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Übersicht über stattgefundene Gemeindeaktivitäten

 

Fronleichnam – Gottesdienst und „Prozessions-Spaziergang“

Seid, was ihr seht, und empfangt, was ihr seid: Leib Christi.

An Fronleichnam danken wir für die Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie.Wir danken dafür, dass Jesus uns im letzten Abendmahl dieses Geschenk seiner Gegenwart und der Tischgemeinschaft mit ihm und untereinander gemacht hat.
Das haben wir im Festgottesdienst um 11 Uhr vor unserer Pfarrkirche gefeiert.

Es war ein wirklich schönes Erlebnis, endlich einmal wieder in großer Gemeinschaft mit mehr als 150 Gemeindemitgliedern zu beten und sogar zu singen - mit Abstand und Maske natürlich - aber trotzdem ein Fortschritt :).

Anschließend waren 3 Weg-Altäre aufgebaut, um bis 17 Uhr zum persönlichen Gebet einzuladen. Der erste Altar stand am Glaspavillon in der Ortsmitte und regte zum Gebet für die Weggemeinschaft aller Christen der Welt an, der zweite auf dem neuen Parkplatz hinter der Kirche. Dieser Altar war inhaltlich von den Messdienern vorbereitet worden und wollte vermitteln, dass wir alle die Nachfolger der Apostel sind. Der Altar der Pfadfinder war - fast - am üblichen Platz aufgebaut und stellte uns allen die Frage, ob wir der Einladung Jesu Christi wirklich immer folgen.

An allen Altären konnte ein Evangelium gelesen oder mittels QR-Code sogar abgehört werden. Verschiedene Gemeindemitglieder hatten die Schrifttexte und auch Fürbitten aufgesprochen. Vergelt’s Gott allen, die sich dazu und vor allem zum Aufbau der Altäre und zum Ordnerdienst am Nachmittag bereit erklärt haben.

Auch die Kirche war bis 17 Uhr geöffent und lud zum Besichtigen und zum persönlichen Gebet bei meditativer Musik ein, was noch nicht wenigen Gemeindemitgliedern genutzt wurde.

Fronleicham 2021 - ganz anders als sonst, aber doch intensiv und gemeinschaftlich: wir können es noch ;).


Für das Vorbereitungs-Team , Michael und Iris Derse

Pfingsten: Einladung zum Ökumenischen Gottesdienst

Pfingsten steht nicht so im Mittelpunkt wie Weihnachten und Ostern – und ist doch eines der wichtigsten Feste im Kirchenjahr. Keine Geschenke, kein Baum, keine Eier - aber der Heilige Geist!

An Pfingsten feiern wir Christen den Heiligen Geist, der alle Gläubigen weltweit erfüllt und uns verbindet.

3.000 Frauen und Männer ließen sich laut der Apostelgeschichte an diesem Tag nach der Herabkunft des Heiligen Geistes taufen. So entstand die erste christliche Gemeinschaft und wir sprechen vom „Geburtstag der Kirche“ und dem Beginn der weltweiten Mission.

Der Heilige Geist lässt Menschen einander als Brüder und Schwestern in Christus erkennen. Gottes Geist versöhnt und schafft Gemeinschaft.

" Der Heilige Geist und die Einheit der Kirche, Pfingsten und die Ökumene sind untrennbar miteinander verbunden. Zu Pfingsten gehört das Gebet um die Herabkunft des Geistes Gottes, der uns die volle, sichtbare Einheit der Kirche schenkt".

So wollen auch wir uns in guter Tradition in diesem Jahr wieder an Pfingstmontag im gemeinsamen Gebet verbinden. Wir laden herzlich ein zu einem

Ökumenischen Pfingstgottesdienst

am 24. Mai um 11 Uhr in St. Michael

Meditative Andacht „Gott ruft“ an Pfingstmontag

Ruft Gott auch heute noch? Und wenn ja, wie kann man diesen Ruf hören?

Zu einer Andachtsstunde zum Thema Berufung mit Schrift- und Meditationstexten, wunderschönen Liedern und Stille laden wir herzlich ein am

Pfingstmontag, 24. Mai, 17 Uhr in St. Michael.

Pfingsten erinnert uns auch daran, für die vielfältigen Berufungen zu danken, die der Kirche eine lebendige Gestalt geben und für weitere Berufungen zu bitten. Das Gebet um geistliche Berufungen ist eine Aufgabe, die allen Christen ans Herz gelegt wurde. In der Bibel ruft Jesus uns angesichts der großen Ernte dazu auf, für „Arbeiter im Weinberg des Herrn“ zu beten.

