietet von Tagesaufenthalten über Beratung bis hin zu stationärem sowie betreutem Wohnen vielfältige Hilfe für wohnungslose Personen . In allen Lebenslagen kann das Franziskus-Haus unterstützend zur Seite stehen.

Die Pfadfinder*innen, die sich ebenfalls gut mit der Regel des Heiligen Franziskus „Jeder, der da kommen mag, werde liebevoll aufgenommen und die Gastgeber zeigen sich fröhlich im Herrn.“ identifizieren können, freuten sich über die vielen Käufer guten Willens und die positive Rückmeldung und Dankbarkeit von Rainer Broßmann, dem Leiter der Einrichtung.

Luise Fuchs



Erfolgreiche Herbst-Kleidersammlung

Die Herbst-Kleidersammlung in beiden Ortsteilen in Rodenbach von KOLPING und KAB am 9. Oktober verlief mit der Beteiligung der evangelischen Kirchengemeinde sehr gut. In beiden Ortsteilen haben wir wieder ein gutes Ergebnis erzielt.

VIELEN DANK für die Kleider- und Schuhspenden, DANK an Herrn Frank Adam, der mit seinem LKW jeweils eine volle Ladung aus beiden Ortsteilen nach Altenmittlau zur Sammelstelle brachte, DANK an die Filiale der Bäckerei Kunzmann für die Unterstützung. Wir BEDANKEN uns herzlich auch im Namen derer, die Hilfe brauchen.

DANKE an alle ehrenamtlichen Helfer.

Mit dem Erlös werden Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien in einer sozialen

Notlage unterstützt.

In den vergangenen Jahren flossen die Spenden in folgende Projekte:

2020: 3.550 € - Diese wurden verwendet für einen Landesbildungsreferenten in Mato Grosso in Brasilien. Dieser besucht, schult, betreut und arbeitet mit den Kolpingsfamilien vor Ort zusammen.

2021: 6.550 € - Davon 3.000,00 € für ein Aidswaisenprojekt in Mityana/Uganda.

Zur Vermittlung von Waisen und Pflegekindern in andere Familien und Zahlung von Schulgeld für eine gute Ausbildung. Weitere 3.550,00 € für den Landesbildungsreferenten in Mato Grosso in Brasilien. (2. Teilrate).

Für das Team , Adolf Pretsch



Patronatsfest St. Michael und Kirchweihfest

Am 27. September 1987 haben wir unsere Kirche St. Michael eingeweiht – zwei Tage vor dem Fest ihres Patrons St. Michael. Die heutige Kirche ist schon die dritte St. Michaels-Kirche in Rodenbach: Die erste stand an der Stelle der heutigen evangelischen Kirche und hat noch einige Mauerreste im Boden hinterlassen. Die zweite stand in der Riedstraße und war nach 25 Jahren bereits baufällig. Die dritte hält zum Glück schon länger, so dass wir in ihr am

29. September um 19 Uhr das Patronatsfest begehen können .

Der 29. September ist heute der gemeinsame Gedenktag der Erzengel Michael, Gabriel und Rafael, die in der Bibel namentlich genannt werden. Sie werden seit dem 4. Jahrhundert verehrt und – seit der Kalenderreform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil – in einem eigenen Fest gefeiert. Bereits im Jahr 813 nach Christus wurde der 29. September zum Gedenken an den Erzengel Michael festgelegt. Ursprünglich ehrten auch die Germanen an diesem Tag ihren wichtigsten Gott Wotan – und so kommt es nicht von ungefähr, dass zahlreiche Bräuche rund um „Michaelis“ eigentlich aus germanischer Zeit stammen. Lange Zeit wurde in der Nacht vor dem Michaelstag z. B. ein Feuer entzündet: als Symbol dafür, dass die dunkle Jahreszeit endgültig angebrochen war und Arbeiten unter Tageslicht ab jetzt nur noch eingeschränkt möglich waren.

„Michael“ kommt aus dem Hebräischen und bedeutet so viel wie: „ Wer ist wie Gott? “

Den Wappenspruch des Erzengels Michael könnte man für den heutigen Sprachgebrauch vielleicht in „Gibt es eine Alternative zu Gott?“ übersetzen. Dieser Frage kann jeder für sich im Festgottesdienst am 29. September nachgehen.

Im Anschluss lädt der Festausschuss ein:

Wir feiern unseren Kirchenpatron und den Geburtstag unserer Kirche mit einem Re-Opening des Gemeindelebens und wie jahrelang gewohnt mit herbstlichen Genüssen: Die hausgemachte Kürbissuppe ist gesetzt, der Rosé-Wein aus Frankreich ist schon eingetroffen und der Rest wird im Laufe des Monats geplant. Für das Fest ist keine Anmeldung erforderlich - draußen kann jeder mitfeiern. Für das Pfarrheim (Innenbereich) gilt 2G, so dass wir auf Abstände und Masken verzichten können. 


Schön war’s –

Patronatsfest St. Michael am 29. September

Wir können es noch ☺

– unser Patronatsfest, mit dem wir unseren Patron St. Michael und auch den 34. Weihetag unserer Kirche feierten, war ein wunderschönes kleines Fest.

Im „ausverkauften“ Gottesdienst dankten wir für das „Zuhause“ für unseren Glauben und unser Gemeindeleben und gedachten dankbar aller, denen wir unsere Kirche verdanken und die uns seit ihrer Weihe begleitet haben. „Zeitzeugen“ kamen zu Wort und brachten ihren Dank und Wünsche und Hoffnungen für unser Gemeindeleben in den Fürbitten vor Gott.

Das anschließende Fest wurde weitgehend draußen gefeiert. Unter dem Dach und in den Pavillons war es durch viele Gasstrahler – Dank an Fam. Niederreiter – fast mollig warm, so dass viele es sehr lange aushielten. An den herbstlich dekorierten Tischen schmeckten die hausgemachte Kürbissuppe und der vielgelobte Wildschweintopf nochmal so gut!

Herzlichen Dank an unsere Köchinnen Monika Namyslo und Ingrid Hofen ☺ .

Zusammen mit den über 20 Litern getrunkenen Weins ergaben Speis und Trank einen Gewinn von 409,20 €, den die Gemeindekasse gut gebrauchen kann.

Allen Gästen und zupackenden Händen ein herzliches Vergelt’s Gott!

Für den Festausschuss

Iris Derse

Dank für Spenden nach Indien

Im Pfarrbrief Juli / August hatten wir über die Situation in Indien berichtet und beschrieben, wie sehr Corona dort das Leben der Menschen verschlechtert hat, sogar wenn man nicht selbst erkrankt. Ohne Krankenversicherung ist medizinische Hilfe meist schlicht undenkbar und der monatelange Lockdown hat unzählige Menschen den Job und damit die Mittel zum Leben gekostet.

