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Kirchen und Pfarrheime

Pfarrbrief Nachrichten

Dank an Pater James und Helmut Krimmel

Ehrenurkunde des Bistums Fulda mit Verleihung der Sturmiusmedaille an Helmut Krimmel

 

Im Rahmen des Wiedereröffnungsgottesdienstes unserer Pfarrkirche wurde unser stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender Helmut Krimmel sehr überrascht:

Nach seiner Rede, mit der er sich im Namen der Pfarrgemeinde bei allen Mitwirkenden der langjährigen Renovierungsarbeiten bedankt hatte, ergriff der Sprecher des Pfarrgemeinderats Michael Derse das Wort und merkte an, dass zwei Personen bei diesen Dankesworten zu kurz gekommen seien.

Er führte aus:

Ein besonderer Dank gebührt Pater James. Er war häufig der Motor hinter allem, viele Ideen und Gestaltungen gehen auf ihn zurück. Ganz früh hat er schon die Idee aufgegriffen, einen behindertengerechten Zugang zu ermöglichen und diese Idee weiterentwickelt zu dem Platz hinter der Kirche, der nun entstanden ist. Auch der neue, wunderschöne Ort für das wertvolle Vortragekreuz über dem Altarraum war eine seiner Ideen und die technische Ausstattung wurde maßgeblich von ihm zukunftsfähig geplant.

Dass unsere Pfarrkirche ein so stimmiges Gesamtwerk geworden ist, haben wir zum großen Teil Pater James zu verdanken:

Wenn man Künstler wochenlang bei sich aufnimmt und sie mitversorgt, wenn man jeden Handwerker und Lehrling beim Namen kennt, wenn man einen Bau betreut, als wäre es das eigene Haus, dann entsteht eine besondere Atmosphäre auf einer Baustelle, die das Beste aus jedem herausholt. Und das Ergebnis ist unsere wunderschöne Kirche.

Die Gestaltung unserer Pfarrkirche wird immer mit seinem Namen verbunden sein. Vielen herzlichen Dank für alles.

 

Die zweite Person, der man unbedingt ausführlicher danken musste, war Helmut Krimmel selbst. Was er in seiner Funktion als Verwaltungsratsmitglied an Zeit, Energie, Kraft, ja zum Teil sogar Gesundheit in den letzten 5 Jahren in unsere Pfarrkirche gesteckt hat, ist immens. Wie viele Kilo Papier bzw. Gigabyte an Dateien mit all den Kostenvoranschlägen, Rechnungen, Beschlussvorlagen und Bewilligungsbescheiden von ihm bearbeitet wurden und wie viele Stunden er am Telefon verbracht hat, um mit dem Architektenbüro, Fulda oder Handwerkern zu sprechen, ist nicht zählbar.  Er hat wirklich einen Vollzeitjob erledigt und das alles ehrenamtlich.

Helmut Krimmel ist aber nicht nur ein Verwalter, sondern hat immer auch das Pastorale im Blick.

Seit Jahrzehnten engagiert er sich in unserer Gemeinde:

Er war schon sehr früh Mitglied des Eine Welt Ausschusses, der damals noch Ausschuss für Mission Entwicklung Frieden hieß.

Er hat sehr lange und übernimmt auch heute noch vertretungsweise den Küsterdienst. Er ist als Verbindungsmitglied des Verwaltungsrats bei allen PGR-Sitzungen dabei.

Und er bereitet seit vielen Jahren Andachten wie Eucharistische Anbetungen, Marienandachten, Andachten in der Fastenzeit und häufig auch die Laudes am Mittwoch mit vor. Ein solch vielseitiges und langjähriges Engagement ist einer besonderen Würdigung wert:

 

Helmut Krimmel wurde daher am Ende des Gottesdienstes von Weihbischof Dr. Diez für seine Verdienste für unsere Pfarrgemeinde die Ehrenurkunde des Bistums Fulda zusammen mit der Sturmiusmedaille, der höchsten Auszeichnung für Laien, überreicht.

 

Wir bedanken uns herzlich bei Helmut Krimmel für sein langjähriges Dasein für unsere Gemeinde, für das Übernehmen von Verantwortung, für seine Verlässlichkeit und Loyalität und seinen immer spürbaren und ansteckenden Optimismus.

„Wir schaffen das - gemeinsam“, ist ein immer wieder von ihm gehörter Satz, der Mut macht und weitermachen lässt.

Vielen Dank für alles,
lieber Helmut!

Iris Derse


„Jesus, erzähl uns von Gott“ - Erstkommunion 2020

Die Corona-Pandemie hatte auch Auswirkung auf die Erstkommunionvorbereitung der Kinder unserer Pfarrgemeinde.

Sehnsüchtig warteten die Kommunionkinder auf ihren großen Tag, auf den sie sich lange vorbereitet und gefreut haben. Dieser Tag, an dem Jesus Christus im Brot zum ersten Mal ganz nah zu den Kindern kommt, musste in diesem Jahr verschoben werden.

Am 19. September ist es jetzt aber endlich so weit. Es wird nicht der Gemeindegottesdienst der vergangenen Jahre und auch das große Familienfest mit vielen angereisten Verwandten ist nicht möglich -  aufgrund der Corona Situation wird dieser Gottesdienst ausschließlich von den Kommunion- Familien gefeiert werden.

Aber vielleicht ist es auch eine Chance, sich nicht so sehr auf das große Fest zu konzentrieren. Vielleicht können die Kinder und ihre Familien im kleinen Rahmen eher für sich erleben, was es heißt, zur Kommunion zu gehen. In normalen Jahren ist die Kommunionvorbereitung vor allem auch ein Entdecken der Gemeinschaft in der Gemeinde, nun vielleicht ein Entdecken des Vorbereitens und Betens innerhalb der Familie.

