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Pfarrbrief Nachrichten

Diakonenweihe von Herrn Reiner Uftring

Am 4. Juli wurde unser Gemeindemitglied

Reiner Uftring im Dom zu Fulda durch Weihbischof
Dr. Karlheinz Diez zum Ständigen Diakon geweiht.

 

Gerne hätten wir als Gemeinde diesen letzten Schritt eines langen Vorbereitungswegs miterlebt und wären mit Bussen zur Weihe gefahren. Leider konnten aber zum feierlichen Gottesdienst wegen der Corona-Pandemie nur geladene Gäste kommen und uns blieb nur die Online-Mitfeier über die Internetseite des Bistums unter

www.bistum-fulda.de (kann noch immer angesehen werden!).

 

„Ihr stellt euch heute mit eurem ganzen Leben in den Dienst Christi, in den Dienst seiner Barmherzigkeit. Er hat euch berufen, mitzuwirken am Aufbau des Reiches Gottes.“ Dies sagte Weihbischof Dr. Karlheinz Diez in seiner Predigt zu den drei Kandidaten, die er zu Diakonen weihte. „Er sendet Euch in diese Welt, die gerade so ist, wie sie ist.“ Denn Christus traue ihnen zu, mit den Herausforderungen umzugehen, weil er wolle, dass die so leidende Welt die Botschaft der Liebe, der Versöhnung und der Gerechtigkeit erfahre. Die Kirche müsse sich auch heute auf das Wesentliche konzentrieren: die Vermittlung der Botschaft vom Reich Gottes, von der Erlösung und Liebe.

Am Anfang seiner Predigt hatte der Weihbischof daran erinnert, dass das Corona-Virus den Anlass dazu gegeben habe, die Diakonen Weihe in einer bislang noch nie gefeierten Weise zu begehen. In den kühnsten Träumen habe er sich vor Monaten nicht vorstellen können, dass dieses Virus zu einer Pandemie und das Leben ausnahmslos aller Menschen grundlegend verändern würde. „Als Mitglied der Nachkriegsgeneration war ich daran gewohnt, dass schwere Ereignisse und Erschütterungen entweder lokal begrenzt sind oder so etwas wie ein persönliches Schicksal darstellen.“

Die Tatsache, in dieser epochalen Zeit zum Diakon geweiht zu werden, habe einen tiefen Sinn, denn „Gott umarmt uns mit der Wirklichkeit. Gott bestimmt die Umstände und Zeiten des Lebens.“ Um Frucht bringen zu können, müssten sich die Diakone fragen, was die Menschen heute von der Kirche und von Gott erwarteten. „Menschen haben häufig Angst. Angst vor Ungewissheit, Angst vor Unsicherheit, Angst vor Infektion, Angst vor Verwundbarkeit, Angst vor der Zukunft, Angst vor wirtschaftlichen Einschnitten. Angst ist ein Phänomen dieser Zeit.“


Jesus aber sage, dass man sich nicht fürchten solle. So könnten Diakone, Priester, Männer und Frauen der Kirche die Angst in diesen Zeiten ein Stück neu verorten, sie kleiner machen, indem sie den Menschen sagten: „Gott weiß darum, wie es dir geht, er kennt deine innersten Gefühle. Nichts auf dieser Welt passiert ohne das Wissen Gottes, er hält diese Welt und uns in seinen Händen und er kennt auch schon die Lösung.“


Es geht darum, in diesen Krisenzeiten ganz nahe bei den Menschen zu sein, ihre Angst zu verstehen, ihnen Hoffnung und Trost aus der Botschaft des Lebens zu bringen. „Krisenzeiten bringen immer Verunsicherung mit sich; ich erlebe das im Moment selbst sehr stark im Bischofshaus: Es kommen Anfragen, Menschen suchen nach Trost, nach Orientierung, nach Beruhigung und Festigkeit. Geben wir sie ihnen aus der Kraft des Glaubens! Nutzen wir die Chance dieser Krise, die Welt ein Stück zu verändern“, so der Weihbischof.


In zwei „Primiz-Gottesdiensten“ in St. Michael und an der Grotte am 5. Juli haben wir Reiner Uftring dann gratulieren und unsere Mitfreude zum Ausdruck bringen können.