Mit der Andacht am 24. Mai wollen wir uns den vielen Betern anschließen, die sich rund um den Weltgebetstag für geistliche Berufungen in den verschiedensten Andachtsformen im Gebet verbunden haben. Wir freuen uns auf viele Mitbetende aus unserer Gemeinde.

Anmeldungen unter www.katholische-kirche-rodenbach.de oder telefonisch im Pfarrbüro. Auch spontanes Kommen ist möglich, so lange Platz vorhanden ist.

Reiner Uftring, Iris Derse und die „otto-group“


Der Frühling ist da

und wir, die Kita „Purzelbaum“, können das schöne Wetter in unserem tollen Garten genießen. Um unseren Garten noch etwas zu verschönern, haben wir an der „LÖWER-Aktion: Kinder-Gärten für Kindergärten" teilgenommen. Dazu haben wir Hochbeete vor den Gruppenräumen aufgestellt und sie mit Tomaten, Kräutern und Erdbeeren der Gärtnerei bepflanzt. Der Elternbeirat hat zusätzlich eine Hainbuchenhecke spendiert, sodass der Außenbereich der U3- Gruppe ausgeweitet werden konnte. Herzlichen Dank für die tatkräftige Unterstützung der Mitarbeiter des Bauhofs!

Außerdem haben wir einen Teil des Nachbargartens zur Nutzung erhalten. Vielen lieben Dank an unsere Nachbarin dafür! Die grüne Gruppe hat dadurch zusätzliches Außengelände zur Verfügung, was uns die derzeitig pandemiebedingten Gruppentrennungen deutlich erleichtert. Auch dort können wir nun unseren Wunsch von eigenen Kräutern und Gemüse verwirklichen. Passend dazu können die Kinder alles in ihren Forscherbüchern der Gärtnerei festhalten.

Wir freuen uns schon darauf unsere neuen Pflanzen beim Wachsen und Pflegen zu beobachten –

die Kinder und Erzieherinnen der Kita „Purzelbaum“


Firmvorbereitung 2021

Die diesjährige Firmvorbereitung geht nun schon lange einen sehr ungewöhnlichen Weg und ist geprägt von Spontanität und viel Mut zu Neuem. Sie fordert alle, Firmbewerber, Katechetinnen und Katecheten, heraus.

Aufgrund des schönen Wetters konnten die Firmbewerber sich mal wieder seit langem zu einer Präsenzveranstaltung treffen. An der Grotte in Oberrodenbach
feierten sie einen Gottesdienst unter dem Thema „Lebendige Steine sein.“

Stimmen der Firmbewerber zur Vorbereitung:

Lucia Rohrbach : „2021 ist der Firmunterricht ungewöhnlich. Wir können uns nur online oder draußen mit viel Abstand und Maske treffen. Trotzdem bin ich froh, dass wir den Unterricht machen können und ich habe auch das Gefühl von Gemeinschaft. Allerdings bekomme ich von der Schule viele Hausaufgaben auf und muss dann noch den Impuls machen. Der ist zwar meistens einfach und geht schnell, aber ich habe momentan nicht viel Freizeit.“

Anna Wunder: „ Ich finde die Firmvorbereitung trotz Corona den Umständen entsprechend gut. Die Katechetinnen meiner Gruppe bemühen sich und man merkt auch, dass sie trotz Corona versuchen, uns privat besser kennen zu lernen, wie zum Beispiel mit Telefonaten zu zweit. Etwas schade finde ich, dass wir bisher keine Chance hatten, den neuen Pfarrer kennen zu lernen. Insgesamt finde ich, dass die online Gruppenstunden interessant und organisiert gestaltet und nicht langweilig sind, obwohl man keinen richtigen Kontakt zu den anderen Firmlingen hat. Das Treffen bei der Mariengrotte fand ich gut, da wir da mehr oder weniger richtigen Kontakt hatten, trotz der Corona-Maßnahmen.“

Anfang Juli ist dieser anstrengende Weg geschafft: Die Jugendlichen bekommen am 4. Juli durch Weihbischof Dr. Karlheinz Diez die Firmung gespendet.

Barbara Schneider, Gemeindereferentin

Intensivwoche zur Erstkommunion

Endlich war es so weit: Trotz Hygieneauflagen, Abstandseinhaltung und Mund-
nasenschutz durften wir uns zu unserer ersten gemeinsamen Gruppenstunde treffen. Die Freude war groß, die Kinder gespannt und die Katechetinnen aufgeregt.