So sind wir sehr froh, dass mit der Hilfe vieler Gemeindemitglieder und Rodenbacher kurzfristig 5.310,- € zusammengekommen sind, die wir zum Ende des Monats überwiesen haben. Vielen herzlichen Dank dafür!

Als Verwendungszweck haben wir alles rund um Corona genannt: Masken, Tests, Impfungen, Arztrechnungen oder auch Hilfe für Menschen, die inzwischen einfach hungern. Die Schwestern werden das Geld verantwortungsvoll und nach bestem Wissen und Gewissen einsetzen. Wir sollen Ihnen allen einen aufrichtigen Dank und die Versicherung übermitteln, dass wir alle in den täglichen Gebeten der Schwestern bedacht sind.

Zusätzlich hat uns eine Anfrage aus dem Gesundheitszentrum in Usilampatti erreicht, das durch unsere Spenden finanziert wurde und das wir 2017 miteröffnet haben. Ursprünglich aufgrund von behördlichen Auflagen für die Kinder des Kinderhauses gebaut, hat es sich sehr schnell zu einer Anlaufstelle für die gesamte Umgebung entwickelt. Da das nächste Krankenhaus mehr als 10 km entfernt ist und es keine Busverbindungen gibt, konnte so die medizinische Versorgung der sehr armen Bevölkerung entscheidend verbessert werden. Täglich werden mittlerweile bis zu 100 Patienten behandelt. Inzwischen ist zusätzlich zu den Krankenschwestern täglich ab 15 Uhr auch ein Arzt vor Ort.

Sr. Thangam, mit der wir in regelmäßigem Kontakt stehen, hat nun angefragt, ob es möglich wäre, ein Hämatologie-Analysegerät zu finanzieren, mit dem Veränderungen im Blutbild untersucht werden können. Ein solches Gerät kostet in Indien 295.000 Rupien, rd. 3.400,- €. Wir freuen uns sehr, dass wir Sr. Thangam eine Zusage geben konnten und dieses Gerät mit den Mitteln aus unseren Cocktailabenden und Privatspenden finanzieren können. So wird das Zentrum unabhängiger von weit entfernten Laboren und kann schneller helfen. Es ist schön, wenn man so direkt eine Situation verbessern kann!

Nandri ! – Danke allen, die Anteil nehmen an der Situation der Armen und Benachteiligten in Indien.


NEU und ganz modern:

Für unser Gemeindeprojekt haben wir ganz frisch eine Instagram- und Facebook-Seite eingerichtet, die Anna Scholl für uns „pflegt“ und auf der wir immer aktuell News und Bilder der Ordensschwestern und ihrer Arbeit einstellen werden – z.B. zur Zeit Aufnahmen aus dem Gesundheitszentrum. Schauen Sie doch mal rein! Sie finden den Eintrag jeweils unter „Gemeindeprojekt Usilampatti“.


Für den Ausschuss Eine Welt

Iris Derse

Pastoralverbunds-Gottesdienst an der Klosterruine Wolfgang

Wallfahrt ... - mal ortsnah?

Das heute noch als kleine unscheinbare Ruine im Bulauwald bei Rodenbach gelegene Kloster St. Wolfgang gab dem Pastoralverbund „St. Wolfgang Kinzigaue“ seinen Namen. Seit 2004 treffen sich die drei Pfarrgemeinden Christkönig Erlensee, Maria Königin Langenselbold und St. Peter und Paul Rodenbach hier jährlich einmal, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Hier wurde auch die Urkunde zur Errichtung des PV unterzeichnet.

Wie bei einer Wallfahrt kamen aus allen drei Gemeinden die Menschen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Klosterruine. Nach einem Gottesdienst unter freien Himmel gab es eine Stärkung aus Würstchen und Klosterbier (oder andere alkoholfreie Getränke) durch die Pfadfinder. Hierbei entstanden auch erste Bekanntschaften zwischen den drei Gemeinden. In den letzten Jahren mussten die Gottesdienste wegen Waldbrandgefahr oder Regenwetter in die Kirche St. Michael verlegt werden, 2020 musste er Corona-bedingt sogar ganz ausfallen.

Dieses Jahr wollen wir diese Tradition aufleben lassen und am

26. September um 11 Uhr

wieder einen gemeinsamen Open Air-Gottesdienst an der Klosterruine feiern. Auch unsere Pfadfinder werden wieder für die Verköstigung sorgen. Dieser Gottesdienst findet unter den an diesem Tag geltenden Coronaregeln statt.

Trotz der noch geltenden Einschränkungen ist es schön, sich mal wieder gemeinsam mit anderen zu treffen, gemeinsam Gottesdienst zu feiern und auch das ein oder andere Wort miteinander zu wechseln.

Wir freuen uns, Sie an der Klosterruine begrüßen zu dürfen.

Barbara Schneider, Gemeindereferentin

Neuer Verwaltungsrat hat seine Arbeit aufgenommen - Andrea Helle als neue stellvertretende Vorsitzende gewählt

Nach der VWR-Ergänzungswahl fand fristgerecht am 14.07.2021 die konstituierende Sitzung des neuen Verwaltungsrats statt. Pfarrer Heinrich bedankte sich bei den beiden ausscheidenden Mitgliedern Lothar Peter und Helmut Krimmel für ihre konstruktive Mitarbeit und verabschiedete sie in gebührlicher Weise.

Die drei neu- bzw. wiedergewählten Mitglieder Lucia Aigner, Ulrich Schneider und Dirk Scharlau nahmen offiziell ihre Wahl an und betonten ihre Mitarbeit in diesem Gremium. Der VWR wurde vervollständigt durch die drei verbliebenen Mitglieder Andrea Helle, Elmar Ulrich und Christoph Engels, Vorsitzender des VWR ist Pfarrer Ingo Heinrich.

In dieser konstituierenden Sitzung ist Frau Andrea Helle als neue stellvertretende Vorsitzende des VWR einstimmig als Nachfolgerin von Helmut Krimmel gewählt worden.

Pfarrer Heinrich kam seiner rechtlichen Aufgabe nach, führte alle neuen Mitglieder in ihr neues Ehrenamt ein und verpflichtete alle zur Amtsverschwiegenheit in einigen wichtigen Angelegenheiten. Die Zusammenarbeit im Verwaltungsrat ist erörtert und partiell neu geregelt worden. Der VWR nahm schließlich seine Arbeit auf und führte schon erste konkrete Beschlüsse durch. Alle waren schließlich an einer geordneten "Übergabe" der Ämter sowie der Zusammenarbeit im VWR unter Beteiligung des PGR interessiert.

