Pfarrbrief Nachrichten

Intensivwoche zur Erstkommunion

Endlich war es so weit: Trotz Hygieneauflagen, Abstandseinhaltung und Mund-
nasenschutz durften wir uns zu unserer ersten gemeinsamen Gruppenstunde treffen. Die Freude war groß, die Kinder gespannt und die Katechetinnen aufgeregt.

Jeden Vormittag in der zweiten Schulferienwoche trafen wir uns für zwei Stunden, um unseren gemeinsamen Weg in Richtung Erstkommunion fortzusetzen.

Am ersten Tag unserer Reise verbrachten wir die Gruppenstunde mit Jesus. Wir beschrifteten eine große Gruppenkerze mit den Namen aller Kinder. Diese stellten wir in die Mitte einer großen Tuchlandschaft. Diese bestand aus Seen, Bergen und Dörfern. In einer Phantasiereise stellten sich die Kinder vor, wie Jesus früher dort gelebt haben soll - wie er betete und kranke Menschen heilte oder in Synagogen das Wort Gottes verkündete. Wo wären die Kinder am liebsten mit dabei gewesen?
Da gab es spannende Geschichten, Gebete und auch Wunder zu entdecken.

Am zweiten Tag beschäftigten wir uns mit dem Thema „Brot“. Wir pflanzten eine Schale voller Getreidekörner. Wir fragten uns, wie aus so einem kleinen Korn ein großes sattmachendes Brot werden kann und stellten fest, dass das Brot ein Symbol für Gott ist, der uns mit seiner großen Liebe „satt“ macht und erfüllt. Wir hörten die Geschichte der Brotvermehrung und waren erstaunt, was Jesus aus 5 Broten und
2 Fischen geschaffen hatte. Eines der vielen Wunder, das wir auf dem Weg unseres Glaubens entdecken. Zum Schluss verteilte Barbara Schneider für jedes Kind ein leckeres Brot. Dieses wurde am Abend zusammen mit der Familie geteilt und gegessen. Am Tisch gab es viele Dinge, die uns „satt“ gemacht haben: Brot, Liebe, Familie/Freunde, Gemeinschaft und ein gutes Gespräch.

Am dritten Tag standen im Gruppenkreis eine Schale voller Weintrauben und eine Flasche Traubensaft (symbolisch für Wein). Wir hörten den Bibeltext vom Weinstock. Dort sagt Jesus: Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben . Die Kinder gingen der Bedeutung auf den Grund. Wie eine Traube sind wir mit Jesus, dem Weinstock, verbunden. Und schon wieder erfuhren wir die Liebe Gottes, der sich als Winzer gut um die Weinreben und Traubenlese kümmert.

Im Anschluss bastelten wir an unserem Vorstellungsplakat unter dem Motto „Vertrau mir, ich bin da“ weiter. Dabei stellten wir fest: Sich selbst als Männchen zu malen, ist gar nicht so einfach. Es sind dabei tolle Kunstwerke entstanden.

Am vierten Tag stand die „Wandlung“ auf unserem Programm. Den Kindern fielen viele Sachen ein, wie sie sich selbst im Alltag verwandeln: Haare, Kleidung, Stimmung, Gefühle, Charakter usw.. Auch Jesus hat das Brot und den Wein gewandelt. In der Wandlung erfahren wir die Liebe Gottes und die Nähe zu Jesus. Wir besuchten Jesus in der Kirche. Wir lernten vor Gott klein, aber mit Gott groß zu sein und erkundeten Zeichen, Symbole, Kerzen, Figuren, den Altar, das Taufbecken und den Tabernakel. Zum Ende hin begaben wir uns in die Kapelle, lernten die Bedeutung von Maria mit dem Jesus-Kind kennen und zündeten in der Stille eine Kerze an.

Die Woche verging wie im Flug und schon waren wir am Freitag angelangt. Alle Kinder kamen heute in Begleitung eines Erwachsenen (Mama, Papa, Oma, Schwester oder Patentante), um ihre Kommunionkerze zu basteln. Es wurden Ideen gesammelt und kreativ umgesetzt. Aus Wachsplatten wurden Kreuze, Tauben, Fische, Sonnen und noch vieles mehr ausgestochen. Es sind ganz tolle Kerzen entstanden, die die Kinder zu ihrer Kommunion mitbringen werden.

