Niederrodenbach

 
 

Kirchen und Pfarrheime

Pfarrbrief Nachrichten

Weltmissionssonntag 2019

Der Weltmissionssonntag am 27. Oktober ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Mehr als 100 päpstliche Missionswerke auf allen Kontinenten sammeln an diesem Sonntag für die pastorale und soziale Arbeit der Kirche in den 1.100 ärmsten Diözesen. Gläubige weltweit setzen damit ein Zeichen der Hoffnung für die Ärmsten und Bedürftigsten in Afrika und Asien.

Schwerpunktregion ist in diesem Jahr Nordostindien . Als die Wahl auf Nordostindien fiel, war noch nicht bekannt, dass Papst Franziskus den Oktober 2019 zum „Außerordentlichen Monat der Weltmission“ ausrufen und unter das Thema „Getauft und gesandt“ stellen würde. Es hätte nicht besser kommen können. Nordostindien ist wie kaum eine andere Region in Indien geeignet, die Botschaft von Papst Franziskus zu vermitteln. Hier in Deutschland ist die Region vor allem wegen des guten Tees bekannt, der in den Teegärten von Assam angebaut wird. Weniger bekannt ist es für seine lebendige, missionarische Kirche, die seit ihren Anfängen vom Engagement der Laien lebt. Wer die auch „Seven Sisters“ genannten sieben Bundesstaaten besucht, trifft auf Christen, die von sich sagen: „Wir sind getauft und gesandt.“ Ordensfrauen, die als sogenannte Touring Sisters in die Dörfer gehen und das Leben der Menschen teilen. Jugendliche, die im Glauben die Kraft finden, aus dem Teufelskreis der Schuldknechtschaft auszubrechen und Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Familien, die die Nachbarschaft jeden Abend in ihr Haus einladen, um gemeinsam zu beten und Lösungen für die alltäglichen Probleme zu entwickeln. Junge Frauen, die sich als Gesundheitshelferinnen ausbilden lassen, um in den abgelegenen Dörfern der Bergregion zu helfen. Mutige Menschen, die sich in der politisch unruhigen Region für den Frieden einsetzen. Junge Adivasi, die als Barfußanwälte ihrer Gemeinschaft helfen, gegen den Menschenhandel auf den Teeplantagen vorzugehen und verschleppte Kinder nach Hause zu holen. Sie alle setzen auf ihre Weise das Leitwort der missio-Aktion aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther um: „ Getauft und gesandt: Wir sind Botschafter an Christi statt.“ Oder, in den Worten einer der Schwestern, die über Wochen unterwegs sind, um Familien in der kaum zugänglichen Bergregion Arunachals zu besuchen: „Wenn Gott unser Herz bewegt, können wir nicht still sitzen. Wir müssen in Bewegung bleiben.“

Wir laden herzlich ein, im missio-Gottesdienst am 27. Oktober auch unser Herz bewegen zu lassen und ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität mit unseren Schwestern und Brüdern im Nordosten Indiens und in anderen armen Ortskirchen weltweit zu zeigen. Wir bitten Sie um Ihr Gebet und bei der Kollekte um eine großzügige Spende.

Im Anschluss sind alle zu einem landestypischen Mittagessen ins Pfarrheim eingeladen, das uns wieder von Martina Claus und Peter Kraushaar zubereitet wird. Sie servieren uns ein Gemüse-Korma mit Reis und zum Abschluss einen inischen Tee. Freuen Sie sich schon jetzt darauf.

Für den Ausschuss Eine Welt,   Michael Derse

 

Wahl des Pfarrgemeinderatsam 9./10.November

Der Kirche ein Gesicht geben - Kirche gemeinsam gestalten!

Das Gremium, das zusammen mit dem Pfarrer unsere Gemeinde leitet, wird im November neu gewählt. Wir suchen daher Kandidaten, die bereit sind, für 4 Jahre das Leben unserer Pfarrgemeinde verantwortlich mitzugestalten. Als Pfarrgemeinderatsmitglied haben Sie dazu viele Möglichkeiten. Sie können mitentscheiden, wie sich Kirche vor Ort weiterentwickeln soll. Als PGR-Mitglied können und sollen Sie mitreden, Themen und Anliegen einbringen, Anträge stellen und mitentscheiden, wie sich Ihre Pfarrei entwickeln soll. Das Engagement im PGR richtet sich nach den Interessen und zeitlichen Ressourcen der Mitglieder.