Jeden Vormittag in der zweiten Schulferienwoche trafen wir uns für zwei Stunden, um unseren gemeinsamen Weg in Richtung Erstkommunion fortzusetzen.

Am ersten Tag unserer Reise verbrachten wir die Gruppenstunde mit Jesus. Wir beschrifteten eine große Gruppenkerze mit den Namen aller Kinder. Diese stellten wir in die Mitte einer großen Tuchlandschaft. Diese bestand aus Seen, Bergen und Dörfern. In einer Phantasiereise stellten sich die Kinder vor, wie Jesus früher dort gelebt haben soll - wie er betete und kranke Menschen heilte oder in Synagogen das Wort Gottes verkündete. Wo wären die Kinder am liebsten mit dabei gewesen?
Da gab es spannende Geschichten, Gebete und auch Wunder zu entdecken.

Am zweiten Tag beschäftigten wir uns mit dem Thema „Brot“. Wir pflanzten eine Schale voller Getreidekörner. Wir fragten uns, wie aus so einem kleinen Korn ein großes sattmachendes Brot werden kann und stellten fest, dass das Brot ein Symbol für Gott ist, der uns mit seiner großen Liebe „satt“ macht und erfüllt. Wir hörten die Geschichte der Brotvermehrung und waren erstaunt, was Jesus aus 5 Broten und
2 Fischen geschaffen hatte. Eines der vielen Wunder, das wir auf dem Weg unseres Glaubens entdecken. Zum Schluss verteilte Barbara Schneider für jedes Kind ein leckeres Brot. Dieses wurde am Abend zusammen mit der Familie geteilt und gegessen. Am Tisch gab es viele Dinge, die uns „satt“ gemacht haben: Brot, Liebe, Familie/Freunde, Gemeinschaft und ein gutes Gespräch.

Am dritten Tag standen im Gruppenkreis eine Schale voller Weintrauben und eine Flasche Traubensaft (symbolisch für Wein). Wir hörten den Bibeltext vom Weinstock. Dort sagt Jesus: Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben . Die Kinder gingen der Bedeutung auf den Grund. Wie eine Traube sind wir mit Jesus, dem Weinstock, verbunden. Und schon wieder erfuhren wir die Liebe Gottes, der sich als Winzer gut um die Weinreben und Traubenlese kümmert.

Im Anschluss bastelten wir an unserem Vorstellungsplakat unter dem Motto „Vertrau mir, ich bin da“ weiter. Dabei stellten wir fest: Sich selbst als Männchen zu malen, ist gar nicht so einfach. Es sind dabei tolle Kunstwerke entstanden.

Am vierten Tag stand die „Wandlung“ auf unserem Programm. Den Kindern fielen viele Sachen ein, wie sie sich selbst im Alltag verwandeln: Haare, Kleidung, Stimmung, Gefühle, Charakter usw.. Auch Jesus hat das Brot und den Wein gewandelt. In der Wandlung erfahren wir die Liebe Gottes und die Nähe zu Jesus. Wir besuchten Jesus in der Kirche. Wir lernten vor Gott klein, aber mit Gott groß zu sein und erkundeten Zeichen, Symbole, Kerzen, Figuren, den Altar, das Taufbecken und den Tabernakel. Zum Ende hin begaben wir uns in die Kapelle, lernten die Bedeutung von Maria mit dem Jesus-Kind kennen und zündeten in der Stille eine Kerze an.

Die Woche verging wie im Flug und schon waren wir am Freitag angelangt. Alle Kinder kamen heute in Begleitung eines Erwachsenen (Mama, Papa, Oma, Schwester oder Patentante), um ihre Kommunionkerze zu basteln. Es wurden Ideen gesammelt und kreativ umgesetzt. Aus Wachsplatten wurden Kreuze, Tauben, Fische, Sonnen und noch vieles mehr ausgestochen. Es sind ganz tolle Kerzen entstanden, die die Kinder zu ihrer Kommunion mitbringen werden.

Unser gemeinsamer Weg ist noch nicht zu Ende. Bis zur Kommunion treffen wir uns weiterhin, um mehr von Gott, Jesus und unserem christlichen Glauben zu erfahren.

Henri und Christine Lerch

Kleidersammlung am 17. April: Damit Menschen besser leben können!

Zum 49. Mal werden im Jahr 2021 wieder viele Helfer für die Aktion EINE WELT in den Straßen der Städte und Gemeinden im Bistum Fulda unterwegs, um Kleider zu sammeln. Sie engagieren sich gegen die Benachteiligung der ärmeren Bevölkerungsschichten in den unzähligen Entwicklungsgebieten unserer Erde.

