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Übersicht über stattgefundene Gemeindeaktivitäten

"Frühlings-Schoppen" mit Sekt, Wein und Kleinigkeiten aus der Frühlingsküche

Im Rahmen der "Frühlingswochen" unserer Kirchengemeinde laden wir am Sonntag, 15. Mai, ca. 12.00 Uhr (nach der Messe) zu einem


„ Frühlings-Schoppen“ mit Sekt, Wein und Kleinigkeiten aus der Frühlingsküche ein.


Die Küche daheim kann kalt bleiben - wir laden ein zu einem entspannten Beisammensein im Pfarrhof mit frühlingsfrischen Genüssen wie Spargelcremesuppe über grüne Soße bis zu Salaten im Glas.


Auch unsere Pfarrbücherei hat an diesem Tag wieder geöffnet - mit neuen Titeln und einem großen Bücherflohmarkt.


„Maria - Wege und Irrwege in der (Volks-)Frömmigkeit“ - Vortrag von Pfr. Ingo Heinrich

Im Rahmen der "Frühlingswochen" unserer Kirchengemeinde laden wir am Mittwoch 11. Mai, ca. 19.00 Uhr (im Anschluss an die Andacht) zu einem Vortrag mit Pfarrer Ingo Heinrich in St. Michael, NR ein.


„Maria - Wege und Irrwege in der (Volks-)Frömmigkeit“

 

Unbefleckte Empfängnis, selige Jungfrau, in den Himmel erhoben, Fürsprecherin, Marienweihe, Mantel-madonna etc. - all das begegnet uns in der Marienfrömmigkeit. Manches ist kirchliche Lehre, manches überbordende Volksfrömmigkeit. Wir tauchen in die Schichten einer 2000jährigen Tradition ein und lassen uns von unserer Glaubensschwester Maria inspirieren.


"Frühlingsabend" mit Flammkuchen und Wein

Im Rahmen der "Frühlingswochen" unserer Kirchengemeinde laden wir am Freitag, 6.Mai, ab 19.00 Uhr ein zu einem

"Frühlingsabend" mit Flammkuchen und Wein im Pfarrhof St. Michael, NR
Geselligkeit haben wir viel zu lange vermisst....


Herzliche Einladung zu frisch gebackenen Flammkuchen, Wein und Gesprächen in unserem schönen Pfarrhof.


Vortrag "Was sagt eigentlich die Bibel über Maria?" mit Pfr. Heinrich in St. Michael

Im Rahmen der "Frühlingswochen" unserer Kirchengemeinde laden wir am Mittwoch 4. Mai, ca. 19.00 Uhr (im Anschluss an die Andacht) zu einem Vortrag mit Pfarrer Ingo Heinrich in St. Michael, NR ein.


„Was sagt eigentlich die Bibel über Maria?“


Kaum eine Frau hat die Christenheit so geprägt wie Maria, die Mutter Jesu. In der Bibel finden wir wenige, aber sehr prägnante Texte über Maria. Diesen und anderen Hinweisen der Heiligen Schrift auf die besondere Stellung Mariens wollen wir nachgehen und uns für unseren eigenen Glauben stärken lassen.



Erstkommunion 2022

„Zachäus! Komm! Ich möchte bei dir sein!“

Unter diesem Motto endet nun bald mit der Feier der Erstkommunion am 7./8. Mai für 32 Kinder aus unserer Pfarrgemeinde der Vorbereitungsweg zur Ersten Heiligen Kommunion. Das dritte Jahr in Folge war es ein Weg unter Corona-Bedingungen. Obwohl vieles deshalb nicht möglich war, haben die Katechetinnen Tina Chaudhry, Anne Grewal, Antonia Kappe, Katharina Maloney, Astrid Müller, Karolina Öttlé, Christiane Schulze, Sara-Elisabeth Wied und Katrin Wittke die Kinder in vier Gruppen gut auf diesen Tag vorbereitet. Ein herzliches Dankeschön allen Katechetinnen und Eltern, die geholfen haben, dass die Kinder eine schöne Zeit hatten. Abwechslungsreich und kreativ haben die Kinder ihre Freundschaft mit Jesus vertiefen können.

Am 27. März haben die Kinder dann im Sonntagsgottesdienst das erste Mal alleine und selbstständig ihre Freundschaft mit Jesus bestätigt. Hannah Grace Wied, Lene Marie Rostkovius und Liliana Skai Colas haben im Rahmen dieses Gottesdienstes ihre Taufe empfangen.

Am Wochenende, an dem die Kommunionfreizeit geplant war, die leider nicht stattfinden konnte, haben sich die Kinder hier in Rodenbach in ihren Gruppen getroffen und intensiv mit dem Thema der Eucharistie beschäftigt. Ein für die Kinder spannender Nachmittag, an dem sie Brot gebacken haben. Das dann gesegnete Brot haben die Kinder am Abend zu Hause mit ihren Familien teilen und gemeinsam essen können.

In ihrer letzten Gruppenstunde dürfen die Kinder in der Beichte noch die Erfahrung machen, wie schön es ist, dass Gott einem immer wieder verzeiht.

Nun kann der Tag der Erstkommunion, auf den die Kinder schon ganz gespannt warten, kommen.

Barbara Schneider, Gemeindereferentin


Café India am 24. April

Das war phantastisch: mit so einem wunderbaren Neustart hatten wir gar nicht gerechnet!

Wir hatten ein volles Haus – alle Tische waren belegt und wir hatten alle Hände voll zu tun. Vielen herzlichen Dank allen Gästen für den Besuch unseres Cafés, aber ein noch größeres Dankeschön geht an unsere treuen Bäckerinnen aus Ober- und Niederrodenbach, die nichts verlernt haben und bombastische Torten anlieferten – manche sogar 4 auf einmal ☺ . Es scheint allen wieder sehr gemundet zu haben, denn am Ende des Tages waren alle Kuchenplatten leer und unser Indien-Sammelkonto um 405,10 € voller.

Dank auch an alle, die die krankheitsbedingten Ausfälle in unserem Ausschuss spontan aufgefangen haben, so dass trotzdem alles so gut geklappt hat.

Allen ein herzliches NANDRI – besonders auch im Namen der Schwestern in Usilampatti.

Die Informationen, die wir am Nachmittag aus Indien weitergegeben haben (detaillierte und bebilderte Jahresberichte sowohl des Kinderhauses als auch der Gesundheitsstation) können alle Interessierten auf unserer Internetseite www.katholische-kirche-rodenbach.de unter Aktuelles und Gemeindeprojekt Indien in Ruhe nachlesen.


Für den Ausschuss Eine Welt

Iris Derse


Schwarzlichttheater

In der Kita „Purzelbaum“ fand endlich wieder das Projekt „Schwarzlichttheater“ statt.


Dafür wird der Turnraum der Kita komplett abgedunkelt und mit Blacklightröhren ausgestattet. In der Mitte wird eine Bühne aufgebaut, wo die Kinder sich präsentieren können. Die Kinder ziehen sich komplett mit dunkler Kleidung an und dann kann es losgehen. Es wird sich mit bunten Tüchern beim Tanz ausprobiert oder wir lassen nur weiße Hände tanzen. Wir können Planeten schweben lassen und Sterne ins Dunkle zaubern. Das alles wird mit passender Musik begleitet. Die Kinder schulen dabei ihre Kreativität und ihre Motorik und fast alle trauen sich, anderen etwas vorzuführen, da sie nicht gesehen werden können. Es entsteht immer ein freudiger Wow-Effekt, wenn die Kinder die Gegenstände im Dunkeln leuchten sehen.

GROSSARTIG war das gemeinsame Projekt – pandemiebedingt natürlich in getrennten Gruppen (Die zum Abschluss übliche Elternvorstellung musste natürlich leider entfallen.)


Angelina Wolf – für die Kita „Purzelbaum“


Der Weg nach Ostern und die Karwoche in unserer Gemeinde

Die Fastenzeit ist eine Zeit des Nachdenkens über sich, über den eigenen Lebensweg und das Leben als Christ. Wir laden ein, in der Gemeinschaft der Gottesdienstgemeinde auf Ostern, das große Fest der Auferstehung und des Lebens, zuzugehen.

Einen Bußgottesdienst feiern wir am 3. April um 17 Uhr in St. Michael. Wir bitten um Anmeldung bzw. Reservierung eines Platzes - telefonisch im Pfarrbüro oder über unsere Internetseite.

Beichtmöglichkeit besteht nach den Heiligen Messen am 5. und am 8. April.

Die Tage von Palmsonntag bis zum Ostersonntag werden von den intensivsten liturgischen Feiern unserer Kirche geprägt:

Die Karwoche beginnt mit dem Palmsonntag, der Feier des Einzugs Christi in Jerusalem. Dabei ist die Prozession mit Palmzweigen ein ausdrucksstarkes Zeichen. Die gesegneten Palmzweige finden ihren Platz anschließend an einem Ort im Haus bzw. in der Wohnung der Gläubigen. Wir beginnen die Gottesdienste an diesem Wochenende jeweils mit einer Palmprozession – in OR am Glaspavillon, in NR auf dem Rollschuhplatz am Schulweg. Einige Palmsträuße werden wir zur Verfügung stellen - bitten aber darum, nach Möglichkeit eigene mitzubringen.

Am Nachmittag des Palmsonntags um 17 Uhr laden Kommunionkinder aus Rodenbach und Langenselbold zu einer Passionsandacht in St. Michael ein. Am Montag, Dienstag und Mittwoch der Karwoche sind Sie jeweils um 19 Uhr zu meditativen Abendbetrachtungen in St. Michael eingeladen. Gemeinsam wollen wir auf das Geschehen in der Karwoche schauen und auf Jesu letzte Worte hören.

An Gründonnerstag laden wir um 19.30 Uhr zur Messe vom letzten Abendmahl ein (NR) mit anschließender Ölbergstunde.

An Karfreitag wird um 10 Uhr ein Kreuzweg in NR gebetet und um 11.30 Uhr sind besonders Familien zu einem Kreuzweg rund um St. Michael eingeladen (ohne Anmeldung). Die Liturgiefeier vom Leiden und Sterben Christi feiern wir um 15 Uhr in NR und um 15.45 Uhr in OR.

Mit dem Hochfest der Auferstehung des Herrn, Ostersonntag, beginnt die Osterzeit. Eine der stärksten liturgischen Feiern ist die Osternacht, ein spirituelles Erlebnis für den, der sich darauf einlässt. Wir feiern Sie um 5.30 Uhr mit dem Beginn am Osterfeuer im Pfarrhof St. Michael. Um 11.15 Uhr laden wir dann zur Heiligen Messe zum Osterfest in OR ein. Ostermontag feiern wir die Heilige Messe um 11.15 Uhr in NR.



Kreuzweg an Karfreitag um 10 Uhr in St. Michael

Mit den Worten von Ivan Sokhan, Priester der Ukrainischen Griechisch - Katholischen Kirche in der Ukraine beten wir am Karfreitag den Kreuzweg in St. Michael.


"In diesem Jahr wurde die Fastenzeit ganz besonders für mich. Seit dem 24. Februar, als Russland durch die Bombardierung von vielen ukrainischen Städten einen brutalen Krieg gegen die Ukraine angefangen hat, bin ich mit meiner Familie von unserer Wohnung in der ukrainischen Hauptstadt Kyiv zur unseren Eltern in die Westukraine geflüchtet. Hiermit wurde ein neues Kapitel in meinem Leben aufgeschlagen. Ein Kreuzweg, der von Krieg und Flucht gekennzeichnet ist. Es ist nicht nur mein eigener Leidensweg, sondern ein Kreuzweg von Tausenden Todesopfern, von Millionen Flüchtlingen und von vielen anderen ukrainischen Kindern und Familien, die vom Krieg betroffen sind und heute immer noch leiden müssen. Es ist so wichtig, unsere Wege nicht allein zu gehen. Ich freue mich sehr, diesen Kreuzweg der Ukraine mit euch gemeinsam zu gehen. Nicht, weil ich euch in ein fremdes Leid einbeziehen möchte. Sondern, weil ein geteiltes Leid nicht mehr so schmerzhaft ist."



Abendbetrachtungen in der Karwoche

Auch in diesem Jahr bieten wir an, an den ersten drei Abenden der Karwoche zur Ruhe zu kommen und gemeinsam auf das Geschehen in der Karwoche zu schauen. Wir laden am Montag, Dienstag und Mittwoch jeweils um 19 Uhr zu meditativen Abendbetrachtungen in St. Michael ein.