Die Aufgaben des Pfarrgemeinderats sind vielfältig. Dazu gehören:

•           Sorge dafür, dass die Kommunikation in der Pfarrei gelingt und viele sich einbringen können.

•           Gemeinsame Suche mit interessierten Engagierten nach neuen Wegen für Glaubensverkündigung, Liturgie und Caritas.

•           Koordination der Angebote und verschiedenen Gruppen der Pfarrei.

•           Kirche vor Ort ein Gesicht geben und die Anliegen der Gläubigen in Kirche und Gesellschaft zu Gehör bringen.

•           Organisation von Festen und Feiern.

Wählbar für einen Pfarrgemeinderat in unserer Pfarrei sind alle Katholiken, die mindestens 16 Jahre alt sind und gefirmt sind. Andere Voraussetzungen gibt es nicht! Im idealen Pfarrgemeinderat sind alle Altersstufen, alle Gruppierungen und Ortsteile gleich gut vertreten. Das kann allerdings nur gelingen, wenn viele unterschiedliche Kandidaten zur Aufstellung bereit sind. Die Intensität der Mitarbeit entscheiden Sie selbst. Eine PGR-Mitgliedschaft bedeutet nicht, dass Sie sich in 5 Ausschüsse einbringen und jeden Sonntag in der Messe sein müssen. Aber es bedeutet, dass Sie sich für unsere Gemeinde interessieren, an ihrer Lebendigkeit mitarbeiten wollen und zusammen mit anderen die Zukunft unseres Gemeindelebens gestalten möchten. Wenn Sie dazu bereit sind, würden wir uns freuen, Sie als Kandidaten auf den Wahlschein zu setzen. Oder schlagen Sie uns geeignete Personen vor! Auch darüber würden wir uns sehr freuen.

Für den Vorbereitungs-Ausschuss

Michael Derse

 

KAB Kleidersammlung am Samstag, 19. Oktober

Die KAB führt auch in diesem Herbst unter der Aktion „Schützt mein Leben“ wieder eine Kleidersammlung durch und zwar am Samstag, 19. Oktober. Gesammelt werden gut erhaltene tragfähige Kleidung, paarweise gebündelte Schuhe, Unter-, Bett- und Haushaltswäsche sowie Wolldecken. Kleidersäcke für diese Aktion liegen in beiden Kirchen aus. Bitte geben Sie Ihre Kleiderspende am 19. Oktober in der Zeit von 8 - 10 Uhr an den beiden Pfarrheimen in Ober- und Niederrodenbach ab.

Mit dem Erlös werden Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien in einer sozialen Notlage unterstützt.

Für das Team, Adolf Pretsch

 

Einkehrtag für Frauen im Kloster Engelthal

Am Dienstag, 5. November, wollen wir wieder ins Kloster Engelthal bei Altenstadt fahren. Die Oberin, Mutter Elisabeth, wird uns auch in diesem Jahr den Tag über begleiten.   Bitte merken Sie sich den Termin schon mal vor.

Beginn ist um 10 Uhr. Daher werden wir um 9.30 Uhr am Pfarrheim St. Michael abfahren. Da Fahrgemeinschaften gebildet werden, geben Sie bei der Anmeldung bitte auch Bescheid, ob Sie ein Auto zur Verfügung haben oder mitgenommen werden möchten.

Wer mitfahren möchte, melde sich bitte bis Montag, 28. Oktober im Pfarrbüro Tel. 50253 oder bei mir Tel. 52872 an.

Silvia Derse

 

Indischer Tag am 1. September

„ Vannakam, Sisters“ hieß es am 1. September in unserer Gemeinde.