Diese Gemeinschaftsaktion von Pfarrgemeinden, Jugendgruppen und katholischen Verbänden wie KAB und Kolping zur Unterstützung der weltweiten Sozial- und Entwicklungsarbeit besteht seit 1973 und wird von vielen Helfern mit großem Engagement durchgeführt, das Kolpingwerk hält die Federführung inne. Seit Beginn der Aktion wurden über 200.000 Tonnen Altkleider gesammelt und ein Erlös von rund 5 Millionen Euro erzielt. Mit diesem Geld konnte der Aufbau und der Erhalt unzähliger Sozialprojekte gewährleistet werden.

Kleidersäcke für die diesjährige Aktion liegen in der Kirche in NR und dem Pfarrheim in OR aus.

Bitte geben Sie Ihre Kleiderspende am 17. April in der Zeit von 8 - 10 Uhr an den beiden Pfarrheimen in Ober- und Niederrodenbach ab. Gerne können Sie Ihre Kleiderspende auch bereits am Freitag ab 15 Uhr abgeben.

Gesammelt werden besonders noch tragfähige Kleidung, Bett- und Haushaltswäsche, Decken und Textilien aller Art, sowie noch tragfähige Schuhe, die paarweise zu bündeln sind. Mit dem Erlös werden Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien in einer sozialen Notlage unterstützt. Die Aktion besteht seit über 40 Jahren und hat bereits über 5 Millionen Euro für soziale Projekte auf der ganzen Welt erzielt.

Bisher gesammelt: 5.000.000,- € Spenden in der Diözese Fulda.


Für das Team

Adolf Pretsch


Das Ergebnis spricht für sich: Zusammen in beiden Ortsteilen sind etwas über 400 Kleider- und Sachspenden an den Sammelstellen eingegangen.

Wir bedanken uns, auch im Namen derer, die Hilfe brauchen.

DANKE an die vielen ehrenamtlichen Helfer.


Für das Team

Adolf Pretsch


Ökumenischer Kreuzweg der Jugend 2021

backstage – Kreuzweg blickt hinter die Kulissen der Passionsspiele in Ober(rodenbach)ammergau


Beim ökumenischen Kreuzweg der Jugend im Feld von Oberrodenbach können nicht nur junge Menschen ab Mittwoch, 31. März in diesem Jahr hinter die Kulissen der Proben für die Passionsspiele in Oberammergau blicken.

Im Zentrum stehen Plakate am Wegesrand mit Fotografien des jungen Oberammergauers Sebastian Schulte. Durch sie ist ein Einblick in den Backstage-Bereich und die Lebenswirklichkeit der Darsteller der Passionsspiele möglich. „ Durch Ästhetik und Sprache werden wir angeregt, unsere eigene Haltung gegenüber Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi zu finden“ , sagt Stefan Ottersbach, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Begleitet werden die Bilder durch Texte und Gebete.

Bereits bei der Entwicklung des Angebots wurde überlegt, wie der Kreuzweg junge Menschen auch in der Pandemie zusammenführen kann. Außer laminierten Texten verweisen auch QR-Codes mit einem kostenlosen Audioguide auf die jeweiligen Stationen und ermöglichen es, den Kreuzweg am Wegesrand mit Abstand gemeinsam zu beten.


So die herzliche Einladung einer Gruppe aus unserer Kirchengemeinde, die sich auf die Firmung vorbereitet, die eigene Position zu bestimmen:

„ Wie nah traue ich mich ran?

Muss ich die Perspektive wechseln?

Halte ich aus, was ich sehe? “

Der Kreuzweg folgt einem kleinen Rundweg, der am Feldkreuz „Am Berggarten“ mit der Ersten Station startet und über das „Frankfurter Kreuz“, einem Weg weiter unten, zur Wingertstraße führt.


Gregor Engels


Die Karwoche in unserer Gemeinde

Am Montag, Dienstag und Mittwoch der Karwoche laden wir Sie jeweils um 19 Uhr zu meditativen Abendbetrachtungen in St. Michael ein. Gemeinsam wollen wir auf das Geschehen in der Karwoche schauen und versuchen, Jesu Weg ein Stück weit mitzugehen. Um auch eine spontane Teilnahme zu ermöglichen, notieren wir die Namen am Eingang.

Zur Beichte sind Sie am Dienstag nach der Messe um 9 Uhr in St. Peter und Paul eingeladen, unter Beachtung der aktuellen Hygienebedingungen. Gerne können Sie auch einen persönlichen Termin zur Beichte vor Ostern vereinbaren (Tel. 54593, Pfr. Heinrich).

