Pfarrbrief Nachrichten

Liebe Gemeindemitglieder,


„ Vertrau mir, ich bin da !“ –

Jemandem vertrauen heißt zu wissen, dass er für mich da ist, dass ich mich auf ihn verlassen kann. Es heißt aber auch, dass da jemand ist, der mir etwas zutraut und mir hilft, es zu schaffen.Petrus, ein Jünger von Jesus, ist einer, der Jesus besonders viel zutraut. Das zeigt sich deutlich in der Begegnung des „ sinkenden Petrus “ mit Jesus. (Mt 14,22-33).

Petrus lässt sich von Jesus begeistern und traut sich, ihm auf dem Wasser entgegen zu laufen.

Auch uns tut es gut, darauf vertrauen zu können, dass Gott bei uns ist und uns inden Stürmen unseres Lebens entgegenkommt und uns an der Hand nimmt. Das gilt auch, wenn wir ihn nicht mehr mit unseren Augen sehen können, so wie die Jünger damals.


„ Vertrau mir, ich bin da,

was immer du tust,

ob du weinst oder lachst,

auf allen deinen Wegen.“


Dieser Text des Motto-Liedes der diesjährigen Erstkommunionvorbereitung hat dieJungen und Mädchen unserer Pfarrgemeinde auf ihrem Vorbereitungsweg zur

Ersten Heiligen Kommunion begleitet.

Am Fest ihrer Ersten Heiligen Kommunion am 3. Oktober werden sie Gottes Nähe nun in den eucharistischen Gaben von Wein und Brot ganz besonders erfahren.

Gott segne und begleite die Erstkommunionkinder und ihre Familien auf ihrem

Lebensweg.

Pace e bene,

Barbara Schneider, Gemeindereferentin


Erstkommunion 2021

„ Vertrau mir, ich bin da! “, so macht Jesus uns Mut. In dem Vertrauen, dass wir Anfang Oktober eine schöne Erstkommunion feiern können, begeben wir uns nach den Sommerferien auf die letzte Wegstrecke der Vorbereitung auf dieses große Fest.

Durch die Lockerungen der Corona-Regeln konnten wir uns schon vor den Sommerferien mit den Kindern wieder zu regelmäßigen Gruppenstunden treffen.

Damit die Zeit der Sommerferien nicht zu lang wurde, gab es jede Woche ein Event für die Kinder unserer Pfarrgemeinden: Begonnen haben wir Anfang der Ferien bei schönem Wetter mit einem Grillabend der Erstkommunionfamilien in Langenselbold. Im großen Pfarrgarten konnten die Kinder spielen und toben, so dass die Eltern Zeit hatten, untereinander ins Gespräch zu kommen.

Ein weiteres Treffen war zum Beispiel eine Zeitreise zurück in das Jahr 30 n. Chr. Die Kommunionkinder begaben sich als Detektive auf die Suche nach Johannes, dem Täufer. Dieser Nachmittag klang aus mit dem gemeinsamen Backen und Essen von Honig-Bananen.

Auch die von den Messdienern und ihren Betreuerinnen aus Rodenbach und
Langenselbold gestalteten Nachmittage machten den Kindern viel Spaß. Hier konnten die Kirchenräume noch einmal erkundet und erste Erfahrungen mit dem Dienst der Messdiener gemacht werden.

Ein besonderes Highlight war der Besuch des Bibelhauses in Frankfurt. Unter der Führung von Sven Lichtenecker konnten die Kinder, trotz einiger Corona-Einschränkungen, in das Leben der Menschen zur Zeit Jesu eintauchen. Die Geschichte des Seesturms konnten wir auf einem nachgebauten Boot vom See Genezareth aus der Zeit Jesu besonders gut nachempfinden. Passend zu dieser Geschichte konnten wir den Ausflug mit unserem Motto Lied: „Vertrau mir, ich bin da“ abschließen.

In den nächsten Wochen bis zu unserem Fest der Erstkommunion werden sich die Kinder noch einmal intensiv auf das „Fest der Versöhnung“ vorbereiten, um dann Anfang Oktober mit ihren Familien das große Fest zu feiern.