Vier Ordensschwestern des Ordens Sœurs de St. Joseph de Lyon waren für ein paar Tage auf dem Rückweg von einem Ordenstreffen in Frankreich unsere Gäste.

Der Provinzialin Sr. Cecily und ihren Mitschwestern war es ein Anliegen, die Gemeinde kennenzulernen, zu der seit 2012 ein guter Kontakt besteht und sie freuten sich sehr über diese Möglichkeit eines Gegenbesuchs. Durch unsere drei Indienreisen trafen sie auf so einige bekannte Gesichter B .

Der „Indische Tag“ begann mit einem Gottesdienst, in den die Schwestern einige indische Elemente einbrachten und in dem wir – in diesem Fall sehr greifbar – 2 Täuflinge in die große Gemeinschaft der Weltkirche aufnahmen.

 

Nach dem Gottesdienst waren alle zu indischer Küche eingeladen, die wieder vom Restaurant am Herrenhaus auf Hof Trages geliefert wurde und allgemein – und auch von den „Fachfrauen“ - gelobt wurde.

 

So gestärkt fiel es nicht schwer, den Ausführungen der Schwestern zu folgen, die ihre Arbeit für Kinder, Familien und Frauen vorstellten – herzlichen Dank an Anna Scholl für die Übersetzung ins Deutsche!

Der Orden hat Niederlassungen in Frankreich, Tschechien, Mexico, Indien, Sri Lanka, in Ghana, im Libanon und in Ägypten. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Bildung. So unterhält der Orden in Indien 5 Grundschulen, 1 Mittelschule, 7 Gymnasien und 1 College.

Außerdem ist der Orden in der Krankenpflege aktiv (z.B. im Gesundheitszentrum in Usilampatti), bemüht sich um Basisarbeit in den ärmsten Dörfern (Gesundheitsvorsorge, Aufklärung über Hygiene und Ernährung, Anti-Alkoholismus-Programme) und unterstützt insbesondere Frauen mit Mikro-Krediten, Schulungen und Unterstützung bei sexueller Gewalt und Unterdrückung.

 

Nach diesem interessanten Einblick in den großen Wirkungsbereich der Schwestern musste sich unbedingt mit Kaffee und Kuchen gestärkt werden. Herzlichen Dank an alle Bäckerinnen, die uns wieder mit einem bunten Buffet unterstützt hatten.

Die Schwestern waren sehr angetan vom großen Interesse und auch vom Engagement so vieler Helfer in unserer Gemeinde. Sie waren ganz erstaunt darüber, wie lange unser Pfarrhof noch gut besucht war und freuten sich mit uns über unsere gute Gemeinschaft.

Am Montag war noch ein wenig Zeit für Sightseeing, und wir fuhren mit vier    Ordensfrauen, einem Bischof und drei Priestern nach Mainz und Frankfurt und zeigten ein „bisschen was“ von Deutschland.

Am Dienstag ging es für die Schwestern dann heim nach Indien.

Im Gepäck hatten sie den Betrag von 2.500,- €, der durch die Kollekte und die großzügigen Spenden am Indischen Tag zusammengekommen war. Sie freuten sich sehr über diese hohe Summe, die der Arbeit mit benachteiligten Frauen zugutekommen wird und baten uns, Ihnen allen ein herzliches Dankeschön und die Zusicherung des Gebets auszurichten.

Für den Ausschuss Eine Welt

Iris Derse

 

Tag der Taufberufung am 20. Oktober

Die Meisten von uns wurden schon als kleine Kinder getauft und haben nicht die geringste Erinnerung an die Feier dieses Sakraments. Deshalb laden wir Sie ein, sich mit Ihrer Taufe zu beschäftigen. Schauen Sie doch einmal nach dem Datum der Taufe, schauen Sie sich mal wieder Bilder dieses schönen Festes an und vielleicht haben Sie ja noch Ihre Taufkerze.

„Wir sind aufgerufen, die Berufung unserer Taufe jeden Tag zu leben, als gegenwärtige Wirklichkeit. Denn die Taufe war der Beginn unserer Freundschaft mit Gott. Die Taufe gibt uns die Hoffnung und ermutigt uns, mit Gott gemeinsam einen Weg des Heils zu gehen, das ganze Leben lang. Und diese Hoffnung kann nichts und niemand auslöschen, denn die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen.“ sagt Papst Franziskus.

