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Kirchen und Pfarrheime

Pfarrbrief Nachrichten

Rorate-Messen und Lichterandachten

In dunklen Dezembernächten feiern viele Gemeinden früh am Morgen oder spät am Abend Rorate- und Lichtermessen:

Nur von Kerzen erleuchtet weisen die besinnlichen Gottesdienste auf die erwartete Ankunft des Herrn hin. Symbolisch wartet die Gemeinde in der dunklen Kirche auf das Kommen des Lichts, auf Christus.

Taut, ihr Himmel, von oben, ihr Wolken, lasst Gerechtigkeit regnen!“ – voll Hoffnung richtet sich in der Adventszeit der Blick mit den Worten des Propheten Jesaja auf die Erlösung: „Die Erde tue sich auf und bringe das Heil hervor!“ (Jesaja 45, 8). Die lateinischen Worte, mit denen diese Stelle beginnt, wurden bereits früh in der Liturgie verwendet: Bereits im vierten Jahrhundert sind Wechselgesänge belegt, in denen die lateinischen Worte „Rorate caeli“ („Tauet, Himmel“) als Kehrvers dienten.

Auch wir laden herzlich zu Rorate-Messen und Lichterandachten (gestaltet vom Liturgieausschuss) ein. Die genauen Zeiten entnehmen Sie bitte dem „Fahrplan durch den Advent“ oder der Gottesdienstordnung.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Registrierung der Teilnehmer erfolgt am Eingang der Kirche. Kommen Sie daher bitte nicht zu knapp. Herzlichen Dank!


„Adventstürchen -

30 Minuten Auszeit am Freitagabend“

– dazu laden wir herzlich ein an den Freitagen im Dezember. Die Fenster des Lebendigen Adventskalenders bleiben in diesem Jahr leider geschlossen - die Einhaltung der Schutzbestimmungen wäre einfach nicht zu garantieren gewesen. Aber für unsere Kirchen haben wir ein Hygienekonzept und können die Abstände gewährleisten – also laden wir an den Freitagen um 18 Uhr zu „Türen ins Adventswochenende“ in St. Michael ein. Alle sind herzlich willkommen!

Anmeldungen sind für diese Abende nicht erforderlich – wir werden die Namen und Tel.-Nummern der Teilnehmer am Eingang der Kirche erfassen, um auch eine spon­tane Teilnahme zu ermöglichen. Bitte kommen Sie daher nicht zu knapp und haben Sie auch Verständnis, wenn die Kirche eventuell voll sein sollte. Ordner werden die Plätze anweisen, damit die Abstände gewahrt bleiben und das Tragen einer Maske ist erforderlich (Gesichtsvisiere sind leider nicht erlaubt).


Freitag, 4. Dezember – Taizé-Abendimpuls

Taizé – ein Begriff, der für Gebet, meditative Gesänge und Ökumene steht. Taizé-Gebetsstunden auf Kirchen- und Katholikentagen sind regelmäßig wegen Überfüllung der Kirchen geschlossen. Wie erklärt

man einen Ort, von dem so viele anders wegfahren, als sie hingekommen sind? Denn eigentlich ist es doch nur ein Ort, an dem sich Tausende von Menschen, besonders junge Leute, treffen und gemeinsam beten und singen. Der Gründer Frère Roger hatte sich in den Siebzigerjahren ein Ziel gesetzt: ein Leben in Gemeinschaft ver­schiedener christlicher Konfessionen. Mittlerweile sind dort jede Woche Tausende von Menschen aus bis zu 70 Nationen. Gemeinsam wird dreimal täglich in der Kirche der Versöhnung mit den typischen Wiederholungsgesängen gebetet und so ein tiefes Gefühl der Gemeinschaft erzeugt. In unserer Gemeinde hat der Projektchor in den vergangenen Jahren die Faszination dieser Lieder aufgegriffen. Jetzt im Advent hätte es wieder einen Taizé-Abend gegeben, der uns zum betenden Mitsingen ein­geladen hätte. Singen können wir in diesem Jahr nicht – aber die Gesänge abspie­len, zuhören, zur Ruhe kommen und beten können wir! Für Freitag, 4. Dezember um 18 Uhr laden wir daher zu einem Taizé-Abendimpuls in die von Kerzen beleuchtete St. Michaels-Kirche ein.

Wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn.“ Unter dieser Überschrift aus dem Prophetenbuch des Jesaja treffen wir uns zu einer guten halben Stunde mit medita­tiver Musik, kurzen Texten und Gebet. Wir laden herzlich ein, den Klängen der Lieder zu lauschen, abzuschalten, die Gedanken zu entfalten und vielleicht in ein Gebet zu finden. Für das Vorbereitungs-Team,

Iris Derse


Freitag, 11. Dezember – „Advent auf jedem Kontinent“

Verreisen bietet sich in diesem Winter nicht so an… die Ferien werden wir wohl alle brav daheim verbringen. Aber wir können ja ein bisschen virtuell reisen 😊.

Am 11. Dezember um 18 Uhr in St. Michael öffnen unsere Messdiener für uns alle ein paar Fenster zur Welt und schauen, wie auf anderen Kontinenten der Advent gestaltet wird. Wir freuen uns auf viele „Zuschauer“.

Für das Messdienerteam

Sybille Scholl und Iris Derse


Freitag, 18. Dezember – „Ankommen“

Adventsaktion für junge und jung gebliebene Menschen.

Wir sind Sarah, Sophia, Leonie, Theresa, Jonathan, Luisa und Elena. Als ökumenisches Team aus Studierenden und Schü­lerinnen möchten wir dieses Jahr gemeinsam mit dir einen Blick auf Weihnachten werfen. Dazu bist du ganz herzlich am 18. Dezember um 18 Uhr in die Kirche St. Michael in Nieder­rodenbach eingeladen.

Seit diesem Jahr hat sich vieles in unserem Alltag verändert.

Wir müssen mehr Verantwortung übernehmen, uns flexibel zeigen und Herausfor­derungen meistern und ehe wir uns versehen, steht plötzlich Weihnachten vor der Tür.

Und auch die Feiertage in diesem Jahr werden sicherlich nicht so ablaufen, wie wir sie uns vorgestellt haben. Trotzdem soll das Wunder von Weihnachten nicht zu kurz kommen.

Zum Auftakt der Weihnachtsferien möchten wir uns daher gemeinsam mit euch an einem Abend (ca. 45 Minuten) Zeit nehmen, um ein Stück weit „anzukommen“: Ankommen bei Jesus, aber auch bei uns selbst. Lass dich überraschen! Und bring dein Handy mit – das wird an diesem Abend gebraucht ☺.

Wir freuen uns auf euch und wünschen allen ein gutes Durchhaltevermögen für die letzten Schultage vor den Ferien. Für das Team

Elena Otto


Beichtgelegenheit vor Weihnachten

Manches von dem, was geschehen ist, kann ich nicht mehr ändern, manches geht mir nach und belastet mich. Wir sind eingeladen, damit vor Gott zu kommen. Und wir dürfen befreit, erleichtert wieder nach Hause gehen, denn das Beichtsakrament gibt uns die Zusage: Du darfst neu beginnen, neu anfangen.

Die Möglichkeit zur Beichte besteht jederzeit.

Bitte melden Sie sich bei Pfarrer Heinrich für einen persönlichen Termin.


Gottesdienste an den Weihnachtstagen

Liebe Gemeindemitglieder,

die diesjährigen Weihnachtstage werden anders sein, als wir es gewohnt sind. Zum einen ändern sich unsere traditionellen Gottesdienstzeiten an Heiligabend, da wir uns unseren Pfarrer mit Langenselbold teilen.

Zum anderen können wir unsere Kirchen nicht so füllen, wie es sonst an hohen Feiertagen üblich ist. Daher müssen wir alle Rücksicht nehmen, um möglichst vielen Gemeindemitgliedern die Teilnahme an wenigstens einem Gottesdienst an den Weihnachtstagen zu ermöglichen.

Wir bitten Sie also herzlich, diese Tage als ein „Gesamtpaket“ zu sehen und sich nur zu einem Gottesdienst anzumelden. Die Uhrzeiten und Orte finden Sie in der Gottes­dienstordnung. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme.