Nicht vergessen werden dürfen unsere beiden Ersatzmitglieder Dr. Christopher Schmitt und Michael Niederreiter, die im Bedarfsfall als Nachrücker im VWR zur Verfügung stehen und dem VWR wenn nötig zuarbeiten wollen. Ebenfalls beratend steht dem VWR Helmut Krimmel zur Verfügung, wenn es um die Baumaßnahme Pfarrkirche St. Peter und Paul Oberrodenbach geht, er hatte die gesamte Maßnahmen seit 2015 begleitet.


Die Renovierungsmaßnahme dürfte nun vor dem Abschluss stehen, wir erwarten hoffentlich bald die Bilanzierung der Baumaßnahmen durch das Architektenbüro Krieg+Warth. Sodann könnte eine Endabnahme durch das Generalvikariat in Fulda sowie eine Überweisung der Schlussraten an unsere Kirchengemeinde erfolgen. Schließlich möchte der VWR unsere Kirchengemeinde über den Stand der Finanzierung informieren. Eine "Schlussoffensive" in Form von weiteren Türkollekten sowie Spendenüberweisungen werden sicherlich noch erforderlich sein. Die gelungene Baumaßnahme mit der schönen Innenausmalung der Pfarrkirche wird offensichtlich allseits sehr geschätzt.


Für den Verwaltungsrat

Pfarrer Ingo Heinrich, Andrea Helle und Helmut Krimmel



Fest unserer Gemeindepatrone Peter und Paul

Petrus und Paulus sind bis heute die beiden wichtigsten Säulen der katholischen Kirche. Aufgrund ihrer herausragenden Bedeutung wurde ihnen bereits im 4. Jahrhundert ein eigenes Hochfest gewidmet, das am 29. Juni begangen wird. Vermutlich im Jahre 258 wurden nämlich beider Leichname am 29. Juni aus ihren ursprünglichen Gräbern in Rom geholt und gemeinsam in die Katakomben an der Via Appia übertragen.

Vor allem in Rom - dem Schicksalsort der beiden Apostel - hat das Fest große Bedeutung, da Petrus und Paulus auch die Stadtpatrone Roms sind. Die Römer haben an diesem Tag arbeitsfrei und feiern ihre Apostelfürsten und sich selbst mit Gottesdiensten, Ausflügen aufs Land und volkstümlichen Vergnügungen. Im kirchlichen Brauchtum spielt das Hochfest ebenfalls eine wichtige Rolle. Traditionell segnet der Papst an diesem Tag die aus der Wolle zweier Lämmer gewebten Pallien für im vergangenen Jahr ernannte Erzbischöfe. Meist werden die Pallien den Erzbischöfen auch am 29. Juni feierlich überreicht.

Die heiligen Apostel Petrus und Paulus setzten gemeinsam das Werk des Herrn fort. Auch wenn sie sehr verschieden waren. Petrus begleitete Christus seit Beginn Seines Wirkens, Paulus hat Ihn nicht einmal gesehen. Petrus war verheiratet, Paulus nicht. Petrus hat unter den Juden gepredigt, Paulus ging zu den Heiden, den nichtjüdischen Völkern. Unter den Schriften des Neuen Testamentes finden wir nur zwei Petrusbriefe. Paulinische Briefe sind uns vierzehn überliefert.

Gemeinsam ist diesen beiden großen Menschen der Märtyrertod für Christus, der ihre Liebe zum Erlöser voll und ganz bestätigt.

Auch wir wollen unsere Gemeindepatrone St. Peter und Paul mit einem Festgottesdienst vor unserer Pfarrkirche in Oberrodenbach feiern:

am Sonntag, 27. Juni um 11 Uhr.


Hierfür bitten wir um vorherige telefonische Anmeldung unter Tel. 55677 (Nicole Rüfer) und 50804 (Edeltraud Leimbach)


„Petrus hat als erster den Glauben an Christus bekannt und aus Israels heiligem Rest die erste Kirche gesammelt. Paulus empfing die Gnade tiefer Einsicht und die Berufung zum Lehrer der Heiden. Darum ehren wir beide in gemeinsamer Feier.“(Präfation des Hochfestes).


 

Fronleichnam – Gottesdienst und „Prozessions-Spaziergang“

Seid, was ihr seht, und empfangt, was ihr seid: Leib Christi.

An Fronleichnam danken wir für die Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie.Wir danken dafür, dass Jesus uns im letzten Abendmahl dieses Geschenk seiner Gegenwart und der Tischgemeinschaft mit ihm und untereinander gemacht hat.
Das haben wir im Festgottesdienst um 11 Uhr vor unserer Pfarrkirche gefeiert.

Es war ein wirklich schönes Erlebnis, endlich einmal wieder in großer Gemeinschaft mit mehr als 150 Gemeindemitgliedern zu beten und sogar zu singen - mit Abstand und Maske natürlich - aber trotzdem ein Fortschritt :).

Anschließend waren 3 Weg-Altäre aufgebaut, um bis 17 Uhr zum persönlichen Gebet einzuladen. Der erste Altar stand am Glaspavillon in der Ortsmitte und regte zum Gebet für die Weggemeinschaft aller Christen der Welt an, der zweite auf dem neuen Parkplatz hinter der Kirche. Dieser Altar war inhaltlich von den Messdienern vorbereitet worden und wollte vermitteln, dass wir alle die Nachfolger der Apostel sind. Der Altar der Pfadfinder war - fast - am üblichen Platz aufgebaut und stellte uns allen die Frage, ob wir der Einladung Jesu Christi wirklich immer folgen.

An allen Altären konnte ein Evangelium gelesen oder mittels QR-Code sogar abgehört werden. Verschiedene Gemeindemitglieder hatten die Schrifttexte und auch Fürbitten aufgesprochen. Vergelt’s Gott allen, die sich dazu und vor allem zum Aufbau der Altäre und zum Ordnerdienst am Nachmittag bereit erklärt haben.

Auch die Kirche war bis 17 Uhr geöffent und lud zum Besichtigen und zum persönlichen Gebet bei meditativer Musik ein, was noch nicht wenigen Gemeindemitgliedern genutzt wurde.

Fronleicham 2021 - ganz anders als sonst, aber doch intensiv und gemeinschaftlich: wir können es noch ;).


Für das Vorbereitungs-Team , Michael und Iris Derse

Pfingsten: Einladung zum Ökumenischen Gottesdienst

Pfingsten steht nicht so im Mittelpunkt wie Weihnachten und Ostern – und ist doch eines der wichtigsten Feste im Kirchenjahr. Keine Geschenke, kein Baum, keine Eier - aber der Heilige Geist!

An Pfingsten feiern wir Christen den Heiligen Geist, der alle Gläubigen weltweit erfüllt und uns verbindet.

