Pfarrbrief Nachrichten

„Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“

… lautet das Motto der 64. Sternsingeraktion 2022. Mit ihrem aktuellen Motto machen die Sternsinger auf die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika aufmerksam. In vielen Ländern des Globalen Südens ist die Kindergesundheit aufgrund schwacher Gesundheitssysteme und fehlender sozialer Sicherung stark gefährdet. In Afrika sterben täglich Babys und Kleinkinder an Mangelernährung, Lungenentzündung, Malaria und anderen Krankheiten, die man vermeiden oder behandeln könnte. Die Folgen des Klimawandels und der Corona-Pandemie stellen zusätzlich eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen dar.

Auch unser Leben wird noch immer maßgeblich von der Corona-Pandemie bestimmt. Deshalb ist es uns besonders wichtig, dass auch unsere Sternsinger „- gesund bleiben“. Wenn sich die Lage nicht gravierend ändert, werden die Sternsingergruppen Sie im Januar zu Hause besuchen. Wenn Sie einen Besuch wünschen, tragen Sie sich bitte in die in den Kirchen ausliegenden Listen ein. Wir bitten Sie jedoch um Verständnis, dass wir folgende Regeln unseres Hygienekonzeptes einhalten werden:

  • Die Sternsinger, die Sie besuchen, sind geimpft, genesen oder getestet.
  • Die Sternsinger desinfizieren sich regelmäßig die Hände oder tragen Einmalhandschuhe.
  • Die Sternsinger kommen nur bis an den Garten, nicht IN die Häuser. Falls Sie in einem Mehrfamilienhaus wohnen, kommen Sie bitte nach unten, oder wenn möglich, gehen Sie an ein Fenster (bitte um eine telefonische Absprache vorab).
  • Es gilt: immer eine „Sternenlänge“ Abstand. Wenn der Abstand nicht einzuhalten ist, bitten wir Sie, eine Maske zu tragen.
  • Da beim Singen mögliche Viren besonders weit in der Luft verteilt werden,singen die Sternsinger mit Masken oder benutzen eine Bluetooth-Box für das Segenslied.
  • Die Kinder werden den Segen nicht anschreiben oder anbringen.

Wir bitten Sie, das selber zu tun. Vorbereitete Segensaufkleber haben die Sternsinger dabei.

Ich denke, unter diesen Voraussetzungen können die Sternsinger Sie 2022 wieder besuchen und Ihnen den Segen „Christus mansionem benedicat“, „Christus, segne dieses Haus“ bringen.


Termine:

Fr 07.01.2022 11.30 Uhr Besuch der Kita Purzelbaum in Oberrodenbach

15.00 Uhr Besuch des Altenzentrums Rodenbach

Sa 08.01.2022 09.00 Uhr Sternsingen in Oberrodenbach,

Abschluss mit dem Gottesdienst um 18 Uhr

So 09.01.2022 11.15 Uhr Aussendungsgottesdienst und Sternsingen in Niederrodenbach

Di 11.01.2022 17.00 Uhr Besuch des Rathauses und des Bürgermeisters


Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesen Informationen einige Fragen zu der Sternsingeraktion 2022 beantworten kann, damit die Aktion gut und sicher durchgeführt werden kann.

Barbara Schneider, GemRef


Aktualisierte Corona-Anweisungen für die Gottesdienste

In Hessen wird seitens der Landesregierung dringend empfohlen, dass nur geimpfte, genesene oder getestete Personen die Gottesdienste besuchen (3G). Das bedeutet, dass alle Gottesdienstteilnehmer gebeten werden, einen Impfnachweis, einen Genesen Nachweis oder eine Bescheinigung über ein negatives Testergebnis (Schnelltest höchstens 24 Stunden alt, PCR-Test höchstens 48 Stunden alt) vorzuzeigen. Bei Schülern ist auch der Nachweis über die Teilnahme an der Testung in der Schule ausreichend (Test-Heft). Für Kinder, die noch nicht eingeschult sind, ist kein Nachweis erforderlich.

Weiterhin ist laut den am 1. Dezember aktualisierten Anweisungen des Bistums Fulda wieder eine durchgängige Maskenpflicht vorgeschrieben.