Für den PGR Michael Derse


Advent und Weihnachten 2020 in den Familien

So lange ich denken kann, ist es Tradition, dass man das Weihnachtsfest als Familie zu Hause und in einem Gottesdienst in der Kirche feiert. Die Kinderkrippenfeier an Heilig Abend ist eine lieb gewordene Tradition.

Was heißt jedoch Tradition? Tradition kommt aus dem Lateinischen und heißt: hinüber – geben. Wir Christen geben in Erzählungen, gemeinsamen Feiern und im Austausch unseren Glauben an unsere Kinder weiter. Das ist meiner Meinung nach so wichtig, dass es auch unter den Bedingungen, die uns Corona vorgibt, nicht unter­gehen darf.

Wir können Weihnachten nicht feiern wie jedes Jahr, ich glaube, das versteht jeder. Jedoch sind Sie uns als Familien wichtig und wir möchten mit Ihnen und Ihren Fami­lien gemeinsam die Advents- und Weihnachtszeit gestalten. Präsenzveranstaltungen sind im Moment schwierig, deshalb lade ich Sie ein, mit

Ihrer Familie gemeinsam zu Hause den Advent mit Basteln, Vorlesen und Gottesdienst-Feiern zu gestalten. Denn in einem Kanon heißt es „Wenn viele Menschen, an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.“ Für mich heißt das aber auch: Wenn viele an vielen Orten das Gleiche feiern, sind sie eine große Gemeinschaft.

Wenn Sie möchten, können Sie per Email jede Woche einen adventlichen Newslet­ter von mir bekommen. Schicken Sie mir direkt (Barbara.schneider@bistum-fulda.de) Ihre Email und ich werde Sie in den Verteiler mit aufnehmen.

Weiterhin laden wir Sie - jedoch unter den vorgegebenen Hygienemaßnahmen - ein,

über die Weihnachtsfeiertage an einer Wortgottesfeier für Familien mit Kindern

teilzunehmen. Wir haben zusätzlich zu den normalen Gemeindegottesdiensten an
Weihnachten zwei Feiern für Familien in Niederrodenbach geplant und laden Sie

dazu sehr herzlich ein: an Heilig Abend um 15 Uhr und am ersten Feiertag um 16 Uhr.

Wie Sie wissen, kann nur eine begrenzte Anzahl von Personen teilnehmen. Deshalb

bitten wir Sie, sich im Pfarrbüro (06184/50253) anzumelden.

Wir wünschen Ihnen allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit mit und in

Ihren Familien.

Barbara Schneider, Gemeindereferentin


Sternsingeraktion 2021

Sternsingen – aber sicher!

Mit Corona hat eine neue Lebensrealität Einzug gehalten bei uns und überall auf der ganzen Welt. Sie ist geprägt von Rücksicht aufeinander und Abstand voneinander, vom Einhalten vieler Regeln und vom Durchhalten, auch wenn manches schwerfällt. Ihre Auswirkungen stellen uns alle vor ganz neue Herausforderungen. Dennoch – oder auch gerade deswegen – organisieren wir derzeit die kommende Sternsinger­aktion in unserer Gemeinde. Gerade in diesen unsicheren Zeiten ist es so wichtig, dass die Sternsinger ihren Segen auch diesmal zu den Menschen bringen und für diese sowie für die benachteiligten Kinder in der Einen Welt zu einem echten Segen werden! Der Segen der Sternsinger wird für die Menschen unserer Gemeinde ein wichtiges Zeichen für Hoffnung, Zuversicht und Zusammenhalt sein. Danach sehnen sich viele ganz besonders – Familien, ältere Menschen und all jene, die nur ganz selten Besuch bekommen. Beim Blick auf die Auswirkungen der Pandemie wird diese Hilfe umso wichtiger. Der Anstieg ausbeuterischer Kinderarbeit, drohende Hungersnöte, kollabierende Gesundheitssysteme, absehbare Probleme in den Bildungssystemen

– weltweit besteht die große Gefahr, dass die Folgen der Pandemie erheblich sein werden. Die Hilfe der Sternsinger ist gefragt!