3.000 Frauen und Männer ließen sich laut der Apostelgeschichte an diesem Tag nach der Herabkunft des Heiligen Geistes taufen. So entstand die erste christliche Gemeinschaft und wir sprechen vom „Geburtstag der Kirche“ und dem Beginn der weltweiten Mission.

Der Heilige Geist lässt Menschen einander als Brüder und Schwestern in Christus erkennen. Gottes Geist versöhnt und schafft Gemeinschaft.

" Der Heilige Geist und die Einheit der Kirche, Pfingsten und die Ökumene sind untrennbar miteinander verbunden. Zu Pfingsten gehört das Gebet um die Herabkunft des Geistes Gottes, der uns die volle, sichtbare Einheit der Kirche schenkt".

So wollen auch wir uns in guter Tradition in diesem Jahr wieder an Pfingstmontag im gemeinsamen Gebet verbinden. Wir laden herzlich ein zu einem

Ökumenischen Pfingstgottesdienst

am 24. Mai um 11 Uhr in St. Michael

Meditative Andacht „Gott ruft“ an Pfingstmontag

Ruft Gott auch heute noch? Und wenn ja, wie kann man diesen Ruf hören?

Zu einer Andachtsstunde zum Thema Berufung mit Schrift- und Meditationstexten, wunderschönen Liedern und Stille laden wir herzlich ein am

Pfingstmontag, 24. Mai, 17 Uhr in St. Michael.

Pfingsten erinnert uns auch daran, für die vielfältigen Berufungen zu danken, die der Kirche eine lebendige Gestalt geben und für weitere Berufungen zu bitten. Das Gebet um geistliche Berufungen ist eine Aufgabe, die allen Christen ans Herz gelegt wurde. In der Bibel ruft Jesus uns angesichts der großen Ernte dazu auf, für „Arbeiter im Weinberg des Herrn“ zu beten.

Mit der Andacht am 24. Mai wollen wir uns den vielen Betern anschließen, die sich rund um den Weltgebetstag für geistliche Berufungen in den verschiedensten Andachtsformen im Gebet verbunden haben. Wir freuen uns auf viele Mitbetende aus unserer Gemeinde.

Anmeldungen unter www.katholische-kirche-rodenbach.de oder telefonisch im Pfarrbüro. Auch spontanes Kommen ist möglich, so lange Platz vorhanden ist.

Reiner Uftring, Iris Derse und die „otto-group“


Der Frühling ist da

und wir, die Kita „Purzelbaum“, können das schöne Wetter in unserem tollen Garten genießen. Um unseren Garten noch etwas zu verschönern, haben wir an der „LÖWER-Aktion: Kinder-Gärten für Kindergärten" teilgenommen. Dazu haben wir Hochbeete vor den Gruppenräumen aufgestellt und sie mit Tomaten, Kräutern und Erdbeeren der Gärtnerei bepflanzt. Der Elternbeirat hat zusätzlich eine Hainbuchenhecke spendiert, sodass der Außenbereich der U3- Gruppe ausgeweitet werden konnte. Herzlichen Dank für die tatkräftige Unterstützung der Mitarbeiter des Bauhofs!

Außerdem haben wir einen Teil des Nachbargartens zur Nutzung erhalten. Vielen lieben Dank an unsere Nachbarin dafür! Die grüne Gruppe hat dadurch zusätzliches Außengelände zur Verfügung, was uns die derzeitig pandemiebedingten Gruppentrennungen deutlich erleichtert. Auch dort können wir nun unseren Wunsch von eigenen Kräutern und Gemüse verwirklichen. Passend dazu können die Kinder alles in ihren Forscherbüchern der Gärtnerei festhalten.

Wir freuen uns schon darauf unsere neuen Pflanzen beim Wachsen und Pflegen zu beobachten –

die Kinder und Erzieherinnen der Kita „Purzelbaum“


Firmvorbereitung 2021

Die diesjährige Firmvorbereitung geht nun schon lange einen sehr ungewöhnlichen Weg und ist geprägt von Spontanität und viel Mut zu Neuem. Sie fordert alle, Firmbewerber, Katechetinnen und Katecheten, heraus.

Aufgrund des schönen Wetters konnten die Firmbewerber sich mal wieder seit langem zu einer Präsenzveranstaltung treffen. An der Grotte in Oberrodenbach
feierten sie einen Gottesdienst unter dem Thema „Lebendige Steine sein.“

Stimmen der Firmbewerber zur Vorbereitung:

Lucia Rohrbach : „2021 ist der Firmunterricht ungewöhnlich. Wir können uns nur online oder draußen mit viel Abstand und Maske treffen. Trotzdem bin ich froh, dass wir den Unterricht machen können und ich habe auch das Gefühl von Gemeinschaft. Allerdings bekomme ich von der Schule viele Hausaufgaben auf und muss dann noch den Impuls machen. Der ist zwar meistens einfach und geht schnell, aber ich habe momentan nicht viel Freizeit.“

Anna Wunder: „ Ich finde die Firmvorbereitung trotz Corona den Umständen entsprechend gut. Die Katechetinnen meiner Gruppe bemühen sich und man merkt auch, dass sie trotz Corona versuchen, uns privat besser kennen zu lernen, wie zum Beispiel mit Telefonaten zu zweit. Etwas schade finde ich, dass wir bisher keine Chance hatten, den neuen Pfarrer kennen zu lernen. Insgesamt finde ich, dass die online Gruppenstunden interessant und organisiert gestaltet und nicht langweilig sind, obwohl man keinen richtigen Kontakt zu den anderen Firmlingen hat. Das Treffen bei der Mariengrotte fand ich gut, da wir da mehr oder weniger richtigen Kontakt hatten, trotz der Corona-Maßnahmen.“

Anfang Juli ist dieser anstrengende Weg geschafft: Die Jugendlichen bekommen am 4. Juli durch Weihbischof Dr. Karlheinz Diez die Firmung gespendet.

Barbara Schneider, Gemeindereferentin

Intensivwoche zur Erstkommunion

Endlich war es so weit: Trotz Hygieneauflagen, Abstandseinhaltung und Mund-
nasenschutz durften wir uns zu unserer ersten gemeinsamen Gruppenstunde treffen. Die Freude war groß, die Kinder gespannt und die Katechetinnen aufgeregt.

Jeden Vormittag in der zweiten Schulferienwoche trafen wir uns für zwei Stunden, um unseren gemeinsamen Weg in Richtung Erstkommunion fortzusetzen.