Wir bitten um Beachtung und Ihr Verständnis. Bitte kommen Sie nicht zu knapp vor den Gottesdiensten, damit auch unsere Ordner eine Chance haben, die Gottesdienste von Beginn an mitzufeiern.


Entdecke: Sinn – Hoffnung – Leben

Firmung 2022 – Save the date!

Am 19./20. November 2022 wird unser Herr Bischof Dr. Michael Gerber jungen Menschen aus unserem Pastoralverbund das Sakrament der Firmung spenden.

Wir als Gemeinde möchten den Jugendlichen eine lebendige, kreative und lebensnahe Firmvorbereitung gestalten. Die Jugendlichen sollen ihren Glauben, ihre Freundschaft mit Jesus als festes Fundament kennen lernen und in der christlichen Gemeinschaft fest verwurzelt sein.

Mit einer Gruppe von Katechetinnen, Katecheten und Jugendlichen aus dem letzten Firmjahrgang möchten wir die Jugendlichen in den Glauben hinein und an das
Sakrament der Firmung heranführen.

Dazu werden wir im nächsten Frühjahr die Jugendlichen der Jahrgänge 2007/2008 (01.07.2006-31.07.2008) anschreiben und zu einem Vorbereitungskurs auf die Firmung einladen. Beginnen werden wir mit einem Startertag nach Ostern in den einzelnen Gemeinden unseres Pastoralverbundes. Ein Highlight der Vorbereitung wird auch der gemeinsame OpenAir-Gottesdienst mit dem Firmspender Herrn Bischof Dr. Michael Gerber am 17. Juli 2022 an der Klosterruine Wolfgang sein, der von den Jugendlichen mitgestaltet wird.

Barbara Schneider, GemRef


Jahreskalender

Im November hat der Pfarrgemeinderat zusammen mit Vertretern aller Gruppen und Vereine unserer Gemeinde das kommende Jahr geplant. Wir haben wieder ein vielseitiges „Jahresprogramm“ zusammengestellt und sind optimistisch, dass wir alles so umsetzen können ☺ . Der Jahresplan liegt zum Mitnehmen ab Januar in beiden Kirchen aus oder kann dann auch auf der Internetseite eingesehen werden.

Für den PGR

Michael Derse


St. Michael entdecken (9) – die Apostelleuchter

Haben Sie die Leuchter an den Wänden von St. Michael schon mal gezählt?

Es sind genau 12 – diese Zahl nimmt Bezug auf die Apostel, die vor den Menschen leuchten und die Lehren des Evangeliums verbreiten:

„ So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. “ (Mt 5,16)

Apostelleuchten sind – wie bei uns - meist mit Kreuzen versehen. Sie markieren so die Stellen, an denen bei der Kirchweihe die Wände der Kirche gesalbt wurden. Zum Ritus der Kirchweihe einer Kirche durch den Bischof gehört es, dass neben dem Altar auch traditionell zwölf Stellen an den Innenwänden der Kirche mit Chrisam gesalbt werden. Diese Stellen werden meist mit einem Weihekreuz, auch Apostelkreuz genannt, gekennzeichnet.

Die Kerzen in den Apostelleuchtern werden im Allgemeinen an Hochfesten und vor allem am Weihetag der Kirche angezündet.

ID


Aus der Pfarrbücherei

Weihnachten 2021 … und immer noch hat uns die Pandemie fest im Griff.

Leider konnten wir die Bücherei nicht zu den festgelegten Terminen öffnen, da es nur einen eingeschränkten Sonntagsgottesdienst gab, die Seniorennachmittage ausgefallen sind und auch andere Zusammenkünfte im Pfarrheim nicht stattfinden durften.

Damit Sie trotzdem Gelegenheit zum Ausleihen eines interessanten oder spannenden Buches bekommen, bitte ich Sie, mich unter 52872 anzurufen, um einen persönlichen Termin in der Bücherei zu vereinbaren. Ich würde mich über Ihr Interesse freuen. Mit den besten Wünschen für die kommenden Festtage und ein hoffentlich besseres 2022.