Uns allen ist klar, dass wir dabei nicht auf die gewohnten Routinen zurückgreifen können, dass die Aktion völlig anders wird als in den Vorjahren und dass wir zahl­reiche Regeln und Vorgaben berücksichtigen müssen.

„Sternsingen – aber sicher!“

Unter diesem Leitgedanken wollen wir gemeinsam mit Mädchen und Jungen, Fami­lien und freiwilligen Mitgliedern unserer Gemeinde auch diesmal den Segen zu den Menschen bringen und Spenden für benachteiligte Kinder in aller Welt sammeln!

Mit Maske,

mit einer Sternenlänge Abstand,

mit einer kontaktlosen Spendenübergabe und

Desinfektionsmittel und Handschuhen im Gepäck.

Wir als Vorbereitungsteam bereiten uns sehr intensiv und gewissenhaft auf diese besondere Aktion vor. Ein Hygienekonzept liegt vor, die Abläufe von Vorbereitung und Aktion sind an die geltenden Corona-Regelungen angepasst und auf manch
Lieb gewonnene Tradition müssen wir schweren Herzens verzichten: z. B. auf das Singen an den Türen und auf ein gemeinsames Mittagessen.

Habt ihr, Kinder und Jugendliche oder Sie als Familie oder Erwachsener, Lust sich

einen Nachmittag Zeit zu nehmen und in eurem/Ihrem Wohngebiet den Segen der

Sternsinger zu den Menschen zu bringen?

Wenn viele kleine Gruppen losziehen, haben wir die Möglichkeit, vielen Menschen

den Segen Gottes für 2021 nach Hause zu bringen.

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich doch bitte bei

Angelika Niederreiter (angelikaniederreiter@gmail.com) oder Barbara Schneider (barbara.schneider@bistum-fulda.de).

Wir beantworten Ihnen gerne alle Ihre Fragen.

Weitere Informationen zu der Aktion und den Corona Regeln finden Sie auch auf der

Homepage des Kindermissionswerkes: www.sternsinger.de

Wir freuen uns, wenn ihr/Sie bei der kommenden Aktion als Segensbringer dabei

seid.

Gemeinsam schaffen wir das sicher!

Angelika Niederreiter und Barbara Schneider, Gemeindereferentin


Seniorenkreis Niederrodenbach

Liebe Senioren,

eine lange Zeit, viele Monate ist es her, dass wir das letzte Mal in unserer frohen

Runde beisammen sein konnten. Dies schmerzt uns alle SEHR. Wie sehr vermissen

wir die vertrauten Gespräche und das herzliche Miteinander...

Deshalb soll Sie jetzt zum Beginn der Adventszeit auf diesem Wege einmal ein ganz herzlicher und lieber Gruß von mir erreichen. Ich hoffe und wünsche so sehr, dass Sie alle soweit wohlauf sind!!!

Auch wenn wir nicht wissen, wann genau es sein wird, so ist mein innigster Wunsch

für Sie alle: "... bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand!"

Das nachfolgende Gebet von Lothar Zenetti möge Sie durch schwere Stunden leiten

und Ihnen Kraft und Zuversicht schenken.


Sende uns Engel, dass sie uns behüten,

dass sie uns beistehn auf unseren Wegen.

Ein starker Engel sei an deiner Seite,

wenn du bedroht wirst, stehe er dir bei.

In Gottes Kraft, so mög‘ er für uns streiten,

von bösen Mächten mache er uns frei.

Ein leiser Engel soll den Blick dir weiten, das Ohr dir auf tun und ans Herz dich rühr‘n.

Er kommt als Bote, sanft will er uns leiten, dass wir die Weisung Gottes in uns spür‘n.

Ein guter Engel möge dich begleiten,

in Gottes Namen und von ihm gesandt.

So wird er über uns die Flügel breiten,

wenn wir ihn bitten, nimmt er unsre Hand.

Ein lichter Engel soll die Dunkelheiten,

die dich bedrängen, wandeln in das Licht.

Er mach‘ uns heil und führ‘ uns durch die Zeiten,

bis wir dann schauen Gottes Angesicht.

Sende uns Engel, dass sie uns behüten,

dass sie uns beisteh n auf unseren Wegen.


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen, liebe Senioren, eine gesegnete Adventszeit und bleiben Sie behütet.