In diesem Jahr wollen wir über drei der 7 Worte Jesu am Kreuz nachdenken. Schon in der Urkirche wurden die letzten Worte Jesu am Kreuz aus den vier Evangelien herausgefiltert und in eine Reihenfolge gebracht. Letzte Worte eines Menschen haben immer eine besondere Bedeutung und sie bleiben als Vermächtnis in Erinnerung. So ist es auch mit den Worten Jesu am Kreuz. Diese Worte sind, seitdem sie gesprochen, geschrien, geröchelt wurden, nicht verhallt. Vielmehr haben sie unzählig vielen Menschen Halt gegeben, gerade Menschen, die sich in Leidenssituationen befunden haben. Die letzten Worte Jesu fordern uns auf, intensiv auf das Leiden Jesu am Kreuz und den Grund dafür zu schauen.

Wir laden ein zu 30 Minuten Besinnung, in denen wir uns die Frage stellen: Was bedeuten diese letzten Worte Jesu uns heute? Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Iris Derse und Team



MISEREOR-Sonntag am 3. April

„Es geht! Gerecht.“

Mit diesem Leitwort fordert uns das Bischöfliche Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR auf, uns den Fragen und Herausforderungen des Klimawandels zu stellen.

Diesen Mut beweisen schon die Partnerorganisationen MISEREORs, u.a. auf den Philippinen und in Bangladesch. In städtischen Armenvierteln gehen sie Wege, mit den Folgen des Klimawandels zu leben. Und sie versuchen, die politisch und gesellschaftlich Handelnden vor Ort zu verantwortlichen Entscheidungen zu bewegen.

Welche Antworten geben wir hier in Deutschland auf die Fragen des Klimawandels?

Wo können wir zu Boten eines Lebensstils werden, der Mensch und Schöpfung in Einklang bringt, unsere Welt gerecht macht und unseren Lebensraum für alle bewahrt?

Diesen Fragen gehen wir am MISEREOR-Sonntag am 3. April um 11.15 Uhr in St. Michael nach. Wir laden herzlich zu einem besonders gestalteten und von Mitgliedern des Projektchors begleiteten Familiengottesdienst ein.

Im Anschluss servieren Fam. Kraushaar und Team das traditionelle Fastenessen, in diesem Jahr eine leckere Gemüsesuppe – je nach Wetterlage im Pfarrheim oder -hof.


Für den Ausschuss Eine Welt

Michael Derse



Synodaler Weg der Weltkirche Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung

Mit seinem Anstoß zu einem weltweiten synodalen Prozess hat Papst Franziskus die ganze Kirche eingeladen, Erfahrungen der Synodalität, d.h. des gemeinsamen Unterwegsseins, zu reflektieren. Es geht darum, Gemeinschaft zu leben, Teilhabe aller umzusetzen und sich der Sendung an der Seite Jesu zu öffnen. Vom 17.10. bis 17.12.2021 fand in allen Diözesen ein Gesprächsprozess statt. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesen Gesprächen werden zusammengefasst und an die Deutsche Bischofskonferenz geschickt. Sie fließen so in den weltweiten Prozess ein, indem aus allen Beiträgen weltweit ein Vorbereitungsdokument für die Bischofssynode im Oktober 2023 erarbeitet wird. Im gesamten Prozess geht es aber neben dieser Erarbeitung ganz wesentlich darum, dass in den Kirchen vor Ort Erfahrungen mit synodalen Gebets- und Gesprächsprozessen gemacht werden.

Am 8. und 13. Dezember waren daher alle Interessierten im Bistum Fulda eingeladen, mit Bischof Dr. Michael Gerber an diesem weltweiten Prozess teilzuhaben. In digitalen Veranstaltungen erfuhren sie etwas über die Zeitschiene und die Inhalte der Weltsynode und konnten sich über ihre Erfahrungen mit Kirche austauschen.

Die Synode wird in zehn Themenfeldern vorbereitet, deren Fragestellungen nachfolgend stark verkürzt und somit nur exemplarisch dargestellt sind:


I. DIE WEGGEFÄHRTEN

Wer sind in Ihrer Teilkirche diejenigen, die „gemeinsam gehen“? Welche Personen oder Gruppen werden absichtlich oder tatsächlich außen vorgelassen?

II. ZUHÖREN

Das Zuhören ohne Vorurteile und offenen Herzens ist der erste Schritt. Wem gegenüber hat Ihre Teilkirche eine „Bringschuld des Zuhörens“? Wie wird den Laien, besonders den Jugendlichen und den Frauen, zugehört? Wie wird der Beitrag der gottgeweihten Personen integriert? Welchen Raum hat die Stimme der Minderheiten?

III. DAS WORT ERGREIFEN

Alle sind eingeladen, mit Mut und Freimut zu sprechen. Wie wird innerhalb der Gemeinschaft und ihrer Organe ein freier kommunikativer Stil gefördert, ohne Doppeldeutigkeit und Opportunismus? Wann und wie gelingt es, das zu sagen, was Ihnen am Herzen liegt?

IV. FEIERN

Ein „gemeinsames Gehen” ist nur möglich, wenn es im gemeinsamen Hören auf das Wort Gottes und in der Feier der Eucharistie gründet. Auf welche Weise inspirieren und orientieren tatsächlich das Gebet und die Feier der Liturgie das „gemeinsame Gehen“? Wird die aktive Teilnahme aller Gläubigen an der Liturgie gefördert?

V. MITVERANTWORTUNG IN DER SENDUNG

Die Synodalität steht im Dienst der Sendung der Kirche, an der teilzuhaben alle Glieder berufen sind. Auf welche Weise wird jeder Getaufte eingeladen, Protagonist der Sendung zu sein?

VI. IN DER KIRCHE UND IN DER GESELLSCHAFT DIALOG FÜHREN

Der Dialog ist ein Weg, der auch Schweigen und Leiden umfasst und in der Lage ist, die Erfahrungen der Menschen aufzugreifen. Welches sind die Orte und die Modalitäten des Dialogs im Inneren unserer Teilkirche? Wie wird mit den unterschiedlichen Sichtweisen, mit Konflikten und Schwierigkeiten umgegangen?

VII. MIT DEN ANDEREN CHRISTLICHEN KONFESSIONEN

Der Dialog unter Christen verschiedener Konfessionen, vereint in der einen Taufe, hat im synodalen Weg einen besonderen Rang. Welche Beziehungen werden mit den Geschwistern der anderen christlichen Konfessionen unterhalten?

VIII. AUTORITÄT UND TEILNAHME

Eine synodale Kirche ist eine Kirche der Teilhabe und der Mitverantwortung. Wie werden die zu verfolgenden Ziele, die einzuschlagenden Wege und die zu erfolgenden Schritte festgelegt? Wie wird innerhalb unserer Teilkirche Autorität ausgeübt? Wie sieht die Praxis der Teamarbeit und der Mitverantwortung aus?

IX. UNTERSCHEIDEN UND ENTSCHEIDEN

In einem synodalen Stil wird durch Unterscheidung auf der Basis eines Konsenses entschieden, der aus dem gemeinsamen Gehorsam gegenüber dem Geist hervorgeht. Durch welche Prozeduren und mit welchen Methoden wird unterschieden und wo werden Entscheidungen getroffen?

X. SICH IN DER SYNODALITÄT BILDEN

Die Spiritualität des „gemeinsamen Gehens“ ist dazu berufen, Bildungsprinzip der einzelnen Person, der Familien und der Gemeinschaften zu werden. Wie werden die Menschen ausgebildet, besonders diejenigen, die innerhalb der christlichen Gemeinschaft verantwortliche Stellen einnehmen, um sie zu befähigen, „gemeinsam zu gehen“, sich gegenseitig zuzuhören und miteinander in Dialog zu treten?


Das gesamte Dokument finden Sie zum Nachlesen unter www.synodalekirche.bistum-fulda.de. Dort finden Sie auch entsprechende Rückantwortmöglichkeiten, mit denen Sie sich bis zum 1. April 2022 am Prozess beteiligen können.

Für den PGR, Michael Derse



Familiengottesdienst am 13. März

„Mehr statt weniger?“

Muss man in der Fastenzeit immer auf etwas verzichten?

Muss man also weniger Süßigkeiten essen, weniger Computer spielen?

Oder kann man sich auch einfach vornehmen, mehr davon zu machen, was sonst zu kurz kommt?


Dieser Frage wollen wir in unserem Familiengottesdienst am 13. März nachgehen und laden besonders die Familien herzlich dazu ein! Wir freuen uns auf euch!

Für den Vorbereitungskreis, Anja Saling



Weltgebetstag 2022 - Zukunftsplan: Hoffnung

Was wird aus uns werden?Wie wird es weitergehen – im alltäglichen Leben, aber auch mit unserer Welt im Ganzen?

Selten haben so viele Menschen mit Verunsicherung und Angst in die Zukunft geblickt wie in der Zeit der Pandemie. Als Christ/Innen glauben wir an die Rettung dieser Welt, nicht an ihren Untergang! Der Bibeltext Jeremia 29,14 des diesjährigen Weltgebetstages ist ganz klar: Ich werde euer Schicksal zum Guten wenden…

Frauen aus England, Wales und Nordirland laden uns ein, den Spuren der Hoffnung nachzugehen. Gemeinsam wollen wir auch Samen der Hoffnung aussäen in unserem Leben, in unseren Gemeinschaften, in unserem Land und dieser Welt. Gott wird sie wachsen lassen.

Gemeinsam mit diesen Frauen und den Frauen auf der ganzen Welt wollen wir den diesjährigen Weltgebetstag am Freitag, 4. März 2022 um 19 Uhr in der Katholischen Kirche St. Michael in Niederrodenbach, In der Gartel 30, feiern.

Aus Platzgründen haben wir den Ort für den Gottesdienst gewechselt. Der Gottesdienst ist eine 3 G-Veranstaltung. Wir werden zu Beginn die Impfnachweise bzw. den aktuellen Schnelltest überprüfen. Wir bitten Sie, eine FFP2-Maske zu tragen. Für ausreichenden Abstand ist gesorgt.

Anmeldungen bzw. eine Platzreservierung zum Weltgebetstagsgottesdienst können Sie hier auf der Internetseite vornehmen. Oder auch gerne telefonisch über das Vorbereitungs-Team bei Ute Philipp, Tel. 50374 und Friedl Hein, Tel. 56146.

Für das Team

Ute Philipp u. Friedl Hein



Neue Messdienerin eingeführt

Am Sonntag, 16. Januar, war es endlich so weit: Die Messdienergemeinschaft bekam Zuwachs – eine neue Messdienerin durfte zum ersten Mal ihren Dienst in der Heiligen Messe verrichten, auf diesen Tag hatte sie hin gefiebert. Laetitia Galonska aus dem Kommunionjahrgang 2021 wurde zunächst durch Pfarrer Heinrich nach ihrer Bereitschaft gefragt, Gott im Gottesdienst und in ihrem Leben zu dienen. Anschließend wurden ihr die Gegenstände ihres Dienstes symbolisch übergeben und das Messdienerkreuz umgehängt. Und eine Urkunde und ein kleines Willkommensgeschenk gab es auch noch.

Auf ihre neue Aufgabe war Laetitia von einigen unserer „großen“ Messdiener in den vergangenen Monaten vorbereitet worden.

Wir freuen uns über die Verstärkung unserer Gemeinschaft und wünschen Laetitia viel Freude in und Gottes Segen für ihren Dienst!


Für das Messdiener-Team

Iris Derse



Sternsingeraktion 2021

Auch dieses Jahr konnte die Sternsingeraktion nicht wie geplant durchgeführt werden. Wir haben es trotzdem geschafft den Segen der Sternsinger mit Segensbriefen zu Ihnen nach Hause zu bringen. Herzlichen Dank allen, die die Segensbriefe gepackt und verteilt haben.


Neben dem gesegneten Segensaufkleber und dem Spendentütchen war Inhalt des Segensbriefes das Zeichen, dem die Weisen damals gefolgt sind und das in keiner heutigen Sternsingergruppe fehlen darf: Der Stern. Die „Sternsinger“ unserer Gemeinde haben ihn gemeinsam für Sie gebastelt, damit er in Ihren Häuser im kommenden Jahr „strahlen“ kann, ganz wie es in der vierten Strophe des traditionellen Sternsingerliedes „Stern über Bethlehem“ heißt:

Stern über Bethlehem, kehrn wir zurück,
Steht noch dein heller Schein in unserm Blick,
Und was uns froh gemacht, teilen wir aus,
Stern über Bethlehem, schein auch zu Haus!