An Gründonnerstag laden wir um 19.30 Uhr zur Messe vom letzten Abendmahl ein (NR). Hierfür bitten wir um Anmeldung – aktuell sind noch einige Plätze frei. Für die anschließende Ölbergstunde ist keine Anmeldung erforderlich (NR).

An Karfreitag wird um 10.00 Uhr ein Kreuzweg in NR gebetet und um 11.30 Uhr sind besonders Familien zu einem Kreuzweg rund um St. Michael eingeladen. Für beides bitten wir um Ihre Anmeldung online oder telefonisch zu den Öffnungszeiten des Pfarrbüros.

Die Liturgiefeier vom Leiden und Sterben Christi feiern wir um 15 Uhr in OR und um 15.45 Uhr in NR (Anmeldungen erforderlich).


Es geht! Anders. - MISEREOR-Fastenaktion 2021

Misereor – Fastenaktion 2021

ES GEHT! ANDERS.


Was wir während der Corona-Pandemie in unserem Alltag erleben, gilt auch weltweit: Wir brauchen einen sozialen Zusammenhalt. Nur wo Menschen aufeinander achten und füreinander einstehen, kann eine gute Zukunft gelingen. Wir sind dringend auf einen Lebensstil angewiesen, der vom Respekt vor jedem Menschen und vor Gottes Schöpfung geprägt ist.

Die diesjährige Misereor-Fastenaktion steht unter dem Leitwort „Es geht! Anders.“ Sie stellt Menschen in den Mittelpunkt, die gemeinsam mit indigenen Gemeinschaften in Bolivien eine bessere Zukunft auf den Weg bringen. Sie passen die Landwirtschaft der Vielfalt des Amazonas-Regenwaldes an. Ihr Zusammenleben gestalten sie im Einklang untereinander und mit der Schöpfung. Sie leben die Vision: „Es geht! Anders.“

Das zeigt: Eine andere Welt ist möglich und es liegt in unserer Hand, sie zu gestalten. Mit der diesjährigen Fastenaktion lädt MISEREOR zu einer Neuausrichtung auch unserer Lebensweise ein. Es ist Zeit, grundlegende Fragen zu stellen und den Kompass neu auszurichten: Was zählt wirklich für ein gutes Leben, ein Leben in Fülle
(Joh 10, 10)? Müssen wir nicht die Gewichte neu verteilen zwischen den individuellen Freiheiten und Konsummöglichkeiten, die manche genießen, und den Gemeinschaftsgütern, auf die alle angewiesen sind – und die der gemeinsamen Sorge aller anvertraut sind?

Können wir eine Lebensweise verantworten, die auf Massenkonsum und materiellen Wohlstand ausgerichtet ist?

Fragen, die nicht überfordern sollen, sondern zu spürbaren Schritten der Veränderung anregen wollen. Eine Veränderung hin zu einer ganzheitlich ausgerichteten Sorge um ein gutes Leben für alle.

Das ist auch die zentrale Achse, um welche die Arbeit der über 1.900 Partner-Organisationen von MISEREOR kreist. Die Menschen in Bolivien gehen hier mit einem guten Beispiel voran. Sie teilen die Vision einer Lebensweise, die bei der eigenen Würde, der Kraft der Gemeinschaft und dem Respekt vor der Natur ansetzt.

Auf dem Mantel dieses Pfarrbriefs sehen wir eine Bolivianerin, die auf die ruhige Schönheit ihrer Heimat schaut - gestört wird sie dabei von den Börsenwerten, von einem allein auf Wachstum ausgerichteten Wirtschaftsmodell.

Lassen wir uns nicht von der Sorge um die Börsenwerte einnehmen, nicht von und mit einer Wirtschaftsform unterdrücken, sondern von der Vision einer sozial-ökologisch orientierten Gesellschaft begeistern. Die Zeit ist reif für ein gemeinschaftliches Handeln für eine Welt, die das Gemeinwohl aller Menschen im Blick hat und die Schöpfung bewahrt.


Wir laden herzlich zu einem zu diesem Thema gestalteten Gemeindegottesdienst am 5. Fastensonntag, 21. März in St. Michael.


