Pfarrbrief Nachrichten

Fronleichnam – Gottesdienst und „Prozessions-Spaziergang“

Seid, was ihr seht, und empfangt, was ihr seid: Leib Christi.

An Fronleichnam danken wir für die Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie.

Wir danken dafür, dass Jesus uns im letzten Abendmahl dieses Geschenk seiner Gegenwart und der Tischgemeinschaft mit ihm und untereinander gemacht hat.
Wir tun dies im Festgottesdienst am 3. Juni um 11 Uhr in Oberrodenbach vor unserer Pfarrkirche – in der schon im vergangenen Jahr erprobten Art und Weise mit vorheriger Anmeldung im Pfarrbüro (50253), gestellten Stühlen mit ausreichend Abstand und Masken.

Die normalerweise anschließende Prozession ist zum „Markenkern“ von Fronleichnam geworden: Nach dem Gottesdienst zieht die Gemeinde singend und betend durch die geschmückten Straßen, von einer Musikkapelle begleitet - wir zeigen, aus welcher Mitte wir leben und lassen andere schauend teilnehmen. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil gilt die Prozession auch als Zeichen für die Kirche als wanderndes Gottesvolk.

Das ist in diesem Jahr zwar nicht möglich, aber :

Traditionell hält die Fronleichnamsprozession an vier Stationen an besonders hergerichteten Altären an. Vier deshalb, weil damit alle vier Himmelsrichtungen berücksichtigt werden, denn die Prozession geht auf alte Stadt- und Flurumgänge zurück, bei denen der sakramentale Segen in die Himmelsrichtungen erteilt wurde. Da die Zahl Vier auch auf die vier Evangelien verweist, wird in der Regel an jeder Station aus einem anderen Evangelium vorgelesen.

Mindestens 3 von 4 Weg-Altären werden auch in diesem Jahr aufgebaut sein – der vierte konnte bis Redaktionsschluss noch nicht geklärt werden – und laden im Anschluss an den Gottesdienst bis 17 Uhr zum persönlichen Gebet ein. Der erste Altar steht am Glaspavillon, der zweite auf dem neuen Parkplatz hinter der Kirche und der Altar der Pfadfinder steht, wo er immer steht! Bis 15 Uhr wird auch die übliche Straßensperrung aufrechterhalten, was einen Besuch der Altäre schön entspannt macht.

An allen Altären ist ein Evangelium zu lesen oder kann mittels QR-Code sogar abgehört werden. Verschiedene Gemeindemitglieder haben die Schrifttexte und auch Fürbitten für uns alle aufgesprochen. Vergelt’s Gott allen, die sich dazu und vor allem zum Aufbau der Altäre bereit erklärt haben.

Auch unsere Pfarrkirche ist am Nachmittag geöffnet und lädt zum persönlichen Gebet ein.

Wir können nicht gemeinsam durch die Straßen Oberrodenbachs ziehen, aber wir können individuell und einzeln einen „ Prozessionsspaziergang “ machen.

Herzliche Einladung dazu! Lassen Sie uns in diesem Jahr auf diese Art und Weise „wanderndes Gottesvolk“ sein. Und nächstes Jahr machen wir wieder alles „wie immer“ – inclusive Pfarrfest!

Für das Vorbereitungs-Team , Michael und Iris Derse


Kuchen an Fronleichnam

Liebe Gemeinde, nach dem überwältigenden Erfolg des Leberkäse-Abends im September 2019 in Oberrodenbach und der langen Zeit der Verbote möchten die Messdiener in Oberrodenbach endlich mal wieder etwas für die Gemeinde und die Gemeinschaft tun. So ist die Idee aufgekommen, an Fronleichnam nach dem Gottesdienst selbstgebackenen Kuchen "to go" zu verkaufen.Also stecken Sie nicht nur den „ obligatorischen Euro “ für den Klingelbeutel ein, sondern vielleicht auch eine Tupperdose, damit Sie die erworbenen Köstlichkeiten gut nach Hause bekommen. Natürlich gibt es für die Kurzentschlossenen auch Pappteller und Alufolie.Wir freuen uns, Ihnen den Fronleichnamstag buchstäblich zu versüßen.