Wir wünschen unseren Erstkommunionkindern, dass sie am 19. September und immer wieder erfahren dürfen:

Gott kommt mir ganz nah, er ist immer bei mir und begleitet mich.

Bitte schließen Sie die Kinder und ihre Familien in Ihr Gebet mit ein, dass sie Christus als Freund für ihr Leben wählen und behalten.

Pater James

Wir gratulieren unseren Erstkommunionkindern 2020

 

Alessa Basile

Christian Förster

Natalia Kaluza

Matteo Kaufeld

Jan Krüger

Moritz Mühl

Thorben Nienhaus

Jaron Peterseim

Maila Richter

Laura Rohn

Emil Rostkovius

Klara Simon

 

Der Rosenkranzmonat Oktober

Zwei Monate im Jahr sind in besonderer Weise der Verehrung Marias zugeordnet:

der Marienmonat Mai und der Rosenkranzmonat Oktober.

Im Rosenkranzgebet wird eine lange Volksfrömmigkeit, beginnend im 11./12. Jhdt., bis zum heutigen Tag weitergeführt.

Das Gebet lässt uns Marias Leben mitgehen, dessen Inhalt Christus war, und ist so im Tiefsten ein Christusgebet. Jedes Gesetz des Rosenkranzes dient der Betrachtung eines Geheimnisses aus dem Leben Jesu, beginnend mit dem Gebet um die drei Göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe. Die mit Perlen versehene Schnur bzw. Kette mit einem Kreuz führt den Betenden zu innerer Ruhe und Sammlung, um Gottes Stimme hören zu können. In diesem Gebet können wir die Hoffnungsgemeinschaft mit Maria, der Mutter aller Glaubenden, spüren.

Im Beten Perle um Perle wird die tiefe Botschaft lebendig durch die Bilder, die ich von Maria kenne: Bilder von der Verkündigung ihres Kindes; Maria als junges Mädchen fragend, Ja-sagend zu Gott; Bilder von Weihnachten, der Geburt Jesu, staunend und stolz auf das Kind in ihrem Arm, bis sie ihren toten Sohn hält, den man ihr in den Schoß gelegt hat. Und Gott mutet ihr zu, den Tod des Sohnes auszuhalten, ja, er traut Maria einiges zu, denn er weiß, dass sie die Kraft hat, ihren Weg weiterzugehen.

 

So will Gott auch uns Mut machen im Rosenkranzgebet - auch am tiefsten Punkt auszuhalten und weiterzugehen wie Maria. Ja, Maria, wir bewundern deinen Glauben und dass du dich ganz in Gottes Hände gegeben hast. Und manchmal wünschen wir uns, wir wären so stark wie du und hätten ein solches Vertrauen in Gott …

Wenn wir auch in diesem Oktober nicht zu gemeinsamen Rosenkranzandachten zusammen kommen werden, so können wir uns dennoch im Gebet verbinden und es füreinander beten.

Ob privat oder gemeinschaftlich - das wiederholte Beten einzelner Sätze im Rosenkranz ist letztlich eine zeitlose Form des Gebets, das innere Ruhe zu schenken vermag. Probieren Sie es doch einmal aus!  Sie finden das Gebet mit allen Erklärungen im Gotteslob unter der Nr. 4.

 

Schwere Krise gemeinsam meistern

Die Corona Pandemie stellt den Monat der Weltmission auf den Kopf. Gäste aus der Weltkirche werden im Oktober nicht nach Deutschland reisen können. Aktionen wie Solidaritätsessen u. ä. können in den Gemeinden nicht stattfinden. Was das Hilfswerk aber vor allem beschäftigt, sind die Auswirkungen für die Menschen, die nicht über die Mittel verfügen, um wirksam auf die Pandemie zu reagieren.

In vielen der ärmsten Länder stehen die kirchlichen Partner vor der Herausforderung, diese schwere Krise zu meistern. Dort ist es meist die Kirche, die, so gut sie kann, auf die medizinischen und pastoralen Bedürfnisse der Menschen eingeht. Die Auswirkungen von Covid 19 verstärken Spannungen und Gewalt; der soziale Friede ist gefährdet.

Deshalb steht der Weltmissionssonntag 2020 am 25. Oktober unter dem Motto „Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt“. Der Monat der Weltmission ist eine Zeit des voneinander Lernens, des füreinander Betens und des miteinander Teilens.

Die Solidaritätskollekte am Weltmissionssonntag ist für die Kirche in den ärmsten Regionen der Welt überlebenswichtig. Ohne sie wäre die diakonische und pastorale Arbeit vielerorts nicht möglich. Aufgrund der Corona Pandemie werden viele Gemeinden weltweit keine Kollekte halten können. Der Solidaritätsfonds, der die ärmsten Diözesen im nächsten Jahr unterstützen soll, droht deshalb leer zu bleiben. Die Kollekte am Weltmissionssonntag lebt von der Bereitschaft aller, das zu geben, was sie können, um einen Unterschied zu machen. Machen Sie mit, wenn es Ihnen möglich ist!

Für den Ausschuss Eine Welt

Michael Derse

 

Kirchenchor

Der Vorstand des Kirchenchors hat in seiner Sitzung am 31. August beschlossen, dass bis zum Jahresende keine Kirchenchorproben stattfinden. Darüber hinaus entfallen alle Mitgestaltungen der Gottesdienste sowie das vorweihnachtliche Konzert.

 

Wir wünschen allen Gemeindemitgliedern gute Gesundheit und hoffen sehr, dass sich die Corona-Situation im nächsten Jahr bessert.

Christine Wanzke