Für den Ausschuss Eine Welt

Michael Derse

Eine kirchenmusikalische Kreuzwegandacht

Der Kreuzweg als Andachtsform ist besonders in der Fastenzeit weit verbreitet. Im Gebet werden die Stationen des Leidensweges Christi, aber auch das eigene Leben betrachtet. Die Stationen beginnen mit der Verurteilung Jesu durch Pontius Pilatus und enden mit der Grablegung. Bereits aus dem Jahr 400 n.Chr. wird berichtet, dass der Kreuzweg Jesu, die „Via Dolorosa“, in Jerusalem betend gegangen wurde. Ab dem Mittelalter wurden im christlichen Abendland bildliche Kreuzwegstationen errichtet, die diesen Weg nachbildeten. Seitdem gehören Kreuzwege zur Ausstattung unserer Kirchen. Sehr gefördert wurde diese Kreuzwegtradition u.a. durch die Franziskaner. Noch heute ist es üblich, dass die Einweihung von Kreuzwegen von einem Mitglied einer franziskanischen Ordensgemeinschaft vorgenommen wird.

Eine ganz andere „Via Crucis“ erlebten die Besucher der musikalischen Andacht am Sonntag, 14. März in St. Michael:

Alexander Rohm, Kirchenmusiker der Gemeinde Heilig Geist in Balingen, war auf Einladung unserer Organistin Carola Winter nach Rodenbach gekommen, um 14 Orgelmeditationen des neuzeitlichen Komponisten Andreas Willscher zu präsentieren. Diese beschreiben in Noten den Weg Jesu zum Kreuz und drücken das Geschehen und die Gefühle der beteiligten Personen in Musik aus.

Die erste Station "Jesus wird zum Tode verurteilt", in der die Menschen den Tod Jesu fordern, wird z.B. mit mächtigen und laut klingenden Tönen und auch dissonanten Klängen umgesetzt, die an das laute Geschrei „Kreuzigt ihn“ erinnerten.

Dramatisch klang die Orgel bei der zweiten Station "Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schulter", während sie - weicher gespielt - geradezu schmerzlich weinte, als in der 4. Station Jesus auf seine Mutter trifft.

Bei der achten Station "Jesus begegnet den weinenden Frauen" wurde durch die unglaublich tiefen Töne der Orgel die ganze Dunkelheit in den Herzen der Frauen regelrecht greifbar, was in der Station „Jesus wird an das Kreuz genagelt“ noch einmal gesteigert wurde. Sehr laute und schrecklich anmutende Töne klangen wie rhythmische Hammerschläge. Dunkelste Töne ließen die Zuhörer die Grausamkeit dieses Geschehens geradezu spüren.

Zum Verständnis der Musik trugen die Wortmeditationen "Der Kreuzweg unseres Herrn Jesus Christus" von Gerhard Weisgerber bei, die Carola Winter zur Einleitung jeder Station rezitierte. Klare, kurze Formulierungen, die Denkanstöße gaben, über die dann beim Hören der Musik meditiert werden konnte.

Zusammen mit der stimmungsvollen Beleuchtung der Kirche erlebten die Besucher so eine außergewöhnliche und berührende Orgel- und Wortmeditation, die schon jetzt in das Geschehen der Karwoche hineinfühlen ließ.

Vergelt’s Gott dafür an Alexander Rohm, der auf eine Gage verzichtete, so dass der Inhalt der Spendenkörbe an den Ausgängen in Höhe von 312,- € für die Renovierung der Pfarrkirche verwendet werden kann.


Auch dafür ein herzliches Dankeschön! Iris Derse

Weltgebetstag 2021 aus Vanuatu – worauf bauen wir?

Vanuatu ist ein Südseeparadies. Blaues Meer mit exotischen Fischen und Korallen, Traumstränden und dahinter ein tropischer Regenwald mit Überfluss an Früchten. Und überall freundliche Gesichter auf einer Insel zwischen Australien, Neuseeland und den Fidschiinseln.

Doch es gibt auch die Kehrseite: Die Insel ist weltweit das Land, das am stärksten Gefährdungen durch Naturgewalten und den Folgen des Klimawandels ausgesetzt ist. Zwischen all diesen widersprüchlichen Bedingungen muten uns die Frauen aus Vanuatu die Frage zu: Worauf bauen wir, was trägt unser Leben, wenn alles ins Wanken gerät?

Dazu laden uns die Frauen aus Vanuatu ein, an Althergebrachtem zu rütteln, uns neu zu vergewissern, ob das Haus unseres Lebens auf sicherem Grund steht oder ob wir nur auf Sand gebaut haben.

Es ist uns katholischen und evangelischen Frauen in Rodenbach sehr wichtig, mit den Frauen aus Vanuatu und der ganzen Welt den Weltgebetstagsgottesdienst auch in diesem Jahr zu feiern! Wir laden daher für den 5. März um 18 Uhr in die katholische Kirche St. Michael in Niederrodenbach ein.