Unser gemeinsamer Weg ist noch nicht zu Ende. Bis zur Kommunion treffen wir uns weiterhin, um mehr von Gott, Jesus und unserem christlichen Glauben zu erfahren.

Henri und Christine Lerch


Terminverschiebung - Erstkommunion 2021

Auf Grund der sich aktuell verschärfenden Corona-Situation haben wir beschlossen, den Termin der Erstkommunion zu verschieben.

„Kommunion“ kommt vom lateinischen Wort „Communio“ und bedeutet Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft besteht bei der Feier im Gottesdienst.

Genauso wichtig ist aber auch die Feier mit der Familie im Anschluss an den Gottesdienst. Verständlich ist der Wunsch der Eltern, diesen für die Kinder unvergesslichen Tag auch zu Hause mit der Familie feiern zu können. Durch die momentanen Vorgaben der Bundesregierung ist eine „legale“ Familienfeier aber nicht möglich.

Deshalb verlegen wir den Erstkommuniongottesdienst auf Sonntag, 3. Oktober 2021 , 14.30 Uhr in der Hoffnung, dass sich die Lage bis dahin stabilisiert hat und Gemeinschaft auch außerhalb des „www“ wieder möglich ist.

Barbara Schneider, Gemeindereferentin


Gemeindegratulation

Die bereits gestartete gemeinsame Gratulation an unsere Erstkommunionfamilien „frieren“ wir einfach ein. Alle bisher abgegebenen Beiträge bleiben in der Kasse und werden dann im Oktober berücksichtigt.

Wir wünschen allen Erstkommunionfamilien weiterhin eine gute Vorbereitung auf das Sakrament der Erstkommunion.

Für den PGR

Michael Derse


Wahlen 2021 für die Verwaltungsräte der Kirchengemeinden

Am Wochenende 19./20. Juni 2021 werden im Bistum Fulda wieder Ergänzungswahlen für die Verwaltungsräte durchgeführt; die Hälfte der Mitglieder scheidet turnusmäßig aus. In den letzten Pfarrbriefen ist darüber schon einiges berichtet worden. Nun aber wird alles immer konkreter.

Bekanntlich kümmert sich der Verwaltungsrat um die Finanzen und das kirchliche Vermögen der Pfarrgemeinde sowie um das Wohl und das Funktionieren der Kita "Purzelbaum" in OR.

Kraft Rechtslage aus dem Amt ausscheiden werden die Mitglieder Lothar PETER , Ulrich SCHNEIDER und Helmut KRIMMEL .

Im Amt verbleiben weiterhin die Mitglieder Christoph ENGELS, Andrea HELLE, und Elmar ULRICH .

Die für die Wahl notwendige Anzahl von mindestens 4 Kandidaten konnte sogar übertroffen werden, wir haben nun 4 Bewerber und eine Bewerberin.

Mit den Kandidaten

Lucia AIGNER (NR)

Michael NIEDERREITER (NR),

Dirk SCHARLAU (NR),

Dr. Christopher SCHMITT (OR) und

Ulrich SCHNEIDER (OR - kandidiert erneut),

stehen uns zuverlässige, kompetente und vertrauensvolle Personen für die Bewältigung der Aufgaben des Verwaltungsrats zur Verfügung. Diese Kandidaten werden vor der Wahl in einer Kandidatenliste noch einmal gesondert vorgestellt. Von diesen fünf können drei gewählt werden, sodass zwei als Ersatzmann/-frau (für den Bedarf) zur Verfügung stehen können und sich keinesfalls als "Verlierer" ansehen dürfen. Wir sind sehr dankbar, dass sich Menschen für ehrenamtliche Aufgaben zur Verfügung stellen wollen, und das muss auch entsprechend gewürdigt werden!

Für die Durchführung der Ergänzungswahl sind genaue Fristen und Maßnahmen vorgeschrieben. Der bestehende Verwaltungsrat kam seiner Verpflichtung zur Anordnung der Wahl sowie der Anerkennung der Wählerliste nach; ein Wahlausschuss ist durch den Pfarrer einberufen worden, der die Wahlvorbereitungen zu treffen, Maßnahmen und Fristen zu überwachen hat.