Zur Ersten Heiligen Kommunion gehen am 3. Oktober um 13 Uhr in St. Michael, Niederrodenbach

Aul Sammy                Milanović Leon

Caccamo Antonino     Montaperto Aurora

Galonska Laetitia       Newrzela Isabella

Lerch Henri                Šarac Luka            

Maschewski Elias      Schmitt Louisa


Jesus schenkt sich uns selbst in der Heiligen Kommunion. Die Kinder dürfen das bei ihrem Fest das erste Mal erleben. Wir wünschen ihnen, dass die Freude darüber anhält - noch weit über diesen besonderen Feiertag hinaus.

Barbara Schneider, Gemeindereferentin


Erstkommunion 2021 - Gemeindegratulation

Nun steht das große Fest endlich vor der Tür: Unsere Kommunionkinder freuen sich sehr auf den 3. Oktober und ihre Erstkommunion.

Dieses Fest können wir nicht in einem Gemeindegottesdienst feiern, damit so viele Familienmitglieder wie möglich ihre Kinder begleiten können – die Familien haben lange genug darauf gewartet…

Wir können unsere Anteilnahme und unsere Freude aber mit einer gemeinsamen Gratulation zum Ausdruck bringen und die Kinder spüren lassen, dass wir eine große Pfarrfamilie sind.

Die Kinder erhalten ein gemeinsames Geschenk unserer Pfarrei. Es soll ein Gemeinschafts-Event, wie z.B. ein Ausflug oder eine Fahrt nach Fulda werden – genau steht das noch nicht fest, weil sich die Bedingungen dafür ständig ändern.

Ihren Beitrag zu diesem Geschenk der Gemeinde können Sie in einem Umschlag, der mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse versehen ist, bis zum 20. September im Pfarrbüro oder bei den Ordnern aller Gottesdienste abgeben. Auch eine Überweisung unter dem Stichwort „Erstkommunion“ ist möglich.

Die Kinder erhalten dann am Tag ihrer Erstkommunion eine Karte mit den Namen aller Gratulanten. Wir würden uns über eine lebhafte Beteiligung freuen und wünschen den Erstkommunionfamilien noch eine gute Vorbereitung auf das Fest der Erstkommunion.

Für den PGR

Michael Derse


„Zachäus! Komm! Ich möchte bei dir sein!“

Kommunionvorbereitung 2022

So, wie Jesus Zachäus ruft, laden wir alle Kinder der dritten Klassen und ihre Familien zur Vorbereitung auf das Fest der Ersten Heiligen Kommunion ein:

„Kommt,

Jesus möchte mit euch ein großes Fest feiern!“

Die Erste Heilige Kommunion ist das Fest der Freundschaft mit Jesus und ein Höhepunkt, der bei den Kindern in guter Erinnerung bleiben soll.

So ein Fest braucht gute Vorbereitung:

Einladungen, Speisekarte, Kleidung, Kerzen, …

Das Wichtigste ist es aber, den „Gastgeber“ kennenzulernen, denn ohne ihn kann das Fest nicht stattfinden. Die Zeit der Vorbereitung ist deshalb die Chance, unseren Gastgeber Jesus besser kennenzulernen.

Wir haben alle Familien, deren Kinder das entsprechende Alter haben, angeschrieben. Wenn Sie keine Einladung bekommen haben oder Ihr Kind schon älter ist und trotzdem 2022 zur Kommunion gehen möchte, laden wir Sie zu einem kurzen Anmelde-Treffen ein, an dem wir uns persönlich kennenlernen können:

Do 09.09. 14.00-15.30 Uhr Pfarrheim St. Michael, Niederrodenbach oder

Do 09.09. 16.00-17.30 Uhr Pfarrheim Maria Königin, Langenselbold

Der erste Informationsabend für beide Gemeinden findet am 28. September um 19 Uhr in der Kirche Maria Königin, 63505 Langenselbold, Wilhelmstr. 31 statt.

Pfarrer Ingo Heinrich und Barbara Schneider, Gemeindereferentin


Patronatsfest St. Michael und Kirchweihfest

Am 27. September 1987 haben wir unsere Kirche St. Michael eingeweiht – zwei Tage vor dem Fest ihres Patrons St. Michael. Die heutige Kirche ist schon die dritte St. Michaels-Kirche in Rodenbach: Die erste stand an der Stelle der heutigen evangelischen Kirche und hat noch einige Mauerreste im Boden hinterlassen. Die zweite stand in der Riedstraße und war nach 25 Jahren bereits baufällig. Die dritte hält zum Glück schon länger, so dass wir in ihr am