Wir sind dankbar und auch ein bisschen stolz, dass „einer von uns“ diesen Weg gegangen und seiner Berufung gefolgt ist. Reiner ist ein „Ur-Gestein“ unserer Gemeinde, der schon vor 35 Jahren Jugendarbeit in der „Teestube“ in Oberrodenbach anbot und damit Kirche Jugendlichen nahebrachte. Er ist langjähriges PGR-Mitglied, sehr beliebter - weil authentischer - Firm-Katechet, Lektor und Kommunionhelfer, aber vor allem ein sehr geschätztes Gemeindemitglied, der es besonders versteht, Brücken zu bauen und um Verständnis füreinander zu werben, auch und besonders zwischen den Generationen. Dabei hilft ihm sein detailliertes Wissen über die Geschichte unserer Gemeinde und ihre Traditionen, die er gerne in die heutige Zeit „übersetzt“.


Unsere Anteilnahme und Freude haben wir mit einem gemeinsamen Geschenk zum Ausdruck gebracht, an dem sich viele Gemeindemitglieder beteiligt haben. Neben einer geweihten Kerze erhielt Herr Reiner eine Dalmatik (festliches, aus dalmatinischer Wolle gefertigtes Obergewand des Diakons, das insbesondere zum Hochamt getragen wird) mit passender Stola sowie ein Brevier (Texte für die Feier des Stundengebets für alle Lesejahre ) .

Wir wünschen dem neugeweihten Diakon Erfüllung und Freude in seinem Dienst und dass es ihm gelingt, seinen Zivilberuf und seine Berufung gut zu vereinbaren. Möge Gott ihm Kraft schenken für seine neuen Aufgaben und ihn seine Begleitung immer wieder spüren lassen.


Beauftragung

Ich freue mich, Ihnen allen mitteilen zu können, dass Herr Reiner Uftring mit Wirkung zum 1. August 2020 als Diakon im Zivilberuf für die Gemeinde
St. Peter und Paul Rodenbach beauftragt wurde.

Er hat seinen Dienstsitz im Pfarrbüro in Niederrodenbach und wird dort ab sofort Mittwochs von 10 bis 11 Uhr in einer Sprechstunde anzutreffen sein. Er ist dort unter der Telefonnummer 9520154 erreichbar.

Aufgrund seiner zivilberuflichen Erfahrung wird er zukünftig u.a. die Vorbereitung unserer Jugendlichen auf die Firmung als ein Aufgabengebiet übernehmen.

Ich freue mich sehr über diese Beauftragung. Ich denke, Herr Reiner ist eine große Bereicherung für den pastoralen und diakonischen Dienst in unserer Gemeinde.

Pater James


Unsere Mariengrotte –

seit 50 Jahren ein Ort der Ruhe und Einkehr

Die Mariengrotte in Oberrodenbach am Waldrand, nur ein paar Schritte oberhalb des Friedhofs, ist seit 50 Jahren für viele Menschen ein Ort des Gebets und der stillen Andacht. Unter den Schatten spendenden Bäumen ist sie auch ein Sinnbild für Ruhe, geistigen Rückzug und Ausgleich zum Alltag.

In den vergangenen Jahrzehnten durfte sich die Mariengrotte vielfältiger Nutzung erfreuen. Unzählige Marienandachten wurden dort abgehalten. Im Mai finden dort traditionell die Mainandachten statt, die der Liturgiekreis vorbereitet. Auch etliche Gottesdienste und Messfeiern werden an diesem schönen Ort zelebriert – gerade jetzt in der Corona-Zeit sind wir besonders dankbar für diesen Platz. Sogar Kindertaufen haben dort unter dem Schutz der Gottesmutter schon stattgefunden.

Zum 50. Jubiläum erfuhr dieser Gebetsort nun eine Generalüberholung.

Sämtliche Bänke wurden überarbeitet, d.h. abgeschliffen bis auf das gesunde Holz, ausgebessert und dann gestrichen. Einige Bänke waren allerdings nicht mehr zu retten und mussten ersetzt werden. An ihre Stelle wurden Bänke aus witterungsbeständigem WPC mit Stahlkern montiert, so dass sie jetzt sicher bis zum 100. Jubiläum halten werden. Die Anordnung der Bänke wurde dabei auch gleich etwas verändert und steigt jetzt nach hinten leicht an, so dass der Blick auf die Muttergottes in der Grotte für alle frei ist -  eine wunderbare Idee!

Ein solch durchdachtes Vorgehen ist aber auch keine Überraschung, denn jeder der Mitwirkenden an der Erneuerung brachte mindestens 70 Jahre praktische Erfahrung und Sachverstand ein…

Und dazu kommt noch viel Kraft: wer schon mal ein 50 cm tiefes Loch in einen durchwurzelten Waldboden gegraben oder massive Eichenbalken durch die Gegend getragen hat, kann erahnen, was das Team aus 10 „Säulen“ unserer Gemeinde geleistet hat!