Wahlberechtigt ist jedes Gemeindemitglied, das am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat. Alle Wahlberechtigten sind in einer Wählerliste erfasst, die eine Woche lang zur Einsichtnahme im Pfarrbüro ausliegen wird und auf Wunsch eingesehen werden kann; entsprechende Hinweise erfolgen fristgerecht nach den Gottesdiensten fünf Wochen vor der Wahl. Spätestens vier Wochen vor der Wahl hat die Bekanntmachung der Kandidatenliste zu erfolgen und der Aushang muss getätigt werden. Anfang Juni 2021 wird dann der Pfarrer ganz offiziell die Einladung zur Wahl aussprechen.

Die Kandidaten wünschen sich natürlich eine hohe Beteiligung der Gemeindemitglieder an der Wahl. Das wird in dieser Pandemiezeit eine große Herausforderung bleiben. Der Briefwahl wird eine besondere Bedeutung beigemessen. Entsprechende Hinweise auf die Beantragung einer Briefwahl werden rechtzeitig erfolgen. Wir freuen uns schon auf Ihre Teilnahme an der Wahl.

Für den Verwaltungsrat

Pfarrer Ingo Heinrich und Helmut Krimmel


Frühjahrs- Kleidersammlung

in beiden Ortsteilen Rodenbach von Kolping und KAB am 17. April mit Unterstützung der evangelischen Kirchengemeinde.

Das Ergebnis spricht für sich: Zusammen in beiden Ortsteilen sind etwas über 400 Kleider- und Sachspenden an den Sammelstellen eingegangen.

Wir bedanken uns, auch im Namen derer, die Hilfe brauchen.

DANKE an die vielen ehrenamtlichen Helfer.

Für das Team

Adolf Pretsch


Firmvorbereitung 2021

Die diesjährige Firmvorbereitung geht nun schon lange einen sehr ungewöhnlichen Weg und ist geprägt von Spontanität und viel Mut zu Neuem. Sie fordert alle, Firmbewerber, Katechetinnen und Katecheten, heraus.

Aufgrund des schönen Wetters konnten die Firmbewerber sich mal wieder seit langem zu einer Präsenzveranstaltung treffen. An der Grotte in Oberrodenbach
feierten sie einen Gottesdienst unter dem Thema „Lebendige Steine sein.“

Stimmen der Firmbewerber zur Vorbereitung:

Lucia Rohrbach : „2021 ist der Firmunterricht ungewöhnlich. Wir können uns nur online oder draußen mit viel Abstand und Maske treffen. Trotzdem bin ich froh, dass wir den Unterricht machen können und ich habe auch das Gefühl von Gemeinschaft. Allerdings bekomme ich von der Schule viele Hausaufgaben auf und muss dann noch den Impuls machen. Der ist zwar meistens einfach und geht schnell, aber ich habe momentan nicht viel Freizeit.“

Anna Wunder: „ Ich finde die Firmvorbereitung trotz Corona den Umständen entsprechend gut. Die Katechetinnen meiner Gruppe bemühen sich und man merkt auch, dass sie trotz Corona versuchen, uns privat besser kennen zu lernen, wie zum Beispiel mit Telefonaten zu zweit. Etwas schade finde ich, dass wir bisher keine Chance hatten, den neuen Pfarrer kennen zu lernen. Insgesamt finde ich, dass die online Gruppenstunden interessant und organisiert gestaltet und nicht langweilig sind, obwohl man keinen richtigen Kontakt zu den anderen Firmlingen hat. Das Treffen bei der Mariengrotte fand ich gut, da wir da mehr oder weniger richtigen Kontakt hatten, trotz der Corona-Maßnahmen.“

Anfang Juli ist dieser anstrengende Weg geschafft: Die Jugendlichen bekommen am 4. Juli durch Weihbischof Dr. Karlheinz Diez die Firmung gespendet.

Barbara Schneider, Gemeindereferentin


Maiandachten und Marienaltäre –

Brauchtum im Monat Mai

Die katholische Kirche betrachtet Maria als die wichtigste unter allen Heiligen. Darum wird Maria in besonderer Weise verehrt. Aus dem farbenfrohen Aufblühen der Natur in dieser Zeit ergibt sich die Mariensymbolik des Monats Mai. Die Blumen und Blüten symbolisieren Maria in ihrer Gnadenfülle; sie wird als "die schönste Blume" besungen. Bereits seit dem Mittelalter, besonders dann vom 17. bis zum 19. Jahrhundert, entwickelte sich der Monat Mai immer mehr zum Marienmonat. In Deutschland fand die erste Maiandacht 1841 im Kloster der Guten Hirtinnen in München-Haidhausen statt.