29. September um 19 Uhr das Patronatsfest begehen können .

Der 29. September ist heute der gemeinsame Gedenktag der Erzengel Michael, Gabriel und Rafael, die in der Bibel namentlich genannt werden. Sie werden seit dem 4. Jahrhundert verehrt und – seit der Kalenderreform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil – in einem eigenen Fest gefeiert. Bereits im Jahr 813 nach Christus wurde der 29. September zum Gedenken an den Erzengel Michael festgelegt. Ursprünglich ehrten auch die Germanen an diesem Tag ihren wichtigsten Gott Wotan – und so kommt es nicht von ungefähr, dass zahlreiche Bräuche rund um „Michaelis“ eigentlich aus germanischer Zeit stammen. Lange Zeit wurde in der Nacht vor dem Michaelstag z. B. ein Feuer entzündet: als Symbol dafür, dass die dunkle Jahreszeit endgültig angebrochen war und Arbeiten unter Tageslicht ab jetzt nur noch eingeschränkt möglich waren.

„Michael“ kommt aus dem Hebräischen und bedeutet so viel wie: „ Wer ist wie Gott? “

Den Wappenspruch des Erzengels Michael könnte man für den heutigen Sprachgebrauch vielleicht in „Gibt es eine Alternative zu Gott?“ übersetzen. Dieser Frage kann jeder für sich im Festgottesdienst am 29. September nachgehen.

Im Anschluss lädt der Festausschuss ein:

Wir feiern unseren Kirchenpatron und den Geburtstag unserer Kirche mit einem Re-Opening des Gemeindelebens und wie jahrelang gewohnt mit herbstlichen Genüssen: Die hausgemachte Kürbissuppe ist gesetzt, der Rosé-Wein aus Frankreich ist schon eingetroffen und der Rest wird im Laufe des Monats geplant. Welche Corona-Regeln wir einhalten müssen, hängt dann vom aktuellen Stand der Dinge ab – vermutlich wird es eine Namenserfassung und das 3G-Konzept sein (genesen, geimpft oder getestet), damit sich alle sicher fühlen und wir endlich wieder zusammen feiern können ☺ !

Näheres dann zeitnah in den Kirchlichen Nachrichten im Rodenbach-Kurier.

Voller Vorfreude grüßt Sie alle für den Festausschuss

Iris Derse


St. Michael entdecken (5) –

Die Skulptur im Pfarrhof

Seit dem 25jährigen Jubiläum unserer Kirche St. Michael im Jahr 2012 steht im Pfarrhof eine moderne Darstellung des Kirchenpatrons St. Michael.

Die Skulptur ist eine Auseinandersetzung mit der Figur des Erzengels Michael und den Symbolgehalten, die mit seiner Gestalt assoziiert werden, ohne sich an traditionelle Vorbilder oder überkommene Engelsdarstellungen anzulehnen. Denn, wie es Pater Heinrich Pfeiffer SJ damals formulierte: „Rein geistige Wesen haben kein Gesicht, haben keinen Körper und schon gar keine Flügel. Am ehesten kann durch abstrakte Formen auf sie hingewiesen werden.“

So wurden in der Kunstgeschichte bereits von Michelangelo Engel ohne Flügel dargestellt und auch Paul Klee versuchte, mit seinen strichförmigen Zeichnungen auf die nicht-materielle Natur der Engel zu verweisen.

Wir konnten 2012 den ungarischen Künstler Gábor Török gewinnen, dessen Grundgedanke es war, die wesentlichen Charakterzüge und die Symbole des Erzengels Michael auszudrücken, ohne sich an die kirchliche Engels-Ikonographie bis zum frühen zwanzigsten Jahrhundert anzuschließen. So finden sich in der Figur die Symbole Kreuz, Schwert, Himmelstor, Schlüssel, Blitz und Waage. Neben der Skulptur erläutert eine Wandtafel diese Symbole. Schauen Sie doch mal nach! Der Pfarrhof ist tagsüber geöffnet und ein schönes Ziel für Spaziergänge – gerne auch mit Gästen…

Pater Pfeiffer zumindest findet:

„ Die Figur ist Ausdruck einer neuen Evangelisierung, zu welcher der Ruf „Wer ist wie Gott?" unbedingt dazugehört. … So kann wohl manch ein Gemeindemitglied danach fragen, was es mit dieser abstrakten Skulptur auf sich hat, und schon kommt ein fruchtbares Gespräch in Gang und dabei kann der Gefragte auch ein lebendiges Zeugnis seines Glaubens geben.“


Neuauflage „Mini-Michael“

Der Künstler Gábor Török hatte 2012 nach dem Modell der Skulptur auch eine Kleinplastik angefertigt, die in einer Auflage von 99 Stück in Bronze gegossen, nummeriert, vom Künstler signiert und mit einem Zertifikat versehen wurde.