Für das Büchereiteam

Silvia Derse


Synodaler Weg der Weltkirche

Für eine synodale Kirche:

Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung

Mit seinem Anstoß zu einem weltweiten synodalen Prozess hat Papst Franziskus die ganze Kirche eingeladen, Erfahrungen der Synodalität, d.h. des gemeinsamen Unterwegsseins, zu reflektieren. Es geht darum, Gemeinschaft zu leben, Teilhabe aller umzusetzen und sich der Sendung an der Seite Jesu zu öffnen. Vom 17.10. bis 17.12.2021 fand in allen Diözesen ein Gesprächsprozess statt. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesen Gesprächen werden zusammengefasst und an die Deutsche Bischofskonferenz geschickt. Sie fließen so in den weltweiten Prozess ein, indem aus allen Beiträgen weltweit ein Vorbereitungsdokument für die Bischofssynode im Oktober 2023 erarbeitet wird. Im gesamten Prozess geht es aber neben dieser Erarbeitung ganz wesentlich darum, dass in den Kirchen vor Ort Erfahrungen mit synodalen Gebets- und Gesprächsprozessen gemacht werden.

Am 8. und 13. Dezember waren daher alle Interessierten im Bistum Fulda eingeladen, mit Bischof Dr. Michael Gerber an diesem weltweiten Prozess teilzuhaben. In digitalen Veranstaltungen erfuhren sie etwas über die Zeitschiene und die Inhalte der Weltsynode und konnten sich über ihre Erfahrungen mit Kirche austauschen.

Die Synode wird in zehn Themenfeldern vorbereitet, deren Fragestellungen nachfolgend stark verkürzt und somit nur exemplarisch dargestellt sind:


I. DIE WEGGEFÄHRTEN

Wer sind in Ihrer Teilkirche diejenigen, die „gemeinsam gehen“? Welche Personen oder Gruppen werden absichtlich oder tatsächlich außen vorgelassen?

II. ZUHÖREN

Das Zuhören ohne Vorurteile und offenen Herzens ist der erste Schritt. Wem gegenüber hat Ihre Teilkirche eine „Bringschuld des Zuhörens“? Wie wird den Laien, besonders den Jugendlichen und den Frauen, zugehört? Wie wird der Beitrag der gottgeweihten Personen integriert? Welchen Raum hat die Stimme der Minderheiten?

III. DAS WORT ERGREIFEN

Alle sind eingeladen, mit Mut und Freimut zu sprechen. Wie wird innerhalb der Gemeinschaft und ihrer Organe ein freier kommunikativer Stil gefördert, ohne Doppeldeutigkeit und Opportunismus? Wann und wie gelingt es, das zu sagen, was Ihnen am Herzen liegt?

IV. FEIERN

Ein „gemeinsames Gehen” ist nur möglich, wenn es im gemeinsamen Hören auf das Wort Gottes und in der Feier der Eucharistie gründet. Auf welche Weise inspirieren und orientieren tatsächlich das Gebet und die Feier der Liturgie das „gemeinsame Gehen“? Wird die aktive Teilnahme aller Gläubigen an der Liturgie gefördert?

V. MITVERANTWORTUNG IN DER SENDUNG

Die Synodalität steht im Dienst der Sendung der Kirche, an der teilzuhaben alle Glieder berufen sind. Auf welche Weise wird jeder Getaufte eingeladen, Protagonist der Sendung zu sein?

VI. IN DER KIRCHE UND IN DER GESELLSCHAFT DIALOG FÜHREN

Der Dialog ist ein Weg, der auch Schweigen und Leiden umfasst und in der Lage ist, die Erfahrungen der Menschen aufzugreifen. Welches sind die Orte und die Modalitäten des Dialogs im Inneren unserer Teilkirche? Wie wird mit den unterschiedlichen Sichtweisen, mit Konflikten und Schwierigkeiten umgegangen?

VII. MIT DEN ANDEREN CHRISTLICHEN KONFESSIONEN

Der Dialog unter Christen verschiedener Konfessionen, vereint in der einen Taufe, hat im synodalen Weg einen besonderen Rang. Welche Beziehungen werden mit den Geschwistern der anderen christlichen Konfessionen unterhalten?