Stellvertretend für alle Häuser in Rodenbach haben die Sternsinger die Gottesdienste und das Rathaus besucht.

In Oberrodenbach besuchte eine kleine Sternsingergruppe die Kita. Hier erzählten sie vom „Corona-Geburtstagshügel“ herab, den Kindern die Botschaft von Weihnachten.

Allen, die, egal auf welchem Wege für die diesjährige Sternsingeraktion gespendet haben ein herzliches Vergelt’s Gott!

Barbara Schneider

Hallo liebe Sternsinger!

Wir im Kath. Kindergarten „Purzelbaum“ möchten uns ganz herzlich für euren Einsatz am 07. Januar 2022 bedanken.


Trotz Corona-Pandemie habt ihr es möglich gemacht, für uns im Kindergarten zu singen und eure Segenswünsche vorbeizubringen. Das Wetter war zwar kalt, aber wir konnten uns mit allen Gruppen im Garten platzieren und euch auf dem Hügel zuhören. Unsere Gemeindereferentin Barbara Schneider hat euch auf diesem Weg begleitet und uns kurz von den Heiligen Drei Königen berichtet.

Vielen Dank nochmal, dass Ihr da wart!


Die Kinder und Erzieherinnen aus der Kita „Purzelbaum“

Die Kindertagesstätte „Purzelbaum“ der Kath. Kirchengemeinde Rodenbach: Und noch ein Highlight des Jahres:

Generationen haben unsere alte Garderobe gekannt und genutzt. Inzwischen haben viele ehemalige „Kindergartenkinder“ Ihre Kinder in unserer Kita „Purzelbaum“. Jetzt aber wurde es wirklich Zeit für neue Möbel.

Und genau dafür möchten wir den Schreinern des Rodenbacher Bauhofs ein dickes Lob aussprechen! 😊 Die ähnlich einem Spind geschnittenen Garderobenmöbel aus Holz wirken sehr wohnlich. Unser Eingangsbereich ist endlich viel aufgeräumter und einladend. Durch die Maßarbeit der Schreiner wurden alle Wände optimal genutzt, der Fluchtweg breiter, und man merkt: echte Fachkenntnis ist unübersehbar.

Herzlichen Dank an die Schreiner und auch die anderen jederzeit hilfsbereiten Kollegen des Bauhofs!

Die Kinder und Erzieherinnen der Kath. Kita „Purzelbaum“

 

Ökumenischer Gottesdienst zum Jahresschluss

Silvester, 31. Dezember 2021
18:00 Uhr – Ökumenischer Gottesdienst zum Jahresschluss
mit Pfarrer Heinrich, Pfarrerin Henningsen und dem Ökumenischen Arbeitskreis.


Seit vielen Jahren schließen unsere beiden Rodenbacher Kirchengemeinde das Jahr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Vorbereitet vom Ökumenischen Arbeitskreis feiern wir in diesem Jahr in unserer Evangelischen Kirche. Bitte melden Sie sich zu diesem Gottesdienst unter dem nachfolgenden link an.

Lebendiger Advents-Kalender 2021

Trotz der aktuellen Situation wollen wir an der Idee des Lebendigen Kalenders festhalten und denken, dass es verantwortbar ist, wel es sich um Outdoor-Treffen handelt. Wir möchten jedoch alle Gastgeber und Besucher herzlich bitten, die gültigen Regeln einzuhalten und aufeinander Rücksicht zu nehmen, damit sich alle sicher fühlen können. So können wir trotzdem Gemeinschaft ermöglichen und vielen, die jetzt wieder einsamer sind und auf Indoor-Kontakte verzichten, eine tägliche Freude bereiten. Wann sich wo ein Türchen öffnet, entnehmen Sie bitte dem Plakat.

Café India am 7. November

Wir sind im Nachhinein sehr froh, dass wir am 7. November ein Zeitfenster genutzt und nach 2 Jahren - unter „2G“-Bedingungen - endlich wieder zu einem Café India im Pfarrheim eingeladen haben.

Viele nutzten das Angebot und ließen sich an den über beide Säle verteilten Tischen die hausgemachten Tortenspezialitäten schmecken. Unsere Bäckerinnen haben nichts verlernt! Herzlichen Dank dafür!

Auch der Chai nach Originalrezept und die „Likörchen-Auswahl“ kam sehr gut an ☺ .

Uns im Eine-Welt-Ausschuss war es wichtig, über die Arbeit der Ordensschwestern, mit denen wir auch in den vergangenen 2 Jahren regelmäßig im Kontakt standen, zu berichten und ihre Grüße und Dankbarkeit für unsere Hilfe auszurichten.

Und die ist wirklich nötig: Denn wenn auch wir über all die Einschränkungen durch Corona klagen und inzwischen auch bei uns viele unter finanziellen Folgen leiden, so können wir doch froh und dankbar sein, dass wir in Deutschland leben mit medizinischer und finanzieller Hilfe für alle und jeden.

In Indien sieht das ganz anders aus. Dort gab es auch einen Lockdown, der aber nicht vergleichbar war mit unserem. Monatelang durften die Menschen nur zu bestimmten Stunden auf die Straße zum schnellen Einkauf. Wer sich nicht daran hielt, dem drohten Schläge der Polizei. Tagelöhnern, die von dem leben, was sie am Tag verdienen, blieb nichts anderes übrig, als aus den Städten zurückzukehren in ihre Dörfer. Das trug erheblich zu einer Verbreitung des Virus bei. Medizinische Hilfe gibt es für einen Großteil der Menschen in nur sehr begrenztem Maß. Wer Symptome hatte oder positiv getestet wurde, durfte nicht daheim in Quarantäne bleiben, sondern wurde in Pflichtkrankenhäuser eingeliefert. Die Folge war, dass sich niemand testete. Im Übrigen werden Arztbesuche von den ärmeren Menschen eher vermieden, da durch die fehlende Krankenversicherung sonst immense Kosten entstehen.

Durch fehlende finanzielle Unterstützung durch den Staat geht es inzwischen auch der Mittelschicht schlecht: z.B. haben die Angestellten in der Touristikbranche - in Hotels und Restaurants, die Busfahrer, die wunderbaren Guides, die wir bei unseren Reisen kennenlernen konnten - seit Monaten kein Einkommen. Wenn das Ersparte aufgebraucht ist, beginnt tatsächlich das Hungern. Die Schwestern nutzen mittlerweile die Großküchen in ihren Schulen, um hungernde Menschen mit Mahlzeiten zu versorgen.

Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir mit unserem Café India wieder 565,10 € für die Arbeit der Schwestern auf unser Indien-Sammelkonto einzahlen konnten und bedanken uns – ganz besonders im Namen der Schwestern – bei allen, die dazu beigetragen haben.

Neue Infos und Bilder aus Indien finden Sie jetzt auch immer aktuell bei instagram oder facebook unter „Gemeindeprojekt Usilampatti“.

Unsere Kontonummer für direkte Hilfe vor Ort ist bei der Raiffeisenbank Rodenbach IBAN DE18 5066 3699 0403 0050 03 .

Für den Ausschuss Eine Welt

Michael Derse

Zachäus! – Komm! Ich möchte bei dir sein!

Unter diesem Motto haben sich in unserer Gemeinde seit den Herbstferien 31 Kinder auf den Weg zur Ersten Heiligen Kommunion gemacht. Die Kinder haben sich schon die ersten Male in ihren Gruppen getroffen und Jesus kennengelernt und ihre Gruppenkerzen gebastelt.

In einem gemeinsamen „Startergottesdienst“ der Erstkommunionfamilien haben die Kinder anhand der Zachäus Geschichte Jesus als ihren guten Freund kennengelernt, der immer bei ihnen sein möchte, egal was passiert. Auf die Frage: „Möchtet auch ihr Freunde von Jesus sein?“ antworteten die Kinder lautstark im Chor: „JA!“

Jedes Kind wurde dann von seinen Katechetinnen aufgerufen und klebte eine selbst gestaltete Figur auf ein vorbereitetes Plakat. So entstand eine schöne Gemeinschaft der Kommunionkinder mit Jesus. Sie können das Plakat in der Kirche St. Michael bewundern.

Im Anschluss daran segnete Pfarrer Heinrich jede einzelne Kommuniongruppe und die Katecheten. Der Segen Gottes wird nun unsere Erstkommunionkinder auf ihrem Weg begleiten.

Darüber hinaus möchten wir auch Sie, liebe Gemeindemitglieder, in die Vorbereitung miteinbeziehen. Deshalb laden wir Sie herzlich ein, eine Gebetspatenschaft für eines dieser Erstkommunionkinder zu übernehmen. Das Gefühl zu wissen, dass jemand an uns denkt, ist etwas ganz Besonderes. Den Kindern wird durch die Gebetspatenschaft genau dieses Gefühl gegeben. Dadurch können sie spüren, dass sie ein Teil der Gemeinde sind.

Als Gebetspate begleiten Sie ein bestimmtes Erstkommunionkind in der Zeit bis zur Erstkommunion (aber gerne auch darüber hinaus) im Gebet. In einem der nächsten Gottesdienste werden wir kleine Gebetszettel verteilen. Sie können hierzu das vorformulierte Gebet auf dem Kärtchen mit dem Namen des Kommunionkindes nutzen oder auch einfach bei Ihrem Gebet an das Kind denken und Gott bitten, dieses Kind auf seinem Weg zur Erstkommunion zu begleiten.

So hoffen wir, dass die Kinder trotz aller Corona-Einflüsse von außen eine schöne Vorbereitungszeit haben und den Erstkommuniontag nächstes Jahr als ein wirklich schönes Fest mit Jesus erfahren können.

Barbara Schneider, Gemeindereferentin

Friedenslicht 2021

Am Abend des 3. Advents, 18 Uhr, werden wir Pfadfinder das Friedenlicht beim Lebendigen Adventskalender verteilen. Ganz nach dem diesjährigen Motto der Friedenslichtaktion:

„Ein Licht, das alle verbindet“.

Kommen Sie zu Reiner Uftrings Grundstück in Oberrodenbach ans Feuer und verteilen Sie von dort - wie eine Spinne ihr Netz - das Licht in ganz Rodenbach.

Ab Montag steht es dann auch zum Abholen in der Kapelle der St. Michaels-Kirche in NR bereit.

Gibt es am dritten Advent wieder Weihnachtsbäume!?

Ja auch dieses Jahr wird unser Weihnachtsbaumverkauf am 3. Advent wieder stattfinden!

Ab 10 Uhr vor und nach dem Gottesdienst werden Pfadfinder, Eltern und Freunde frisch geschlagene Nordmanntannen im Pfarrhof verkaufen.

Wir machen das, weil es nicht für uns ist.

Der Erlös ist in diesem Jahr für: Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.

Die Pfadfinder bitten Sie ganz herzlich um Ihre großzügige Unterstützung!

Kindertagesstätte „Purzelbaum“ - Teilen wie der Heilige St. Martin

Jedes Jahr zum Fest des Heiligen St. Martin beteiligen sich Kinder, Eltern und Erzieherinnen der Kindertagesstätte „Purzelbaum“ von der katholischen Kirchengemeinde an einem Projekt, bei dem sie auch so wie St. Martin teilen können. In diesem Jahr galt es wieder die Aktion „Lebensmittelkorb“ der evangelischen Kirchengemeinde direkt vor Ort in Rodenbach zu unterstützen. Die Kinder brachten haltbare Lebensmittel mit, die in großen Körben in der Kita gesammelt wurden. Herr Pfarrer Schwarz hat diese dankbar zur Weitergabe an bedürftige Rodenbacher Familien entgegengenommen.

Herzlichen Dank an alle Spender!

St. Martin

Die evangelische und die katholische Kirchengemeinde laden ganz herzlich ein zum ökumenischen Martinsgottesdienst.


Am Samstag, 13. November treffen wir uns um 17 Uhr an der evangelischen Kirche zu einem gemeinsamen Martinsgottesdienst mit anschließendem Laternenumzug zur katholischen Kirche St. Michael.

Im Pfarrhof findet der Abend dann seinen Ausklang am Lagerfeuer der Pfadfinder mit Verteilung der traditionellen Martinsweck an alle Kinder.