Da es in den vergangenen Jahren immer mal wieder eine Nachfrage gab, überlegen wir, die damals ausverkaufte Klein-Skulptur bei ausreichendem Interesse neu aufzulegen – die Möglichkeit dazu hatten wir uns vertraglich gesichert. Die Figur ist 40 cm hoch, aus patinierter Bronze und wird im repräsentativen Geschenkkarton überreicht. Der Preis beträgt 500,- €.

Sollten Sie Interesse haben, melden Sie sich doch bitte im Pfarrbüro.

Iris Derse


Chorprojekt Advent und Weihnachten

Das Singen im Chor ist mit genügend Abstand und einem geeigneten Hygienekonzept momentan gestattet. Den steigenden Corona-Inzidenzzahlen zum Trotz möchte ich im Herbst ein neues Chorprojekt anbieten. Geplant sind jeweils drei bis vier mehrstimmige Chorsätze, mit denen die Projektteilnehmer einen Gottesdienst im Advent und einen zur Weihnachtszeit musikalisch mitgestalten. Genaue Daten hierfür stehen noch nicht fest, aber der Termin für die erste Projektchor-Probe schon: Bitte merkt Freitag, den 8. Oktober um 19.30 Uhr im Pfarrheim St. Michael in euren Kalendern vor.

Carola Winter


Neuer Verwaltungsrat hat seine Arbeit aufgenommen

Andrea Helle als neue stellvertretende Vorsitzende gewählt

Nach der VWR-Ergänzungswahl fand fristgerecht am 14. Juli 2021 die konstituierende Sitzung des neuen Verwaltungsrats statt. Pfarrer Heinrich bedankte sich bei den beiden ausscheidenden Mitgliedern Lothar Peter und Helmut Krimmel für ihre konstruktive Mitarbeit und verabschiedete sie in gebührlicher Weise.

Die drei neu- bzw. wiedergewählten Mitglieder Lucia Aigner, Ulrich Schneider und Dirk Scharlau nahmen offiziell ihre Wahl an und betonten ihre Mitarbeit in diesem Gremium. Der VWR wurde vervollständigt durch die drei verbliebenen Mitglieder Andrea Helle, Elmar Ulrich und Christoph Engels, Vorsitzender des VWR ist Pfarrer Ingo Heinrich.

In dieser konstituierenden Sitzung ist Frau Andrea Helle als neue stellvertretende Vorsitzende des VWR einstimmig als Nachfolgerin von Helmut Krimmel gewählt worden.

Pfarrer Heinrich kam seiner rechtlichen Aufgabe nach, führte alle neuen Mitglieder in ihr neues Ehrenamt ein und verpflichtete alle zur Amtsverschwiegenheit in einigen wichtigen Angelegenheiten. Die Zusammenarbeit im Verwaltungsrat ist erörtert und partiell neu geregelt worden. Der VWR nahm schließlich seine Arbeit auf und führte schon erste konkrete Beschlüsse durch. Alle waren schließlich an einer geordneten "Übergabe" der Ämter sowie der Zusammenarbeit im VWR unter Beteiligung des PGR interessiert.

Nicht vergessen werden dürfen unsere beiden Ersatzmitglieder Dr. Christopher Schmitt und Michael Niederreiter, die im Bedarfsfall als Nachrücker im VWR zur Verfügung stehen und dem VWR wenn nötig zuarbeiten wollen. Ebenfalls beratend steht dem VWR Helmut Krimmel zur Verfügung, wenn es um die Baumaßnahme Pfarrkirche St. Peter und Paul Oberrodenbach geht, er hatte die gesamten Maßnahmen seit 2015 begleitet.