Barbara Dollak


Kommunionvorbereitung 2021 - Teile dein Licht!

Auch wenn Gruppenstunden wegen Corona nicht erlaubt sind, haben wir als Christen doch das große Privileg, uns zu Gottesdiensten zu treffen. Das nutzen auch die Erstkommunionfamilien, indem sie sich einmal im Monat zu einem gemeinsa­men Familiengottesdienst treffen.

Im Monat November feiern wir, und besonders auch Kinder und ihre Familien, das Martinsfest, indem sie mit Laternen durch die Straßen ziehen und etwas Licht in die langen dunklen Abende dieser Jahreszeit bringen. Wenn das nicht möglich ist, kann man Licht trotzdem teilen und weitergeben.

So haben die Erstkommunionkinder mit ihren Geschwistern kleine Tütenlaternen oder Teelichtbanderolen gebastelt, die sie an Freunde und Bekannte weiterver­schenkt haben. So bekam auch Pater James im letzten Gottesdienst von jedem Erst­kommunionkind eine kleine Laterne zum Abschied geschenkt, mit den Wünschen, dass ganz viel helles Licht auf seinem weiteren Lebensweg leuchten möge. Dieser Gottesdienst, in dem es auch um das Lichtteilen ging und um die Frage: „Wie können wir Licht für andere sein?“, wurde musikalisch von Carola Winter, Tina Chaudry und Pieter Öttlé begleitet.

Neben den monatlichen Familiengottesdiensten bekommen die Erstkommunion-
kinder zu jedem Wochenende eine kleine Aufgabe, eine Geschichte oder eine Bastelanleitung, die sie alleine, mit ihren Geschwistern oder der ganzen Familie gestalten können. So haben die Kinder zu Allerheiligen nach ihren Namenspatronen geforscht und ein Porträt ihres Namenspatrons gemalt. Diese Bilder hängen in Niederrodenbach in der Kirche aus und können dort zu den Gottesdienstzeiten angeschaut werden.

Kommen Sie doch einfach mal wieder mit Ihren Familien sonntags zur Messe.

(Anmeldungen bitte vorher über das Pfarrbüro.)

Barbara Schneider,

Gemeindereferentin


Weltgebetstag am 5. März 2021 aus Vanuatu

Liebe Gemeindemitglieder der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde, liebes Vorbereitungsteam!

Die Unterlagen zum Weltgebetstagsgottesdienst liegen vor. Nur in diesem bzw. nächstem Jahr ist alles anders als in den vergangenen Jahren. Auf jeden Fall finden die Studientage Anfang des neuen Jahres digital statt, ob wir den Weltgebetstagsgottesdienst im März feiern können, steht in den Sternen.

Wann und wie wir dann die Vorbereitungszeit beginnen können, wissen wir auch noch nicht genau. Auf jeden Fall haben wir uns Gedanken gemacht, wie der Gottes­dienst ablaufen könnte. Sobald wir klarer sehen, informieren wir Sie über Pfarrbrief und Rodenbach Kurier.

Schon jetzt wünschen wir Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und für das Neue Jahr eine stabile Gesundheit und Gottes Segen! mit freundlichen Grüßen für das Team

Friedl Hein u. Ute Philipp


Gibt es am dritten Advent wieder Weihnachtsbäume!?

Da ja leider dieses Jahr fast alles ausfällt, was für uns wichtig ist ...

Aber da haben Sie sich alle geirrt!

Unser Weihnachtsbaumverkauf am 3. Advent wird stattfinden!

Ab 10 Uhr vor und nach dem Gottesdienst werden Pfadfinder, Eltern und Freunde

frisch geschlagene Nordmanntannen im Pfarrhof verkaufen.

Wir machen das, weil es nicht für uns ist. Im Prinzip wie Maske tragen!

Der Erlös ist in diesem Jahr für das Ökumenische Franziskushaus in Hanau in dem wohnungslose Menschen vielseitige Unterstützung bekommen. Die Pfadfinder bitten Sie ganz herzlich um Ihre groß­zügige Unterstützung!


Wir haben Post bekommen!