Vielen herzlichen Dank allen, die mit so viel Einsatz und Liebe unter der Organisation von Friedel Peter und Franz Börner nicht nur handwerklich, sondern auch finanziell dazu beigetragen haben, diese Gebetsstätte für uns zu erneuern und zu verschönern.

Es ist ein Ort, der vielen sehr viel bedeutet. Vergelt’s Gott!

Das Jubiläum unserer Grotte feiern wir

mit einem festlichen Gottesdienst an Maria Himmelfahrt

am 15. August um 18 Uhr.

Da corona-bedingt auch zu diesem Anlass die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um frühzeitige Anmeldung im Pfarrbüro. Das eigentlich geplante Fest müssen wir leider auf bessere Zeiten verschieben .

Pater James


Erinnerungen einer Zeitzeugin

Ich kann mich noch sehr gut erinnern. Ich war 9 Jahre alt, als die Mariengrotte hinter dem Friedhof in Oberrodenbach gebaut wurde. Wenn mein Vater dort mithalf, waren meine Schwester und ich oft dabei und spielten in der Zeit im Wald.

Wie kam es dazu, dass diese Grotte gebaut wurde?

Friedel Peter, Franz Börner und Edeltraud Leimbach haben mir Informationen und Fotos zur Verfügung gestellt. Da auch mein Vater beteiligt war, hatte ich meine Mutter mehrmals gefragt, was sie über diese Zeit noch wüsste.

Zur Entstehung des Gedankens, eine Mariengrotte in Oberrodenbach zu bauen, erzählte mir meine Mutter, dass im Rahmen der Vorprimiz meines Onkels, Pater Heinrich Pfeiffer S. J., am 15. Juli 1969 Willibald Adam folgendes gesagt habe: „Wenn ich einmal im Lotto gewinne, baue ich eine Mariengrotte hier in Oberrodenbach. Ich habe auch schon den Platz dafür.“

Mein Vater hörte diesen Satz und dachte an einen Freund, Horst Truckenbrodt, der mit seiner Familie in Hanau wohnte und auch ein sehr großer Marienverehrer war. Auch er hatte schon den Wunsch geäußert, eine Mariengrotte zu bauen. Die Familie hatte ein Wochenendgrundstück hier in Oberrodenbach und deshalb eine besondere Beziehung zu unserem Ort. So brachte mein Vater beide zusammen, die dann beschlossen, gemeinsam die Verwirklichung dieser Idee anzugehen - auch ohne Lottogewinn.

Gemeinsam mit Forstwirt Dr. Walkenhorst wurde der jetzige Platz oberhalb des Friedhofs gefunden und festgelegt. Anfangs war ein anderer Platz vorgesehen, aber der „neue“ Platz gefiel allen sehr gut, da er für sie irgendwie den Weg in den Himmel symbolisierte; vom Dorf - über den Friedhof - mit Hilfe der Gottesmutter in den Himmel. Meine Mutter erzählte mir auch, dass Herr Dr. Walkenhorst, selbst evangelischer Christ, meinem Vater bei der Erteilung der Baugenehmigung sagte, dass man der Mutter Gottes ein würdiges Heim geben sollte.

Die Grotte wurde danach von vielen freiwilligen Helfern nach Feierabend und am Wochenende in Eigenarbeit gebaut. Die Steine aus Glimmerschiefer wurden im Steinbruch Niedersteinbach gebrochen und mit Traktor und Anhänger nach Oberrodenbach gebracht.

Die Marienstatue aus Muschelkalk stammt vom Bildhauer Poletty aus Altötting. Sie wurde aus Spendenmitteln finanziert.

Dass eine Altöttinger Mutter Gottes aufgestellt wurde, hat auch eine Geschichte. Horst Truckenbrodt hatte mit seiner Frau und seiner dreijährigen Tochter Christiane Urlaub am Chiemsee gemacht. Bei einer Bootstour kenterte das Boot und alle fielen in den See. Edith Truckenbrodt spürte den Körper ihrer Tochter unter Wasser und konnte sie so retten. Sie hatte diese Rettung immer der Hilfe der Mutter Gottes von Altötting zugeschrieben, zu der sie auf dieser Reise eine besondere Beziehung bekommen hatte.

Meine Mutter erzählte mir auch, dass die Marienfigur schon vor Beendigung der Arbeiten an der Grotte in Oberrodenbach war. In dieser Zeit wurde sie für je eine Woche Familien aus der Pfarrgemeinde anvertraut und auch in der Kirche aufgestellt.