Die Renovierungsmaßnahme dürfte nun vor dem Abschluss stehen, wir erwarten hoffentlich bald die Bilanzierung der Baumaßnahmen durch das Architektenbüro Krieg+Warth. Sodann könnte eine Endabnahme durch das Generalvikariat in Fulda sowie eine Überweisung der Schlussraten an unsere Kirchengemeinde erfolgen. Schließlich möchte der VWR unsere Kirchengemeinde über den Stand der Finanzierung informieren. Eine "Schlussoffensive" in Form von weiteren Türkollekten sowie Spendenüberweisungen wird sicherlich noch erforderlich sein. Die gelungene Baumaßnahme mit der schönen Innenausmalung der Pfarrkirche wird offensichtlich allseits sehr geschätzt.

Für den Verwaltungsrat

Pfarrer Ingo Heinrich, Andrea Helle und Helmut Krimmel


Seid gesegnet in diesem Haus!

Haussegen gewünscht?

Eine Haussegnung ist in der katholischen Tradition die bei einem Wohnungswechsel oder Einzug in ein neues Haus stattfindende Segnung. Dieser Brauch ist erstmals im Sakramentar Gelasianum Vetus (Mitte des 7.Jh) bezeugt. In vielen Gegenden war es Jahrhunderte lang Brauch, am Heiligen Abend, am Silvesterabend oder am Abend vor dem „Dreikönigstag“ alle Familienmitglieder, Haus und Wirtschaftsgebäude mit Weihrauch zu segnen.

Uns sind heute eher die Haussegnungen an Epiphanie geläufig, wenn die Sternsinger von Haus zu Haus ziehen und die Buchstaben CMB sowie die Jahreszahl über die Tür schreiben. Diese Buchstaben können als Abkürzung für die Namen der Hl. Drei Könige verstanden werden (Caspar, Melchior, Balthasar) oder aber auch als die Anfangsbuchstaben des Satzes „Christus mansionem benedicat“, was bedeutet: „ Christus, segne dieses Haus .“

Ihre biblische Grundlage hat die Haussegnung in Lk 10,5, wo es heißt:

„ Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!" Daher wird beim Ritus der Haussegnung gesagt: „ Der Friede sei mit diesem Haus und mit allen, die darin wohnen" .

Eine Haussegnung stellt die Wohnräume unter den Schutz und Herrschaftsanspruch Jesu Christi. Wenn wir unsere Wohnungen und Häuser segnen, dann öffnen wir unsere Türen sozusagen für die Gemeinschaft mit Gott und laden ihn ein, in unseren Alltag und unsere Beziehungen hineinzuwirken. Segnen bedeutet „Gutes zusagen“. Wir sagen dem Haus und den Bewohnern des Hauses Gutes zu und vertrauen uns Gott an, der uns im Leben begleitet und führt.

Sie sind herzlich eingeladen, sich mit dem Wunsch einer Haus- oder Wohnungssegnung an unser Pfarrbüro oder direkt an Pfr. Heinrich zu wenden. Wir finden eine geeignete Gelegenheit: Zum Beispiel beim Richtfest, zum Einzug in die Wohnung, beim Pflanzen eines Baumes oder wann immer es Ihnen ein Anliegen ist. Unser Pfarrer kommt gerne vorbei und erbittet mit Ihnen gemeinsam mit passenden Gebeten Gottes Segen für das Leben und Zusammensein unter einem neuen oder alten Dach. Zum Beispiel in der Küche: „Gott unser Vater, von dir kommt alles Gute. Segne die Arbeit aller, die hier in der Küche die Speisen bereiten. So können wir uns Tag für Tag um den Tisch zum gemeinsamen Essen versammeln“ . Oder im Wohnzimmer: „Gottes Geist, sei auch in unserem Wohnzimmer. Fülle diesen Raum mit Frieden und Freude aus.“

ID

Kleidersammlung am 9. Oktober

Wir freuen uns, dass wir wieder eine Sammlung am Samstag, 9. Oktober durchführen können.

Gesammelt werden gut erhaltene tragfähige Kleidung, paarweise gebündelte Schuhe, Unter-, Bett- und Haushaltswäsche sowie Wolldecken. Kleidersäcke für diese Aktion liegen bald in beiden Kirchen aus.

Bitte geben Sie Ihre Kleiderspende am 9. Oktober in der Zeit von 8 - 10 Uhr an den beiden Pfarrheimen in Ober- und Niederrodenbach ab.

Mit dem Erlös werden Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien in einer sozialen Notlage unterstützt.

Für das Team

Adolf Pretsch


Aufruf an alle Oberrodenbacher

''50 Jahre Mariengrotte''

Über Jahrzehnte hat ein 3-Personen-Team den Platz an der Mariengrotte sauber gehalten, mit Sträuchern und Blumen verschönt sowie die Bänke von Vogelschmutz abgewaschen.