Volker Bouffier und Axel Wintermeyer haben unser Engagement während der Corona Pandemie geehrt mit einer Zuwendung von über 500€. Sie schrieben:

„...das Engagement und die Hilfsbereitschaft in der aktuellen Corona-Situation war ein herausragendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement. Sie haben sich vor Ort mit viel Kreativität der Bewältigung der Corona-Krise entgegengestemmt, mit Ehrgeiz und zupackenden Hilfsangeboten dort geholfen, wo Hilfe von Nöten war. Dies alles hat zur Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders und der Aufrechterhaltung des Vereinslebens in besonderer Art und Weise beigetragen...“

Mit Einkaufsdiensten für Menschen im höheren Alter aus Rodenbach und wöchent­lichen digitalen Gruppenstunden (und zeitweise auch unter Hygienebedingungen) haben wir, die Pfadfinder*innen des Stamm Barbarossa Rodenbachs, etwas getan, dass für Pfadfinder*innen selbstverständlich ist. Wir haben uns nützlich gemacht!

„ Mit ‚Gutes tun‘ meine ich, dass ihr euch nützlich machen und anderen kleine Freundlichkeiten erweisen sollt… Das Wichtigste ist, etwas zu tun.“

Das hat Lord Robert Stephenson Smyth Baden Powell, der Gründer der Weltpfadfinderbewegung bereits 1901 geschrieben.

Wir sind unendlich dankbar und furchtbar stolz!

Für die Pfadfinder

Josefine Kohl


Friedenslicht 2020

'Frieden überwindet Grenzen‘ -

das ist das diesjährige Motto des Friedenslichts und könnte aktueller nicht sein! Jedes Jahr machen wir uns gemeinsam mit vielen Menschen verschiedener Nationen auf den Weg, um das Friedenslicht aus Bethlehem zu uns nach Hause zu holen. Dabei überwindet es einen über 3.000 Kilometer langen Weg über viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander. Gerade in diesem Jahr spüren wir, wie es ist, wenn sich Grenzen bilden, wenn Grenzen sogar geschlossen werden

und wir in unserer Freiheit eingegrenzt werden. Das Corona Virus hat uns aufgezeigt, wie zerbrechlich unser gesellschaftliches Zusammenleben ist, aber auch, wie wichtig Kreativität, besonnenes Handeln und Zuversicht sind.

Wir ermutigen daher gerade in diesem Jahr alle Menschen guten Willens, das Frie­denslicht aus Bethlehem als Zeichen des Friedens an zahlreichen Orten zu verteilen und somit allen Menschen den Zugang zu ermöglichen.

Die Aussendung muss 2020 unter anderen Bedingungen gestaltet werden. Wir bieten an, Ihnen das Licht zu bringen, bzw. werden wir es nach der Aussendungs­feier in der Kapelle aufstellen, sodass Sie es sich kontaktlos abholen können. Falls Sie wünschen, dass wir Ihnen das Friedenslicht bringen, können Sie uns kontaktieren und ihre Adresse hinterlassen.

Schreiben sie uns unter: vorstand@dpsg-rodenbach.de oder unter folgender Nummer: 0152 54030141

Außerdem gibt es die Möglichkeit, dass Sie am 3. Advent, 13. Dezember um 13.30 Uhr an einem Autogottesdienst auf dem Messegelände in Fulda (Wolf-Hirth-Straße) teil­nehmen oder in der Christuskirche in Fulda den Stream des Autogottesdienstes auf einer Leinwand verfolgen. An beiden Orten wird das Friedenslicht verteilt. Für den Autogottesdienst ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Kerzen müssen in diesem Jahr vor Ort gekauft werden, da das Licht in die Autos nur an bestimmte Kerzen gegeben werden darf.

