Niederrodenbach

 
 

Kirchen und Pfarrheime

Reisebericht zur Romwallfahrt der Messdiener

Zusammen mit 60.000 Ministranten aus ganz Europa verbrachten 13 unserer Messdiener eine Woche in Rom. Begleitet von Nicole und Dominic Rüfer – vielen Dank den beiden Reiseleitern für ihren Einsatz! - erlebten sie die große Gemeinschaft anderer gläubiger Jugendlichen bei der Internationalen Romwallfahrt 2018. Die Reisegruppe wurde von der Gemeinde bereits im Gottesdienst am Samstag, 21. Juli verabschiedet. Einen Teil der Tages-Kollekte haben die Jugendlichen für ihre Reisekasse mitgenommen.

 

1. Reisetag:

Am Samstag, 28. Juli haben wir uns in Oberrodenbach um 14.35 Uhr getroffen. Nachdem wir unser Gepäck verstaut haben, verabschiedeten wir uns von unseren Eltern und fuhren weiter nach Niederrodenbach, um die Niederrodenbacher Messdiener einzusammeln. Mit 2 Autos und dem Bus der Jugendpflege Rodenbach (Vielen Dank an Bürgermeister Schejna!) machten wir uns auf den Weg nach Fulda. In Fulda angekommen besuchten wir die Aussendungsmesse im Dom, beluden dann die Busse und um 18 Uhr ging es endlich los Richtung Rom! Während der Fahrt herrschte eine sehr gute Stimmung. Wegen der Lenkzeiten der Busfahrer mussten wir ungefähr alle 3 Stunden eine 30minütige Pause einlegen. Nach einer unruhigen Nacht wachten die meisten unausgeschlafen um 7 Uhr auf. Gegen 10 Uhr gab es am Bus zum Frühstück Würstchen und Brot. Die Fahrt dauerte nun nicht mehr lange und wir kamen in Rom an.

Wir wurden an der Engelsburg rausgelassen und gingen Richtung Petersdom. Wir machten eine kurze Pause an einer Eisdiele und gingen weiter zur Kirche St. Gregorio VII., wo wir unseren ersten gemeinsamen Bistumsgottesdienst hatten. Nach diesem warmen Gottesdienst gingen wir in einen Supermarkt und kauften uns Wasser und Wasserspritzen und machten eine Wasserschlacht. Danach fuhren wir endlich ins Hotel. Die Zimmereinteilung war erst ein Chaos, doch dann haben wir es als Gemeinschaft gelöst. Nachdem wir die Zimmer bezogen und uns frisch gemacht hatten, ging es zum gemeinsamen Abendessen, das von Fulda organisiert, jedoch nicht im Reisepreis enthalten war. (Hier kam die Spende der Pfarrgemeinde zum Einsatz, auch hierfür vielen Dank!) Obwohl sich das Abendessen als eine Stehparty herausstellte, wurden wir doch alle einigermaßen satt. Später haben wir noch besprochen, was wir am nächsten Tag machen.

Wir fanden den ersten Tag in Rom sehr gelungen und wüschen gute Besserung an Torben Marquardt, der kurzfristig erkrankt ist und so nicht mitfahren konnte.

Jolina, Anglina und Smilla

2. Reisetag:

Nach unserer gestrigen Stehparty konnten wir ab 7.15 Uhr unser Frühstück antreten – diesmal mit Tischen und Stühlen. Kurz vor halb 9 Uhr ging es dann mit den Bussen Richtung Innenstadt. Unser erster Punkt auf der Tagesordnung war im Vatikanstaat der deutsche Friedhof, auf dem ausschließlich Deutsche begraben liegen. Ganz exklusiv also. Nach einer kleinen Pizza-Stärkung gegen Mittag machten wir uns auch schon wieder auf zum tagtäglichen Gottesdienst. Diese Messe war ein ganz besonderes Erlebnis, da sie ein junger Priester gehalten hat und sie deshalb sehr modern und jugendlich gestaltet war. Danach haben uns unsere beiden Busleiter Uli und Susanne ein bisschen die Stadt gezeigt, z. B. die Piazza Navona, das Pantheon und das Kolosseum. Unser Abendessen haben wir uns in einem Supermarkt gekauft, um anschließend gemeinsam im Hotel am Pool den Abend ausklingen zu lassen.