Nun ist es an der Zeit, da Franz nicht mehr zugegen ist und Maria und Friedel aus gesundheitlichen und altersbedingten Gründen diese Arbeiten nicht mehr zu 100 % ausführen können, darüber nachzudenken, welches Team in Zukunft diese Arbeiten übernehmen kann oder will!

Wir würden uns freuen, wenn sich ein „ Neues Team'' finden würde, um diese Arbeiten ab Januar 2022 zu übernehmen.

Haben Sie Mut, 1 - 2x in der Woche an der Grotte nachzusehen, die Blumen und Sträucher (im Sommer) mit Wasser zu versorgen und den Platz sauber zu halten. Es müsste doch eine Freude sein, das vor über 50 Jahren Erschaffene weiterhin zu erhalten.

Melden Sie sich bitte im Pfarrbüro (50253) oder setzen Sie sich direkt mit uns in Verbindung (51598).

DANKE!

Maria und Friedel Peter


Lebendiger Advents-Kalender 2021 – „Gastgeber“ gesucht

Beim „Lebendigen Adventskalender“ treffen sich Menschen an den letzten 24 Tagen vor Weihnachten und unterbrechen um 18 Uhr ihren Alltag. Sie treffen sich vor Fenstern, Türen, Garagentoren oder auch Carports. Sie hören Geschichten, es gibt Gebete, Segensworte und manchmal auch noch Gebäck und warme Getränke. Ein „Lebendiger Adventskalender“ trägt dazu bei, Menschen in der Vorweihnachtszeit zusammen zu bringen. Sie werden eingeladen, sich miteinander der Vorbereitung auf Weihnachten zuzuwenden - Gemeinschaft und Begegnung werden ermöglicht.

Wir wollen diese abendlichen Auszeiten aus dem Alltag in diesem Jahr wieder anbieten - Gemeinschaft und Begegnung haben wir viel zu lange vermisst. Natürlich müssen wir uns dann an die im Dezember geltenden Vorgaben und Schutzmaßnahmen halten – ein tagesaktuelles Hygienekonzept wird sicher nötig sein - aber Treffen im Freien werden wohl hoffentlich stattfinden können. Und warme Getränke sind zwar schön, aber nicht unbedingt nötig - wichtiger ist das Einstimmen auf Weihnachten und die gemeinsame Vorbereitung darauf ☺ . Die Inhalte der kleinen Feier sind völlig frei gestaltbar und können ganz unterschiedlich sein.

Wenn Sie Interesse daran haben, ein Fenster zu gestalten und damit ein bisschen Freude und ein abendliches Ziel in das Leben anderer bringen möchten, dann melden Sie sich doch bitte bei Nicole Hackerschmied im Pfarrbüro – noch sind fast alle Wunschtermine zu bekommen!

ID


Kardinal Marx ruft als "#mutbürger" zur Bundestagswahl auf

Als "#mutbürger" Nummer 68 hat der Münchner Kardinal Reinhard Marx die Bevölkerung aufgerufen, sich an der Bundestagswahl zu beteiligen. Demokratie habe das Potenzial, für mehr Gerechtigkeit zu sorgen, ein rücksichtsvolles Zusammenleben zu befördern und für den Schutz von Gottes Schöpfung einzutreten, heißt es in einem Statement von ihm. Demokratie setze auf die Beteiligung aller, erinnert Marx. Damit sich diese Kraft der Demokratie entfalten könne, brauche es "unser aller Engagement", politische Vernunft und langfristiges Denken und Handeln zum Wohl der Menschen. " Dafür braucht die Demokratie unsere Stimmen - auch gegen politische Strömungen der Ignoranz, des Populismus und des Extremismus." -
Die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag findet am 26. September statt.

Aus: katholisch. de


Dank für Spenden nach Indien

Im Pfarrbrief Juli / August hatten wir über die Situation in Indien berichtet und beschrieben, wie sehr Corona dort das Leben der Menschen verschlechtert hat, sogar wenn man nicht selbst erkrankt. Ohne Krankenversicherung ist medizinische Hilfe meist schlicht undenkbar und der monatelange Lockdown hat unzählige Menschen den Job und damit die Mittel zum Leben gekostet.