Die feierliche Einweihung durch Pfarrer Artmann und Pfarrer Wistuba aus Langenselbold fand am 12. September 1970 unter Mitwirkung des Kirchenchores, der Sängervereinigung und einer Bläsergruppe aus Großenhausen statt.

In den 70er und 80er Jahren beendeten die Walldürnwallfahrer dort ihre Wallfahrt mit einer kurzen Andacht.

Im Frühjahr 2002 wurde die Marienstatue von Jugendlichen aus der Verankerung gerissen und teilweise zerstört. Gott sei Dank wurde die zerbrochene Statue wieder gefunden. So konnte sie in derselben Werkstatt in Altötting, in der sie auch gestaltet wurde, restauriert werden.

Am 30. April 2002 fand deshalb eine zweite Weihe durch Pfarrer Krack statt.

Es ist schon zur Tradition geworden, dass im Marienmonat Mai die Maiandachten bei gutem Wetter an der Grotte stattfinden. Ein besonderes Erlebnis ist der Gottesdienst dort zur Eröffnung des Maimonats, der in jedem Jahr von unserem Kirchenchor mitgestaltet wird.

In diesen 50 Jahren war und ist die Mariengrotte für sehr viele Menschen ein ganz wichtiger Ort geworden. Die Gottesdienste und Andachten dort werden immer wieder als ganz besondere Erlebnisse erfahren. Aber auch außerhalb der Veranstaltungen kann man oft erleben, dass Menschen an unserer Grotte verweilen – vielleicht um einfach die Ruhe zu genießen oder Sorgen und Nöte der Gottesmutter anzuvertrauen oder in schwierigen Situationen wieder Kraft zu schöpfen oder auch, um einfach Danke zu sagen. Mir persönlich ist der Ort in den letzten Jahren auch sehr ans Herz gewachsen. Oft habe ich dort wieder neue Kraft schöpfen können.

Ein herzliches Danke und Vergelt‘s Gott allen, die diesen schönen und für viele Menschen sehr bedeutsamen Ort gebaut haben und ihn in den vergangenen 50 Jahren gepflegt und sich sowohl um die Instandhaltung als auch um den Blumenschmuck gekümmert haben. Zurzeit werden diese Aufgaben von drei Gemeindemitgliedern ehrenamtlich übernommen. Danke dafür!

Birgit Hassel, im Juli 2020


Wiedereinweihung unserer Pfarrkirche am 23. August

Wir haben es geschafft!

Die Arbeiten an unserer Pfarrkirche in Oberrodenbach sind nach 5 Jahren Renovierungszeit so gut wie abgeschlossen. Die Skulpturen, der Altar und die Bänke sind bereits zurückgekehrt und der Kirchenmaler Tobias Kammerer hat die letzten farblichen Akzente gesetzt. Die Beleuchtung und auch die Akustik-Technik sind installiert und programmiert – jetzt muss das „Bedienpersonal“ nur noch geschult werden. Die Bänke bekommen noch neue Kniepolster und werden ausgerichtet und befestigt, die Empore und die Treppe erhalten einen neuen Bodenbelag und dann wird die Orgel noch „ausgepackt“ – das Restprogramm ist anspruchsvoll, aber zu schaffen, denn wir werden getragen von der Vorfreude auf die

 

feierliche Wiedereinweihung

am Sonntag, 23. August

um 10 Uhr durch

Weihbischof Dr. Karlheinz Diez.

 

Wir bedauern es sehr, dass diese langersehnte Wiedereinweihung nicht das Fest werden kann, das wir bereits zu planen begonnen hatten. Wir wollen aber auch bei diesem Anlass verantwortungsbewusst handeln und können daher nur max. 60 Personen zur Mitfeier dieses Gottesdienstes in die Kirche einladen. Es wird aber – wie bei unseren Festen üblich – die Straße vor der Kirche gesperrt und für eine Außenübertragung und eine Bestuhlung gesorgt.

Im Moment prüfen wir auch noch die Möglichkeit einer Livestream-Übertragung, so dass Sie alle sogar von zu Hause aus mitfeiern könnten.

Im Anschluss an den Gottesdienst steht die Kirche den ganzen Tag über mit einer „Einbahnstraßen-Regelung“ zur Besichtigung offen und - wenn Petrus uns unterstützt -, werden wir auch einen Becher Kaffee oder Wasser im neu gestalteten Garten rund um die Kirche anbieten. Ganz wollen wir doch nicht auf das Feiern verzichten, denn wir haben allen Grund dazu! Kommen Sie vorbei und machen Sie sich selbst ein Bild von dem hellen, freundlichen Ergebnis der jahrelangen Planungen, Gedanken und Arbeiten. Den ganzen Tag über werden VWR- und PGR-Mitglieder für Ihre Fragen und Erläuterungen bereit stehen.