Für das Team, Nicole Rüfer


Einführung in einen liturgischen Dienst

Neuer Messdiener und neue Kommunionhelferin eingeführt

Als die ersten Christen miteinander Eucharistie feierten, trafen sie sich in ihren Häusern. Jeder brachte etwas mit. Offizielle Helfer waren für diese Hausgemeinschaften nicht nötig. Die brauchte man erst, als viele Christen in großen Räumen, in Kirchen, das Herrenmahl feierten. Seit damals – etwa im 3. Jahrhundert – werden Gaben nach vorne in den Altarraum gebracht: nicht nur Brot und Wein, sondern oft auch andere Lebensmittel oder Dinge aus unserem Alltag. Diese Aufgabe übernehmen die Messdiener in Vertretung der anwesenden Gläubigen.

Und auch beim Verteilen des gewandelten Brotes an die Gläubigen gibt es einen Dienst: Die Einführung des Kommunionhelferdienstes nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) war einerseits eine Notwendigkeit, weil der Kommunionempfang in den Hl. Messen ansonsten in die Länge gezogen würde, aber andererseits auch eine Ausdrucksform der "tätigen Teilnahme" des Kirchenvolks am Gottesdienst, welche die Konzilsväter wünschten.

" Alle Gläubigen sollen zu der vollen, bewussten und tätigen Teilnahme an den liturgischen Feiern geführt werden ", forderte die Kirche in der Liturgiekonstitution von 1963.

Mit dem Dienst am Altar sind Mitglieder unserer Gemeinde Helfer und Vorbild. Sie zeigen die Haltung, die jeder Christ leben soll: Diener der anderen und damit Diener Jesu zu sein.

Wir freuen uns daher sehr, dass im Gottesdienst am 16. Mai Adrian Wagner als neuer Messdiener und Annette Engels als Kommunionhelferin eingeführt wurden.

Herzlichen Dank für eure Bereitschaft und Gottes Segen für euren Dienst!

Michael Derse, PGR-Sprecher


Informationen zur Ergänzungswahl der Verwaltungsräte

Das mehrfach schon angesprochene Thema steht nun unmittelbar bevor, die Wahlen finden am Wochenende Sa./So., 19./20. Juni 2021 vor und nach den Gottesdiensten statt.

Der Wahlausschuss ist bereits aktiv und bereitet die Ergänzungswahl vor. Insgesamt 5 Kandidaten stellen sich dieses Mal zur Wahl, besser gesagt 1 Kandidatin und 4 Kandidaten.

Unser Pfarrer wird Anfang Juni noch einmal rein formal eine Einladung zur Wahl aussprechen. Wahlberechtigt sind alle in der Wählerliste erfassten Gemeindemitglieder, die am Wahltage das 18. Lebensjahr vollendet haben. Auch ein Wahlvorstand ist einberufen worden, der für die Durchführung und Auswertung der Wahl sowie die anschließende Berichterstattung zuständig ist.

Die Wahlzeiten sind festgelegt worden:

Das Wahllokal wird geöffnet im Pfarrheim OR am Samstag, 19. Juni,
in den Zeiten von 17.00 - 18.00 Uhr sowie von 19.00 - 20.00 Uhr;

außerdem im Pfarrheim NR am Sonntag, 20. Juni ,

in den Zeiten von 10.00 - 11.00 Uhr sowie 12.00 - 13.00 Uhr.

Wir befinden uns noch mitten in den Pandemiezeiten, die Sicherheitsbestimmungen sind in jedem Falle einzuhalten (Hygiene, Abstand, Atemschutz und Lüften). Diesbezüglich bitten wir um Verständnis.