Wir freuen uns auf Ihr und euer Kommen!

Grauer November? Dagegen haben wir etwas: Café India am 7. November

Ab 15 Uhr laden wir ein ins gemütlich hergerichtete Pfarrheim
St. Michael zu hausgemachten Kuchen und Torten, zu Kaffee und Tee und natürlich auch wie gewohnt zu einer Likörspezialität - Café India eben!

Machen Sie einen schönen Sonntagsspaziergang und besuchen Sie unser Café.
Wir freuen uns auf Geselligkeit und nette Gespräche, mit denen wir uns gegenseitig auf den neuesten Stand bringen können – es gibt sicher viel zu erzählen.
Und natürlich werden wir auch Neues aus Indien von „unseren“ Kindern und den Schwestern berichten. Außerdem bringen wir mit bunten Schals aus Indien Farbe zum „Mit-nach-Hause-nehmen“ in den November.

Auch mit fair gehandelten Zotterschokolade-Spezialitäten, die ein Team des Eine-Welt-Ladens zum Verkauf anbieten wird, kann man sich - und anderen - etwas Gutes tun. Im Pfarrheim gilt an diesem Nachmittag 2G – damit sich alle sicher fühlen können und das „Personal“ ohne Maske wirbeln kann. Wir bitten um Verständnis!


Voller Vorfreude grüßt für den Ausschuss Eine Welt

Iris Derse

Bistumsprozess 2030 Wie geht es weiter für uns?

Am 10. September war es so weit: Die Gremien-, Gruppen- und Vereinsvertreter unserer Kirchengemeinden aus den Pastoralverbünden St. Wolfgang Kinzigaue und St. Peter und Paul Freigericht-Hasselroth waren zur „Resonanzkonferenz“ in die Kirche St. Michael in Rodenbach eingeladen. Von Generalvikar Christof Steinert, Gabriele Beck und Dr. Andreas Ruffing wurden die Empfehlungen zur „Neu-Umschreibung der Pfarreigrenzen“ präsentiert. Demnach soll es künftig im Bistum Fulda nur noch 26 Pfarreien geben. Ende 2020 bestanden 204 Pfarreien, die in 43 Pastoralverbünden strukturiert sind.

Für unsere Kirchengemeinden bedeutet der vorliegende Vorschlag konkret, dass unser Pastoralverbund St. Wolfgang mit den Kirchengemeinden Erlensee, Langenselbold und Rodenbach mit dem Nachbar-Pastoralverbund St. Peter und Paul Freigericht-Hasselroth perspektivisch eine neue gemeinsame Pfarrei bilden soll. Dieser Pastoralverbund befindet sich bereits in einer Pfarreibildung, die bis Januar 2023 umgesetzt werden soll. Laut Generalvikar Steinert kann für den Prozess des Zusammenschlusses auch ein Vorgehen in Phasen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit sinnvoll sein. Aufwendige Zwischenschritte sollten aber vermieden werden.

In den mittlerweile durchgeführten Pfarrgemeinderatssitzungen in Langenselbold und Rodenbach wurden keine grundsätzlichen Einwände gegen diesen Vorschlag eingebracht. Im nächsten Schritt werden wir das weitere Vorgehen in einer Sitzung des Pastoralverbundsrats besprechen.


Die Hauptherausforderung bleibt es, wie Bischof Michael Gerber formuliert, auch in neuen Strukturen die Frage zu beantworten :

„Wie kommen Menschen in eine lebendige Christusbeziehung?“.

Dazu ist es wichtig, dass wir das Leben an unseren Kirchorten erhalten – wir alle müssen neben unseren Hauptberuflichen Verantwortung übernehmen. Überall, wo Gemeinde lebt, bleibt sie bestehen. Überall, wo sich Gemeindemitglieder treffen - zu Gemeinschaft, zu Fürsorge, zum Gebet - bleibt Gemeindeleben erhalten . Für Sakramente und Eucharistie (und einiges mehr) brauchen wir unsere Priester, Diakone und pastoralen Mitarbeiter. Vieles kann aber auch im Ehrenamt geleistet werden und auch gemeinsam Beten geht ohne Priester!

Lassen Sie uns umdenken: von der versorgten Gemeinde zu einer sorgenden Gemeinde. Dann werden unsere Kirchorte auch in Zukunft leben und sich weiterentwickeln!


In dieser festen Überzeugung grüßen wir Sie alle herzlich,

Michael Derse                        Dr. Martin Pieper

Sprecher PGR Rodenbach     Sprecher PGR Langenselbold

Sonntag der Weltmission am 24. Oktober

„Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“


Diese Worte, die Paulus an die Gemeinden in Galatien schrieb (Gal 6,9), sind das Leitwort zum Monat der Weltmission 2021. „Lasst uns Gutes tun“ : damals wie heute die Aufforderung zu einem Leben in Geschwisterlichkeit. Es gehört Mut dazu, auf Menschen zuzugehen und Brücken zu bauen.

Die diesjährige missio-Aktion zeigt am Beispiel von Nigeria, was möglich ist, wenn Menschen aus diesem Geist heraus handeln. Die Menschen in dem westafrikanischen Land sind stark gezeichnet von der Coronapandemie. Armut und Jugendarbeitslosigkeit nähren Gewalt und religiösen Fundamentalismus. Entführungen und Anschläge säen Furcht und Misstrauen. Staatsversagen und eine schlechte Regierungsführung, die den Menschen keinerlei Sicherheit oder Zukunftsaussichten bietet, sind ein Nährboden für religiösen Extremismus.

In dieser explosiven Gemengelage setzt die katholische Kirche weiterhin auf den Dialog. Gemeinsam mit ihren muslimischen Partnern macht sie deutlich, dass Gewalt im Namen Gottes dem Wesen der Religion zutiefst widerspricht. Die katholische Kirche in Nigeria zeigt im Alltag, dass Gottes Liebe allen Menschen gilt. Angehörige verschiedener Religionen arbeiten in den missio-Projekten zusammen, von denen Menschen unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit profitieren.

Mehr darüber erfahren Sie im Familiengottesdienst am Weltmissionssonnntag am 24. Oktober um 11.15 Uhr in St. Michael, zu dem wir herzlich einladen und der auf allen Kontinenten in weltumspannender Gemeinschaft gefeiert wird. Beten wir gemeinsam für unsere Schwestern und Brüder, die nicht müde werden, sich in Gottes Namen für ein gutes Miteinander einzusetzen - in Nigeria, im Senegal und weltweit. Bedenken wir bei der Kollekte an diesem Tag die Initiativen von missio mit einer großzügigen Spende.

Im Anschluss sind alle herzlich zu einem landestypischen Solidaritäts-Mittagessen im Pfarrhof eingeladen, das uns wieder Martina und Peter Kraushaar zubereiten. Schon an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür!


Für den Ausschuss Eine Welt

Michael Derse


Der vom Eine Welt Ausschuss mitgestaltete Gottesdienst am Weltmissionssonntag machte auf die Nöte der Menschen in Westafrika aufmerksam und forderte uns mit den Worten aus dem Galaterbrief auf: „ Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“.

„Etwas Gutes“ haben viele Gottesdienstbesucher getan, denn in den Kollekte- Körben waren insgesamt - in beiden Gottesdiensten des Wochenendes - 1.196,80 €, die wir an missio für die Unterstützung vieler Projekte in ärmeren Landeskirchen überweisen können.

„Etwas Gutes gekocht“ hatte im Anschluss das Ehepaar Kraushaar. Es wurde ein typisch afrikanisches Gericht namens Burabisco (Couscous mit Gemüse) serviert, das von vielen mit einem oder auch zwei Glas Wein im sonnigen Pfarrhof genossen wurde. Dadurch kamen nochmals 276,50 € für missio zusammen.

So haben wir alle in netter Gemeinschaft etwas Gutes getan ☺.

Herzlichen Dank allen, die dazu beigetragen haben.

Für den Ausschuss Eine Welt

Michael Derse



Weihnachtsbaumverkauf

Die Rodenbacher Pfadfinder*innen verkauften im Advent letzten Jahres wieder hundert Weihnachtsbäume mit einem stolzen Erlös von 1.500 Euro, der vor einigen Wochen an die ökumenische Wohnungslosenhilfe „Franziskus-Haus“ in Hanau übergeben wurde.

„ Mit ‚Gutes tun‘ meine ich, dass ihr euch nützlich machen und anderen kleine
Freundlichkeiten erweisen sollt… Das Wichtigste ist, etwas zu tun.“

Dies hat Lord Robert Baden Powell, der Gründer der Welt-pfadfinderbewegung bereits 1901 geschrieben. Doch auch heute, über hundert Jahre später, gibt es sie immer noch, die gute Tat der Pfadfinder*innen.

So haben die Kinder und Jugendlichen mit der Unterstützung von Eltern und Freund*innen vom Stamm Barbarossa Tannenbäume verkauft! Hundert Exemplare hatten sie im Spessart ausgesucht und diese an „die Frau bzw. an den Mann“ gebracht – frisch geschlagene Bäume in der Höhe von 1 bis 3,50 Meter. Die Bäume wurden zugunsten des Franziskus-Haus verkauft. Das Haus bietet von Tagesaufenthalten über Beratung bis hin zu stationärem sowie betreutem Wohnen vielfältige Hilfe für wohnungslose Personen . In allen Lebenslagen kann das Franziskus-Haus unterstützend zur Seite stehen.

Die Pfadfinder*innen, die sich ebenfalls gut mit der Regel des Heiligen Franziskus „Jeder, der da kommen mag, werde liebevoll aufgenommen und die Gastgeber zeigen sich fröhlich im Herrn.“ identifizieren können, freuten sich über die vielen Käufer guten Willens und die positive Rückmeldung und Dankbarkeit von Rainer Broßmann, dem Leiter der Einrichtung.

Luise Fuchs



Erfolgreiche Herbst-Kleidersammlung

Die Herbst-Kleidersammlung in beiden Ortsteilen in Rodenbach von KOLPING und KAB am 9. Oktober verlief mit der Beteiligung der evangelischen Kirchengemeinde sehr gut. In beiden Ortsteilen haben wir wieder ein gutes Ergebnis erzielt.

VIELEN DANK für die Kleider- und Schuhspenden, DANK an Herrn Frank Adam, der mit seinem LKW jeweils eine volle Ladung aus beiden Ortsteilen nach Altenmittlau zur Sammelstelle brachte, DANK an die Filiale der Bäckerei Kunzmann für die Unterstützung. Wir BEDANKEN uns herzlich auch im Namen derer, die Hilfe brauchen.

DANKE an alle ehrenamtlichen Helfer.

Mit dem Erlös werden Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien in einer sozialen

Notlage unterstützt.

In den vergangenen Jahren flossen die Spenden in folgende Projekte:

2020: 3.550 € - Diese wurden verwendet für einen Landesbildungsreferenten in Mato Grosso in Brasilien. Dieser besucht, schult, betreut und arbeitet mit den Kolpingsfamilien vor Ort zusammen.

2021: 6.550 € - Davon 3.000,00 € für ein Aidswaisenprojekt in Mityana/Uganda.

Zur Vermittlung von Waisen und Pflegekindern in andere Familien und Zahlung von Schulgeld für eine gute Ausbildung. Weitere 3.550,00 € für den Landesbildungsreferenten in Mato Grosso in Brasilien. (2. Teilrate).

Für das Team , Adolf Pretsch



Patronatsfest St. Michael und Kirchweihfest

Am 27. September 1987 haben wir unsere Kirche St. Michael eingeweiht – zwei Tage vor dem Fest ihres Patrons St. Michael. Die heutige Kirche ist schon die dritte St. Michaels-Kirche in Rodenbach: Die erste stand an der Stelle der heutigen evangelischen Kirche und hat noch einige Mauerreste im Boden hinterlassen. Die zweite stand in der Riedstraße und war nach 25 Jahren bereits baufällig. Die dritte hält zum Glück schon länger, so dass wir in ihr am

29. September um 19 Uhr das Patronatsfest begehen können .

Der 29. September ist heute der gemeinsame Gedenktag der Erzengel Michael, Gabriel und Rafael, die in der Bibel namentlich genannt werden. Sie werden seit dem 4. Jahrhundert verehrt und – seit der Kalenderreform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil – in einem eigenen Fest gefeiert. Bereits im Jahr 813 nach Christus wurde der 29. September zum Gedenken an den Erzengel Michael festgelegt. Ursprünglich ehrten auch die Germanen an diesem Tag ihren wichtigsten Gott Wotan – und so kommt es nicht von ungefähr, dass zahlreiche Bräuche rund um „Michaelis“ eigentlich aus germanischer Zeit stammen. Lange Zeit wurde in der Nacht vor dem Michaelstag z. B. ein Feuer entzündet: als Symbol dafür, dass die dunkle Jahreszeit endgültig angebrochen war und Arbeiten unter Tageslicht ab jetzt nur noch eingeschränkt möglich waren.