Um 17 Uhr laden wir dann zur Mitfeier einer Vesper mit unserem neuen Diakon Reiner ein, die den Festtag abschließt. Bitte melden Sie sich hierzu im Pfarrbüro zu den Bürozeiten an.

Wir bitten Sie alle herzlich: begleiten Sie den Abschluss der Arbeiten mit Ihrem Gebet, dass jetzt alles zu einem guten Ende kommt und sich die vielen Jahre des Planens und Kümmerns gelohnt haben. Wir denken, es war eine historische Gelegenheit – bei der aktuellen Entwicklung im Bistum und aufgrund der finanziellen Situation werden solch grundlegenden Renovierungen sicher nicht mehr häufig in dieser Form genehmigt und bezuschusst werden.

Trotzdem sind auch wir auf die Mithilfe aller Gemeindemitglieder bei der Aufbringung unseres Eigenanteils (aktuell rd. 280.000 €) angewiesen und müssen noch einiges zusammenbekommen. Wir wären daher sehr froh, wenn Sie unsere Bemühungen für die Zukunft der Gemeinde finanziell unterstützen könnten – jetzt, wo Sie das Ergebnis sehen. Auch uns fehlen durch viele ausgefallene Gottesdienste, Türkollekten, Veranstaltungen und Feste (z.B. das Pfarr- und Patronatsfest) Mittel, mit denen wir geplant hatten.

Für Ihre Spende auf das Konto IBAN: DE36 5066 3699 0003 0050 03 erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenquittung. Wir sagen schon heute „Vergelt‘s Gott“ für Ihre Spende und freuen uns sehr darauf, Sie ab Ende August wieder zu Gottesdiensten und Andachten in unsere Pfarrkirche St. Peter und Paul einladen zu können.

Pater James, Helmut Krimmel und Michael Derse


Neubesetzung der Pfarrstelle


Liebe Pfarrfamilie,

Sie werden es sicher schon mitbekommen haben:

Die beiden Pfarrer, die ab September meine und Pater Edwards Nachfolge in Rodenbach und Langenselbold antreten wollten, haben abgesagt und werden nicht in diesen Pastoralverbund kommen.

Ich war daher gerne bereit, meinen offiziellen Dienst in unserer Gemeinde bis zum Ende der Herbstferien zu verlängern und werde mich erst am 17. und 18. Oktober von Ihnen offiziell verabschieden.

 

Die Gremien PGR und VWR haben mich gebeten, danach kommissarisch die Gemeindeleitung zu übernehmen, bis die Pfarrstelle neu besetzt ist, so dass die Kontinuität in den Abläufen erhalten werden kann. Auch dazu bin ich gerne bereit. Wie immer werde ich mich dabei mit allen Mitverantwortlichen abstimmen. Die Gottesdienste an Samstagen und Sonntagen werde ich in dieser Zeit soweit möglich übernehmen – dann kann ich auch noch ein wenig unsere neue „Heimat Kirche“ in Oberrodenbach genießen.

Wie Sie wissen,  verabschiede ich mich schweren Herzens von Rodenbach, aber nachdem ich das Wechselschreiben aus Fulda erhalten hatte, habe ich Pläne für das kommende Jahr gemacht. Auch für die Zeit danach sind bereits Planungen und Ideen entstanden, wie ich meinen Dienst als Seelsorger und Priester zukünftig ausüben kann. So bitte ich um Verständnis, dass ich trotz der neuen Situation nicht Pfarrer in Rodenbach bleiben werde.

Ich bin bereits aus dem Pfarrhaus nach Hanau umgezogen, damit es bald renoviert werden kann und für den Einzug eines neuen Pfarrers bereitsteht.

Die Pfarrstelle ist zum 1. Advent ausgeschrieben worden und die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 14. August.

Machen Sie sich keine Gedanken! Rodenbach ist eine sehr gute Gemeinde, in der viele Ehrenamtliche mitarbeiten und Verantwortung übernehmen - das ist überall bekannt.

Ich bin sicher, dass viele interessiert sein werden hierher zu kommen.

 

Wir beten um einen guten Hirten für unsere Gemeinde. Vertrauen wir darauf, dass Gott und die Mutter Gottes uns immer begleiten und uns auf einen guten Weg führen werden.

Ihr Pater James