Papst Paul VI. empfahl in seiner Enzyklika „Menso maio“ („Im Monat Mai") vom 1. Mai 1965 die besondere Verehrung Marias in diesem Monat. In der Enzyklika schreibt er, es sei „eine teure Gewohnheit unserer Vorgänger, diesen Marienmonat zu wählen, um das christliche Volk zu öffentlichem Gebet einzuladen, sooft die Nöte der Kirche oder eine drohende Weltgefahr dies verlangten".

Nöte und Gefahren haben wir zurzeit genug – in der ganzen Welt…

Wir laden alle Gemeindemitglieder daher - den Worten Papst Paul VI folgend – herzlich zu unseren Marienandachten im Mai ein.

Maria, die uns als Mensch nahesteht, gibt uns die Möglichkeit, private Anliegen im Gebet vor Gott zu tragen. Maria wird dabei nicht selbst angebetet, sondern um ihre Fürsprache bei Gott gebeten.

Unter dem Begriff Maiandacht versteht man einen Wortgottesdienst zu Ehren Marias. Die Maiandacht ist ein gemeinsames Gebet von Gläubigen, mit oder ohne Priester als Leiter.

In diesem Jahr finden die Maiandachten im Wechsel in Ober- und Niederrodenbach statt.

Die Termine sind: 02. Mai 18 Uhr OR, an der Grotte

09. Mai 18 Uhr NR, in St. Michael

16. Mai 18 Uhr OR, an der Grotte

30. Mai 18 Uhr NR, in St. Michael

Für den Liturgiekreis

Monika Namyslo


Ökumenischer Kirchentag ÖKT

Auch wenn das Programm Corona-bedingt kleiner ausfällt – der Ökumenische Kirchentag in Frankfurt ist ein Signal für das gemeinsame Engagement aller Christen. Rund 80 digitale Veranstaltungen zu Glaubens- und Vertrauensfragen, dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und der wachsenden globalen Verantwortung werden angeboten. Die Programmstruktur sieht einen zentralen Livestream, ein ÖKT-Studio, ein Vertiefungsprogramm zu den einzelnen Themen und einen digitalen Begegnungsort vor, an dem sich die Teilnehmer kennenlernen und austauschen können.

Zu den zentralen Veranstaltungen des ÖKT werden hochranginge Politiker erwartet. So haben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ihre Teilnahme zugesagt. Zudem gibt es Bibelarbeiten mit Prominenten wie Eckart von Hirschhausen, der Lyrikerin Nora Gomringer, Margot Käßmann oder Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Verfolgen kann man das Programm kostenlos auf der Internetseite des ÖKT:

www.oekt.de. Von dort aus kann man zu den Workshops, Podien und vertiefenden Angeboten wechseln.

Daneben wird der 3. ÖKT auch im Fernsehen zu verfolgen sein:

Der Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt am 13. Mai, 10 Uhr, wird live im Ersten übertragen, der Schlussgottesdienst am Sonntag, 16. Mai, 10 Uhr, live im ZDF. Ebenfalls live im ZDF wird am Samstag, 15. Mai, 11 Uhr, eine Diskussionsveranstaltung zum Thema " Abschied in Würde – Verantwortung und Schutz am Lebensende" gesendet. Zudem wird es am 15. Mai verschiedene konfessionelle Gottesdienste geben, von denen vier auf der Internetseite des ÖKT im Livestream verfolgt werden können.

Der Ökumenische Kirchentag wird gemeinsam vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken und dem Deutschen Evangelischen Kirchentag organisiert und findet zum dritten Mal statt. Das Leitwort lautet: " schaut hin ". Der erste ÖKT fand 2003 in Berlin, der zweite 2010 in München statt.

Michael Derse


Meditative Andacht „Gott ruft“ an Pfingstmontag

Ruft Gott auch heute noch? Und wenn ja, wie kann man diesen Ruf hören?

Zu einer Andachtsstunde zum Thema Berufung mit Schrift- und Meditationstexten, wunderschönen Liedern und Stille laden wir herzlich ein am

Pfingstmontag, 24. Mai, 17 Uhr in St. Michael.

Pfingsten erinnert uns auch daran, für die vielfältigen Berufungen zu danken, die der Kirche eine lebendige Gestalt geben und für weitere Berufungen zu bitten. Das Gebet um geistliche Berufungen ist eine Aufgabe, die allen Christen ans Herz gelegt wurde. In der Bibel ruft Jesus uns angesichts der großen Ernte dazu auf, für „Arbeiter im Weinberg des Herrn“ zu beten.