Für Personen, die kein Auto besitzen, besteht die Möglichkeit, den Gottesdienst in der Christuskirche live über einen Stream auf einer Leinwand zu verfolgen. Auch hier bitten wir um vorherige Anmeldung. Ab ca. 13 Uhr ist es möglich, das Friedenslicht bereits vorab an der Christuskirche abzuholen. Die Anmeldungen müssen Sie über folgende Website tätigen:

https://www.dpsg-fulda.de/themen/friedenslicht-aus-betlehem/friedenslicht-2020/


„Ein bisschen so wie Martin, möcht´ ich manchmal sein…

und ich will an Andere denken, ihnen auch mal etwas schenken…“

- so singen wir NORMALERWEISE alle Jahre wieder mit den Kindern zu St. Martin. Und alle Jahre wieder teilen die Kinder und Erwachsenen der kath. Kindertagesstätte „Purzelbaum“ in Oberrodenbach anlässlich des Namenstages des Heiligen Martin. Der Leiter des Franziskus-Hauses Hanau (Ökumenische Wohnungslosenhilfe) R. Broßmann besuchte im vergangenen Jahr die Kita-Kinder im Morgenkreis und veranschaulichte kindgerecht, dass auch in unserer heutigen Zeit Menschen „auf der Straße leben“ und erläuterte, warum es auch heute arme Menschen gibt. Dies war in diesem Jahr natürlich so nicht möglich. Aber trotz Corona wollten wir teilen wie der heilige Martin. Und so brachten die Kinder mit ihren Eltern in den letzten Wochen haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel mit in den Kindergarten. Eine komplette Autoladung wurde nun an R. Broßmann übergeben.

Der Namenstag des Heiligen Martin wurde in diesem Jahr ausschließlich vormittags in den Kindergartengruppen mit den selbstgebastelten Martins-Tischlaternen gefeiert. Die Kinder spielten (ausnahmsweise am 10. November, damit wir noch gemeinsam den Garten nutzen durften) die Geschichte im Stuhlkreis nach, sahen die Geschichte als Dias, bekamen jeder einen Hefestern ausgeTEILT und sogar Besuch vom St. Martin in Begleitung eines kleinen echten Ponys im Garten (herzlichen Dank an Jasmin Laubach!)

Wir danken allen Spendern und freuen uns, dass wir – trotz Corona – so viele
Spenden erhalten haben und alle ein bisschen wie Martin sein konnten. das „Purzelbaum-Team“


Nachrichten aus dem Pastoralverbund

In den Räumen des Pfarrheimes von Christkönig in Erlensee, Waldstraße 26, findet 1 Mal im Monat Donnerstags von 19.30 bis 21 Uhr ein Männerpalaver statt.

An vielen Männerstammtischen haben tiefere Gespräche zwischen Männern keinen Platz. . Immer mehr Männern fällt aber auf, dass ihnen etwas fehlt: eine offenere Begegnung mit Männern, die Erfahrungen, dass Männer auch über persönliche Themen sprechen können, ohne dass etwas passiert, ohne dass sie sich ständig kontrollieren müssen. Es tut Männern gut, auch einmal unter sich zu sein, zu erleben, dass man(n) auch als Mann nicht allein ist.

Mitten im Leben stellen sich viele Männer Fragen:

- Habe ich schon alle meine Karten ausgespielt und welche Chancen eröffnen sich jetzt?

- Bin ich auf dem Höhepunkt meiner Möglichkeiten? …

- Welche Wege stehen mir offen, welche sind mir verschlossen?
- Welche Entscheidungen stehen jetzt an?

- Welche Altlasten, welche Belastungen schränken mich ein, und was könnte ich loswerden?

- Welches sind die wirklich tragenden Beziehungen in meinem Leben?


… Kraft und Saft 18. Februar 2021

Voll im Saft stehen, das Idealbild der Männlichkeit. Mit „Manpower“ die Aufgaben des Alltags und die kleinen und großen Abenteuer bestehen. ...

… Treue und Reue 18. März 2021

Treue steht als Wert für Männer noch immer (oder wieder) hoch im Kurs. ...

… Herz und Schmerz 15. April 2021

Das ist für jeden Mann etwas ganz Großes: sein Herz verlieren -an jemanden, ...

… Wut und Mut 20. Mai 2021

Es gibt vieles, was uns Männer wütend macht: ...

… Lust und Frust 17. Juni 2021

Lust haben, den Anderen begehren wird oft als eine männliche Eigenschaft bezeichnet ...

Herzlich willkommen!