Wie geht Christsein heute?

Ich bin Christ – Kann ich das sagen?

Ist es leicht, Christ zu sein?

Wie gehe ich mit dem Geschenk der Taufe um?

Was fördert Glauben – in unseren Gemeinden, in meinem Leben?

  Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben, sich der Verantwortung, die unsere Taufe mit sich bringt, wieder neu bewusst zu werden und laden Sie zu einem Familien-Tag zur Taufberufung ein.

Beginnen wollen wir um 10.30 Uhr mit dem Sonntagsgottesdienst. Nach einem kleinen Mittagsimbiss stehen Gesang, Gebet, das Lesen in der Heiligen Schrift, der Austausch mit anderen Erwachsenen und kreative Elemente für die Kinder im Mittelpunkt. Wenn möglich, bringen Sie die Taufkerzen (bitte mit Kerzenständer) Ihrer Familie mit.

Den Abschluss bildet gegen 14.30 Uhr eine kurze Andacht zur Tauferneuerung in der Kirche. Hierzu sind auch alle die eingeladen, die nicht am Nachmittagsprogramm teilnehmen können.

Referent für den Tag ist Pfarrer Dr. Florian Böth aus Fulda. Er war lange Jahre Bischofsekretär, und promovierte in dieser Zeit zu der Frage: „ Ist Gottes Handeln in einer naturwissenschaftlich erklärten Welt denkbar?“ Zum 1. August wurde er zum Hochschulpfarrer an der Hochschule in Fulda ernannt. Weiterhin nimmt er die Funktion des Leiters der Arbeitsgruppe „Geistliche Dimension“ im Bistumsprozess 2030 wahr. In dieser Funktion begleitet er Gruppen und Gemeinden zum Thema der Berufung durch die Taufe.

Barbara Schneider, Gemeindereferentin im Pastoralverbund

 

Gräbersegnung

Der November steht mal wieder vor der Tür und damit auch das Totengedenken. Es ist für uns Christen nicht nur ein Denken an die Verstorbenen. Wir führen uns auch vor Augen, dass wir in der bleibenden Gemeinschaft von Lebenden und Verstorbenen stehen, von sichtbarer und unsichtbarer Welt, wie das Glaubensbekenntnis es ausdrückt.

Darum segnen wir die Gräber mit Weihwasser – dem Wasser, mit dem wir getauft sind. In der Beerdigungsliturgie heißt es: „Im Wasser der Taufe bist du mit Christus begraben worden und hast in ihm neues Leben empfangen. Der Herr vollende an dir, was er in der Taufe begonnen hat.“ Das Taufwasser ist ein Zeichen des Lebens für alle – Lebende und Verstorbene. Und damit wird es zum verbindenden Zeichen der Gemeinschaft aller. Wenn die einzelnen Gräber mit dem Wasser besprengt werden, wird es zudem Ausdruck des Auftrags aller, ein Segen zu sein. Dieses Ritual will ausdrücken, dass von dem Verstorbenen für uns Lebende Segen ausgeht. Es fordert uns heraus, uns unserer Wurzeln zu erinnern und in Dankbarkeit auf die Beziehung zu dem Verstorbenen zu schauen oder uns mit ihm zu versöhnen. Was wollte er in seinem Leben ausdrücken, was hat er mir vermittelt und geschenkt…? Das Fest Allerseelen und das Denken an die Verstorbenen erinnert uns auch an das Ende unseres eigenen Lebensweges hier auf Erden. Mit diesem Erinnern sind wir eingeladen, bewusst hier zu leben und uns immer wieder neu der Liebe und Barmherzigkeit zu öffnen.

Darum möchten wir auch in diesem Jahr wieder dazu einladen, die Gräber unserer Angehörigen mit Weihwasser zu besprengen; ähnlich dem Brauchtum beim Betreten einer Kirche, wo wir uns mit dem Taufwasser bezeichnen.