VIII. AUTORITÄT UND TEILNAHME

Eine synodale Kirche ist eine Kirche der Teilhabe und der Mitverantwortung. Wie werden die zu verfolgenden Ziele, die einzuschlagenden Wege und die zu erfolgenden Schritte festgelegt? Wie wird innerhalb unserer Teilkirche Autorität ausgeübt? Wie sieht die Praxis der Teamarbeit und der Mitverantwortung aus?

IX. UNTERSCHEIDEN UND ENTSCHEIDEN

In einem synodalen Stil wird durch Unterscheidung auf der Basis eines Konsenses entschieden, der aus dem gemeinsamen Gehorsam gegenüber dem Geist hervorgeht. Durch welche Prozeduren und mit welchen Methoden wird unterschieden und wo werden Entscheidungen getroffen?

X. SICH IN DER SYNODALITÄT BILDEN

Die Spiritualität des „gemeinsamen Gehens“ ist dazu berufen, Bildungsprinzip der einzelnen Person, der Familien und der Gemeinschaften zu werden. Wie werden die Menschen ausgebildet, besonders diejenigen, die innerhalb der christlichen Gemeinschaft verantwortliche Stellen einnehmen, um sie zu befähigen, „gemeinsam zu gehen“, sich gegenseitig zuzuhören und miteinander in Dialog zu treten?

Das gesamte Dokument finden Sie zum Nachlesen unter www.synodalekirche.bistum-fulda.de. Dort finden Sie auch entsprechende Rückantwortmöglichkeiten, mit denen Sie sich bis zum 1. April 2022 am Prozess beteiligen können.

Für den PGR, Michael Derse


Kindertagesstätte "Purzelbaum!

Die Kindertagesstätte „Purzelbaum“ der Kath. Kirchengemeinde Rodenbach zählt wieder zu den Gewinnern und macht erneut den ersten Platz bei der fünften Evonik-Kinderuni.

Die Kita Purzelbaum wurde am 10. Dezember erneut zur Siegerehrung der Evonik-Forscherexperimente in Kooperation mit dem Hanauer Anzeiger eingeladen. Bereits die letzten vier Jahre durften wir Gewinne empfangen: 2017: Platz 3 mit 1000,-€ ; 2018: Platz 1 mit 2000,-€ ; 2019: Platz 2 mit 1500,-€ und 2020: Platz 4 mit 500,-€.

In diesem Jahr war die Freude der Kinder und Erzieherinnen bereits durch die telefonische Vorinformation riesig! Wir erhielten einen großzügigen Scheck über 2000,-€ für unsere Kita. Mit dem Geldpreis möchten sich die Kinder weiteres Forscherzubehör und Holzpferde für das Außengelände anschaffen.

Pandemiebedingt durfte nur eine Erzieherin mit einem Kind per Losverfahren zur Preisverleihung fahren.

Wir freuen uns und hoffen, nächstes Jahr wieder viel forschen und entdecken zu können ☺

Die Kita „Purzelbaum“


Ökumenische Nachrichten

Zukunftsplan: Hoffnung

Weltgebetstag aus England, Wales und Nordirland am 4. März 2022

Bereits jetzt weisen wir auf den Studientag hin, den die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck für die Vorbereitung auf den Weltgebetstag 2022 anbietet.

Dieser findet am Samstag, den 22. Januar 2022 von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr in der Alten Johanneskirche, Johanneskirchplatz 1 in 63450 Hanau statt.

Kontakt: Dagmar Schulz, dagmar.schulz@online.de

Wir freuen uns auf möglichst viele Teilnehmer und bilden auch gerne

Fahrgemeinschaften (Tel. 56146).

Die Vorbereitungstreffen in Rodenbach beginnen nach dieser Veranstaltung. Die Termine hierfür erfahren Sie im nächsten Pfarrbrief.

Für das Team, Friedl Hein

Kirchengemeinde St. Peter und Paul Rodenbach
Pfarrbüro

In der Gartel 30,
63517 Rodenbach

  Tel: 06184-50253
Fax: 06184-56816
 peter-und-paul-rodenbach@pfarrei.bistum-fulda.de
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In der Gartel 28, NR

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