So sind wir sehr froh, dass mit der Hilfe vieler Gemeindemitglieder und Rodenbacher kurzfristig 5.130,- € zusammengekommen sind, die wir zum Ende des Monats überwiesen haben. Vielen herzlichen Dank dafür!

Als Verwendungszweck haben wir alles rund um Corona genannt: Masken, Tests, Impfungen, Arztrechnungen oder auch Hilfe für Menschen, die inzwischen einfach hungern. Die Schwestern werden das Geld verantwortungsvoll und nach bestem Wissen und Gewissen einsetzen. Wir sollen Ihnen allen einen aufrichtigen Dank und die Versicherung übermitteln, dass wir alle in den täglichen Gebeten der Schwestern bedacht sind.

Zusätzlich hat uns eine Anfrage aus dem Gesundheitszentrum in Usilampatti erreicht, das durch unsere Spenden finanziert wurde und das wir 2017 miteröffnet haben. Ursprünglich aufgrund von behördlichen Auflagen für die Kinder des Kinderhauses gebaut, hat es sich sehr schnell zu einer Anlaufstelle für die gesamte Umgebung entwickelt. Da das nächste Krankenhaus mehr als 10 km entfernt ist und es keine Busverbindungen gibt, konnte so die medizinische Versorgung der sehr armen Bevölkerung entscheidend verbessert werden. Täglich werden mittlerweile bis zu 100 Patienten behandelt. Inzwischen ist zusätzlich zu den Krankenschwestern täglich ab 15 Uhr auch ein Arzt vor Ort.

Sr. Thangam, mit der wir in regelmäßigem Kontakt stehen, hat nun angefragt, ob es möglich wäre, ein Hämatologie-Analysegerät zu finanzieren, mit dem Veränderungen im Blutbild untersucht werden können. Ein solches Gerät kostet in Indien 295.000 Rupien, rd. 3.400,- €. Wir freuen uns sehr, dass wir Sr. Thangam eine Zusage geben konnten und dieses Gerät mit den Mitteln aus unseren Cocktailabenden und Privatspenden finanzieren können. So wird das Zentrum unabhängiger von weit entfernten Laboren und kann schneller helfen. Es ist schön, wenn man so direkt eine Situation verbessern kann!

Nandri ! – Danke allen, die Anteil nehmen an der Situation der Armen und Benachteiligten in Indien.

NEU und ganz modern:

Für unser Gemeindeprojekt haben wir ganz frisch eine Instagram- und Facebook-Seite eingerichtet, die Anna Scholl für uns „pflegt“ und auf der wir immer aktuell News und Bilder der Ordensschwestern und ihrer Arbeit einstellen werden – z.B. zur Zeit Aufnahmen aus dem Gesundheitszentrum. Schauen Sie doch mal rein! Sie finden den Eintrag jeweils unter „Gemeindeprojekt Usilampatti“.

Für den Ausschuss Eine Welt

Iris Derse


Pastoralverbunds-Gottesdienst an der Klosterruine Wolfgang

Wallfahrt ... - mal ortsnah?

Das heute noch als kleine unscheinbare Ruine im Bulauwald bei Rodenbach gelegene Kloster St. Wolfgang gab dem Pastoralverbund „St. Wolfgang Kinzigaue“ seinen Namen. Seit 2004 treffen sich die drei Pfarrgemeinden Christkönig Erlensee, Maria Königin Langenselbold und St. Peter und Paul Rodenbach hier jährlich einmal, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Hier wurde auch die Urkunde zur Errichtung des PV unterzeichnet.

Wie bei einer Wallfahrt kamen aus allen drei Gemeinden die Menschen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Klosterruine. Nach einem Gottesdienst unter freien Himmel gab es eine Stärkung aus Würstchen und Klosterbier (oder andere alkoholfreie Getränke) durch die Pfadfinder. Hierbei entstanden auch erste Bekanntschaften zwischen den drei Gemeinden. In den letzten Jahren mussten die Gottesdienste wegen Waldbrandgefahr oder Regenwetter in die Kirche St. Michael verlegt werden, 2020 musste er Corona-bedingt sogar ganz ausfallen.

Dieses Jahr wollen wir diese Tradition aufleben lassen und am

26. September um 11 Uhr

wieder einen gemeinsamen Open Air-Gottesdienst an der Klosterruine feiern. Auch unsere Pfadfinder werden wieder für die Verköstigung sorgen. Dieser Gottesdienst findet unter den an diesem Tag geltenden Coronaregeln statt.