Mit der Andacht am 24. Mai wollen wir uns den vielen Betern anschließen, die sich rund um den Weltgebetstag für geistliche Berufungen in den verschiedensten Andachtsformen im Gebet verbunden haben. Wir freuen uns auf viele Mitbetende aus unserer Gemeinde.

Anmeldungen unter www.katholische-kirche-rodenbach.de oder telefonisch im Pfarrbüro. Auch spontanes Kommen ist möglich, so lange Platz vorhanden ist.

Reiner Uftring, Iris Derse und die „otto-group“


Pfingsten

Einladung zum Ökumenischen Gottesdienst

Pfingsten steht nicht so im Mittelpunkt wie Weihnachten und Ostern – und ist doch eines der wichtigsten Feste im Kirchenjahr. Keine Geschenke, kein Baum, keine Eier - aber der Heilige Geist!

An Pfingsten feiern wir Christen den Heiligen Geist, der alle Gläubigen weltweit erfüllt und uns verbindet.

3.000 Frauen und Männer ließen sich laut der Apostelgeschichte an diesem Tag nach der Herabkunft des Heiligen Geistes taufen. So entstand die erste christliche Gemeinschaft und wir sprechen vom „Geburtstag der Kirche“ und dem Beginn der weltweiten Mission.

Der Heilige Geist lässt Menschen einander als Brüder und Schwestern in Christus erkennen. Gottes Geist versöhnt und schafft Gemeinschaft.

" Der Heilige Geist und die Einheit der Kirche, Pfingsten und die Ökumene sind untrennbar miteinander verbunden. Zu Pfingsten gehört das Gebet um die Herabkunft des Geistes Gottes, der uns die volle, sichtbare Einheit der Kirche schenkt".

So wollen auch wir uns in guter Tradition in diesem Jahr wieder an Pfingstmontag im gemeinsamen Gebet verbinden. Wir laden herzlich ein zu einem

Ökumenischen Pfingstgottesdienst

am 24. Mai um 11 Uhr in St. Michael

Corona bedingte Anmeldungen hierfür bitte unterwww.katholische-kirche-rodenbach.de oder während der Bürozeiten im kath. Pfarrbüro (50253).

Leider ist das Platzangebot begrenzt, aber wir alle können uns im Gebet um das Wirken des Heiligen Geistes verbinden:


Herr, Jesus Christus, du hast gebetet:

Lass alle eins sei, wie du, Vater, in mir bist, und ich in dir.

Wir bitten dich um die Einheit deiner Kirche.

Zerbrich die Mauern, die uns trennen.

Stärke, was uns eint, und überwinde, was uns trennt.

Gib, dass wir die Wege zueinander suchen.

Führe den Tag herauf, an dem wir dich preisen können

in der Gemeinschaft aller Gläubigen.

Amen


Fronleichnam – „ Fest des allerheiligsten Leibes und Blutes Christi“

Fronleichnam - »Leib des Herrn«, dieser Begriff leitet sich ab von den mittelhochdeutschen Wörtern vron (Herr, Herrschaft) und lichnam (Leib). Im modernen Sprachgebrauch ist der Name des Feiertags immer wieder verwirrend, denn er hat weder etwas mit Fron im Sinne von Arbeit und Zwang noch mit Leichnam als totem Körper zu tun.

Das Gegenteil ist der Fall: An Fronleichnam steht die lebendige Gegenwart Jesu Christi im Mittelpunkt. Es ist ein Fest der Dankbarkeit für seine leibliche Gegenwart in Brot und Wein und für die Gemeinschaft der Gläubigen mit ihm im Abendmahl. Fronleichnam zählt zu den sogenannten Ideenfesten. Im Gegensatz zu Festen wie Weihnachten oder Ostern, an denen ein konkretes Geschehen aus dem Leben Jesu gefeiert wird, steht bei den Ideenfesten eine Glaubenswahrheit im Mittelpunkt.

„ Seid, was ihr seht, und empfangt, was ihr seid: Leib Christi. “,

so hat es Augustinus ausgedrückt. An Fronleichnam zeigen wir, aus welcher Mitte wir leben, und lassen andere schauend teilnehmen – normalerweise auch mit einer Prozession, in der wir den Leib des Herrn durch unsere Straßen tragen und um seinen Segen bitten. Das geht auch dieses Jahr leider nicht.