Zu diesem Gottesdienst melden Sie sich bitte online vorab über die Internetseite der kath. Kirchengemeinde www.katholische-kirche-rodenbach.de an. Wer nicht über Internet verfügt, kann sich zu den Bürozeiten auch telefonisch anmelden. Wir bitten aber herzlich darum, bevorzugt von der Online-Möglichkeit Gebrauch zu machen.


Während des Gottesdienstes muss eine OP- oder FFP2-Maske (ohne Ventil) getragen werden. Ordner sorgen dafür, dass die Hygieneregeln und Abstände zwischen den Besuchern eingehalten werden. Vielen Dank für das Verständnis.

Wir freuen uns auf einen schönen, solidarischen Gottesdienst!

Für das Team , Friedl Hein und Ute Philipp

„Adventstürchen - 30 Minuten Auszeit am Freitagabend“

– dazu laden wir herzlich ein an den Freitagen im Dezember. Alle sind herzlich willkommen!

Anmeldungen sind nicht erforderlich – wir werden die Namen und Tel.-Nummern der Teilnehmer am Eingang der Kirche erfassen, um auch eine spon­tane Teilnahme zu ermöglichen. Bitte kommen Sie daher nicht zu knapp und haben Sie auch Verständnis, wenn die Kirche eventuell voll sein sollte.


Freitag, 18. Dezember – „Ankommen“ Adventsaktion für junge und jung gebliebene Menschen.

Wir sind Sarah, Sophia, Leonie, Theresa, Jonathan, Luisa und Elena. Als ökumenisches Team aus Studierenden und Schü­lerinnen möchten wir dieses Jahr gemeinsam mit dir einen Blick auf Weihnachten werfen. Dazu bist du ganz herzlich am 18. Dezember um 18 Uhr in die Kirche St. Michael in Nieder­rodenbach eingeladen.

Seit diesem Jahr hat sich vieles in unserem Alltag verändert.

Wir müssen mehr Verantwortung übernehmen, uns flexibel zeigen und Herausfor­derungen meistern und ehe wir uns versehen, steht plötzlich Weihnachten vor der Tür.

Und auch die Feiertage in diesem Jahr werden sicherlich nicht so ablaufen, wie wir sie uns vorgestellt haben. Trotzdem soll das Wunder von Weihnachten nicht zu kurz kommen.

Zum Auftakt der Weihnachtsferien möchten wir uns daher gemeinsam mit euch an einem Abend (ca. 45 Minuten) Zeit nehmen, um ein Stück weit „anzukommen“: Ankommen bei Jesus, aber auch bei uns selbst. Lass dich überraschen! Und bring dein Handy mit – das wird an diesem Abend gebraucht ☺.

Wir freuen uns auf euch und wünschen allen ein gutes Durchhaltevermögen für die letzten Schultage vor den Ferien. Für das Team

Elena Otto




Freitag, 11. Dezember – „Advent auf jedem Kontinent“






Verreisen bietet sich in diesem Winter nicht so an… die Ferien werden wir wohl alle brav daheim verbringen. Aber wir können ja ein bisschen virtuell reisen 😊.


Am 11. Dezember um 18 Uhr in St. Michael öffnen unsere Messdiener für uns alle ein paar Fenster zur Welt und schauen, wie auf anderen Kontinenten der Advent gestaltet wird. Wir freuen uns auf viele „Zuschauer“.


Für das Messdienerteam

Sybille Scholl und Iris Derse



Freitag, 4. Dezember – Taizé-Abendimpuls

Taizé – ein Begriff, der für Gebet, meditative Gesänge und Ökumene steht. Taizé-Gebetsstunden auf Kirchen- und Katholikentagen sind regelmäßig wegen Überfüllung der Kirchen geschlossen. Wie erklärt man einen Ort, von dem so viele anders wegfahren, als sie hingekommen sind? Denn eigentlich ist es doch nur ein Ort, an dem sich Tausende von Menschen, besonders junge Leute, treffen und gemeinsam beten und singen. Der Gründer Frère Roger hatte sich in den Siebzigerjahren ein Ziel gesetzt: ein Leben in Gemeinschaft ver­schiedener christlicher Konfessionen. Mittlerweile sind dort jede Woche Tausende von Menschen aus bis zu 70 Nationen. Gemeinsam wird dreimal täglich in der Kirche der Versöhnung mit den typischen Wiederholungsgesängen gebetet und so ein tiefes Gefühl der Gemeinschaft erzeugt. In unserer Gemeinde hat der Projektchor in den vergangenen Jahren die Faszination dieser Lieder aufgegriffen. Jetzt im Advent hätte es wieder einen Taizé-Abend gegeben, der uns zum betenden Mitsingen ein­geladen hätte. Singen können wir in diesem Jahr nicht – aber die Gesänge abspie­len, zuhören, zur Ruhe kommen und beten können wir! Für Freitag, 4. Dezember um 18 Uhr laden wir daher zu einem Taizé-Abendimpuls in die von Kerzen beleuchtete St. Michaels-Kirche ein.

Wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn.“ Unter dieser Überschrift aus dem Prophetenbuch des Jesaja treffen wir uns zu einer guten halben Stunde mit medita­tiver Musik, kurzen Texten und Gebet. Wir laden herzlich ein, den Klängen der Lieder zu lauschen, abzuschalten, die Gedanken zu entfalten und vielleicht in ein Gebet zu finden. Für das Vorbereitungs-Team,

Iris Derse




Friedenslicht aus Betlehem 2020

Am dritten Advent wird das Friedenslicht aus Bethlehem auch nach Rodenbach kommen. Unter dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“ gelangt das Friedenslicht dieses Jahr in unsere Wohnzimmer und legt dabei einen über 3000km langen Weg hinter sich. Es verbindet Menschen unterschiedlichster Nationen und Religionen miteinander und gerade in diesem Jahr spüren wir, wie es ist, wenn sich Grenzen bilden und sogar geschlossen werden. Der Coronavirus zeigt uns deutlich, wie zerbrechlich unser gesellschaftliches Zusammenleben ist, aber auch wie wichtig Kreativität, besonnenes Handeln und Zuversicht sind. Daher möchten wir alle Menschen ermutigen, sich das Licht nachhause zu holen und weiterzugeben.

Die Aussendung muss jedoch 2020 anders stattfinden. Wer nicht am Auto-Aussendunggottesdienst in Fulda teilnehmen möchte, kann sich das Licht in unserer Kapelle ab Sonntag, 13.12., 16 Uhr abholen.


Viel Gesundheit und Gut Pfad



Kath. Kindertagesstätte „Purzelbaum“ in Oberrodenbach „Alle Jahre wieder…“ – Traditionen dieses Jahr aber leider anders…

Eigentlich war am 14.12. dieses Jahr wieder unser Lebendiger Adventskalender geplant. Das ist nun leider so nicht möglich. Wir werden dennoch unsere Schlafraumfenster der Kita zu den Adventswochenenden in anderer Form „erhellen“ und hoffen, dass es alle Ober-/Rodenbacher, die daran vorbei spazieren, etwas auf Weihnachten miteinstimmt.


Wir wünschen allen kleinen und großen Rodenbachern und Ihren Familien eine hoffentlich gesunde und schöne Advents- und Weihnachtszeit!

Das „Purzelbaum-Team“


„Adventliche Beleuchtung überall

uns nicht blenden lassen, sondern darin die tiefe Sehnsucht nach Liebe entdecken.

Adventliche Lichter überall, uns nicht beirren lassen, den Blick für das Wesentliche schärfen: das göttliche Licht in jedem Menschen.

Adventliche Straßen überall, uns nicht aufhalten lassen, den Weg nach Innen zu wagen, Dunkles in mir erhellen lassen.

Pierre Stutz


Einführung von Pfarrer Ingo Heinrich

Am ersten Abendventswochenende wurde unser neuer Pfarrer Ingo Heinrich von Dechant Andreas Weber in sein Amt als Pfarrer von St. Peter und Paul Rodenbach und Maria Königin Langenselbold eingeführt.

Für alle, die aufgrund der coronabedingt geringen Anzahl von Plätzen den Gottesdienst nicht in der Kirche mitfeiern konnten, bietet der Video-Mitschnitt die Möglichkeit, nachträglich teilzunehmen.

Im Namen der Pfarrgemeinde heiße ich Pfarrer Heinrich auch auf diesem Weg herzlich willkommen und wünsche uns allen eine gute und von Gottes Hand geleitete Zusammenarbeit und ein gutes Miteinander.


Für den Pfarrgemeinderat

Michael Derse

Kirchengemeinde St. Peter und Paul Rodenbach
Pfarrbüro

In der Gartel 30,
63517 Rodenbach

  Tel: 06184-50253
Fax: 06184-56816
 peter-und-paul-rodenbach@pfarrei.bistum-fulda.de
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In der Gartel 28, NR

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