„Michael“ kommt aus dem Hebräischen und bedeutet so viel wie: „ Wer ist wie Gott? “

Den Wappenspruch des Erzengels Michael könnte man für den heutigen Sprachgebrauch vielleicht in „Gibt es eine Alternative zu Gott?“ übersetzen. Dieser Frage kann jeder für sich im Festgottesdienst am 29. September nachgehen.

Im Anschluss lädt der Festausschuss ein:

Wir feiern unseren Kirchenpatron und den Geburtstag unserer Kirche mit einem Re-Opening des Gemeindelebens und wie jahrelang gewohnt mit herbstlichen Genüssen: Die hausgemachte Kürbissuppe ist gesetzt, der Rosé-Wein aus Frankreich ist schon eingetroffen und der Rest wird im Laufe des Monats geplant. Für das Fest ist keine Anmeldung erforderlich - draußen kann jeder mitfeiern. Für das Pfarrheim (Innenbereich) gilt 2G, so dass wir auf Abstände und Masken verzichten können. 


Schön war’s –

Patronatsfest St. Michael am 29. September

Wir können es noch ☺

– unser Patronatsfest, mit dem wir unseren Patron St. Michael und auch den 34. Weihetag unserer Kirche feierten, war ein wunderschönes kleines Fest.

Im „ausverkauften“ Gottesdienst dankten wir für das „Zuhause“ für unseren Glauben und unser Gemeindeleben und gedachten dankbar aller, denen wir unsere Kirche verdanken und die uns seit ihrer Weihe begleitet haben. „Zeitzeugen“ kamen zu Wort und brachten ihren Dank und Wünsche und Hoffnungen für unser Gemeindeleben in den Fürbitten vor Gott.

Das anschließende Fest wurde weitgehend draußen gefeiert. Unter dem Dach und in den Pavillons war es durch viele Gasstrahler – Dank an Fam. Niederreiter – fast mollig warm, so dass viele es sehr lange aushielten. An den herbstlich dekorierten Tischen schmeckten die hausgemachte Kürbissuppe und der vielgelobte Wildschweintopf nochmal so gut!

Herzlichen Dank an unsere Köchinnen Monika Namyslo und Ingrid Hofen ☺ .

Zusammen mit den über 20 Litern getrunkenen Weins ergaben Speis und Trank einen Gewinn von 409,20 €, den die Gemeindekasse gut gebrauchen kann.

Allen Gästen und zupackenden Händen ein herzliches Vergelt’s Gott!

Für den Festausschuss

Iris Derse

Dank für Spenden nach Indien

Im Pfarrbrief Juli / August hatten wir über die Situation in Indien berichtet und beschrieben, wie sehr Corona dort das Leben der Menschen verschlechtert hat, sogar wenn man nicht selbst erkrankt. Ohne Krankenversicherung ist medizinische Hilfe meist schlicht undenkbar und der monatelange Lockdown hat unzählige Menschen den Job und damit die Mittel zum Leben gekostet.

So sind wir sehr froh, dass mit der Hilfe vieler Gemeindemitglieder und Rodenbacher kurzfristig 5.310,- € zusammengekommen sind, die wir zum Ende des Monats überwiesen haben. Vielen herzlichen Dank dafür!

Als Verwendungszweck haben wir alles rund um Corona genannt: Masken, Tests, Impfungen, Arztrechnungen oder auch Hilfe für Menschen, die inzwischen einfach hungern. Die Schwestern werden das Geld verantwortungsvoll und nach bestem Wissen und Gewissen einsetzen. Wir sollen Ihnen allen einen aufrichtigen Dank und die Versicherung übermitteln, dass wir alle in den täglichen Gebeten der Schwestern bedacht sind.

Zusätzlich hat uns eine Anfrage aus dem Gesundheitszentrum in Usilampatti erreicht, das durch unsere Spenden finanziert wurde und das wir 2017 miteröffnet haben. Ursprünglich aufgrund von behördlichen Auflagen für die Kinder des Kinderhauses gebaut, hat es sich sehr schnell zu einer Anlaufstelle für die gesamte Umgebung entwickelt. Da das nächste Krankenhaus mehr als 10 km entfernt ist und es keine Busverbindungen gibt, konnte so die medizinische Versorgung der sehr armen Bevölkerung entscheidend verbessert werden. Täglich werden mittlerweile bis zu 100 Patienten behandelt. Inzwischen ist zusätzlich zu den Krankenschwestern täglich ab 15 Uhr auch ein Arzt vor Ort.

Sr. Thangam, mit der wir in regelmäßigem Kontakt stehen, hat nun angefragt, ob es möglich wäre, ein Hämatologie-Analysegerät zu finanzieren, mit dem Veränderungen im Blutbild untersucht werden können. Ein solches Gerät kostet in Indien 295.000 Rupien, rd. 3.400,- €. Wir freuen uns sehr, dass wir Sr. Thangam eine Zusage geben konnten und dieses Gerät mit den Mitteln aus unseren Cocktailabenden und Privatspenden finanzieren können. So wird das Zentrum unabhängiger von weit entfernten Laboren und kann schneller helfen. Es ist schön, wenn man so direkt eine Situation verbessern kann!

Nandri ! – Danke allen, die Anteil nehmen an der Situation der Armen und Benachteiligten in Indien.


NEU und ganz modern:

Für unser Gemeindeprojekt haben wir ganz frisch eine Instagram- und Facebook-Seite eingerichtet, die Anna Scholl für uns „pflegt“ und auf der wir immer aktuell News und Bilder der Ordensschwestern und ihrer Arbeit einstellen werden – z.B. zur Zeit Aufnahmen aus dem Gesundheitszentrum. Schauen Sie doch mal rein! Sie finden den Eintrag jeweils unter „Gemeindeprojekt Usilampatti“.


Für den Ausschuss Eine Welt

Iris Derse

Pastoralverbunds-Gottesdienst an der Klosterruine Wolfgang

Wallfahrt ... - mal ortsnah?

Das heute noch als kleine unscheinbare Ruine im Bulauwald bei Rodenbach gelegene Kloster St. Wolfgang gab dem Pastoralverbund „St. Wolfgang Kinzigaue“ seinen Namen. Seit 2004 treffen sich die drei Pfarrgemeinden Christkönig Erlensee, Maria Königin Langenselbold und St. Peter und Paul Rodenbach hier jährlich einmal, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Hier wurde auch die Urkunde zur Errichtung des PV unterzeichnet.

Wie bei einer Wallfahrt kamen aus allen drei Gemeinden die Menschen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Klosterruine. Nach einem Gottesdienst unter freien Himmel gab es eine Stärkung aus Würstchen und Klosterbier (oder andere alkoholfreie Getränke) durch die Pfadfinder. Hierbei entstanden auch erste Bekanntschaften zwischen den drei Gemeinden. In den letzten Jahren mussten die Gottesdienste wegen Waldbrandgefahr oder Regenwetter in die Kirche St. Michael verlegt werden, 2020 musste er Corona-bedingt sogar ganz ausfallen.

Dieses Jahr wollen wir diese Tradition aufleben lassen und am

26. September um 11 Uhr

wieder einen gemeinsamen Open Air-Gottesdienst an der Klosterruine feiern. Auch unsere Pfadfinder werden wieder für die Verköstigung sorgen. Dieser Gottesdienst findet unter den an diesem Tag geltenden Coronaregeln statt.

Trotz der noch geltenden Einschränkungen ist es schön, sich mal wieder gemeinsam mit anderen zu treffen, gemeinsam Gottesdienst zu feiern und auch das ein oder andere Wort miteinander zu wechseln.

Wir freuen uns, Sie an der Klosterruine begrüßen zu dürfen.

Barbara Schneider, Gemeindereferentin

Neuer Verwaltungsrat hat seine Arbeit aufgenommen - Andrea Helle als neue stellvertretende Vorsitzende gewählt

Nach der VWR-Ergänzungswahl fand fristgerecht am 14.07.2021 die konstituierende Sitzung des neuen Verwaltungsrats statt. Pfarrer Heinrich bedankte sich bei den beiden ausscheidenden Mitgliedern Lothar Peter und Helmut Krimmel für ihre konstruktive Mitarbeit und verabschiedete sie in gebührlicher Weise.

Die drei neu- bzw. wiedergewählten Mitglieder Lucia Aigner, Ulrich Schneider und Dirk Scharlau nahmen offiziell ihre Wahl an und betonten ihre Mitarbeit in diesem Gremium. Der VWR wurde vervollständigt durch die drei verbliebenen Mitglieder Andrea Helle, Elmar Ulrich und Christoph Engels, Vorsitzender des VWR ist Pfarrer Ingo Heinrich.

In dieser konstituierenden Sitzung ist Frau Andrea Helle als neue stellvertretende Vorsitzende des VWR einstimmig als Nachfolgerin von Helmut Krimmel gewählt worden.

Pfarrer Heinrich kam seiner rechtlichen Aufgabe nach, führte alle neuen Mitglieder in ihr neues Ehrenamt ein und verpflichtete alle zur Amtsverschwiegenheit in einigen wichtigen Angelegenheiten. Die Zusammenarbeit im Verwaltungsrat ist erörtert und partiell neu geregelt worden. Der VWR nahm schließlich seine Arbeit auf und führte schon erste konkrete Beschlüsse durch. Alle waren schließlich an einer geordneten "Übergabe" der Ämter sowie der Zusammenarbeit im VWR unter Beteiligung des PGR interessiert.

Nicht vergessen werden dürfen unsere beiden Ersatzmitglieder Dr. Christopher Schmitt und Michael Niederreiter, die im Bedarfsfall als Nachrücker im VWR zur Verfügung stehen und dem VWR wenn nötig zuarbeiten wollen. Ebenfalls beratend steht dem VWR Helmut Krimmel zur Verfügung, wenn es um die Baumaßnahme Pfarrkirche St. Peter und Paul Oberrodenbach geht, er hatte die gesamte Maßnahmen seit 2015 begleitet.


Die Renovierungsmaßnahme dürfte nun vor dem Abschluss stehen, wir erwarten hoffentlich bald die Bilanzierung der Baumaßnahmen durch das Architektenbüro Krieg+Warth. Sodann könnte eine Endabnahme durch das Generalvikariat in Fulda sowie eine Überweisung der Schlussraten an unsere Kirchengemeinde erfolgen. Schließlich möchte der VWR unsere Kirchengemeinde über den Stand der Finanzierung informieren. Eine "Schlussoffensive" in Form von weiteren Türkollekten sowie Spendenüberweisungen werden sicherlich noch erforderlich sein. Die gelungene Baumaßnahme mit der schönen Innenausmalung der Pfarrkirche wird offensichtlich allseits sehr geschätzt.


Für den Verwaltungsrat

Pfarrer Ingo Heinrich, Andrea Helle und Helmut Krimmel



Fest unserer Gemeindepatrone Peter und Paul

Petrus und Paulus sind bis heute die beiden wichtigsten Säulen der katholischen Kirche. Aufgrund ihrer herausragenden Bedeutung wurde ihnen bereits im 4. Jahrhundert ein eigenes Hochfest gewidmet, das am 29. Juni begangen wird. Vermutlich im Jahre 258 wurden nämlich beider Leichname am 29. Juni aus ihren ursprünglichen Gräbern in Rom geholt und gemeinsam in die Katakomben an der Via Appia übertragen.

Vor allem in Rom - dem Schicksalsort der beiden Apostel - hat das Fest große Bedeutung, da Petrus und Paulus auch die Stadtpatrone Roms sind. Die Römer haben an diesem Tag arbeitsfrei und feiern ihre Apostelfürsten und sich selbst mit Gottesdiensten, Ausflügen aufs Land und volkstümlichen Vergnügungen. Im kirchlichen Brauchtum spielt das Hochfest ebenfalls eine wichtige Rolle. Traditionell segnet der Papst an diesem Tag die aus der Wolle zweier Lämmer gewebten Pallien für im vergangenen Jahr ernannte Erzbischöfe. Meist werden die Pallien den Erzbischöfen auch am 29. Juni feierlich überreicht.