Mit Blick auf diese Umstände wird die Möglichkeit zur Durchführung einer

Briefwahl dringend empfohlen , entsprechende Unterlagen erhalten Sie im Pfarrbüro zu den üblichen Öffnungszeiten. Machen Sie bitte Gebrauch von Ihrem Wahlrecht und beantragen Sie eine Briefwahl ab dem 1. Juni ! Das entsprechende Formular finden Sie auf der Rückseite dieses Pfarrbriefs oder auf der Internetseite unserer Gemeinde zum Ausdrucken.

Unsere Kandidaten freuen sich auf eine gute Wahlbeteiligung, dadurch wird auch deren ehrenamtliche Tätigkeit für unsere Kirchengemeinde aufgewertet und angemessen gewürdigt.

Für den Verwaltungsrat

Pfarrer Ingo Heinrich und Helmut Krimmel


St. Michael entdecken (3) – Der Ambo

Der Ambo (der Name kommt aus dem Griechischen:anabainein: hinaufsteigen) ist in katholischen Kirchen der erhöhte Ort, von dem aus der Lektor, der Diakon und der Priester die biblischen Lesungen, darunter das Evangelium, verkünden. Auch der Antwortpsalm, die Fürbitten und das Osterlob (Exsultet) werden von hier aus vorgetragen sowie die Predigt gehalten.

Der Ambo gehört seit der Erneuerung der Liturgie im II. Vaticanum fest zur Ausstattung des Kirchenraums. Er bildet das Zentrum des Wortgottesdienstes und weist auf die Gegenwart Christi in seinem Wort hin. In dieser Eigenschaft entspricht der Ambo als „Tisch des Wortes“ dem Altar als dem „Tisch des Brotes “. Aus diesem Grund ist der Ambo unserer Kirche aus demselben Material gefertigt wie der Altar. Damit wird der Wert des Wortes Gottes betont. Von hier sagt uns Gott sein helfendes, heilendes und tröstendes Wort für alle Situationen des Lebens zu.

Auf unserem Ambo sind die Autoren dieses Wortes abgebildet, die 4 Evangelisten bzw. ihre Symbole: Löwe, Stier, Mensch, Adler.

" Um den Thron sah ich vier himmlische Gestalten... Und die erste Gestalt war gleich einem Löwen, und die zweite Gestalt war gleich einem Stier und die dritte Gestalt hatte ein Antlitz wie ein Mensch, und die vierte Gestalt war gleich einem fliegenden Adler. Und jede der Gestalten hatte 6 Flügel und sie waren außen und innen voller Augen und sie hatten keine Ruhe Tag und Nacht und sprachen: "Heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt." (Off 4,6ff).

Diese in der Johannesvision beschriebenen Gestalten wurden später mit den 4 Evangelisten gleichgesetzt. Denn die Verfasser der Evangelien sind es, die uns die Kunde von Jesus Christus bringen, die mit ihren Augen, Ohren und ihrem Herz Christus erkannten und ihn mit ihren Worten loben. In diesen Worten können wir Gott finden.

Warum nun der Löwe für Markus und der Mensch für Matthäus?

Eine Erklärung ist diese: Es gab den Brauch, die einzelnen Kapitel eines Buches nicht mit einer Überschrift oder einer Nummer zu versehen wie heute üblich, sondern stattdessen die ersten Worte des betreffenden Buches oder Kapitels darüberzuschreiben.

Und womit beginnt das Matthäus-Evangelium?

In seinen ersten Versen stehen jede Menge Namen von Menschen, es ist der Stammbaum des Menschen Jesus von Nazareth. So ist das Zeichen für Matthäus der Mensch geworden.

Bei Markus ist es zu Beginn Johannes, der in der Wüste ruft, und das Tier der Wüste ist der Löwe.

Das erste Kapitel des Lukasevangeliums hingegen spricht von Zacharias, der im Tempel Jerusalems den Priesterdienst versieht, d.h. der dort auch opfert, vermutlich wie meist üblich, einen Stier.