Aber auch in einem Gottesdienst vor St. Peter und Paul können wir unseren Glauben bekennen! Herzliche Einladung daher zum

Festgottesdienst am 3. Juni um 11 Uhr

in Oberrodenbach vor unserer Pfarrkirche – in der schon im vergangenen Jahr erprobten Art und Weise mit vorheriger Anmeldung im Pfarrbüro (50253), gestellten Stühlen mit ausreichend Abstand und Masken.

Lassen Sie uns gerade an diesem Festtag dankbar die Gemeinschaft feiern, die Jesus Christus uns geschenkt hat.


Aufruf der deutschen Bischöfe zur Pfingstaktion von Renovabis 2021

Liebe Schwestern und Brüder,

die Erde schreit auf, weil sie missbraucht und verwundet wird. So drastisch beschreibt Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato si’“ die Situation unseres Planeten. Auch im Osten Europas gibt es viele Wunden: Die anhaltende Strahlenverseuchung in Belarus und der Ukraine durch die Tschernobyl-Katastrophe, die hohe Luftverschmutzung in Polens Kohlerevieren oder die Mülldeponien in Albanien sind nur einige Beispiele. Allmählich aber spüren viele Menschen, wie sehr wir uns durch die Zerstörung der Umwelt selbst schaden: Wir betrügen uns um saubere Luft, trinkbares Wasser und fruchtbaren Boden. Besonders leiden darunter stets die Armen.

„DU erneuerst das Angesicht der Erde. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung“: Mit diesem Leitwort richtet die diesjährige Pfingstaktion von Renovabis den Blick auf die ökologischen Probleme und Herausforderungen im Osten Europas. Die Covid-19-Pandemie hat uns einmal mehr unsere Verletzlichkeit gezeigt – und auch wie abhängig unsere Gesellschaften voneinander sind. Wir alle bewohnen ein gemeinsames Haus, wie Papst Franziskus immer wieder formuliert. Deshalb sind wir gemeinsam gefordert, die Schöpfung zu bewahren. Gerade auch die Christen wissen sich hier berufen. Denn der Glaube an „Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde“ verbindet uns in Ost und West und überall auf der Welt. Wir im Westen werden dabei beschenkt durch eine reiche Schöpfungsspiritualität, die in den orthodoxen und katholischen Kirchen des Ostens gepflegt wird. Nehmen wir gemeinsam unsere Verantwortung wahr! Wir Bischöfe bitten Sie herzlich: Unterstützen Sie die Menschen in Mittel-, Südost- und Osteuropa durch Ihr Interesse, Ihr Gebet und eine großzügige Spende bei der Kollekte am Pfingstsonntag.


KiTa Purzelbaum

Unser gemeinsamer Weg bis Ostern

Mit Beginn der Fastenzeit haben wir, die Kita Purzelbaum, uns die Zeit genommen, mehr über Jesus und die bevorstehenden Feiertage zu erfahren. In den einzelnen Gruppen haben wir in wöchentlichen Vorlesekreisen ausgewählte Geschichten der Bibel gehört, und wir sind spannenden Fragen rund um Jesus auf den Grund gegangen. Zudem haben wir die katholische Kirche St. Peter und Paul in Oberrodenbach besucht und sie von innen besser kennengelernt.

Ein besonders schönes Erlebnis war es für uns, am 26. März Pfarrer Heinrich in unserer Einrichtung begrüßen zu dürfen.

An diesem Tag haben wir gemeinsam über Palmsonntag gesprochen, und unsere selbstgebastelten Palmsträuße wurden von ihm gesegnet.

Mit Beginn der heiligen Woche haben wir das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern nachgespielt und deshalb Fladenbrot untereinander geteilt und Traubensaft dazu getrunken.

Am Gründonnerstag haben wir abschließend die versteckten Osternester gesucht.

das „Purzelbaum-Team“

Kirchengemeinde St. Peter und Paul Rodenbach
Pfarrbüro

In der Gartel 30,
63517 Rodenbach

  Tel: 06184-50253
Fax: 06184-56816
 peter-und-paul-rodenbach@pfarrei.bistum-fulda.de
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Kirche St. Michael

In der Gartel 28, NR

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Kirche St. Peter und Paul

Hanauer Straße 20, OR

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