Die heiligen Apostel Petrus und Paulus setzten gemeinsam das Werk des Herrn fort. Auch wenn sie sehr verschieden waren. Petrus begleitete Christus seit Beginn Seines Wirkens, Paulus hat Ihn nicht einmal gesehen. Petrus war verheiratet, Paulus nicht. Petrus hat unter den Juden gepredigt, Paulus ging zu den Heiden, den nichtjüdischen Völkern. Unter den Schriften des Neuen Testamentes finden wir nur zwei Petrusbriefe. Paulinische Briefe sind uns vierzehn überliefert.

Gemeinsam ist diesen beiden großen Menschen der Märtyrertod für Christus, der ihre Liebe zum Erlöser voll und ganz bestätigt.

Auch wir wollen unsere Gemeindepatrone St. Peter und Paul mit einem Festgottesdienst vor unserer Pfarrkirche in Oberrodenbach feiern:

am Sonntag, 27. Juni um 11 Uhr.


Hierfür bitten wir um vorherige telefonische Anmeldung unter Tel. 55677 (Nicole Rüfer) und 50804 (Edeltraud Leimbach)


„Petrus hat als erster den Glauben an Christus bekannt und aus Israels heiligem Rest die erste Kirche gesammelt. Paulus empfing die Gnade tiefer Einsicht und die Berufung zum Lehrer der Heiden. Darum ehren wir beide in gemeinsamer Feier.“(Präfation des Hochfestes).


 

Fronleichnam – Gottesdienst und „Prozessions-Spaziergang“

Seid, was ihr seht, und empfangt, was ihr seid: Leib Christi.

An Fronleichnam danken wir für die Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie.Wir danken dafür, dass Jesus uns im letzten Abendmahl dieses Geschenk seiner Gegenwart und der Tischgemeinschaft mit ihm und untereinander gemacht hat.
Das haben wir im Festgottesdienst um 11 Uhr vor unserer Pfarrkirche gefeiert.

Es war ein wirklich schönes Erlebnis, endlich einmal wieder in großer Gemeinschaft mit mehr als 150 Gemeindemitgliedern zu beten und sogar zu singen - mit Abstand und Maske natürlich - aber trotzdem ein Fortschritt :).

Anschließend waren 3 Weg-Altäre aufgebaut, um bis 17 Uhr zum persönlichen Gebet einzuladen. Der erste Altar stand am Glaspavillon in der Ortsmitte und regte zum Gebet für die Weggemeinschaft aller Christen der Welt an, der zweite auf dem neuen Parkplatz hinter der Kirche. Dieser Altar war inhaltlich von den Messdienern vorbereitet worden und wollte vermitteln, dass wir alle die Nachfolger der Apostel sind. Der Altar der Pfadfinder war - fast - am üblichen Platz aufgebaut und stellte uns allen die Frage, ob wir der Einladung Jesu Christi wirklich immer folgen.

An allen Altären konnte ein Evangelium gelesen oder mittels QR-Code sogar abgehört werden. Verschiedene Gemeindemitglieder hatten die Schrifttexte und auch Fürbitten aufgesprochen. Vergelt’s Gott allen, die sich dazu und vor allem zum Aufbau der Altäre und zum Ordnerdienst am Nachmittag bereit erklärt haben.

Auch die Kirche war bis 17 Uhr geöffent und lud zum Besichtigen und zum persönlichen Gebet bei meditativer Musik ein, was noch nicht wenigen Gemeindemitgliedern genutzt wurde.

Fronleicham 2021 - ganz anders als sonst, aber doch intensiv und gemeinschaftlich: wir können es noch ;).


Für das Vorbereitungs-Team , Michael und Iris Derse

Pfingsten: Einladung zum Ökumenischen Gottesdienst

Pfingsten steht nicht so im Mittelpunkt wie Weihnachten und Ostern – und ist doch eines der wichtigsten Feste im Kirchenjahr. Keine Geschenke, kein Baum, keine Eier - aber der Heilige Geist!

An Pfingsten feiern wir Christen den Heiligen Geist, der alle Gläubigen weltweit erfüllt und uns verbindet.

3.000 Frauen und Männer ließen sich laut der Apostelgeschichte an diesem Tag nach der Herabkunft des Heiligen Geistes taufen. So entstand die erste christliche Gemeinschaft und wir sprechen vom „Geburtstag der Kirche“ und dem Beginn der weltweiten Mission.

Der Heilige Geist lässt Menschen einander als Brüder und Schwestern in Christus erkennen. Gottes Geist versöhnt und schafft Gemeinschaft.

" Der Heilige Geist und die Einheit der Kirche, Pfingsten und die Ökumene sind untrennbar miteinander verbunden. Zu Pfingsten gehört das Gebet um die Herabkunft des Geistes Gottes, der uns die volle, sichtbare Einheit der Kirche schenkt".

So wollen auch wir uns in guter Tradition in diesem Jahr wieder an Pfingstmontag im gemeinsamen Gebet verbinden. Wir laden herzlich ein zu einem

Ökumenischen Pfingstgottesdienst

am 24. Mai um 11 Uhr in St. Michael

Meditative Andacht „Gott ruft“ an Pfingstmontag

Ruft Gott auch heute noch? Und wenn ja, wie kann man diesen Ruf hören?

Zu einer Andachtsstunde zum Thema Berufung mit Schrift- und Meditationstexten, wunderschönen Liedern und Stille laden wir herzlich ein am

Pfingstmontag, 24. Mai, 17 Uhr in St. Michael.

Pfingsten erinnert uns auch daran, für die vielfältigen Berufungen zu danken, die der Kirche eine lebendige Gestalt geben und für weitere Berufungen zu bitten. Das Gebet um geistliche Berufungen ist eine Aufgabe, die allen Christen ans Herz gelegt wurde. In der Bibel ruft Jesus uns angesichts der großen Ernte dazu auf, für „Arbeiter im Weinberg des Herrn“ zu beten.

Mit der Andacht am 24. Mai wollen wir uns den vielen Betern anschließen, die sich rund um den Weltgebetstag für geistliche Berufungen in den verschiedensten Andachtsformen im Gebet verbunden haben. Wir freuen uns auf viele Mitbetende aus unserer Gemeinde.

Anmeldungen unter www.katholische-kirche-rodenbach.de oder telefonisch im Pfarrbüro. Auch spontanes Kommen ist möglich, so lange Platz vorhanden ist.

Reiner Uftring, Iris Derse und die „otto-group“


Der Frühling ist da

und wir, die Kita „Purzelbaum“, können das schöne Wetter in unserem tollen Garten genießen. Um unseren Garten noch etwas zu verschönern, haben wir an der „LÖWER-Aktion: Kinder-Gärten für Kindergärten" teilgenommen. Dazu haben wir Hochbeete vor den Gruppenräumen aufgestellt und sie mit Tomaten, Kräutern und Erdbeeren der Gärtnerei bepflanzt. Der Elternbeirat hat zusätzlich eine Hainbuchenhecke spendiert, sodass der Außenbereich der U3- Gruppe ausgeweitet werden konnte. Herzlichen Dank für die tatkräftige Unterstützung der Mitarbeiter des Bauhofs!

Außerdem haben wir einen Teil des Nachbargartens zur Nutzung erhalten. Vielen lieben Dank an unsere Nachbarin dafür! Die grüne Gruppe hat dadurch zusätzliches Außengelände zur Verfügung, was uns die derzeitig pandemiebedingten Gruppentrennungen deutlich erleichtert. Auch dort können wir nun unseren Wunsch von eigenen Kräutern und Gemüse verwirklichen. Passend dazu können die Kinder alles in ihren Forscherbüchern der Gärtnerei festhalten.

Wir freuen uns schon darauf unsere neuen Pflanzen beim Wachsen und Pflegen zu beobachten –

die Kinder und Erzieherinnen der Kita „Purzelbaum“


Firmvorbereitung 2021

Die diesjährige Firmvorbereitung geht nun schon lange einen sehr ungewöhnlichen Weg und ist geprägt von Spontanität und viel Mut zu Neuem. Sie fordert alle, Firmbewerber, Katechetinnen und Katecheten, heraus.

Aufgrund des schönen Wetters konnten die Firmbewerber sich mal wieder seit langem zu einer Präsenzveranstaltung treffen. An der Grotte in Oberrodenbach
feierten sie einen Gottesdienst unter dem Thema „Lebendige Steine sein.“

Stimmen der Firmbewerber zur Vorbereitung:

Lucia Rohrbach : „2021 ist der Firmunterricht ungewöhnlich. Wir können uns nur online oder draußen mit viel Abstand und Maske treffen. Trotzdem bin ich froh, dass wir den Unterricht machen können und ich habe auch das Gefühl von Gemeinschaft. Allerdings bekomme ich von der Schule viele Hausaufgaben auf und muss dann noch den Impuls machen. Der ist zwar meistens einfach und geht schnell, aber ich habe momentan nicht viel Freizeit.“

Anna Wunder: „ Ich finde die Firmvorbereitung trotz Corona den Umständen entsprechend gut. Die Katechetinnen meiner Gruppe bemühen sich und man merkt auch, dass sie trotz Corona versuchen, uns privat besser kennen zu lernen, wie zum Beispiel mit Telefonaten zu zweit. Etwas schade finde ich, dass wir bisher keine Chance hatten, den neuen Pfarrer kennen zu lernen. Insgesamt finde ich, dass die online Gruppenstunden interessant und organisiert gestaltet und nicht langweilig sind, obwohl man keinen richtigen Kontakt zu den anderen Firmlingen hat. Das Treffen bei der Mariengrotte fand ich gut, da wir da mehr oder weniger richtigen Kontakt hatten, trotz der Corona-Maßnahmen.“

Anfang Juli ist dieser anstrengende Weg geschafft: Die Jugendlichen bekommen am 4. Juli durch Weihbischof Dr. Karlheinz Diez die Firmung gespendet.

Barbara Schneider, Gemeindereferentin

Intensivwoche zur Erstkommunion

Endlich war es so weit: Trotz Hygieneauflagen, Abstandseinhaltung und Mund-
nasenschutz durften wir uns zu unserer ersten gemeinsamen Gruppenstunde treffen. Die Freude war groß, die Kinder gespannt und die Katechetinnen aufgeregt.

Jeden Vormittag in der zweiten Schulferienwoche trafen wir uns für zwei Stunden, um unseren gemeinsamen Weg in Richtung Erstkommunion fortzusetzen.

Am ersten Tag unserer Reise verbrachten wir die Gruppenstunde mit Jesus. Wir beschrifteten eine große Gruppenkerze mit den Namen aller Kinder. Diese stellten wir in die Mitte einer großen Tuchlandschaft. Diese bestand aus Seen, Bergen und Dörfern. In einer Phantasiereise stellten sich die Kinder vor, wie Jesus früher dort gelebt haben soll - wie er betete und kranke Menschen heilte oder in Synagogen das Wort Gottes verkündete. Wo wären die Kinder am liebsten mit dabei gewesen?
Da gab es spannende Geschichten, Gebete und auch Wunder zu entdecken.

Am zweiten Tag beschäftigten wir uns mit dem Thema „Brot“. Wir pflanzten eine Schale voller Getreidekörner. Wir fragten uns, wie aus so einem kleinen Korn ein großes sattmachendes Brot werden kann und stellten fest, dass das Brot ein Symbol für Gott ist, der uns mit seiner großen Liebe „satt“ macht und erfüllt. Wir hörten die Geschichte der Brotvermehrung und waren erstaunt, was Jesus aus 5 Broten und
2 Fischen geschaffen hatte. Eines der vielen Wunder, das wir auf dem Weg unseres Glaubens entdecken. Zum Schluss verteilte Barbara Schneider für jedes Kind ein leckeres Brot. Dieses wurde am Abend zusammen mit der Familie geteilt und gegessen. Am Tisch gab es viele Dinge, die uns „satt“ gemacht haben: Brot, Liebe, Familie/Freunde, Gemeinschaft und ein gutes Gespräch.