Am ersten Tag unserer Reise verbrachten wir die Gruppenstunde mit Jesus. Wir beschrifteten eine große Gruppenkerze mit den Namen aller Kinder. Diese stellten wir in die Mitte einer großen Tuchlandschaft. Diese bestand aus Seen, Bergen und Dörfern. In einer Phantasiereise stellten sich die Kinder vor, wie Jesus früher dort gelebt haben soll - wie er betete und kranke Menschen heilte oder in Synagogen das Wort Gottes verkündete. Wo wären die Kinder am liebsten mit dabei gewesen?
Da gab es spannende Geschichten, Gebete und auch Wunder zu entdecken.

Am zweiten Tag beschäftigten wir uns mit dem Thema „Brot“. Wir pflanzten eine Schale voller Getreidekörner. Wir fragten uns, wie aus so einem kleinen Korn ein großes sattmachendes Brot werden kann und stellten fest, dass das Brot ein Symbol für Gott ist, der uns mit seiner großen Liebe „satt“ macht und erfüllt. Wir hörten die Geschichte der Brotvermehrung und waren erstaunt, was Jesus aus 5 Broten und
2 Fischen geschaffen hatte. Eines der vielen Wunder, das wir auf dem Weg unseres Glaubens entdecken. Zum Schluss verteilte Barbara Schneider für jedes Kind ein leckeres Brot. Dieses wurde am Abend zusammen mit der Familie geteilt und gegessen. Am Tisch gab es viele Dinge, die uns „satt“ gemacht haben: Brot, Liebe, Familie/Freunde, Gemeinschaft und ein gutes Gespräch.

Am dritten Tag standen im Gruppenkreis eine Schale voller Weintrauben und eine Flasche Traubensaft (symbolisch für Wein). Wir hörten den Bibeltext vom Weinstock. Dort sagt Jesus: Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben . Die Kinder gingen der Bedeutung auf den Grund. Wie eine Traube sind wir mit Jesus, dem Weinstock, verbunden. Und schon wieder erfuhren wir die Liebe Gottes, der sich als Winzer gut um die Weinreben und Traubenlese kümmert.

Im Anschluss bastelten wir an unserem Vorstellungsplakat unter dem Motto „Vertrau mir, ich bin da“ weiter. Dabei stellten wir fest: Sich selbst als Männchen zu malen, ist gar nicht so einfach. Es sind dabei tolle Kunstwerke entstanden.

Am vierten Tag stand die „Wandlung“ auf unserem Programm. Den Kindern fielen viele Sachen ein, wie sie sich selbst im Alltag verwandeln: Haare, Kleidung, Stimmung, Gefühle, Charakter usw.. Auch Jesus hat das Brot und den Wein gewandelt. In der Wandlung erfahren wir die Liebe Gottes und die Nähe zu Jesus. Wir besuchten Jesus in der Kirche. Wir lernten vor Gott klein, aber mit Gott groß zu sein und erkundeten Zeichen, Symbole, Kerzen, Figuren, den Altar, das Taufbecken und den Tabernakel. Zum Ende hin begaben wir uns in die Kapelle, lernten die Bedeutung von Maria mit dem Jesus-Kind kennen und zündeten in der Stille eine Kerze an.

Die Woche verging wie im Flug und schon waren wir am Freitag angelangt. Alle Kinder kamen heute in Begleitung eines Erwachsenen (Mama, Papa, Oma, Schwester oder Patentante), um ihre Kommunionkerze zu basteln. Es wurden Ideen gesammelt und kreativ umgesetzt. Aus Wachsplatten wurden Kreuze, Tauben, Fische, Sonnen und noch vieles mehr ausgestochen. Es sind ganz tolle Kerzen entstanden, die die Kinder zu ihrer Kommunion mitbringen werden.

Unser gemeinsamer Weg ist noch nicht zu Ende. Bis zur Kommunion treffen wir uns weiterhin, um mehr von Gott, Jesus und unserem christlichen Glauben zu erfahren.

Henri und Christine Lerch

Kleidersammlung am 17. April: Damit Menschen besser leben können!

Zum 49. Mal werden im Jahr 2021 wieder viele Helfer für die Aktion EINE WELT in den Straßen der Städte und Gemeinden im Bistum Fulda unterwegs, um Kleider zu sammeln. Sie engagieren sich gegen die Benachteiligung der ärmeren Bevölkerungsschichten in den unzähligen Entwicklungsgebieten unserer Erde.

Diese Gemeinschaftsaktion von Pfarrgemeinden, Jugendgruppen und katholischen Verbänden wie KAB und Kolping zur Unterstützung der weltweiten Sozial- und Entwicklungsarbeit besteht seit 1973 und wird von vielen Helfern mit großem Engagement durchgeführt, das Kolpingwerk hält die Federführung inne. Seit Beginn der Aktion wurden über 200.000 Tonnen Altkleider gesammelt und ein Erlös von rund 5 Millionen Euro erzielt. Mit diesem Geld konnte der Aufbau und der Erhalt unzähliger Sozialprojekte gewährleistet werden.

Kleidersäcke für die diesjährige Aktion liegen in der Kirche in NR und dem Pfarrheim in OR aus.

Bitte geben Sie Ihre Kleiderspende am 17. April in der Zeit von 8 - 10 Uhr an den beiden Pfarrheimen in Ober- und Niederrodenbach ab. Gerne können Sie Ihre Kleiderspende auch bereits am Freitag ab 15 Uhr abgeben.

Gesammelt werden besonders noch tragfähige Kleidung, Bett- und Haushaltswäsche, Decken und Textilien aller Art, sowie noch tragfähige Schuhe, die paarweise zu bündeln sind. Mit dem Erlös werden Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien in einer sozialen Notlage unterstützt. Die Aktion besteht seit über 40 Jahren und hat bereits über 5 Millionen Euro für soziale Projekte auf der ganzen Welt erzielt.

Bisher gesammelt: 5.000.000,- € Spenden in der Diözese Fulda.


Für das Team

Adolf Pretsch


Das Ergebnis spricht für sich: Zusammen in beiden Ortsteilen sind etwas über 400 Kleider- und Sachspenden an den Sammelstellen eingegangen.

Wir bedanken uns, auch im Namen derer, die Hilfe brauchen.

DANKE an die vielen ehrenamtlichen Helfer.


Für das Team

Adolf Pretsch


Ökumenischer Kreuzweg der Jugend 2021

backstage – Kreuzweg blickt hinter die Kulissen der Passionsspiele in Ober(rodenbach)ammergau


Beim ökumenischen Kreuzweg der Jugend im Feld von Oberrodenbach können nicht nur junge Menschen ab Mittwoch, 31. März in diesem Jahr hinter die Kulissen der Proben für die Passionsspiele in Oberammergau blicken.