Trotz der noch geltenden Einschränkungen ist es schön, sich mal wieder gemeinsam mit anderen zu treffen, gemeinsam Gottesdienst zu feiern und auch das ein oder andere Wort miteinander zu wechseln.

Wir freuen uns, Sie an der Klosterruine begrüßen zu dürfen.

Barbara Schneider, Gemeindereferentin


Männerpalaver – Von Mann zu Mann

„Kenne ich heilige Orte?“

Donnerstag, 16. September, 19.30 Uhr im Norbert-Weidlich-Haus,

Waldstr. 26, Erlensee

Für viele Pilger sind Santiago de Compostela, Mekka oder Jerusalem heilige Orte. Vor allem in den östlichen Religionen können neben Tempeln auch Berge oder Flüsse heilig sein. Und dann gibt es natürlich noch nichtreligiöse heilige Orte.

Deshalb stellen sich die Fragen: Was macht einen heiligen Ort aus? Wie bereitet man sich vor, ihn zu erreichen? Was geschieht am heiligen Ort selbst? Wie verlässt man ihn wieder? Und: Gibt es neben den Orten, die für viele heilig sind, auch meine ganz persönlichen Orte, an denen mir Heil widerfährt?

Pfarrer Andreas Weitzel


Vielen Dank und herzliche Einladung

Liebe Gemeindemitglieder in Rodenbach und Langenselbold,

ich grüße Sie herzlich aus Indien, wohin ich nach fast 2 Jahren wieder reisen konnte. Es tut sehr gut, die Familie endlich wiederzusehen! Ich werde bis Mitte September hier sein und konnte jetzt unsere, mit den Spenden zu meinem Abschied renovierte, Pfarrkirche bewundern. Es ist alles sehr schön geworden und ich bedanke mich nochmals – auch im Namen meiner Heimatgemeinde – für Ihre Unterstützung. Meine erste Messe hier war jetzt ein Festgottesdienst aus Anlass meines 25. Priester-Jubiläums, das ich mit einigen Mitbrüdern nachfeiern konnte.

Dann freue ich mich aber auch wieder auf Deutschland, denn Ende September möchte ich dieses Jubiläum, das ich eigentlich am 28. April hatte, auch dort gerne nachfeiern. Sie wissen, es war immer mein Wunsch, dieses Jubiläum noch mit Ihnen allen zu begehen und so möchte ich Sie herzlich einladen zu einem

Dankgottesdienst am 26. September um 15.30 Uhr

in der Stadtpfarrkirche Mariae Namen in Hanau.

Wir feiern gemeinsam: auch Pater George kann auf 25 Jahre Priesterdienst zurückschauen!

Anmeldungen zum Gottesdienst bitte an Pater James unter james30672@gmail.com.

Ich freue mich auf viele bekannte Gesichter und grüße Sie alle herzlich aus Indien,

Ihr Pater Edward


Rodenbacher Basteltage

Unterstützt durch die Initiative „Demokratie Leben“ Erlensee & Rodenbach veranstalten die Rodenbacher Pfadfinder zusammen mit der Hanauer Künstlerin Sanja Zivo in regelmäßigen Abständen „Basteltage“ für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien. Dabei wollen wir gemeinsam in der Natur kreativ sein.

Noch finden unsere Treffen unregelmäßig an Wochenenden auf dem Pfadfindergrundstück in Oberrodenbach (hinter dem Naturfreundehaus) statt.

Weitere Termine für unsere Basteltage werden aber bald konkretisiert.

Bei Interesse und Fragen kontaktieren Sie Sanja Zivo unter: 0170 2944330 oder Josefine Kohl unter: vorstand@dpsg-rodenbach.de

Wenn jemand keine Informationen verpassen möchte, kann er oder sie einer WhatsApp-Gruppe beitreten!

Kirchengemeinde St. Peter und Paul Rodenbach
Pfarrbüro

In der Gartel 30,
63517 Rodenbach

  Tel: 06184-50253
Fax: 06184-56816
 peter-und-paul-rodenbach@pfarrei.bistum-fulda.de
Homepage
Kirche St. Michael

In der Gartel 28, NR

  www.auftritt.de
Kirche St. Peter und Paul

Hanauer Straße 20, OR

  www.auftritt.de

© Pfarrei St. Peter und Paul Rodenbach