Am dritten Tag standen im Gruppenkreis eine Schale voller Weintrauben und eine Flasche Traubensaft (symbolisch für Wein). Wir hörten den Bibeltext vom Weinstock. Dort sagt Jesus: Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben . Die Kinder gingen der Bedeutung auf den Grund. Wie eine Traube sind wir mit Jesus, dem Weinstock, verbunden. Und schon wieder erfuhren wir die Liebe Gottes, der sich als Winzer gut um die Weinreben und Traubenlese kümmert.

Im Anschluss bastelten wir an unserem Vorstellungsplakat unter dem Motto „Vertrau mir, ich bin da“ weiter. Dabei stellten wir fest: Sich selbst als Männchen zu malen, ist gar nicht so einfach. Es sind dabei tolle Kunstwerke entstanden.

Am vierten Tag stand die „Wandlung“ auf unserem Programm. Den Kindern fielen viele Sachen ein, wie sie sich selbst im Alltag verwandeln: Haare, Kleidung, Stimmung, Gefühle, Charakter usw.. Auch Jesus hat das Brot und den Wein gewandelt. In der Wandlung erfahren wir die Liebe Gottes und die Nähe zu Jesus. Wir besuchten Jesus in der Kirche. Wir lernten vor Gott klein, aber mit Gott groß zu sein und erkundeten Zeichen, Symbole, Kerzen, Figuren, den Altar, das Taufbecken und den Tabernakel. Zum Ende hin begaben wir uns in die Kapelle, lernten die Bedeutung von Maria mit dem Jesus-Kind kennen und zündeten in der Stille eine Kerze an.

Die Woche verging wie im Flug und schon waren wir am Freitag angelangt. Alle Kinder kamen heute in Begleitung eines Erwachsenen (Mama, Papa, Oma, Schwester oder Patentante), um ihre Kommunionkerze zu basteln. Es wurden Ideen gesammelt und kreativ umgesetzt. Aus Wachsplatten wurden Kreuze, Tauben, Fische, Sonnen und noch vieles mehr ausgestochen. Es sind ganz tolle Kerzen entstanden, die die Kinder zu ihrer Kommunion mitbringen werden.

Unser gemeinsamer Weg ist noch nicht zu Ende. Bis zur Kommunion treffen wir uns weiterhin, um mehr von Gott, Jesus und unserem christlichen Glauben zu erfahren.

Henri und Christine Lerch

Kleidersammlung am 17. April: Damit Menschen besser leben können!

Zum 49. Mal werden im Jahr 2021 wieder viele Helfer für die Aktion EINE WELT in den Straßen der Städte und Gemeinden im Bistum Fulda unterwegs, um Kleider zu sammeln. Sie engagieren sich gegen die Benachteiligung der ärmeren Bevölkerungsschichten in den unzähligen Entwicklungsgebieten unserer Erde.

Diese Gemeinschaftsaktion von Pfarrgemeinden, Jugendgruppen und katholischen Verbänden wie KAB und Kolping zur Unterstützung der weltweiten Sozial- und Entwicklungsarbeit besteht seit 1973 und wird von vielen Helfern mit großem Engagement durchgeführt, das Kolpingwerk hält die Federführung inne. Seit Beginn der Aktion wurden über 200.000 Tonnen Altkleider gesammelt und ein Erlös von rund 5 Millionen Euro erzielt. Mit diesem Geld konnte der Aufbau und der Erhalt unzähliger Sozialprojekte gewährleistet werden.

Kleidersäcke für die diesjährige Aktion liegen in der Kirche in NR und dem Pfarrheim in OR aus.

Bitte geben Sie Ihre Kleiderspende am 17. April in der Zeit von 8 - 10 Uhr an den beiden Pfarrheimen in Ober- und Niederrodenbach ab. Gerne können Sie Ihre Kleiderspende auch bereits am Freitag ab 15 Uhr abgeben.

Gesammelt werden besonders noch tragfähige Kleidung, Bett- und Haushaltswäsche, Decken und Textilien aller Art, sowie noch tragfähige Schuhe, die paarweise zu bündeln sind. Mit dem Erlös werden Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien in einer sozialen Notlage unterstützt. Die Aktion besteht seit über 40 Jahren und hat bereits über 5 Millionen Euro für soziale Projekte auf der ganzen Welt erzielt.

Bisher gesammelt: 5.000.000,- € Spenden in der Diözese Fulda.


Für das Team

Adolf Pretsch


Das Ergebnis spricht für sich: Zusammen in beiden Ortsteilen sind etwas über 400 Kleider- und Sachspenden an den Sammelstellen eingegangen.

Wir bedanken uns, auch im Namen derer, die Hilfe brauchen.

DANKE an die vielen ehrenamtlichen Helfer.


Für das Team

Adolf Pretsch


Ökumenischer Kreuzweg der Jugend 2021

backstage – Kreuzweg blickt hinter die Kulissen der Passionsspiele in Ober(rodenbach)ammergau


Beim ökumenischen Kreuzweg der Jugend im Feld von Oberrodenbach können nicht nur junge Menschen ab Mittwoch, 31. März in diesem Jahr hinter die Kulissen der Proben für die Passionsspiele in Oberammergau blicken.

Im Zentrum stehen Plakate am Wegesrand mit Fotografien des jungen Oberammergauers Sebastian Schulte. Durch sie ist ein Einblick in den Backstage-Bereich und die Lebenswirklichkeit der Darsteller der Passionsspiele möglich. „ Durch Ästhetik und Sprache werden wir angeregt, unsere eigene Haltung gegenüber Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi zu finden“ , sagt Stefan Ottersbach, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Begleitet werden die Bilder durch Texte und Gebete.

Bereits bei der Entwicklung des Angebots wurde überlegt, wie der Kreuzweg junge Menschen auch in der Pandemie zusammenführen kann. Außer laminierten Texten verweisen auch QR-Codes mit einem kostenlosen Audioguide auf die jeweiligen Stationen und ermöglichen es, den Kreuzweg am Wegesrand mit Abstand gemeinsam zu beten.


So die herzliche Einladung einer Gruppe aus unserer Kirchengemeinde, die sich auf die Firmung vorbereitet, die eigene Position zu bestimmen:

„ Wie nah traue ich mich ran?

Muss ich die Perspektive wechseln?

Halte ich aus, was ich sehe? “

Der Kreuzweg folgt einem kleinen Rundweg, der am Feldkreuz „Am Berggarten“ mit der Ersten Station startet und über das „Frankfurter Kreuz“, einem Weg weiter unten, zur Wingertstraße führt.


Gregor Engels


Die Karwoche in unserer Gemeinde

Am Montag, Dienstag und Mittwoch der Karwoche laden wir Sie jeweils um 19 Uhr zu meditativen Abendbetrachtungen in St. Michael ein. Gemeinsam wollen wir auf das Geschehen in der Karwoche schauen und versuchen, Jesu Weg ein Stück weit mitzugehen. Um auch eine spontane Teilnahme zu ermöglichen, notieren wir die Namen am Eingang.

Zur Beichte sind Sie am Dienstag nach der Messe um 9 Uhr in St. Peter und Paul eingeladen, unter Beachtung der aktuellen Hygienebedingungen. Gerne können Sie auch einen persönlichen Termin zur Beichte vor Ostern vereinbaren (Tel. 54593, Pfr. Heinrich).

An Gründonnerstag laden wir um 19.30 Uhr zur Messe vom letzten Abendmahl ein (NR). Hierfür bitten wir um Anmeldung – aktuell sind noch einige Plätze frei. Für die anschließende Ölbergstunde ist keine Anmeldung erforderlich (NR).

An Karfreitag wird um 10.00 Uhr ein Kreuzweg in NR gebetet und um 11.30 Uhr sind besonders Familien zu einem Kreuzweg rund um St. Michael eingeladen. Für beides bitten wir um Ihre Anmeldung online oder telefonisch zu den Öffnungszeiten des Pfarrbüros.

Die Liturgiefeier vom Leiden und Sterben Christi feiern wir um 15 Uhr in OR und um 15.45 Uhr in NR (Anmeldungen erforderlich).


Es geht! Anders. - MISEREOR-Fastenaktion 2021

Misereor – Fastenaktion 2021

ES GEHT! ANDERS.


Was wir während der Corona-Pandemie in unserem Alltag erleben, gilt auch weltweit: Wir brauchen einen sozialen Zusammenhalt. Nur wo Menschen aufeinander achten und füreinander einstehen, kann eine gute Zukunft gelingen. Wir sind dringend auf einen Lebensstil angewiesen, der vom Respekt vor jedem Menschen und vor Gottes Schöpfung geprägt ist.

Die diesjährige Misereor-Fastenaktion steht unter dem Leitwort „Es geht! Anders.“ Sie stellt Menschen in den Mittelpunkt, die gemeinsam mit indigenen Gemeinschaften in Bolivien eine bessere Zukunft auf den Weg bringen. Sie passen die Landwirtschaft der Vielfalt des Amazonas-Regenwaldes an. Ihr Zusammenleben gestalten sie im Einklang untereinander und mit der Schöpfung. Sie leben die Vision: „Es geht! Anders.“

Das zeigt: Eine andere Welt ist möglich und es liegt in unserer Hand, sie zu gestalten. Mit der diesjährigen Fastenaktion lädt MISEREOR zu einer Neuausrichtung auch unserer Lebensweise ein. Es ist Zeit, grundlegende Fragen zu stellen und den Kompass neu auszurichten: Was zählt wirklich für ein gutes Leben, ein Leben in Fülle
(Joh 10, 10)? Müssen wir nicht die Gewichte neu verteilen zwischen den individuellen Freiheiten und Konsummöglichkeiten, die manche genießen, und den Gemeinschaftsgütern, auf die alle angewiesen sind – und die der gemeinsamen Sorge aller anvertraut sind?

Können wir eine Lebensweise verantworten, die auf Massenkonsum und materiellen Wohlstand ausgerichtet ist?

Fragen, die nicht überfordern sollen, sondern zu spürbaren Schritten der Veränderung anregen wollen. Eine Veränderung hin zu einer ganzheitlich ausgerichteten Sorge um ein gutes Leben für alle.

Das ist auch die zentrale Achse, um welche die Arbeit der über 1.900 Partner-Organisationen von MISEREOR kreist. Die Menschen in Bolivien gehen hier mit einem guten Beispiel voran. Sie teilen die Vision einer Lebensweise, die bei der eigenen Würde, der Kraft der Gemeinschaft und dem Respekt vor der Natur ansetzt.

Auf dem Mantel dieses Pfarrbriefs sehen wir eine Bolivianerin, die auf die ruhige Schönheit ihrer Heimat schaut - gestört wird sie dabei von den Börsenwerten, von einem allein auf Wachstum ausgerichteten Wirtschaftsmodell.

Lassen wir uns nicht von der Sorge um die Börsenwerte einnehmen, nicht von und mit einer Wirtschaftsform unterdrücken, sondern von der Vision einer sozial-ökologisch orientierten Gesellschaft begeistern. Die Zeit ist reif für ein gemeinschaftliches Handeln für eine Welt, die das Gemeinwohl aller Menschen im Blick hat und die Schöpfung bewahrt.


Wir laden herzlich zu einem zu diesem Thema gestalteten Gemeindegottesdienst am 5. Fastensonntag, 21. März in St. Michael.


Für den Ausschuss Eine Welt

Michael Derse

Eine kirchenmusikalische Kreuzwegandacht

Der Kreuzweg als Andachtsform ist besonders in der Fastenzeit weit verbreitet. Im Gebet werden die Stationen des Leidensweges Christi, aber auch das eigene Leben betrachtet. Die Stationen beginnen mit der Verurteilung Jesu durch Pontius Pilatus und enden mit der Grablegung. Bereits aus dem Jahr 400 n.Chr. wird berichtet, dass der Kreuzweg Jesu, die „Via Dolorosa“, in Jerusalem betend gegangen wurde. Ab dem Mittelalter wurden im christlichen Abendland bildliche Kreuzwegstationen errichtet, die diesen Weg nachbildeten. Seitdem gehören Kreuzwege zur Ausstattung unserer Kirchen. Sehr gefördert wurde diese Kreuzwegtradition u.a. durch die Franziskaner. Noch heute ist es üblich, dass die Einweihung von Kreuzwegen von einem Mitglied einer franziskanischen Ordensgemeinschaft vorgenommen wird.