Bleibt der Adler des Johannesevangeliums: Wie der Adler in die Lüfte steigt, so schwingt sich der Hymnus des Johannesevangeliums empor. Er preist das Wort aus der Höhe, der Blick ist nach oben gerichtet und das Herz schwebt in der Anbetung: „Am Anfang war das Wort - und wir sahen seine Herrlichkeit.“

Deshalb finden sich auf unserem Ambo ein

Menschenkopf, ein Löwe, ein Stier und ein Adler.

zusammengestellt von Iris Derse


Einkehrtag im Kloster Engelthal

Im November 2019 fand zum letzten Mal der Einkehrtag im Kloster Engelthal statt. Wer hätte damals gedacht, dass diese schöne Tradition für mindestens 2 Jahre unterbrochen würde. Anfang 2020 brach die Corona Pandemie über uns herein. Allerdings hatten wir gehofft, dass sich alles im Laufe des Jahres 2020 wieder normalisieren würde. Leider kam es viel schlimmer: Der geplante Termin im November musste abgesagt werden, und leider auch der nächste vorgesehene Termin im Mai 2021.

In dieser Zeit mussten im Kloster Engelthal sehr viele Veranstaltungen ausfallen, und es ist schwierig, allen Wünschen gerecht zu werden. Mutter Elisabeth hat nun den 5. Mai 2022 für uns reserviert. Jetzt hoffen wir, dass, dank der vielen Impfungen, bald wieder ein normales Leben stattfinden kann.

Bitte merken Sie sich den 5. Mai 2022 schon einmal vor in der Hoffnung, dass wir dann wieder gemeinsam einen Tag im Kloster Engelthal verbringen werden.

Bleiben Sie gesund!

Silvia Derse


Fest unserer Gemeindepatrone Peter und Paul

Petrus und Paulus sind bis heute die beiden wichtigsten Säulen der katholischen Kirche. Aufgrund ihrer herausragenden Bedeutung wurde ihnen bereits im 4. Jahrhundert ein eigenes Hochfest gewidmet, das am 29. Juni begangen wird. Vermutlich im Jahre 258 wurden nämlich beider Leichname am 29. Juni aus ihren ursprünglichen Gräbern in Rom geholt und gemeinsam in die Katakomben an der Via Appia übertragen.

Vor allem in Rom - dem Schicksalsort der beiden Apostel - hat das Fest große Bedeutung, da Petrus und Paulus auch die Stadtpatrone Roms sind. Die Römer haben an diesem Tag arbeitsfrei und feiern ihre Apostelfürsten und sich selbst mit Gottesdiensten, Ausflügen aufs Land und volkstümlichen Vergnügungen. Im kirchlichen Brauchtum spielt das Hochfest ebenfalls eine wichtige Rolle. Traditionell segnet der Papst an diesem Tag die aus der Wolle zweier Lämmer gewebten Pallien für im vergangenen Jahr ernannte Erzbischöfe. Meist werden die Pallien den Erzbischöfen auch am 29. Juni feierlich überreicht.

Die heiligen Apostel Petrus und Paulus setzten gemeinsam das Werk des Herrn fort. Auch wenn sie sehr verschieden waren. Petrus begleitete Christus seit Beginn Seines Wirkens, Paulus hat Ihn nicht einmal gesehen. Petrus war verheiratet, Paulus nicht. Petrus hat unter den Juden gepredigt, Paulus ging zu den Heiden, den nichtjüdischen Völkern. Unter den Schriften des Neuen Testamentes finden wir nur zwei Petrusbriefe. Paulinische Briefe sind uns vierzehn überliefert.

Gemeinsam ist diesen beiden großen Menschen der Märtyrertod für Christus, der ihre Liebe zum Erlöser voll und ganz bestätigt.

Auch wir wollen unsere Gemeindepatrone St. Peter und Paul mit einem

Festgottesdienst vor unserer Pfarrkirche in Oberrodenbach feiern:

am Sonntag, 27. Juni um 11 Uhr.

Hierfür bitten wir um vorherige Anmeldung im Pfarrbüro (50253).