Julia und Milena

3. Reisetag:

Unser toller Busfahrer Helmut fuhr uns zum Start unseres heutigen Tages ans Kolosseum. Von dort aus brachen wir in Richtung Trevi-Brunnen auf. Unterwegs trennten wir uns von unserer großen Busgruppe und legten einen Zwischenstopp am Nationalmonument Vittoriano ein, um dort Fotos zu machen. Am Trevi-Brunnen angekommen führte kein Weg daran vorbei, eine Münze mit der linken Hand über die rechte Schulter zu werfen. Soll ja schließlich Glück bringen. Zur Erfrischung gab es für einige von uns ein Eis. Danach ging unser Weg in Richtung Spanische Treppe. Fast angekommen knurrte uns allen der Magen, somit machten wir Mittagspause bei McDonalds und konnten uns für die bevorstehende Audienz beim Papst stärken. Nach langer Wartezeit vor der Sicherheitskontrolle kamen wir gegen 16 Uhr auf den Petersplatz und bekamen sogar noch Sitzplätze in der Nähe eines Trinkwasser-Brunnens. Um 18 Uhr kam dann der Papst und so stand der Audienz nichts mehr im Wege. Mit vielen Liedern und Gebeten neigte sich die Veranstaltung um 20 Uhr dem Ende zu. Im Anschluss machten wir uns auf dem Weg zum Bus, welcher uns ins Hotel zurück brachte. Dort ließen wir den Abend in der Pizzeria am Pool ausklingen.

Sophia und Elena

4. Reisetag:

Nach der langersehnten Poolparty bei uns im Hotel fuhren wir heute erst am späten Vormittag mit dem Bus zum Termini (Hauptbahnhof) und gingen in die Kirche Santa Maria degli Angeli – zur Zeit der Römer war das Gebäude eine Badeanstalt, im 16.Jh. entstand in den noch erhaltenen Räumen die Kirche. Bevor wir zum Gottesdienst in der Kirche Sant‘Ignazio gingen, holten wir uns noch einen kleinen Snack zur Stärkung. Nach der Messe konnten wir Rom in Kleingruppen selbst erkunden, bis wir uns um 18 Uhr zu unserem Blind Date trafen. Mit unseren Partnern aus Regensburg und München machten wir eine Begrüßungsrunde und Interviews, überbrachten uns Friedenswünsche und sangen zusammen. Manche tauschten sogar ihre Handynummern aus. Bevor wir uns auf den Heimweg machten, holten wir uns noch Nudeln oder Pizza zum Mitnehmen.         

Sina und Nina

5. Reisetag:

Heute mussten wir schon sehr früh aus den Federn, da der Bus uns schon um 6.30 Uhr in Richtung Petersdom fuhr. Zur Verpflegung für den Morgen bekamen wir vom Hotel Lunch-Pakete. Wegen der frühen Uhrzeit mussten wir auch nicht so lange am Petersdom anstehen. Dort haben wir dann unsere Bistums-Messe gefeiert und den schönen Dom besichtigt. Danach haben wir uns auf den Weg zur Engelsburg gemacht, von der wir einen guten Blick über die Stadt und den Vatikan hatten. Anschließend machten wir eine ausgiebige Pause, bei der wir unter anderem wieder mal ein Eis aßen. Nachmittags nutzten viele die freie Zeit zum Shoppen. Zum Abendessen gingen wir alle gemeinsam in eine gemütliche Pizzeria. Das gesamte Bistum traf sich um 19.30 Uhr in einer der schönsten Kirchen Roms zum Abend der Versöhnung. Dort hatte man die Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen und nachzudenken. Es war ein sehr emotionaler Abschied.

Chiara und Melanie

6. Reisetag:

Heute war unser letzter Tag in Rom. Das letzte Mal zum Frühstück gehen und dann die Koffer packen… um halb 11 Uhr ging es dann vom Hotel los in Richtung Sankt Paul vor den Mauern, einer der vier Papstbasiliken Roms, in der das Grab des Apostels Paulus ist. Nach einer kurzen Besichtigung der Kirche und dem Auffüllen sämtlicher Wasservorräte ging es dann weiter nach Orvieto, wo unser Bistum seinen Abschlussgottesdienst feierte. In seiner Predigt machte uns Jugendpfarrer Alex Best darauf aufmerksam, dass WIR die Gegenwart der Kirche sind, dass er sehr froh ist, noch so viele Messdiener in seinem Bistum zu haben und dass wir uns weiter so engagieren sollen. Nach dem Gottesdienst gab es noch ein Gruppenfoto und dann sind alle zu ihren Bussen gegangen. Um 20 Uhr startete Bus 9 Richtung Heimat. Am Gardasee mussten wir dann Halt machen und uns wegen des fälligen Fahrerwechsels von unserem lieben Busfahrer Helmut, der uns die ganze Woche in Rom begleitet hat, verabschieden. Nach einigen Lenkzeitpausen sind wir dann schließlich am Samstag, 4. August um 11 Uhr in Hanau angekommen, wo uns unsere Eltern und Pfarrer in Empfang nahmen. Nachdem wir uns alle von unseren neugewonnenen Freunden und den Betreuern verabschiedet haben, fuhren wir alle nach Hause.

 

St. Michael - Skulptur

 

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