Im Zentrum stehen Plakate am Wegesrand mit Fotografien des jungen Oberammergauers Sebastian Schulte. Durch sie ist ein Einblick in den Backstage-Bereich und die Lebenswirklichkeit der Darsteller der Passionsspiele möglich. „ Durch Ästhetik und Sprache werden wir angeregt, unsere eigene Haltung gegenüber Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi zu finden“ , sagt Stefan Ottersbach, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Begleitet werden die Bilder durch Texte und Gebete.

Bereits bei der Entwicklung des Angebots wurde überlegt, wie der Kreuzweg junge Menschen auch in der Pandemie zusammenführen kann. Außer laminierten Texten verweisen auch QR-Codes mit einem kostenlosen Audioguide auf die jeweiligen Stationen und ermöglichen es, den Kreuzweg am Wegesrand mit Abstand gemeinsam zu beten.


So die herzliche Einladung einer Gruppe aus unserer Kirchengemeinde, die sich auf die Firmung vorbereitet, die eigene Position zu bestimmen:

„ Wie nah traue ich mich ran?

Muss ich die Perspektive wechseln?

Halte ich aus, was ich sehe? “

Der Kreuzweg folgt einem kleinen Rundweg, der am Feldkreuz „Am Berggarten“ mit der Ersten Station startet und über das „Frankfurter Kreuz“, einem Weg weiter unten, zur Wingertstraße führt.


Gregor Engels


Die Karwoche in unserer Gemeinde

Am Montag, Dienstag und Mittwoch der Karwoche laden wir Sie jeweils um 19 Uhr zu meditativen Abendbetrachtungen in St. Michael ein. Gemeinsam wollen wir auf das Geschehen in der Karwoche schauen und versuchen, Jesu Weg ein Stück weit mitzugehen. Um auch eine spontane Teilnahme zu ermöglichen, notieren wir die Namen am Eingang.

Zur Beichte sind Sie am Dienstag nach der Messe um 9 Uhr in St. Peter und Paul eingeladen, unter Beachtung der aktuellen Hygienebedingungen. Gerne können Sie auch einen persönlichen Termin zur Beichte vor Ostern vereinbaren (Tel. 54593, Pfr. Heinrich).

An Gründonnerstag laden wir um 19.30 Uhr zur Messe vom letzten Abendmahl ein (NR). Hierfür bitten wir um Anmeldung – aktuell sind noch einige Plätze frei. Für die anschließende Ölbergstunde ist keine Anmeldung erforderlich (NR).

An Karfreitag wird um 10.00 Uhr ein Kreuzweg in NR gebetet und um 11.30 Uhr sind besonders Familien zu einem Kreuzweg rund um St. Michael eingeladen. Für beides bitten wir um Ihre Anmeldung online oder telefonisch zu den Öffnungszeiten des Pfarrbüros.

Die Liturgiefeier vom Leiden und Sterben Christi feiern wir um 15 Uhr in OR und um 15.45 Uhr in NR (Anmeldungen erforderlich).


Es geht! Anders. - MISEREOR-Fastenaktion 2021

Misereor – Fastenaktion 2021

ES GEHT! ANDERS.


Was wir während der Corona-Pandemie in unserem Alltag erleben, gilt auch weltweit: Wir brauchen einen sozialen Zusammenhalt. Nur wo Menschen aufeinander achten und füreinander einstehen, kann eine gute Zukunft gelingen. Wir sind dringend auf einen Lebensstil angewiesen, der vom Respekt vor jedem Menschen und vor Gottes Schöpfung geprägt ist.

Die diesjährige Misereor-Fastenaktion steht unter dem Leitwort „Es geht! Anders.“ Sie stellt Menschen in den Mittelpunkt, die gemeinsam mit indigenen Gemeinschaften in Bolivien eine bessere Zukunft auf den Weg bringen. Sie passen die Landwirtschaft der Vielfalt des Amazonas-Regenwaldes an. Ihr Zusammenleben gestalten sie im Einklang untereinander und mit der Schöpfung. Sie leben die Vision: „Es geht! Anders.“

Das zeigt: Eine andere Welt ist möglich und es liegt in unserer Hand, sie zu gestalten. Mit der diesjährigen Fastenaktion lädt MISEREOR zu einer Neuausrichtung auch unserer Lebensweise ein. Es ist Zeit, grundlegende Fragen zu stellen und den Kompass neu auszurichten: Was zählt wirklich für ein gutes Leben, ein Leben in Fülle
(Joh 10, 10)? Müssen wir nicht die Gewichte neu verteilen zwischen den individuellen Freiheiten und Konsummöglichkeiten, die manche genießen, und den Gemeinschaftsgütern, auf die alle angewiesen sind – und die der gemeinsamen Sorge aller anvertraut sind?

Können wir eine Lebensweise verantworten, die auf Massenkonsum und materiellen Wohlstand ausgerichtet ist?

Fragen, die nicht überfordern sollen, sondern zu spürbaren Schritten der Veränderung anregen wollen. Eine Veränderung hin zu einer ganzheitlich ausgerichteten Sorge um ein gutes Leben für alle.

Das ist auch die zentrale Achse, um welche die Arbeit der über 1.900 Partner-Organisationen von MISEREOR kreist. Die Menschen in Bolivien gehen hier mit einem guten Beispiel voran. Sie teilen die Vision einer Lebensweise, die bei der eigenen Würde, der Kraft der Gemeinschaft und dem Respekt vor der Natur ansetzt.

Auf dem Mantel dieses Pfarrbriefs sehen wir eine Bolivianerin, die auf die ruhige Schönheit ihrer Heimat schaut - gestört wird sie dabei von den Börsenwerten, von einem allein auf Wachstum ausgerichteten Wirtschaftsmodell.

Lassen wir uns nicht von der Sorge um die Börsenwerte einnehmen, nicht von und mit einer Wirtschaftsform unterdrücken, sondern von der Vision einer sozial-ökologisch orientierten Gesellschaft begeistern. Die Zeit ist reif für ein gemeinschaftliches Handeln für eine Welt, die das Gemeinwohl aller Menschen im Blick hat und die Schöpfung bewahrt.


Wir laden herzlich zu einem zu diesem Thema gestalteten Gemeindegottesdienst am 5. Fastensonntag, 21. März in St. Michael.


Für den Ausschuss Eine Welt

Michael Derse

Eine kirchenmusikalische Kreuzwegandacht

Der Kreuzweg als Andachtsform ist besonders in der Fastenzeit weit verbreitet. Im Gebet werden die Stationen des Leidensweges Christi, aber auch das eigene Leben betrachtet. Die Stationen beginnen mit der Verurteilung Jesu durch Pontius Pilatus und enden mit der Grablegung. Bereits aus dem Jahr 400 n.Chr. wird berichtet, dass der Kreuzweg Jesu, die „Via Dolorosa“, in Jerusalem betend gegangen wurde. Ab dem Mittelalter wurden im christlichen Abendland bildliche Kreuzwegstationen errichtet, die diesen Weg nachbildeten. Seitdem gehören Kreuzwege zur Ausstattung unserer Kirchen. Sehr gefördert wurde diese Kreuzwegtradition u.a. durch die Franziskaner. Noch heute ist es üblich, dass die Einweihung von Kreuzwegen von einem Mitglied einer franziskanischen Ordensgemeinschaft vorgenommen wird.