Die Termine dafür sind:

Samstag, 2. November       14.00 Uhr Gräbersegnung (NR)

                                        16.00 Uhr Gräbersegnung (OR)

 

„Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen“

… unter diesem biblischen Wort aus dem Matthäus-Evangelium (Mt, 25,35) steht der Gottesdienst am Dienstag, 22.Oktober, um 19 Uhr im Pfarrheim Oberrodenbach.

Der Gottesdienst nimmt u.a. Anliegen des „Welttages des Migranten und Flüchtlings“ auf, den die Kirche seit 1914 begeht und der in diesem Jahr am letzten Sonntag im September stattfand. In seiner aktuellen Botschaft zu diesem Welttag weist Papst Franziskus darauf hin, dass die Anwesenheit von Migranten und Flüchtlingen – wie überhaupt von schutzbedürftigen Menschen – für uns heute eine Einladung darstellt, „einige wesentliche Dimensionen unserer christlichen Existenz und unserer Menschlichkeit wiederzugewinnen, die Gefahr laufen, in einem komfortablen Lebensstandard einzuschlafen.“ Deshalb also gehe es nicht nur um Migranten, „das heißt: wenn wir uns für sie interessieren, geschieht dies auch in unserem eigenen und im Interesse aller; wenn wir uns um sie kümmern, wachsen wir alle“ .

Weltweit sind derzeit so viele Menschen auf der Flucht wie seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr. Einige von ihnen haben hier in unserer Gemeinde Zuflucht gefunden und mit der Unterstützung von vielen engagierten Rodenbacherinnen und Rodenbachern die ersten Schritte in ein neues Leben gehen können, das ihnen Sicherheit und ein Stück weit „Beheimatung“ gibt. Als Christen dürfen uns die Hoffnungen und Ängste dieser Menschen nicht fremd sein, denn in ihnen spiegeln sich auch unsere eigenen Hoffnungen und Ängste. Sie zeigen, dass wir einander als Geschöpfe Gottes Schwestern und Brüder sind.

Der Gottesdienst lädt uns ein, diese Hoffnungen und Ängste im Gebet vor Gott zu tragen und uns unserer diakonischen Aufgabe zum solidarischen Handeln gegenüber heimatlosen und hilfsbedürftigen Menschen bewusst zu werden.

Reiner Uftring

 

Unser Kirchenchor wurde 60!

Am Sonntag, 8. September, war es soweit! Obwohl noch nicht zu Ende, hatte für die aktiven Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores das Kirchenjahr 2019 bereits an diesem Tag seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Der Chor wurde 60, was bedeutet: Sechs Jahrzehnte kirchenmusikalisches Engagement von vielen Frauen und Männern – zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen!

 

Das galt es entsprechend zu würdigen. Ein passender Rahmen wurde gesucht und gefunden: Den „runden“ Geburtstag seines Chores feierte die Kirchengemeinde als Fest- und Dankgottesdienst in St. Michael, Niederrodenbach, weil die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Oberrodenbach derzeit renoviert wird und folglich nicht genutzt werden kann.

 

Pünktlich um 10.30 Uhr begann ein beeindruckendes und feierliches Pontifikalamt, das von Bischof Stephen Rotluanga aus der in Nordindien gelegenen römisch-katholischen Diözese Aizawl zelebriert und von Pater James, Pater Arul und unserem zukünftigen Diakon Reiner Uftring konzelebriert wurde.

 

Nach dem feierlichen Einzug zusammen mit allen Geistlichen und den Messdienern nahmen die aktiven Chormitglieder im Altarraum Aufstellung. Anschließend hieß Pater James, der Präses des Kirchenchores, alle Anwesenden herzlich willkommen – vor allem die Kirchenchormitglieder und den hohen Gast aus Indien, Bischof Stephen.