Danke schön und Auf Wiedersehen

Liebe Pfarrfamilie,

vielen von Ihnen ist das Gnadenbild vom barmherzigen Jesus, das jetzt in unserer Kapelle hängt, sicher bekannt. Mir – und vielen Gemeindemitgliedern, insbesondere den polnisch-stämmigen - bedeutet es sehr viel.

Es wurde 1934 nach einer Vision der Ordensschwester Faustyna gemalt, die im April 2000 von Papst Johannes Paul II heiliggesprochen worden ist.

Während eines Gebets im Februar 1931 sieht sie plötzlich Jesus. Er trägt ein weißes Gewand, eine Hand ist zum Segnen erhoben, die andere berührt eine Öffnung seines Gewandes an der Brust. Von dort gehen zwei große Strahlen aus, ein roter und ein heller. Schwester Faustyna hört Jesus sagen: „Male ein Bild nach dem, was du siehst, mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich. Ich wünsche, dass dieses Bild verehrt wird.“ Und später sagt er ihr noch:

Ich wünsche, dass das Bild, das du mit dem Pinsel malen wirst, am ersten Sonntag nach Ostern feierlich geweiht wird. Ich wünsche, dass die Priester meine große Barmherzigkeit den sündigen Seelen verkünden. Der Sünder soll keine Angst haben, sich mir zu nähern. Ich will die Strahlen der Barmherzigkeit auf die Seelen der Menschen ausgießen.“

Dieses Bild will uns immer wieder erinnern an das unbegrenzte Vertrauen, das wir gegenüber Gottes Liebe und Barmherzigkeit haben sollen, und auch an unsere christliche Pflicht, selbst barmherzig zu sein.

Dieses Bild habe ich unserer Gemeinde zum Abschied geschenkt – wir haben es am Christkönigstag gesegnet und in der neu gestrichenen Kapelle aufgehängt. Ich denke, der Platz an der Wand zum Beichtstuhl ist ein sehr guter Ort für die Erinnerung an Gottes Liebe und an sein barmherziges Verzeihen jeder Schuld.

Ihnen allen danke ich nochmals herzlich für die gemeinsame Zeit. Es waren gute und bewegende Jahre hier in Rodenbach, die mich auch geprägt haben und die ich immer in mir tragen werde.

Ein herzliches Dankeschön möchte ich – auch im Namen von Pfr. Sahayaraj – für die große Summe sagen, die für den Schulbus in Karaikudi zusammengekommen ist.

Mit dem Betrag der Pfarrgemeinde in Höhe von 1.100,- €, einem Beitrag der politischen Gemeinde in Höhe von 1.250,- €, der Spende einer Firma in Höhe von 1.000,- € und vielen Einzelspenden großzügiger Gemeindemitglieder können wir der Schule insgesamt einen Betrag von 12.975,- € zur Verfügung stellen. Damit ist die Hälfte finanziert und ich bin zuversichtlich, dass im kommenden Jahr ein Bus mit der Auf­schrift „Natürlich Rodenbach“ und dem Logo unserer Pfarrgemeinde durch meine Heimatstadt fährt. Ich schicke Ihnen dann ein Foto!

Ihnen allen ein herzliches Nandri – Dankeschön, dass wir mit so gemeinsam Kindern zu Bildung und Fortschritt verhelfen können.

Ich bin ab Mitte Dezember mit dem Dienst in den Pfarreien Maria Namen, St. Josef und Heilig Geist in Hanau betraut und dann ab Januar in der neuen Großpfarrei St. Klara und Franziskus. Wir sind ein Team von 5 Priestern, die alle ihre verschie­denen Schwerpunkte haben werden. Mein Büro wird bei St. Josef sein, ganz in der Nähe meiner Wohnung. Es gibt schon einige neue Ideen, z.B. Gottesdienste in englischer Sprache oder einen Fatima Tag am 13. jeden Monats. Zu gemeinsamen Reisen wollen wir – dann überregional - einladen. Auch Neubürger gezielt anzusprechen ist eine für Hanau neue Idee. Und da wird es in Wolfgang ja bald sehr viele geben. Ich wünsche Ihnen allen von ganzem Herzen alles Gute und Gottes reichen Segen. Ich werde Rodenbach immer in meinem Gebet haben – beten Sie auch für mich! Auf Wiedersehen!

Ihr Pater James