Eine ganz andere „Via Crucis“ erlebten die Besucher der musikalischen Andacht am Sonntag, 14. März in St. Michael:

Alexander Rohm, Kirchenmusiker der Gemeinde Heilig Geist in Balingen, war auf Einladung unserer Organistin Carola Winter nach Rodenbach gekommen, um 14 Orgelmeditationen des neuzeitlichen Komponisten Andreas Willscher zu präsentieren. Diese beschreiben in Noten den Weg Jesu zum Kreuz und drücken das Geschehen und die Gefühle der beteiligten Personen in Musik aus.

Die erste Station "Jesus wird zum Tode verurteilt", in der die Menschen den Tod Jesu fordern, wird z.B. mit mächtigen und laut klingenden Tönen und auch dissonanten Klängen umgesetzt, die an das laute Geschrei „Kreuzigt ihn“ erinnerten.

Dramatisch klang die Orgel bei der zweiten Station "Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schulter", während sie - weicher gespielt - geradezu schmerzlich weinte, als in der 4. Station Jesus auf seine Mutter trifft.

Bei der achten Station "Jesus begegnet den weinenden Frauen" wurde durch die unglaublich tiefen Töne der Orgel die ganze Dunkelheit in den Herzen der Frauen regelrecht greifbar, was in der Station „Jesus wird an das Kreuz genagelt“ noch einmal gesteigert wurde. Sehr laute und schrecklich anmutende Töne klangen wie rhythmische Hammerschläge. Dunkelste Töne ließen die Zuhörer die Grausamkeit dieses Geschehens geradezu spüren.

Zum Verständnis der Musik trugen die Wortmeditationen "Der Kreuzweg unseres Herrn Jesus Christus" von Gerhard Weisgerber bei, die Carola Winter zur Einleitung jeder Station rezitierte. Klare, kurze Formulierungen, die Denkanstöße gaben, über die dann beim Hören der Musik meditiert werden konnte.

Zusammen mit der stimmungsvollen Beleuchtung der Kirche erlebten die Besucher so eine außergewöhnliche und berührende Orgel- und Wortmeditation, die schon jetzt in das Geschehen der Karwoche hineinfühlen ließ.

Vergelt’s Gott dafür an Alexander Rohm, der auf eine Gage verzichtete, so dass der Inhalt der Spendenkörbe an den Ausgängen in Höhe von 312,- € für die Renovierung der Pfarrkirche verwendet werden kann.


Auch dafür ein herzliches Dankeschön! Iris Derse

Weltgebetstag 2021 aus Vanuatu – worauf bauen wir?

Vanuatu ist ein Südseeparadies. Blaues Meer mit exotischen Fischen und Korallen, Traumstränden und dahinter ein tropischer Regenwald mit Überfluss an Früchten. Und überall freundliche Gesichter auf einer Insel zwischen Australien, Neuseeland und den Fidschiinseln.

Doch es gibt auch die Kehrseite: Die Insel ist weltweit das Land, das am stärksten Gefährdungen durch Naturgewalten und den Folgen des Klimawandels ausgesetzt ist. Zwischen all diesen widersprüchlichen Bedingungen muten uns die Frauen aus Vanuatu die Frage zu: Worauf bauen wir, was trägt unser Leben, wenn alles ins Wanken gerät?

Dazu laden uns die Frauen aus Vanuatu ein, an Althergebrachtem zu rütteln, uns neu zu vergewissern, ob das Haus unseres Lebens auf sicherem Grund steht oder ob wir nur auf Sand gebaut haben.

Es ist uns katholischen und evangelischen Frauen in Rodenbach sehr wichtig, mit den Frauen aus Vanuatu und der ganzen Welt den Weltgebetstagsgottesdienst auch in diesem Jahr zu feiern! Wir laden daher für den 5. März um 18 Uhr in die katholische Kirche St. Michael in Niederrodenbach ein.

Zu diesem Gottesdienst melden Sie sich bitte online vorab über die Internetseite der kath. Kirchengemeinde www.katholische-kirche-rodenbach.de an. Wer nicht über Internet verfügt, kann sich zu den Bürozeiten auch telefonisch anmelden. Wir bitten aber herzlich darum, bevorzugt von der Online-Möglichkeit Gebrauch zu machen.


Während des Gottesdienstes muss eine OP- oder FFP2-Maske (ohne Ventil) getragen werden. Ordner sorgen dafür, dass die Hygieneregeln und Abstände zwischen den Besuchern eingehalten werden. Vielen Dank für das Verständnis.

Wir freuen uns auf einen schönen, solidarischen Gottesdienst!

Für das Team , Friedl Hein und Ute Philipp

„Adventstürchen - 30 Minuten Auszeit am Freitagabend“

– dazu laden wir herzlich ein an den Freitagen im Dezember. Alle sind herzlich willkommen!

Anmeldungen sind nicht erforderlich – wir werden die Namen und Tel.-Nummern der Teilnehmer am Eingang der Kirche erfassen, um auch eine spon­tane Teilnahme zu ermöglichen. Bitte kommen Sie daher nicht zu knapp und haben Sie auch Verständnis, wenn die Kirche eventuell voll sein sollte.


Freitag, 18. Dezember – „Ankommen“ Adventsaktion für junge und jung gebliebene Menschen.

Wir sind Sarah, Sophia, Leonie, Theresa, Jonathan, Luisa und Elena. Als ökumenisches Team aus Studierenden und Schü­lerinnen möchten wir dieses Jahr gemeinsam mit dir einen Blick auf Weihnachten werfen. Dazu bist du ganz herzlich am 18. Dezember um 18 Uhr in die Kirche St. Michael in Nieder­rodenbach eingeladen.

Seit diesem Jahr hat sich vieles in unserem Alltag verändert.

Wir müssen mehr Verantwortung übernehmen, uns flexibel zeigen und Herausfor­derungen meistern und ehe wir uns versehen, steht plötzlich Weihnachten vor der Tür.

Und auch die Feiertage in diesem Jahr werden sicherlich nicht so ablaufen, wie wir sie uns vorgestellt haben. Trotzdem soll das Wunder von Weihnachten nicht zu kurz kommen.