 

Danach war es an Friedel Peter, dem 1. Vorsitzenden des Chores, seine Begrüßungsrede zu halten. Er gab zunächst einen kurzen Abriss über die Geschichte des Chores. Danach führte er näher aus, warum sich der Chor als gewichtigen Teil einer lebendigen Pfarrgemeinde sieht und zeigte auf, welche Beiträge dazu von dessen Mitgliedern in all den vielen Jahren geleistet wurden. Anschließend stellte der 1. Vorsitzende deutlich heraus, dass die Sängerinnen und Sänger in der Mitgestaltung von Gottesdiensten ihre vorrangigste Aufgabe sehen und den Chorgesang als wichtigen liturgischen Dienst betrachten. Zudem wolle der Chor den geistlichen Gesang als Kulturgut pflegen und bewahren. Und damit dies auch für die Zukunft gewährleistet werden könne, warb Friedel Peter unter den Gottesdienstbesuchern leidenschaftlich und engagiert um Nachwuchs für den Kirchenchor.

Im Anschluss an die Worte des 1. Vorsitzenden wurden alle aktiven Chorsänger von Bischof Stephen, Pater James und Friedel Peter mit der goldenen Ehrennadel bzw. -brosche des Allgemeinen Cäcilien-Verbandes für Deutschland (unser Kirchenchor gehört diesem Verband als eingetragener Verein an) ausgezeichnet – ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung für ihr teilweise jahrzehntelanges Engagement im Chor.

 

Als alle Ehrenzeichen ausgegeben worden waren, machten sich die „Geburtstagskinder“ auf den Weg zur Empore. Dort erwarteten sie bereits die Mitglieder des kath. Kirchenchores „Cäcilia“ aus Biebergemünd - Wirtheim, um gemeinsam den Festgottesdienst musikalisch zu bereichern. Der Dirigent beider Kirchenchöre, Hermann Desch, hatte für diesen besonderen Tag geistliche Lieder ausgewählt, die die Schönheit und Vielschichtigkeit eines vierstimmigen Chorgesangs verdeutlichen sollten. Gut 50 Stimmen sorgten mit Unterstützung von Peter Urbainczyk an der Orgel dann dafür, dass dies auch gelang – ausdrucksstark und überaus klangvoll! Der gesamte Kirchenraum war, so schien es, bei jedem gesungenen Lied erfüllt von der „Sprache der Engel“.

 

Pater James bedankte sich bei allen, die den Chor, in welcher Form auch immer, über die vielen Jahre hin bis heute getragen haben – ganz besonders beim Vorstand Friedel Peter und Rainer Schwab, beim Dirigenten Hermann Desch und beim Chormusiker Peter Urbainczyk. Den Sängerinnen und Sängern sagte er Dank dafür, dass sie, wie mit einem Schlüssel, mit ihrem Gesang die Seelen der Gottesdienstbesucher öffnen würden für jedes Wort, das aus Gottes Mund kommt. So erst kämen viele Menschen dem Glauben nahe und erfahren die christliche Botschaft.

 

In seiner Predigt knüpfte der Chorpräses daran an mit den Worten von Bischof Ignatius von Antiochien: „Nehmt Gottes Melodie in Euch auf!“ Um dieser Aufforderung Folge zu leisten, um die Melodie Gottes zu erkennen, braucht es neben Zeit auch ein Netz, das die Gläubigen trägt und ihnen hilft, ein Ton in Gottes Melodie zu sein. Kirchenchöre vermögen mit ihrem Gesang dieses Netz zu schaffen. Zur Ehre Gottes zu singen, lässt Christen spüren, welche Kraft für das eigene Leben und für die Pfarrgemeinde daraus entsteht, so Pater James. Dafür sagte er dem Chor nochmals ausdrücklich Dank.

 

Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes bedankten sich auch die Messdiener beim Kirchenchor für seinen jahrzehntelangen treuen Dienst in und für die Kirchengemeinde und gratulierten jedem Chormitglied mit einer Rose zum Jubiläum.