„ Petrus hat als erster den Glauben an Christus bekannt und aus Israels heiligem Rest die erste Kirche gesammelt. Paulus empfing die Gnade tiefer Einsicht und die Berufung zum Lehrer der Heiden. Darum ehren wir beide in gemeinsamer Feier.“

(Präfation des Hochfestes).


Save the date! Gottesdienste an den Wochenenden der Firmung!

Am 4. und 11. Juli werden in unseren Pfarrgemeinden 42 junge Menschen von Weihbischof Dr. Karlheinz Diez gefirmt. Die Jugendlichen haben sich nach den Sommerferien auf einen völlig neuen und ungewöhnlichen Weg der Firmvorbereitung gemacht. Je nach der momentanen Corona-Lage trafen die Jugendlichen sich in ihren Gruppen online oder in Präsenz. Die Zeiten dazwischen wurden mit persönlichen Online-Impulsen überbrückt. Für persönlichen Kontakt und Gespräche zwischen den Jugendlichen und den Katecheten gab es das Telefon, so dass trotz Corona auch persönliche Gespräche stattfinden konnten.

Wenn die momentanen Zahlen der Infizierten auch sinken, ist die Pandemie doch noch nicht vorbei. Aufgrund der noch begrenzten Teilnehmerzahlen kann die Spendung des Firmsakramentes nicht im Rahmen des gemeindlichen Sonntagsgottesdienstes gefeiert werden. Das Sakrament der Firmung wird Weihbischof Dr. Diez in einem besonderen Firmgottesdienst den Jugendlichen spenden.

Durch die Vorgaben des Bistums von Datum und Uhrzeit für die Gottesdienste sahen wir uns gezwungen, für die Firm-Wochenenden alternative Gottesdienstzeiten zu überlegen, um jeder Pfarrgemeinde eine Eucharistiefeier an den Wochenenden anzubieten:

Sa 03.07.21 18.00 Uhr Heilige Messe NR

18.00 Uhr Wortgottesfeier OR

So 04.07.21 9.30 Uhr Heilige Messe LGS

11.00 Uhr Heilige Messe mit Firmspendung NR

Sa 10.07.21 8.00 Uhr Heilige Messe LGS

18.00 Uhr Wortgottesfeier OR

So 11.07.21 9.00 Uhr Heilige Messe NR

11.00 Uhr Heilige Messe mit Firmspendung LGS

Bitte merken Sie sich die Terminänderungen vor!

Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihr Verständnis für diese, für viele von Ihnen vielleicht ungewohnte Lösung.

Pfarrer Ingo Heinrich und Barbara Schneider, Gemeindereferentin


Gefirmt werden am 4. Juli in Rodenbach:

Aigner, Lennart Albayrak-Sobrado, Celio Bessler, Eric

Bock, Adrian Brückner, Lena-Maria Cagalj, Samuel

Fernando, Shewin Fleiner, Justus Helle, Jan

Hohage, Lorenz Kaluza, Bartosz Kempf, Smilla

Prellwitz, Erik Rohrbach, Lucia Schulze, Maja

Schwuchow, Lucas Trendel, Tim Wunder, Anna


Für eine synodale Kirche:
Gemeinschaft, Partizipation und Mission

Die Bischofssynode gibt sich ein neues Verfahren:

Papst Franziskus wird im Oktober einen synodalen Weg in drei Schritten eröffnen, der mit breiten, weltkirchlichen Konsultationen und Unterscheidungsprozessen auf die Bischofssynode zum Thema Synodalität im Herbst 2023 zuführt. Die zentrale Neuheit liegt darin, dass – ähnlich wie bereits die außerordentliche Bischofssynode zu Amazonien 2019 – die Synode nicht nur im Vatikan stattfindet, sondern vorab einen synodalen Weg zurücklegt, der aber bereits selbst Teil der Bischofssynode ist. Auf diese Weise wird die Bischofsversammlung jede Teilkirche der fünf Kontinente miteinbeziehen und sich im Dreischritt diözesan, kontinental und weltkirchlich entwickeln.