Zum Auftakt der Weihnachtsferien möchten wir uns daher gemeinsam mit euch an einem Abend (ca. 45 Minuten) Zeit nehmen, um ein Stück weit „anzukommen“: Ankommen bei Jesus, aber auch bei uns selbst. Lass dich überraschen! Und bring dein Handy mit – das wird an diesem Abend gebraucht ☺.

Wir freuen uns auf euch und wünschen allen ein gutes Durchhaltevermögen für die letzten Schultage vor den Ferien. Für das Team

Elena Otto




Freitag, 11. Dezember – „Advent auf jedem Kontinent“






Verreisen bietet sich in diesem Winter nicht so an… die Ferien werden wir wohl alle brav daheim verbringen. Aber wir können ja ein bisschen virtuell reisen 😊.


Am 11. Dezember um 18 Uhr in St. Michael öffnen unsere Messdiener für uns alle ein paar Fenster zur Welt und schauen, wie auf anderen Kontinenten der Advent gestaltet wird. Wir freuen uns auf viele „Zuschauer“.


Für das Messdienerteam

Sybille Scholl und Iris Derse



Freitag, 4. Dezember – Taizé-Abendimpuls

Taizé – ein Begriff, der für Gebet, meditative Gesänge und Ökumene steht. Taizé-Gebetsstunden auf Kirchen- und Katholikentagen sind regelmäßig wegen Überfüllung der Kirchen geschlossen. Wie erklärt man einen Ort, von dem so viele anders wegfahren, als sie hingekommen sind? Denn eigentlich ist es doch nur ein Ort, an dem sich Tausende von Menschen, besonders junge Leute, treffen und gemeinsam beten und singen. Der Gründer Frère Roger hatte sich in den Siebzigerjahren ein Ziel gesetzt: ein Leben in Gemeinschaft ver­schiedener christlicher Konfessionen. Mittlerweile sind dort jede Woche Tausende von Menschen aus bis zu 70 Nationen. Gemeinsam wird dreimal täglich in der Kirche der Versöhnung mit den typischen Wiederholungsgesängen gebetet und so ein tiefes Gefühl der Gemeinschaft erzeugt. In unserer Gemeinde hat der Projektchor in den vergangenen Jahren die Faszination dieser Lieder aufgegriffen. Jetzt im Advent hätte es wieder einen Taizé-Abend gegeben, der uns zum betenden Mitsingen ein­geladen hätte. Singen können wir in diesem Jahr nicht – aber die Gesänge abspie­len, zuhören, zur Ruhe kommen und beten können wir! Für Freitag, 4. Dezember um 18 Uhr laden wir daher zu einem Taizé-Abendimpuls in die von Kerzen beleuchtete St. Michaels-Kirche ein.

Wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn.“ Unter dieser Überschrift aus dem Prophetenbuch des Jesaja treffen wir uns zu einer guten halben Stunde mit medita­tiver Musik, kurzen Texten und Gebet. Wir laden herzlich ein, den Klängen der Lieder zu lauschen, abzuschalten, die Gedanken zu entfalten und vielleicht in ein Gebet zu finden. Für das Vorbereitungs-Team,

Iris Derse




Friedenslicht aus Betlehem 2020

Am dritten Advent wird das Friedenslicht aus Bethlehem auch nach Rodenbach kommen. Unter dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“ gelangt das Friedenslicht dieses Jahr in unsere Wohnzimmer und legt dabei einen über 3000km langen Weg hinter sich. Es verbindet Menschen unterschiedlichster Nationen und Religionen miteinander und gerade in diesem Jahr spüren wir, wie es ist, wenn sich Grenzen bilden und sogar geschlossen werden. Der Coronavirus zeigt uns deutlich, wie zerbrechlich unser gesellschaftliches Zusammenleben ist, aber auch wie wichtig Kreativität, besonnenes Handeln und Zuversicht sind. Daher möchten wir alle Menschen ermutigen, sich das Licht nachhause zu holen und weiterzugeben.

Die Aussendung muss jedoch 2020 anders stattfinden. Wer nicht am Auto-Aussendunggottesdienst in Fulda teilnehmen möchte, kann sich das Licht in unserer Kapelle ab Sonntag, 13.12., 16 Uhr abholen.


Viel Gesundheit und Gut Pfad



Kath. Kindertagesstätte „Purzelbaum“ in Oberrodenbach „Alle Jahre wieder…“ – Traditionen dieses Jahr aber leider anders…

Eigentlich war am 14.12. dieses Jahr wieder unser Lebendiger Adventskalender geplant. Das ist nun leider so nicht möglich. Wir werden dennoch unsere Schlafraumfenster der Kita zu den Adventswochenenden in anderer Form „erhellen“ und hoffen, dass es alle Ober-/Rodenbacher, die daran vorbei spazieren, etwas auf Weihnachten miteinstimmt.


Wir wünschen allen kleinen und großen Rodenbachern und Ihren Familien eine hoffentlich gesunde und schöne Advents- und Weihnachtszeit!

Das „Purzelbaum-Team“


„Adventliche Beleuchtung überall

uns nicht blenden lassen, sondern darin die tiefe Sehnsucht nach Liebe entdecken.

Adventliche Lichter überall, uns nicht beirren lassen, den Blick für das Wesentliche schärfen: das göttliche Licht in jedem Menschen.

Adventliche Straßen überall, uns nicht aufhalten lassen, den Weg nach Innen zu wagen, Dunkles in mir erhellen lassen.

Pierre Stutz


Einführung von Pfarrer Ingo Heinrich

Am ersten Abendventswochenende wurde unser neuer Pfarrer Ingo Heinrich von Dechant Andreas Weber in sein Amt als Pfarrer von St. Peter und Paul Rodenbach und Maria Königin Langenselbold eingeführt.

Für alle, die aufgrund der coronabedingt geringen Anzahl von Plätzen den Gottesdienst nicht in der Kirche mitfeiern konnten, bietet der Video-Mitschnitt die Möglichkeit, nachträglich teilzunehmen.

Im Namen der Pfarrgemeinde heiße ich Pfarrer Heinrich auch auf diesem Weg herzlich willkommen und wünsche uns allen eine gute und von Gottes Hand geleitete Zusammenarbeit und ein gutes Miteinander.


Für den Pfarrgemeinderat

Michael Derse

Kirchengemeinde St. Peter und Paul Rodenbach
Pfarrbüro

In der Gartel 30,
63517 Rodenbach

  Tel: 06184-50253
Fax: 06184-56816
 peter-und-paul-rodenbach@pfarrei.bistum-fulda.de
Homepage
Kirche St. Michael

In der Gartel 28, NR

  www.auftritt.de
Kirche St. Peter und Paul

Hanauer Straße 20, OR

  www.auftritt.de

© Pfarrei St. Peter und Paul Rodenbach