Dem schloss sich Bürgermeister Klaus Schejna an als einer von vielen Gottesdienstbesuchern sowie als ein bekennender Fan des Chores und überbrachte seinerseits für die Gemeinde Rodenbach dem Chor Glückwünsche. Schejna wies in seiner Ansprache darauf hin, dass Musik und Gesang nicht nur Veranstaltungen im kirchlichen, sondern auch im weltlichen Bereich prägen. So manches Fest oder Ereignis im örtlichen Leben wird auf diese Weise verschönert. Daran hätte auch der Katholische Kirchenchor Rodenbach seinen Anteil. Als Beispiel wurde von ihm das alljährliche Weihnachtskonzert in der Adventszeit genannt, worauf sich das Oberhaupt der politischen Gemeinde schon bereits jetzt wieder sehr freuen würde.

Gegen 12 Uhr endete der Fest- und Dankgottesdienst mit einem großen Auszug. Nun waren alle eingeladen zum Sektempfang im Pfarrhof. Im Anschluss daran gab es Leckeres vom Grill sowie aus der Pfanne nebst einer großen Auswahl an selbstgemachten Salaten. Im Pfarrheim luden hübsch dekorierte Tische zu deren Verzehr bei gepflegten Getränken ein. Auch an Kaffee und Kuchen war gedacht worden.

Zum Schluss lässt sich folgendes Resümee für das Chorjubiläum ziehen: Es war sowohl eine feierliche Messe als auch ein schönes Fest – ausgerichtet von der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul zum 60. Geburtstag seines Chores. Die aktiven Chormitglieder konnten spüren, wie froh und dankbar die Rodenbacher Katholiken sind, dass sie über einen Kirchenchor verfügen, der mit seinem Gesang seit vielen, vielen Jahren einen wichtigen Beitrag leistet für den Ablauf der Gottesdienste, für ein vielseitiges Gemeindeleben und für die Gemeinschaft insgesamt.

Der Kirchenchor möchte sich deshalb ganz herzlich mit einem „Dankeschön!“ und einem „Vergelt’s Gott!“ bei all denen bedanken, die bei der Planung, Organisation und Durchführung mitgewirkt und so zu einem Gelingen des Ganzen beigetragen hatten – ganz besonders bei Pater James für die Gestaltung des Festgottesdienstes und bei Iris Derse, den Messdienern und deren Familien für die Abwicklung des Jubiläumsfestes! Dieser Tag wurde zu einem Erlebnis, an das die Chorsängerinnen und -sänger noch lange und gerne zurückdenken werden!

Für den Kirchenchor

Friedel Peter und Lothar Schuhmacher

 

St. Peter und Paul Treff 70+

Hallo liebe Treff-Besucher,

zu unserem nächsten Nachmittag im Schützenhof laden wir Sie am Dienstag, 8. Oktober ab 14.30 Uhr ein. Nach dem Kaffeetrinken werden wir einen gemütlichen Spielenachmittag haben. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Für das Team Monika Möller.

 

Seniorenkreis Niederrodenbach

Liebe Senioren,

zu unserem nächsten Beisammensein laden wie Sie sehr herzlich für Mittwoch, 16. Oktober um 14 Uhr ins Pfarrheim St. Michael ein.

Auf frohe Stunden miteinander freut sich

das Team mit Barbara Dollak

 

Stricksalabim

Juhu - wie angekündigt häkelt und strickt es sich endlich wieder los!!! Wir haben lange genug gewartet, es wird höchste Zeit für unser erstes Treffen am 16. Oktober von 17 bis 19 Uhr im Pfarrheim in Oberrodenbach. Wir treffen uns ab diesem Tag wieder regelmäßig jeden Mittwoch. Wie immer sind alle eingeladen, die sich im
Stricken & Häkeln ausprobieren oder in Gesellschaft kreativ sein möchten.

Eure Angelika

 

Kindergruppe „Pusteblume“

Aufgrund der Herbstferien findet unsere Gruppenstunde ausnahmsweise am dritten Donnerstag im Oktober , 17.10. statt. Wie immer zur selben Zeit am selben Ort, also von 15.30-17 Uhr im Pfarrheim in Oberrodenbach im 1. OG.

Bitte meldet euch bis spätestens 15.10. bei mir an, damit ich genügend Material für alle dabei habe. Auf euer Kommen freut sich eure Angelika (Tel.: 53937)