Bischof Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, hat den gestarteten dreijährigen Prozess einer weltweiten Bischofssynode begrüßt. Die Vorstellung von Papst Franziskus von einer synodalen Kirche erfahre jetzt eine sichtbare Konkretion, die vor allem von weltweiter Partizipation geprägt ist. Diese neue Form von Synodalität wird, so hofft Bätzing, einen starken Impuls und dynamische Kräfte freisetzen, um dem Thema der Synode, „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Partizipation und Mission“, gerecht zu werden. Die ausdrückliche Aufforderung aus Rom an die Bischöfe, in der ersten Phase das ganze Volk Gottes zu konsultieren, zeigt, was Papst Franziskus unter Synodalität versteht: Es geht ihm um die communio (Gemeinschaft) der Kirche, die auf einem gemeinsamen Weg ist.

Dieser in Rom angekündigte Prozess wird in Deutschland durch den bereits eingeschlagenen Synodalen Weg ergänzt. In die aktive Beteiligung in der Vorbereitung und Durchführung der römischen Bischofssynode werden auch die Erfahrungen des Synodalen Weges mit eingebracht werden.

Es ist eine große Chance für die gesamte Weltkirche, dass die Gläubigen auf den verschiedenen Ebenen des kirchlichen Lebens überall eingeladen sind, sich anhand von gemeinsamen Vorbereitungsdokumenten und Fragebögen an diesem Weg zu beteiligen.

Wir werden unsere Gemeinde über diesen angestoßenen Prozess weiter auf dem Laufenden halten.

Für den PGR

Michael Derse

weitere Infos: www.synodalerweg.de


Der Frühling ist da

und wir, die Kita „Purzelbaum“, können das schöne Wetter in unserem tollen Garten genießen. Um unseren Garten noch etwas zu verschönern, haben wir an der „LÖWER-Aktion: Kinder-Gärten für Kindergärten" teilgenommen. Dazu haben wir Hochbeete vor den Gruppenräumen aufgestellt und sie mit Tomaten, Kräutern und Erdbeeren der Gärtnerei bepflanzt. Der Elternbeirat hat zusätzlich eine Hainbuchenhecke spendiert, sodass der Außenbereich der U3- Gruppe ausgeweitet werden konnte. Herzlichen Dank für die tatkräftige Unterstützung der Mitarbeiter des Bauhofs!

Außerdem haben wir einen Teil des Nachbargartens zur Nutzung erhalten. Vielen lieben Dank an unsere Nachbarin dafür! Die grüne Gruppe hat dadurch zusätzliches Außengelände zur Verfügung, was uns die derzeitig pandemiebedingten Gruppentrennungen deutlich erleichtert. Auch dort können wir nun unseren Wunsch von eigenen Kräutern und Gemüse verwirklichen. Passend dazu können die Kinder alles in ihren Forscherbüchern der Gärtnerei festhalten.

Wir freuen uns schon darauf unsere neuen Pflanzen beim Wachsen und Pflegen zu beobachten –

die Kinder und Erzieherinnen der Kita „Purzelbaum“


Männerpastoral

Männerpalaver – Von Mann zu Mann

steht am Donnerstag, 17. Juni um 19.30 Uhr im Norbert-Weidlich-Haus in Erlensee unter dem Thema

„… Lust und Frust .“

„ Lust haben, den Anderen begehren “ wird oft als eine männliche Eigenschaft bezeichnet; Frauen werden begehrt, Männer begehren. Und dennoch leiden offenbar immer mehr Männer unter Lustlosigkeit und sind vom eigenen Sexualleben enttäuscht - wenn es denn noch eines gibt. Meistens liegt die Enttäuschung auf beiden Seiten.

Die Themen des nächsten Halbjahrs werden vorgestellt.

Bitte Mundschutz mitbringen!

Pfr. Weitzel

Kirchengemeinde St. Peter und Paul Rodenbach
Pfarrbüro

In der Gartel 30,
63517 Rodenbach

  Tel: 06184-50253
Fax: 06184-56816
 peter-und-paul-rodenbach@pfarrei.bistum-fulda.de
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In der Gartel 28, NR

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