Eine ganz andere „Via Crucis“ erlebten die Besucher der musikalischen Andacht am Sonntag, 14. März in St. Michael:

Alexander Rohm, Kirchenmusiker der Gemeinde Heilig Geist in Balingen, war auf Einladung unserer Organistin Carola Winter nach Rodenbach gekommen, um 14 Orgelmeditationen des neuzeitlichen Komponisten Andreas Willscher zu präsentieren. Diese beschreiben in Noten den Weg Jesu zum Kreuz und drücken das Geschehen und die Gefühle der beteiligten Personen in Musik aus.

Die erste Station "Jesus wird zum Tode verurteilt", in der die Menschen den Tod Jesu fordern, wird z.B. mit mächtigen und laut klingenden Tönen und auch dissonanten Klängen umgesetzt, die an das laute Geschrei „Kreuzigt ihn“ erinnerten.

Dramatisch klang die Orgel bei der zweiten Station "Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schulter", während sie - weicher gespielt - geradezu schmerzlich weinte, als in der 4. Station Jesus auf seine Mutter trifft.

Bei der achten Station "Jesus begegnet den weinenden Frauen" wurde durch die unglaublich tiefen Töne der Orgel die ganze Dunkelheit in den Herzen der Frauen regelrecht greifbar, was in der Station „Jesus wird an das Kreuz genagelt“ noch einmal gesteigert wurde. Sehr laute und schrecklich anmutende Töne klangen wie rhythmische Hammerschläge. Dunkelste Töne ließen die Zuhörer die Grausamkeit dieses Geschehens geradezu spüren.

Zum Verständnis der Musik trugen die Wortmeditationen "Der Kreuzweg unseres Herrn Jesus Christus" von Gerhard Weisgerber bei, die Carola Winter zur Einleitung jeder Station rezitierte. Klare, kurze Formulierungen, die Denkanstöße gaben, über die dann beim Hören der Musik meditiert werden konnte.

Zusammen mit der stimmungsvollen Beleuchtung der Kirche erlebten die Besucher so eine außergewöhnliche und berührende Orgel- und Wortmeditation, die schon jetzt in das Geschehen der Karwoche hineinfühlen ließ.

Vergelt’s Gott dafür an Alexander Rohm, der auf eine Gage verzichtete, so dass der Inhalt der Spendenkörbe an den Ausgängen in Höhe von 312,- € für die Renovierung der Pfarrkirche verwendet werden kann.


Auch dafür ein herzliches Dankeschön! Iris Derse

Weltgebetstag 2021 aus Vanuatu – worauf bauen wir?

Vanuatu ist ein Südseeparadies. Blaues Meer mit exotischen Fischen und Korallen, Traumstränden und dahinter ein tropischer Regenwald mit Überfluss an Früchten. Und überall freundliche Gesichter auf einer Insel zwischen Australien, Neuseeland und den Fidschiinseln.

Doch es gibt auch die Kehrseite: Die Insel ist weltweit das Land, das am stärksten Gefährdungen durch Naturgewalten und den Folgen des Klimawandels ausgesetzt ist. Zwischen all diesen widersprüchlichen Bedingungen muten uns die Frauen aus Vanuatu die Frage zu: Worauf bauen wir, was trägt unser Leben, wenn alles ins Wanken gerät?

Dazu laden uns die Frauen aus Vanuatu ein, an Althergebrachtem zu rütteln, uns neu zu vergewissern, ob das Haus unseres Lebens auf sicherem Grund steht oder ob wir nur auf Sand gebaut haben.

Es ist uns katholischen und evangelischen Frauen in Rodenbach sehr wichtig, mit den Frauen aus Vanuatu und der ganzen Welt den Weltgebetstagsgottesdienst auch in diesem Jahr zu feiern! Wir laden daher für den 5. März um 18 Uhr in die katholische Kirche St. Michael in Niederrodenbach ein.

Zu diesem Gottesdienst melden Sie sich bitte online vorab über die Internetseite der kath. Kirchengemeinde www.katholische-kirche-rodenbach.de an. Wer nicht über Internet verfügt, kann sich zu den Bürozeiten auch telefonisch anmelden. Wir bitten aber herzlich darum, bevorzugt von der Online-Möglichkeit Gebrauch zu machen.


Während des Gottesdienstes muss eine OP- oder FFP2-Maske (ohne Ventil) getragen werden. Ordner sorgen dafür, dass die Hygieneregeln und Abstände zwischen den Besuchern eingehalten werden. Vielen Dank für das Verständnis.

Wir freuen uns auf einen schönen, solidarischen Gottesdienst!

Für das Team , Friedl Hein und Ute Philipp

„Adventstürchen - 30 Minuten Auszeit am Freitagabend“

– dazu laden wir herzlich ein an den Freitagen im Dezember. Alle sind herzlich willkommen!

Anmeldungen sind nicht erforderlich – wir werden die Namen und Tel.-Nummern der Teilnehmer am Eingang der Kirche erfassen, um auch eine spon­tane Teilnahme zu ermöglichen. Bitte kommen Sie daher nicht zu knapp und haben Sie auch Verständnis, wenn die Kirche eventuell voll sein sollte.


Freitag, 18. Dezember – „Ankommen“ Adventsaktion für junge und jung gebliebene Menschen.

Wir sind Sarah, Sophia, Leonie, Theresa, Jonathan, Luisa und Elena. Als ökumenisches Team aus Studierenden und Schü­lerinnen möchten wir dieses Jahr gemeinsam mit dir einen Blick auf Weihnachten werfen. Dazu bist du ganz herzlich am 18. Dezember um 18 Uhr in die Kirche St. Michael in Nieder­rodenbach eingeladen.

Seit diesem Jahr hat sich vieles in unserem Alltag verändert.

Wir müssen mehr Verantwortung übernehmen, uns flexibel zeigen und Herausfor­derungen meistern und ehe wir uns versehen, steht plötzlich Weihnachten vor der Tür.

Und auch die Feiertage in diesem Jahr werden sicherlich nicht so ablaufen, wie wir sie uns vorgestellt haben. Trotzdem soll das Wunder von Weihnachten nicht zu kurz kommen.

Zum Auftakt der Weihnachtsferien möchten wir uns daher gemeinsam mit euch an einem Abend (ca. 45 Minuten) Zeit nehmen, um ein Stück weit „anzukommen“: Ankommen bei Jesus, aber auch bei uns selbst. Lass dich überraschen! Und bring dein Handy mit – das wird an diesem Abend gebraucht ☺.

Wir freuen uns auf euch und wünschen allen ein gutes Durchhaltevermögen für die letzten Schultage vor den Ferien. Für das Team

Elena Otto




Freitag, 11. Dezember – „Advent auf jedem Kontinent“






Verreisen bietet sich in diesem Winter nicht so an… die Ferien werden wir wohl alle brav daheim verbringen. Aber wir können ja ein bisschen virtuell reisen 😊.


Am 11. Dezember um 18 Uhr in St. Michael öffnen unsere Messdiener für uns alle ein paar Fenster zur Welt und schauen, wie auf anderen Kontinenten der Advent gestaltet wird. Wir freuen uns auf viele „Zuschauer“.


Für das Messdienerteam

Sybille Scholl und Iris Derse



Freitag, 4. Dezember – Taizé-Abendimpuls

Taizé – ein Begriff, der für Gebet, meditative Gesänge und Ökumene steht. Taizé-Gebetsstunden auf Kirchen- und Katholikentagen sind regelmäßig wegen Überfüllung der Kirchen geschlossen. Wie erklärt man einen Ort, von dem so viele anders wegfahren, als sie hingekommen sind? Denn eigentlich ist es doch nur ein Ort, an dem sich Tausende von Menschen, besonders junge Leute, treffen und gemeinsam beten und singen. Der Gründer Frère Roger hatte sich in den Siebzigerjahren ein Ziel gesetzt: ein Leben in Gemeinschaft ver­schiedener christlicher Konfessionen. Mittlerweile sind dort jede Woche Tausende von Menschen aus bis zu 70 Nationen. Gemeinsam wird dreimal täglich in der Kirche der Versöhnung mit den typischen Wiederholungsgesängen gebetet und so ein tiefes Gefühl der Gemeinschaft erzeugt. In unserer Gemeinde hat der Projektchor in den vergangenen Jahren die Faszination dieser Lieder aufgegriffen. Jetzt im Advent hätte es wieder einen Taizé-Abend gegeben, der uns zum betenden Mitsingen ein­geladen hätte. Singen können wir in diesem Jahr nicht – aber die Gesänge abspie­len, zuhören, zur Ruhe kommen und beten können wir! Für Freitag, 4. Dezember um 18 Uhr laden wir daher zu einem Taizé-Abendimpuls in die von Kerzen beleuchtete St. Michaels-Kirche ein.

Wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn.“ Unter dieser Überschrift aus dem Prophetenbuch des Jesaja treffen wir uns zu einer guten halben Stunde mit medita­tiver Musik, kurzen Texten und Gebet. Wir laden herzlich ein, den Klängen der Lieder zu lauschen, abzuschalten, die Gedanken zu entfalten und vielleicht in ein Gebet zu finden. Für das Vorbereitungs-Team,

Iris Derse




Friedenslicht aus Betlehem 2020

Am dritten Advent wird das Friedenslicht aus Bethlehem auch nach Rodenbach kommen. Unter dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“ gelangt das Friedenslicht dieses Jahr in unsere Wohnzimmer und legt dabei einen über 3000km langen Weg hinter sich. Es verbindet Menschen unterschiedlichster Nationen und Religionen miteinander und gerade in diesem Jahr spüren wir, wie es ist, wenn sich Grenzen bilden und sogar geschlossen werden. Der Coronavirus zeigt uns deutlich, wie zerbrechlich unser gesellschaftliches Zusammenleben ist, aber auch wie wichtig Kreativität, besonnenes Handeln und Zuversicht sind. Daher möchten wir alle Menschen ermutigen, sich das Licht nachhause zu holen und weiterzugeben.

Die Aussendung muss jedoch 2020 anders stattfinden. Wer nicht am Auto-Aussendunggottesdienst in Fulda teilnehmen möchte, kann sich das Licht in unserer Kapelle ab Sonntag, 13.12., 16 Uhr abholen.


Viel Gesundheit und Gut Pfad



Kath. Kindertagesstätte „Purzelbaum“ in Oberrodenbach „Alle Jahre wieder…“ – Traditionen dieses Jahr aber leider anders…

Eigentlich war am 14.12. dieses Jahr wieder unser Lebendiger Adventskalender geplant. Das ist nun leider so nicht möglich. Wir werden dennoch unsere Schlafraumfenster der Kita zu den Adventswochenenden in anderer Form „erhellen“ und hoffen, dass es alle Ober-/Rodenbacher, die daran vorbei spazieren, etwas auf Weihnachten miteinstimmt.


Wir wünschen allen kleinen und großen Rodenbachern und Ihren Familien eine hoffentlich gesunde und schöne Advents- und Weihnachtszeit!

Das „Purzelbaum-Team“


„Adventliche Beleuchtung überall

uns nicht blenden lassen, sondern darin die tiefe Sehnsucht nach Liebe entdecken.

Adventliche Lichter überall, uns nicht beirren lassen, den Blick für das Wesentliche schärfen: das göttliche Licht in jedem Menschen.

Adventliche Straßen überall, uns nicht aufhalten lassen, den Weg nach Innen zu wagen, Dunkles in mir erhellen lassen.

Pierre Stutz


Einführung von Pfarrer Ingo Heinrich

Am ersten Abendventswochenende wurde unser neuer Pfarrer Ingo Heinrich von Dechant Andreas Weber in sein Amt als Pfarrer von St. Peter und Paul Rodenbach und Maria Königin Langenselbold eingeführt.

Für alle, die aufgrund der coronabedingt geringen Anzahl von Plätzen den Gottesdienst nicht in der Kirche mitfeiern konnten, bietet der Video-Mitschnitt die Möglichkeit, nachträglich teilzunehmen.

Im Namen der Pfarrgemeinde heiße ich Pfarrer Heinrich auch auf diesem Weg herzlich willkommen und wünsche uns allen eine gute und von Gottes Hand geleitete Zusammenarbeit und ein gutes Miteinander.


Für den Pfarrgemeinderat

Michael Derse

Kirchengemeinde St. Peter und Paul Rodenbach
Pfarrbüro

In der Gartel 30,
63517 Rodenbach

  Tel: 06184-50253
Fax: 06184-56816
 peter-und-paul-rodenbach@pfarrei.bistum-fulda.de
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In der Gartel 28, NR

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